Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Bilanzpressekonferenz der Kreissparkasse Köln. Zufriedener Vorstand (v.l.): Udo Buschmann, Dr. Klaus Tiedeken, Alexander Wüerst (Vorstandsvorsitzender), Wolfgang Schmitz, Jutta Weidenfeller (stellv. Vorstandsmitglied) und Christian Bonnen.


"Erfreulichen Kundenzuspruch" spürte die Kreissparkasse Köln im vergangenen Jahr 2019  - Treiber war der private Wohnungsbau
 

Alexander Wüerst, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln. Fotos: Kreissparkasse Köln

Die Kreissparkasse hat die Bilanz gezogen und für festgestellt: "In einem inten-siven Wettbewerbsumfeld war das Geschäftsjahr 2019 von einem erfreulichen Kundenzuspruch geprägt." So wurden nach eigenen Angaben allein vier (3,4) Mrd. Euro an neuen Krediten vergeben, wozu vor allem die Unternehmen und Selbstständigen mit neuen Krediten in Höhe von 2,5 (2,2) Mrd. Euro und die Privatkunden in Höhe von 1,5 (1,1) Mrd. Euro beitrugen.Treiber bei den Privat-kunden war der Wohnungsbau mit rund 6.000 neuen Baufinanzierungen.

Insgesamt konnte der Kreditbestand der Kreissparkasse Köln auf 21,0 (20,2) Mrd. Euro ausgebaut werden.

Parallel zu der "erfreulich gestiegenen" Kreditnachfrage legten die Kunden der Kreissparkasse Köln neues Geld in Höhe von 1,1 (0,8) Mrd. Euro an. Entsprechend kletterte der Einlagenbestand auf 20,6 (19,8) Mrd. Euro. Die Bilanzsumme erhöh-te sich im 167. Geschäftsjahr um 446 Mio. Euro oder 1,7 % auf 26,8 (26,4) Mrd. Euro. Per saldo erreichte die Kreissparkasse Köln ein vorläufiges Ergebnis vor Steuern von 107 (117) Mio. Euro.

„Trotz des intensiven Wettbewerbs konnte die Kreissparkasse Köln in allen Kern-geschäftsfeldern Wachstum verzeichnen. Neben der robusten Wirtschaftslage hat insbesondere das Vertrauen der Menschen in die Kreissparkasse Köln hierzu beigetragen. Nähe – und das gleichermaßen über analoge und digitale Wege – wird von den Kunden weiterhin honoriert“, bilanzierte Alexander Wüerst (Bild) das abgelaufene Geschäftsjahr.

Seit jetzt schon sechs Jahren hat die Kreissparkasse im übrigen ein Referat „Nachhaltigkeit“ eingerichtet und beschäftigt sich seitdem systematisch mit diesem Thema. Dabei ist ein Aspekt der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen. So reduziert die Kreissparkasse Köln kontinuierlich den CO2-Ausstoß und stellt sich damit klimaneutral auf. Zur Nachhaltigkeit gehört inzwischen auch ein umfangreiches gemeinnütziges Engagement in der Region mit insgesamt 3,6 Mio. Euro an Fördergeldern für vielfältige Projekte aus den
Bereichen Soziales, Bildung, Sport, Kultur und Umwelt.

VR Bank 2019: Ein starkes Geschäftsjahr für die VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen

Die Bilanzsumme der Bank stieg 2019 auf nun 2,140 Milliarden Euro

Die VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen hat im Geschäftsjahr 2019 erneut sehr gute Ergebnisse erzielt. Die vorläufigen Geschäftszahlen zeigen, dass die Bank in allen relevanten Bereichen wachsen und ihre Marktposition im Geschäftsgebiet weiter ausbauen konnte. Wie in den vorangegangenen Geschäftsjahren erwies sich das Kreditgeschäft dabei als zentraler Wachstumstreiber. Das bilanzielle Kreditvolumen stieg um gut 100 Millionen Euro


Das bilanzielle Kreditvolumen lag den vorläufigen Geschäftszahlen zufolge zum 31. Dezember 2019 bei 1,472 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,372 Milliarden Euro, Anstieg um 7,3 Prozent). Das Volumen enthält zum einen die Kreditvergabe an Firmen in der Region, die damit Investitionen in Maschinen, Fahrzeuge und Betriebsimmobilien finanzieren. Zum anderen sind auch die Kredite für Haus- und Wohnungskäufer aus privaten Wohnbaufinanzierung sowie Konsumenten-kredite enthalten.

