Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Volksbanken und Raiffeisenbanken steigerten 2018 ihr Kreditgeschäft

Die Kreditvergabe der deutschen Genossenschaftsbanken im Gesamtjahr 2018 erhöhte sich nach vorläufigen Zahlen des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) "erfreulich", obwohl sich die Konjunktur etwas schwächer als erwartet entwickelte. Ihre Firmenkundenkredite dürften die Volksbanken und Raiffeisenbanken Ende 2018 um 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf gut 282 Milliarden Euro und im Kreditgeschäft mit Privatkunden um 4,3 Prozent auf gut 289 Milliarden Euro gesteigert haben. Der Zuwachs der Privatkundenkredite bei den Genossen-schaftsbanken ist überwiegend auf Wohnungsbaukredite zurückzuführen.


Kreissparkasse Köln und Bad Honnef gehen jetzt zusammen

Mit ihren Unterschriften besiegelten die Ver-treter der Träger sowie der beiden Sparkas-sen den öffentlich-rechtlichen Vertrag zum Zusammenschluss der Stadtsparkasse Bad Honnef und der Kreissparkasse Köln. Die Spitzenvertreter der Träger und Sparkassen unterzeichneten das Fusionsdokument An-fang Januar in einem besonderen Rahmen. Der Zu-sammenschluss der beiden Sparkas-sen erfolgt am 1. August 2019 rückwirkend zum 1. Januar 2019. Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, nannte die Fusion eine gute Entscheidung: „Die  Kölner sind künftig die Sparkasse vor Ort in allen 19 Städten und Gemeinden unseres Kreises.“

Beim Sparen sind die Deutschen immer noch Weltmeister

Der BVR sagt: Das Gesamtvermögen der Bundesbürger lag zuletzt bei 15.119 Milliarden Euro

Beim Sparen sind die Deutschen immer noch Weltmeister, sagt Dr. Andreas Martin, Vorstand beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken und erklärt:"Wir haben gerade eine aktuelle Umfrage zum Thema Sparen durchgeführt, und dabei ist herausgekommen, dass nach wie vor ein großer Teil, nämlich 71 Prozent, jeden Monat einen bestimmten Geld-betrag zur Seite legt. Allerdings sind das auch zehn Prozentpunkte weniger als vor zwei Jahren. Hier macht sich  die Niedrigzinsphase bemerkbar."


Das meiste Geld fließt weiterhin in klassische Bankeinlagen, daneben aber auch in Fonds und Wertpapiere. Wertpapiere waren unter den Sparern zuletzt beson-ders gefragt. Von Ende 2016 bis zum ersten Quartal 2018 stieg das Sparen in Wertpapiere um mehr als 27 Milliarden auf 63,9 Milliarden Euro. Besonders be-liebt waren Investmentzertifikate und Aktien.

Besonders vorbildliche Sparer sind bundesweit übrigens die jungen Deutschen. Fast jeder 16- bis 29-Jährige legt Geld zur Seite und spart dadurch deutlich häufi-ger als jede andere Altersgruppe. Allerdings haben viele Teens und Twens weni-ger den Ertrag ihrer Anlage im Blick: Sie stecken Ersparnisse am liebsten ins Sparschwein oder parken ihr Geld auf dem Girokonto. Neun von zehn Jugendli-chen und jungen Erwachsenen sparen (91 Prozent) – im Vergleich zu 76 Prozent der Gesamtbevölkerung. Dies ergibt eine aktuelle TNS-Emnid-Vergleichsumfrage im Auftrag der Postbank.  -  Das Gesamtvermögen der Bundesbürger lag zum Ende des vergangenen Jahres nach Einschätzung des BVR bei 15.119 Milliarden Euro. Größte Posten sind neben dem Geld-, das Gebrauchs- und das Immobilien-vermögen sowie das Vermögen in Grund und Boden.

VR-Bank spricht von einem "außerordentlich erfolgreichen Jahr "

Im Geschäftsjahr 2019 will sie stationäres und digitales Geschäft sinnvoll verknüpfen


Die VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen hat im ersten vollen Geschäftsjahr nach der Fusion sehr gute Ergebnisse erzielt. Die vorläufigen Geschäfts-zahlen für 2018 zeigen, dass die neue Bank den Wachs-tumskurs ihrer Vorgängerinstitute fortset-zen und ihre Marktposition ausbauen konnte.

Das Kreditgeschäft erwies sich dabei einmal mehr als wichtiger Wachstumstreiber. So lag das bilan-zielle Kreditvolumen den vorläufigen Geschäfts-zahlen zufolge bei 1,368 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,290 Milliarden Euro, Anstieg um 6,02 Prozent).

Das Volumen enthält sowohl die Kreditvergabe an Unternehmen zur Finanzie-rung von Maschinen, Fahrzeugen und Betriebsimmobilien, als auch die private Baufinanzierung für Haus- und Wohnungskäufer sowie Konsumentenkredite.

Die VR Bank scheint für die Menschen in der Region darüber hinaus eine Top-Adresse für die Geldanlage – trotz der immer noch herausfordernden Zinssitu-ation. Beleg dafür ist das Wachstum des bilanziellen Kundeneinlagevolumens. Den vorläufigen Zahlen zufolge stiegen die Einlagen von 1,564 Milliarden Euro auf jetzt 1,604 Milliarden Euro. Auch die Bilanzsumme der Genossenschaftsbank wuchs 2018 erneut um rund 52 Millionen Euro auf nun zwei Milliarden Euro.


2018 legte die VR Bank auch bei der Zahl der Genossenschaftsmitglieder erneut zu. Zum 31. Dezember 2018 hatte die Bank 46.901 Anteilseigner (Vorjahr: 46.143) und ist damit die mit Abstand größte Personenvereinigung in ihrem Geschäftsge-biet. Knapp die Hälfte der Kunden der Bank ist somit zugleich auch Mitglied.


Für das Jahr 2019 hat die VR Bank sich zum Ziel gesetzt, das stationäre Geschäft um digitale Kanäle und Dienstleistungen zu ergänzen – und beide Bereiche sinn-voll miteinander zu verknüpfen. So wird unter anderem das Onlinebanking wei-ter ausgebaut. Darüber hinaus startet die Bank Aktivitäten in sozialen Netzwer-ken, um mit Mitgliedern und Kunden auch im Internet in einen direkten Dialog treten zu können. Im August führt die Bank ein neues IT-System ein (agree21).

Die Statistik sagt, wo es im Rheinland die höchsten Einkommen gibt 

Das verfügbare Einkommen je Einwohner in NRW liegt im Schnitt bei 21 614 Euro

Im Jahr 2016 verfügte jeder Einwoh-ner in NRW rein rechnerisch über ein durchschnittliches Jahresein-kommen von 21 614 Euro.Sagt die  amtliche Statistikstelle des Landes.
Das sind 440 Euro mehr als ein Jahr zuvor. Mit 37 435 Euro wies Schalks-mühle im Märkischen Kreis das höchste aller 396 Städte und Ge-meinden in NRW auf. Attendorn im Kreis Olpe (36 317 Euro) und Meer-busch im Rhein-Kreis Neuss (33 967 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei. - Insgesamt belief sich das verfügbare Einkommen 2016 in Nordrhein-Westfalen auf rund 386,4 Milliarden Euro.

Von allen Städten und Gemeinden des Landes wiesen die Städte Köln (23,1 Milliarden Euro) und Düsseldorf (15,2 Milliarden Euro) die höchsten Einkommenssummen auf. Damit verfügte jeder Einwohner Kölns statistisch gesehen über 21 608 Euro (etwa so viel wie im Landesdurchschnitt). In der Landeshauptstadt lag das verfügbare Einkommen durchschnittlich bei 24 883 Euro.  -  Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Statistiker die Einkommenssumme (Arbeitnehmerentgelt und Einkommen aus selbstständiger Arbeit und Vermögen), die den privaten Haushalten nach der sog. Einkommensum-verteilung, also abzüglich Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungen, durchschnittlich für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht.


Auch Köln und Bonn haben längst entschieden - die neue Volksbank  hat über 100.000 Mitglieder und zählt zu den Großen in NRW


Mit großer Mehrheit haben die Vertreterversammlungen der Bonner Volksbank und der Kölner Bank eG für eine Zusam-menlegung der beiden Geldinstitute gestimmt, was nun rückwirkend zum 1.Januar 2017 auch geschehen ist. Mit über 200.000 Kunden, 110.000 Mitgliedern und einer Bilanzsumme in Höhe von knapp 5 Mrd. Euro gehört die neue Volksbank Köln Bonn künftig zu den großen Genossenschaftsbanken in Nordrhein-Westfalen. Die neue Bank unterhält jetzt insge- samt 86 Standorte in der starken Wirtschaftsregion Köln/Bonn/Rhein-Sieg. „Durch die Fusion auf Augenhöhe werden die Weichen für ein solides und nachhaltiges Wachstum gestellt“, so die Vorstände übereinstimmend.

In den Mitteilungen der beiden Häuser heißt es: "Das neue Institut soll kurz und prägnant „Volksbank Köln Bonn eG“ heißen. Die neue Marke bringt den Willen zum Ausdruck, auf der Basis der bisherigen, erfolgreich agierenden Institute, gemeinsam etwas Neues entstehen zu lassen."
Und weiter: "Übernehmende Bank ist die Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG mit Sitz in Bonn. Hierbei geben steuerliche Aspekte den Ausschlag, denn die Volksbank Bonn Rhein-Sieg verfügt über mehr Immobilieneigentum als die Kölner Bank, weshalb weniger Grunderwerbssteuer zu zahlen sein wird.
Das fusionierte Institut hat zwei Hauptsitze; jeweils einen in Bonn und in Köln.
Der Sitz des fünfköpfigen Vorstands, der sich aus den bisherigen Vorstandsmit-gliedern zusammensetzt, ist Köln. Den Vorstandsvorsitz wird der bisherige Bon- ner Vorstandschef Jürgen Pütz übernehmen. Der Zusammenschluss erfolgt insbesondere, um den Herausforderungen der Niedrigzinspolitik und der stei- genden, aufsichtsrechtlichen Regulierung gestärkt begegnen zu können. Unser Ziel ist, als Top-Arbeitgeber und attraktiver Ausbilder in der Region vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten, bessere Aufstiegschancen und eine größere Spezi-alisierungsvielfalt zu bieten. Somit stellen wir sichere Arbeitsplätze heute und in der Zukunft zur Verfügung." - Die Vertreterversammlungen werden im Wechsel jeweils in Köln und Bonn tagen.