Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Ob Lastenträger oder "Familien-Kutsche" -  Lastenfahrräder sind in

Inzwischen geben Städte bereits stattliche Zuschüsse beim Kauf eines solchen Rades

Immer häufiger sieht man sie jetzt im Straßenverkehr, die Lastenfahrräder, jene zwei- oder auch dreirädrigen Gefährte, in denen nicht nur Lasten,sondern gern auch kleine Kinder transportiert werden. Die Räder stammen ursprüng-lich aus Holland, werden inzwischen auch hierzulande immer beliebter. Neuer-dings auch bei  Stadtverwaltungen. Einige Städte im Rheinland bieten sogar finanzielle Förderung an.


Sie geben stattliche Zuschüsse beim Kauf eines solchen Lastenrades. Weil – so argumentieren die Städte - mit speziellen Kisten, Körben, Halterungen oder Sitzen mit Dach aus einem universellen Lastenrad eine Speziallösung für den von Autos überlasteten Straßenverkehr werden kann.

Lastenräder sind fast lautlos, schnell, emissionsfrei und ersparen die lästige Parkplatzsuche. Zudem ist Radfahren gut für die eigene Gesundheit. Und nun gibt’s die Räder auch mit Elektromotor bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h und sogar bis 45 km/h. Dann allerdings gelten die gleichen Regeln wie für die sogenannten S-Pedelecs - also jene Pedelecs, die bis 45 km/h fahren dürfen und eine Kennzeichen- bzw. Versicherungspflicht auslösen. Die elektrischen Lasten-räder von Babboe, dem holländischen Erfinder, haben alle einen 250 W Motor mit einem 36 Volt Akku. Mit dem Akku kann man 40 bis 60 km weit fahren. Es dauert 4 Stunden den Akku vollständig aufzuladen.



Babboe BV ist in den Niederlanden vor 14 Jahren von einer Gruppe Eltern ge-gründet worden, die auf der Suche nach einem qualitativ guten und bezahlbaren Lastenrad waren. Der Name Babboe ist vom Indonesischen Wort 'Baboe' abgeleitet, das Kindermädchen bedeutet.

So ein E-Bike kann schnell zwischen 2.500 und bis zu 5.000 Euro kosten. Doch dafür geben nun Städte einen Zuschuß von bis zu 30 Prozent, manchmal sogar noch mehr. Die Stadt Köln zum Beispiel fördert in Köln tätige private Unterneh-men, Vereine oder Zusammenschlüsse von Privatpersonen seit Januar dieses Jahres mit einer finanziellen Unterstützung in Höhe von bis zu 50 % der Anschaf-fungskosten beim Kauf von Lastenrädern.


Eine solche Förderung gilt in NRW landesweit allerdings nur in Städten, die von NO2-Grenzwertüberschreitungen betroffen sind. In NRW sind dies: Aachen, Bie-lefeld, Bochum, Bonn, Dinslaken, Dortmund, Düren, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Hagen, Herne, Hürth, Köln, Leverkusen, Mönchenglad-bach, Mülheim an der Ruhr, Neuss, Oberhausen, Overath, Paderborn, Schwerte, Siegen, Solingen, Witten, Wuppertal.

Durch dieses Förderprogramm sollen in Köln operierende kleine Unternehmen, Vereine, Zusammenschlüsse von Privatpersonen etc. angesprochen werden, die entweder nach den Förderrichtlinien des Bundes oder des Landes nicht förder-fähig sind oder für die die Antragstellung zu aufwändig ist.

In Aachen allerdings kann man Lastenfahrräder (genannt K.A.R.L.) sogar von Montag bis Freitag zwischen 10.00 und 17.00 Uhr in der Bleiberger Fabrik, Blei-berger Straße 2, ausleihen. K.A-R.L. gibt es auf Wunsch mit Kindersitz (und Regenschutz), mit einer verschlossenen Alukiste oder mit einer Wanne.

Radikale Gehölzschnitte sind ab 1. März wie jedes Jahr verboten

Auch in diesem Jahr müssen die Scheren für radikale Schnitte ruhen. Konkret dürfen ab 1. März Bäume sowie Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden. Das Verbot erfasst nicht Bäume im Wald, auf Schnellwuchsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen. So sieht es das Bundesnaturschutzgesetz in Paragraf 39, Absatz 5 vor. Das Verbot gilt bis zum 30. September.

Mit der Vorschrift soll das Blühangebot für Insekten während des Sommerhalbjahres sichergestellt und dieje-nigen Vogelarten geschützt werden, die in Hecken und Gebüschen nisten.


DÜSSELDORF und KÖLN testen den "grünen Pfeil" für Radfahrer

Eine Umfrage und deren Resonanz in Social-Medien sprechen nicht unbedingt dafür

In zehn deutschen Städten testet man gegenwärtig den grünen Pfeil für Fahr-radfahrer. Macht das Sinn? Oder sorgt es nur für Unmut bei den Autofahrern? Die Berliner Coduka GmbH hat eine Umfrage unter die Leute gebracht. Das Ergebnis zeigt ein zweigeteiltes Lager und verhärtete Fronten. Insgesamt geht weniger als die Hälfte davon aus, dass der Grünpfeil zur Konfliktlösung zwischen Auto- und Radfahrern beitragen könnte.


Im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums lässt die Bundesanstalt für Straßen-wesen (BASt) dieses Jahr in München, Stuttgart, Leipzig, Köln, Düsseldorf, Müns-ter, Darmstadt, Bamberg und Reutlingen an insgesamt 40 Ampeln Grünpfeile für Radfahrer anbringen. Mittels Videoüberwachung soll das Experiment dokumen-tiert werden.

Der Zweck eines Grünpfeils ist schnell erklärt: Hier kann der Verkehrsteilnehmer bei Rot rechts abbiegen, wenn er vorher gestoppt und sichergestellt hat, dass die Straße frei ist. Doch auch als Verkehrszeichen für Autofahrer ist der Grünpfeil nicht unumstritten.

Eigentlich ist der Grünpfeil ein Kind der DDR. 1978 ins Leben gerufen, wurde er in Westdeutschland erst nach der Wende im Jahr 1994 eingeführt. Eine MDR-Um-frage und Studie des Fachverbands Fußverkehr FUSS e.V. haben allerdings erge-ben: Zwischen 2003 und 2018 wurden die Grünpfeile in vielen Städten drastisch reduziert - in Leipzig beispielsweise um 34 %, in München um 43 %, in Berlin um 55 % und in Köln sogar um 68 %. Ob der Grünpfeil für Radfahrer Einzug in die Straßenverkehrsordnung (StVO) findet, soll 2020 beschlossen werden, basierend auf den Erkenntnissen aus dem Pilotprojekt.

BESUCHERZENTRUM DES NATIONALPARKS EIFEL FÜR BARRIEREFREIHEIT AUSGEZEICHNET

Für 5 Millionen Euro Ferienanlage auf Vogelsang geplant
  

Mitten im Nationalpark Eifel, auf dem Gelände der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang, soll eine Ferienanlage mit rund 100 Betten entstehen. Der Aufsichtsrat der Standortentwicklungsgesellschaft Vogelsang hat dem Konzept privater Investoren bereits zugestimmt. Die Anlage der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang, die hoch über dem Urftsee thront, war nach dem Zweiten Weltkrieg erst britischer, dann belgischer Truppenübungsplatz.

Auf einem etwa 2,6 Hektar großen Grundstück der insgesamt 100 Hektar großen Anlage sollen sich dem Konzept nach kleine Holzhäuser, lodgeartige Appartements und tonnenartige „Nationalpark-Lounges“ verteilen. Eine denkmalgeschützte, ehemalige belgische Tankstelle soll saniert und als Entree mit einem öffentlichen Panoramaplatz einbezogen werden. Sie stammt aus der Zeit, in der das Areal als belgischer Truppenübungsplatz diente.


Die Ferienhäuser und die Lounges sollen sich durch eine moderne und transparente Architektur deutlich von der Formensprache der historischen Gebäude aus der NS-Zeit abheben. Die Appartements, die in historische Kasematten hineingebaut werden, sollen in Teilen seniorengerecht und barrierefrei gestaltet werden.  Fünf Millionen Euro sollen investiert werden.


Bild links: Anfassen erlaubt: Die große Ausstellung „Wildnis(t)räume“ ist für alle zu erleben, hier bei einer Führung mit dem Ranger. Copyright: © Dominik Ketz

Nochmal mehr Besucher im Raum Köln und Düsseldorf
 

Von Januar bis September 2018 besuchten mehr als 17,7 Millionen Gäste die

5 112 nordrhein-westfälischen Beherbergungsbetriebe (mit mindestens zehn Gästebetten und auf Campingplätzen); sie verbuchten zusammen 39,2 Millionen Übernachtungen.
Wie das Statistisches Landesamt mitteilt, war die Besucherzahl damit um 1,4 % Prozent und die der Übernachtungen um 0,6 Prozent höher als von Januar bis September 2017. Bei den Gästen aus dem Inland übertrafen sowohl die Zahl der Ankünfte mit 13,8 Millionen (+2,1 Prozent) als auch die der Übernachtungen mit 31,1 Millionen (+1,4 Prozent) die entsprechenden Vorjahreswerte.   Die Regionen Düsseldorf und Kreis Mettmann (+3,8 Prozent) sowie Köln und der Rhein-Erft-Kreis (+3,5 Prozent) verzeichneten die höchsten Zuwächse bei den Gästezahlen und das Siegerland (+3,5 Prozent) den höchsten Anstieg bei Übernachtungen.

720.000 Euro  -  Wie die Bezirksregierung die Naturparke unterstützt

Dem Rhein-Sieg-Kreis als Träger des Naturparks Siebengebirge (Bild) hat die Bezirksregierung Köln erstmalig Fördermittel in Höhe von circa 16.000 Euro bewilligt. Dies ermöglicht dem Naturpark u.a. die Finanzierung der notwendigen Unterhaltungsmaßnahmen an seinen Wanderparkplätzen und Wanderwegen. Der Naturpark Siebengebirge war Ende letzten Jahres in die Trägerschaft des Kreises übergangen. Insgesamt wurden die vier Naturparke Bergisches Land, Nordeifel, Siebengebirge und Rheinland mit Geldern in Höhe von rund 720.000,- Euro gefördert. Damit können die Lebensräume der hier heimischen Tiere und Pflanzen geschützt und ihre Lebensbedingungen verbessert werden. Gleichzeitig wird ein wichtiger Beitrag zur besseren Erlebbarkeit der Natur geleistet.

Ein neuer Friedwald in Langerwehe zwischen Aachen und Köln

Im Kreis Düren zwischen Aachen und Köln sind seit November naturnahe Bestattungen an den Wurzeln von Bäumen mög-lich: Im FriedWald Meroder Wald in Langerwehe. „Viele Bürger haben mich angesprochen. Sie haben auf diese Möglichkeit der Beisetzung in der Natur gewartet," sagte Bürgermeister Heinrich Göbbels bei der Eröffnung.


Die Vorbereitung hätten viel Zeit in Anspruch genommen. Ne-ben der Einrichtung von Parkplatz und Andachtsplatz (Bild), musste auch der Baumbestand nach speziellen Kriterien ge-prüft werden. Mit dem FriedWald Meroder Wald wurde aktuell der 64. und gleichzeitig westlichsten FriedWald Deutschlands eröffnet.  In ihm dienen Buchen, Eichen, Hainbuchen, Winter-linden, Ahorn, Lärchen, Kiefern und Douglasien als letzte Ruhestätte.                                 www.friedwald.de/meroder-wald.


Köln lädt in die Unterwelt ein: Zum Kronleuchter in der Kanalisation

Einen Kronleuchtersaal kennt man eher aus Schlössern und Villen. Doch in Köln gibt es sogar einen in der Kanalisation. Der Kronleuchtersaal am Theodor-Heuss-Ring ist ein einzig-artiges Denkmal der Kölner Stadtgeschichte. Hier finden regelmäßig Führungen und sogar Konzerte statt.  Das war eine besondere Attraktion natürlich beim"Tag des Offenen Denkmals". Einblicke gibt es aber auch zu anderen Zeiten. Man muss sich anmelden: fuehrungen@steb-koeln.de oder 0221 22126845.

Rheinische Shoppingmeilen von Frankfurt und München ausgebremst 

Kölner Schildergasse  in der Passanten-Gunst nur auf Platz 4
 

Frankfurt vor München – was beim DFB-Pokal gelang, wiederholt sich bei der JLL-Passantenfrequenzzählung: Die Frankfurter Zeil hat sich den Spitzenplatz unter den frequenzstärksten Einkaufsstraßen Deutschlands zurückgeholt. Mit 14.875 gezählten Besuchern pro Stunde zwischen den zentralen Plätzen Haupt-wache und Konstablerwache setzte sich die Frankfurter Konsummeile mit mehr als 550 Passanten Vorsprung deutlich an die Tabellenspitze.


Der Vorjahressieger Kölner Schildergasse (Bild) verlor hingegen deutlich von 16.835 Passanten im vergangenen Jahr auf diesmal 13.505 und musste sich mit Platz 4 begnügen.

Etwas durchgereicht findet sich derweil Düsseldorfs Flinger Straße nach Platz 3 im vergangenen Jahr nun auf dem 7. Rang mit 9.670 Passanten wieder. Mit 9.435 Passanten nur knapp dahinter reiht sich mit der Hohen Straße die zweite Kölner Toplage ein, ehe Stuttgarts Königstraße (9.145) und die Düsseldorfer Schadow-straße (9.130) die Top Ten komplettieren.


Im Luxussegment reiht sich die konstante Königsallee (4.855) in Düsseldorf hinter der Stuttgarter Stiftstraße auf dem zweiten Platz ein. Dahinter folgen Münchens Maximilianstraße (2.690), die Frankfurter Goethestraße (1.815) und Der Neue Wall in Hamburg mit 1.685 Passanten.


Köln,                  pro Std.   Rang     Ø 2014-2018
Schildergasse  13.040          4         14.282
Hohe Straße        9.435         8           9.773
Ehrenstraße        4.850        58          3.730
Breite Straße       3.720       75           3.330
Mittelstraße         2.305      131          2.30

Düsseldorf,        pro Std.  Rang    Ø 2014-2018
Flinger Straße     9.670          7          10.598
Schadowstraße  9.130       10            9.644
Königsallee          4.855        57           4.989
Schadowplatz     2.365     127            3.654

Zum Skifahren auch wieder in die JEVER FUNK SKIHALLE Neuss

Schlepp- und Sessellift sorgen in der ersten Skihalle Deutschlands für entspannten Aufstieg

In der Schneelandschaft der JEVER FUN SKIHALLE Neuss spielte sich selbst noch im Sommer Vieles ab: Skifahren, Rodeln, Snowboarden und jede Menge aktiver Erlebnisse. Der Sessellift führt zur “Bergstation“ auf 110 m Höhe.


Die erste Indoor-Skiregion Deutschlands bietet in Neuss alles, was man sich im Skigebiet wünscht: Sanfte Hänge mit 10 bis 18 Prozent Gefälle für Kinder und Anfänger genauso wie einen steilen Oberhang mit 28 Prozent für Profis wie die zahlreichen Skiclubs und Nationalmannschaften, die regelmäßig hier trainie-ren. Snowboarder und Freeskier können sich im Funpark mit Kicker, Box und Rails austoben.

Für alle, die noch nie auf Ski oder Snowboard gestanden haben, gibt es in der JEVER FUN SKIHALLE Neuss eine separate 100m lange Anfängerpiste für die ersten Schritte auf den Wintersportgeräten. Zwei Schlepplifte sowie ein Vierer-Sessellift sorgen in der ersten Skihalle Deutschlands für einen entspannten Aufstieg. Der Sessellift bringt die Wintersportler zur “Bergstation“ der 300m langen Hauptpiste auf 110 m Höhe. FIS Mannschaften trainieren hier in Spezial-slaloms bis zu 22 Tore und einem Torabstand von 10 - 13 Metern. Diese Vorteile wissen auch Spitzenathleten zu schätzen. Die JEVER FUN SKIHALLE Neuss ist offizieller Trainingsstützpunkt der Deutschen Skinationalmannschaften.


Hier mündet die Sieg in den Rhein

Wo Freizeitspaß, Tradition und "Natur pur" eine ideale Einheit sind    


Die traditionelle Flussfischerei an der Sieg bei Bonn ist in das deutsche Unesco-Verzeichnis für Immaterielles Kulturerbe aufgenommen worden. Seit dem Jahr 987, also seit genau 1030 Jahren, besitzen Fischerfamilien im heute zu Troisdorf gehörenden Ort Bergheim Fischereirechte für den Mündungsbereich der Sieg in den Rhein. Dieses idyllische Fleckchen Erde (unser Bild) ist zugleich bei Wochenend-Ausflüglern sehr begehrt. Hier genießt man Natur pur, geht spazieren oder ist Gast in einer der gemütlichen Gaststätten am Fluss.


Bis heute werden an der Sieg die Fischer-Traditionen gelebt und öffentlich gefeiert. Zudem lassen sich die Geschichte und die Besonderheiten dieses Berufes in einem Fischereimuseum  kennenlernen und erleben. Dort werden etwa alte Handwerkstechniken demonstriert, Workshops zu Fischen und anderen Tieren und Pflanzen der Siegaue angeboten sowie Werkzeuge von Fischern, Netzstrickern und Korbmachern ausgestellt. Mit über 40 Fischarten gehört die Sieg heute zu den fischreichsten Flüssen Deutschlands.

Das Museum, das an einem Altarm der Sieg unweit der Rheinmündung liegt, wird von der Bergheimer Fischereibruderschaft unterhalten. Die zunftartig organisierte Vereinigung ist im Mittelalter aus der Gemeinschaft der Fischer- Familien hervorgegangen und hat bis heute die Fischereirechte inne. Seit dem Ende der beruflichen Fischerei Mitte des 20. Jahrhunderts kümmert sich die rund 450 Mitglieder zählende Bruderschaft um Bildung, Traditionspflege und Naturschutz in der Siegaue.

Unter immateriellem Kulturerbe werden nach einem Unesco-Übereinkommen Bräuche, Darstellungen, Ausdrucksformen, Wissen und Fertigkeiten verstanden, die bewahrt werden sollen. In Deutschland stehen 68 Kulturformen sowie vier „Gute Praxis-Beispiele“ auf der Liste, darunter auch der Rheinische Karneval und die manuelle Glasfertigung, so wie sie im Museum Glashütte Gernheim in Petershagen bis heute betrieben wird.

Die Sieg ist mit 155km einer der zehn größten Zuflüsse des Rheins und ihre naturbelassene Mündung bei Mondorf markiert den Übergang vom Mittelrhein zum Niederrhein. Das Siegtal erstreckt sich östlich des Rheins und trennt das nördlich gelegene Bergische Land vom Westerwald im Süden. Zwischen dem Mündungsgebiet ab Siegburg und Siegen als nächster großer Stadt flussaufwärts liegen gut zweihundert Kilometer Natur pur.