Die positive Entwicklung zeigte sich auch im Wachstum des bilanziellen Kunden-einlagevolumens. Den vorläufigen Zahlen zufolge stiegen die Einlagen von 1,604 Milliarden Euro auf jetzt 1,719 Milliarden Euro (Anstieg um 7,2 Prozent). Auch die Bilanzsumme der Bank wuchs 2019 erneut um rund 134 Millionen Euro auf nun 2,140 Milliarden Euro (Anstieg um 6,7 Prozent).
Das Geschäftsjahr 2019 zeigte außerdem, dass die Mitgliedschaft bei der VR Bank hochattraktiv ist. Die Zahl der Genossenschaftsmitglieder wuchs auch in den vergangenen zwölf Monaten. Zum 31. Dezember 2019 hatte die Bank 47.724 Anteilseigner (Vorjahr: 46.901) und bleibt damit die mit Abstand größte Perso-nenvereinigung in ihrem Geschäftsgebiet. Mehr als die Hälfte der Kunden der Bank (31.12.2019: 93.606) ist zugleich auch Mitglied.


Bild links: Der Vorstand der VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen (v.l.n.r.): Lothar Uedelhoven (Vorstandsvorsitzender), Thomas Büscher, Alexander Litz

Geldvermögen privater Haushalte liegt bei 6.202 Milliarden Euro

Allerdings sparen die Deutschen trotz der Niedrigzinsphase unausgewogen 

Immer rund um den Weltspartag wird traditionell der Bedeutung des Sparens und der finanziellen Vorsorge gedacht. Ersparnisse sind essentiell, um zukünftige finanzielle Herausforderungen – wie unvorhergesehene Ausgaben oder die private Altersvorsorge – bewältigen zu können. Und es wird weiter eisern gespart. So hat es einmal mehr der Bundesver-band der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken festgestellt.


Mit 73 % geben immer noch rund dreiviertel der Bundesbürger an, regelmäßig jeden Monat Geld zur Seite zu legen. Auch wenn zwischenzeitlich die Nichtsparer etwas weniger waren, so hält sich dieser Wert seit Jahren recht konstant  Die einkommensabhängigen Unterschiede blieben weiterhin deutlich. So sparen annähernd 60 % der Menschen mit einem Nettoeinkommen von unter 1.000 Euro bis zu 50 Euro monatlich. Gleichzeitig geben etwa 45 % der Menschen diesear  Einkommensgruppe an,mit mindestens 50 Euro sogar etwas mehr zurücklegen zu können.


Das Geldvermögen der privaten Haushalte lag Ende 2018 bei 6.202 Mrd. Euro. Im ersten Quartal 2019 – den aktuellsten verfügbaren Daten – legte es auf 6.356 Mrd. Euro zu. Im Vergleich zum Vorjahresquartal war dies ein Anstieg von rund 276 Mrd. Euro.

Allerdings sparen die Deutschen trotz der Niedrigzinsphase unausgewogen. Der Großteil der Gelder wird bei Banken und Versicherungen angelegt. Die niedrigen Zinsen reichen in der Regel nicht aus, um die Kaufkraftverluste durch die steigen-den Verbraucherpreise ausgleichen zu können. Höhere Renditen sind aktuell beim Sparen mittels Wertpapieren möglich. Zwar gewann in den letzten Jahren auch das Wertpapiersparen – zu dem auch Anlagen in Aktien und Investment-fonds zählen – an Bedeutung, allerdings bleibt der Anteil mit etwa 17 % am Geldvermögen weiterhin gering. Mit einer Sparquote von 10,4 % legten die Deutschen dennoch zuletzt abermals mehr zurück als in den vergangenen Jahren.


Die Statistik sagt, wo es im Rheinland die höchsten Einkommen gibt 

Das verfügbare Einkommen je Einwohner in NRW liegt im Schnitt bei 21 614 Euro

Im Jahr 2016 verfügte jeder Einwoh-ner in NRW rein rechnerisch über ein durchschnittliches Jahresein-kommen von 21 614 Euro.Sagt die  amtliche Statistikstelle des Landes.
Das sind 440 Euro mehr als ein Jahr zuvor. Mit 37 435 Euro wies Schalks-mühle im Märkischen Kreis das höchste aller 396 Städte und Ge-meinden in NRW auf. Attendorn im Kreis Olpe (36 317 Euro) und Meer-busch im Rhein-Kreis Neuss (33 967 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei. - Insgesamt belief sich das verfügbare Einkommen 2016 in Nordrhein-Westfalen auf rund 386,4 Milliarden Euro.

Von allen Städten und Gemeinden des Landes wiesen die Städte Köln (23,1 Milliarden Euro) und Düsseldorf (15,2 Milliarden Euro) die höchsten Einkommenssummen auf. Damit verfügte jeder Einwohner Kölns statistisch gesehen über 21 608 Euro (etwa so viel wie im Landesdurchschnitt). In der Landeshauptstadt lag das verfügbare Einkommen durchschnittlich bei 24 883 Euro.  -  Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Statistiker die Einkommenssumme (Arbeitnehmerentgelt und Einkommen aus selbstständiger Arbeit und Vermögen), die den privaten Haushalten nach der sog. Einkommensum-verteilung, also abzüglich Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungen, durchschnittlich für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht.