Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Immer mehr große Unternehmen siedeln sich in Leverkusen und Opladen an

Leverkusen gewinnt weiterhin an Zugkraft als Büro- und Dienstleistungsstandort: Im letzten Jahr wurde am Leverkusener Büromarkt 32.000 m² Bürofläche umgesetzt. Be-sonders beliebt: Die neue Bahnstadt Opladen und der Innovationspark Leverkusen.
WfL-Geschäftsführer Dr. Frank Obermaier (Bild)  freut sich über die positive Entwicklung: „Das neue Rekordhoch zeigt , dass Leverkusen eine echte Alternative zu den benachbar-ten Metropolen darstellt. Auch im direkten Vergleich kann Leverkusen weiterhin mit günstigen Mieten und spannenden Entwicklungspotentialen punkten.“

Leverkusen erlebt als Büro-Standort eine neue Rekordmarke


Eine bemerkenswerte Ansiedlung im Innovationspark
im vergangenen Jahr:  Dr Fleisch-Großhändler  "Der Weidener" aus dem Bergischen Land.

Leverkusen kann sich weiterhin als Alternativ-Standort zu Köln und Düsseldorf profilieren und profitiert auch künftig von Flächenknappheit und Nachfrageüber-hang der benachbarten Metropolen. Die schon vorher sehr niedrige Leerstands-quote in Köln sinkt weiterhin auf 2,6 % und die Durchschnittsmiete in Düsseldorf erzielt ein neues Rekordhoch von 16,20 €.

Wie attraktiv der Leverkusener Büromarkt ist, zeigten die ausgewählten Ansied-lungserfolge von WfL-Prokurist und Ansiedlungsexperte Achim Willke. So zum Beispiel die Verlagerungen der Labova GmbH und der Taconic Biosciences GmbH von Köln nach Leverkusen. Die Labova GmbH, tätig im Chemie-Anlagenbau, bezieht mit 60 Mitarbeitern 800 m² Büronutzfläche im Bioplex im Innovations-park Leverkusen. Die Taconic Biosciences GmbH, tätig in der Biotechnologie- und Pharmaindustrie zieht ebenfalls in den Innovationspark. 90 Mitarbeiter finden auf 3.500 m² Büronutzfläche ihren neuen Arbeitsplatz.


Im Innovationspark startete der Bau des IP11, das TOP-Büro-Neubauprojekt mit einer Gesamtnutzfläche von 12.000 m2. In direkter Nähe bezogen der medizinische Dienstleister Med360° mit Platz für 350 Mitarbeiter und der Fleischgroßhandel DER WEIDENER auf 9.600 m2 ihre neuen Firmenzentralen (Bild links). In der City eröffnete die Krankenversicherung „Pronova BKK“ mit rund 640 Mitarbeitern ihr neues Headquarter.

Auch aus Leichlingen zieht es ein Unternehmen an den Standort Leverkusen. Die Bunte & KIein GmbH entwickelt IT-Lösungen für hautechnische Unternehmen und erwarb ein 1.755 m² großes Grundstück in der neuen Bahnstadt Opladen.

Dass der Standort Leverkusen auch für Mitarbeiter große Vorteile hat, beweist die Verlagerung der TriMeXa GmbH. Das ehemalige Leverkusener Startup wächst stetig und zählt heute bereits 80 Mitarbeiter. Deshalb wurden die vormals zwei Standorte zu einem gemeinsamen am Wiesdorfer Platz 48 auf 540 m² Büronutz-fläche zusammengeführt.

Die Sparkasse Leverkusen wird 175 und feiert mit den Bürgern

Über das gesamte Jahr 2019 sind Feierlichkeiten, Aktivitäten und Events geplant

„Wir feiern unser Jubiläum bürgernah und kundenorientiert“, so der Vor-sitzende des Vorstandes, Rainer Schwarz. „Wir möchten uns bei den Bürgern und ihrer Stadt bedanken und etwas zurückgeben - ohne diese wäre ein solches Jubiläum erst gar nicht möglich geworden“, so Schwarz.



Neben Aktionen in den Filialen, ergänzt Markus Grawe, stellv. Vorsitzender des Vorstandes, gibt es einen Spendenwettbewerb, bei dem die eingereichten „Herzensprojekte“ finanzielle Unterstützung erhalten. Für „Häuslebauer“ gibt es in diesem Jahr „Geldsegen“ fürs Richtfest. Und für Schüler schreibt die Sparkas-se einen Kreativwettbewerb aus, bei dem Zuschüsse für die Abschlussfeiern ge-wonnen werden können. Aufgabe dabei: ein Video zu einem Sparkassenthema zu drehen.

Auch „die Smartphone-Generation“ kommt beim Sparkassen-Jubiläum auf ihre Kosten. Die Sparkasse veranstaltet nämlich ein e-Sport Turnier in Kooperation mit der eSportabteilung von Bayer 04. Marvin Hinz (mehrfacher Vizemeister) wird die Teilnehmer coachen und sich als Gegner stellen.
Eine Geburtstagsfeier am 28. September rundet das Jubiläumsprogramm ab. In und um die Sparkassenzentrale gibt es ein Programm für Jung und Alt. Höhe-punkt des Tages ist ein Konzert mit einer bekannten Kölner Musikband.

Auch als Geschenk gedacht: Patenschaft für einen Apfelbaum

Etwa 50 besonders wertvolle Streuobstwiesen mit rund 2000 Bäumen gibt es in Leverkusen

Ein nachhaltiges Geschenk, das mitwächst: Obstbaumpatenschaften der Stadt Leverkusen (Fachbereich Umwelt) und der NABU Naturschutzstation Lever-kusen - Köln e.V. Sie machen das ganze Jahr über Freude – und leisten einen wichtigen Beitrag für die Artenvielfalt vor der Haustür.


80 Euro kostet eine Patenschaft für einen alten Obstbaum im Jahr. Die Paten-schaft läuft insgesamt über fünf Jahre. Die Gesamtkosten einer Patenschaft belaufen sich damit auf 400 Euro. Mit dem jährlichen Beitrag wird der Paten-baum das ganze Jahr über von einer Fachfirma gepflegt. Und davon profitiert der Baum gleich mehrfach: ein solcher „Verjüngungsschnitt“ sorgt nicht nur dafür, dass der alte Baum neues Holz und zukünftig wieder mehr Früchte bildet, sondern erhöht auch seine Lebenserwartung um ein Vielfaches. Bis zu 120 Jahre alt kann ein Obstbaum bei guter Pflege, d. h. vor allem regelmäßigem Schnitt, werden.
Aber auch die Paten haben etwas von ihrem Engagement. Sie erhalten eine Pa-ten-Urkunde sowie Informationen über alle Aktionen in Sachen Streuobstwie-senschutz in Leverkusen. Außerdem dürfen sie sich „ihren“ Patenbaum selbst aussuchen und werden einmal im Jahr zur Ernte auf die Obstwiese eingeladen. Dort kommen sie in den Genuss alter und regionaler Obstsorten, die es nicht im Supermarkt zu kaufen gibt: Rheinischer Bohnapfel, Weißer Winterglockenapfel, Weißes Seidenhemdchen, Kaiser Wilhelm und viele andere sind auf den Obst-wiesen zu finden.

Etwa 50 besonders wertvolle Streuobstwiesen mit rund 2000 Bäumen gibt es in Leverkusen; etwa 100 Bäume werden bereits durch Paten unterstützt. Neben Einzelpersonen engagieren sich auch Vereine und Firmen mit einer Patenschaft für die heimische Artenvielfalt. So ist die in Leverkusen ansässige Firma Currenta bereits seit 2010 Pate von 10 Apfelbäumen. Auch die Energieversorgung Lever-kusen (EVL), die Caritas Leverkusen sowie die regionalen Verbände des Natur-schutzbund Deutschland (NABU)  machen mit.

Die Wirtschaftsförderung Leverkusen zieht Bilanz und eröffnet ein "Probierwerk"  

Ein neues Zuhause für technisch-kreative Köpfe

Im Zentrum seines 20jährigen Bestehens steht neben der reinen  Jubiläumsver-anstaltung vor allem auch die Eröffnung des Probierwerks, das neue Zuhause für technisch-kreative Köpfe und innovative Start-ups. Benjamin Schulz, Projektlei-ter Probierwerk und Tom Frenzel, Digital Community Manager (Bild), stellten das Startupzentrum jetzt vor. 

Das Probierwerk bietet neben zehn Startup-Büros, zwei Büros für Corporates und 15 Coworking-Arbeitsplätzen auch Räume in der Größenordnung von 150 Quadratmeter für Seminare, Workshops und Veranstaltungen sowie ein Innova-tion-Lab, in dem vom Startup bis zum Global Player neue, kreative Ideen und Geschäftsmodelle entwickelt werden. Durch die Kooperationen mit Hochschulen und anderen wichtigen Institutionen der Branche bekommen Startups aus dem Probierwerk Zugang zu Events mit innovativen Themen, neuen Trends und Austausch unter Gleichgesinnten.


So sieht der Sieger-Entwurf eines Architektur-Wettbewerbs aus


Hier sollen einmal loftartige Büros und Gastronomie Einzug halten

Die große Bahnausbesserungshalle in der Neuen Bahnstadt Opladen wird nach den Entwürfen des Büros JSWD Archi-tekten neu konzipiert. Das gaben der Projektentwickler CUBE Real Estate und die neue bahnstadt opladen GmbH (nbso)  in einer Pressekonferenz bekannt. Der Entwurf des Kölner Architektenbüros setzte sich in der zweiten Runde eines Qualifizierungsverfahrens gegen drei verbliebene Konkurrenten durch. Insgesamt nahmen zehn Architekturbüros an dem Verfahren teil, das im Oktober 2016 begonnen hatte. In dem sich im Bau befindenden rund 5.500 m² großen künf- tigen „CubeOffices 574“  werden primär moderne loftartige Büroflächen und Gastronomie Einzug halten.


Vera Rottes, die Geschäftsführerin neue bahnstadt opladen, sagt: „Ich freue mich, dass der Entwurf des Büros JSWD zur Neunutzung der ehemaligen Bahn- ausbesserungshalle (Bild links) aus einem so hochrangig besetzten Werkstattver-fahren entstanden ist. Mit diesem Entwurf wird die charakteristische Baukultur, die sich im Lauf der letzten Jahre in der Bahnstadt durch das Nebeneinander von Industriearchitektur und modernen Gebäuden entwickelt hat, um ein weiteres sehr markantes Beispiel bereichert. Wir freuen uns auf den Umbau und damit auf die Lebendigkeit und die neuen Impulse, die mit den zukünftigen Nutzern und Bewohnern neu in die Bahnstadt kommen werden.“
CUBE Real Estate plant, das Gesamtprojekt bis 2021 fertigzustellen. Es beinhaltet zwei Bauabschnitte: In dem sich im Bau befindenden rund 5.500 m² großen künftigen „CubeOffices 574“ (Gebäude an der Werkstättenstraße) werden primär moderne loftartige Büroflächen und Gastronomie Einzug halten. Auf dem gut 20.000 m² großen Grundstück der ehemaligen Ausbesserungshalle und zukünf-tigen „CubeFactory 577“ ist Raum für studentisches Wohnen, allgemeines Woh-nen, Boardinghouse, Büro- sowie Gastronomie- und Sportflächen vorgesehen. Etwa zeitgleich zur Fertigstellung des CUBE Real Estate Projektes wird auch die Eröffnung des neuen Campus Leverkusen der Technischen Hochschule Köln in direkter Nachbarschaft erwartet.

Vor 125 Jahren kam Bayer nach Leverkusen

Der Chempark ist bunt und vielfältig. Genauso wie die 45 Bänke, die  Ex-Chempark-Leiter Dr. Ernst Grigat  an Oberbürgermeister Uwe Richrath überreichte.  Die farbenfroh gestalteten Sitzmöbel wurden danach im ganzen Stadtgebiet aufgestellt.


Der CHEMPARK Leverkusen verbindet – Kollegen, Nachbarn, eine ganze Stadt mit der Chemie. Und das seit 125 Jahren. Denn gegen Ende des 19. Jahrhun- derts wurde der Standort Elberfeld für die stetige Expansion der Firma Bayer zu klein. Am 5. Dezember 1891 kaufte das Wuppertaler Unternehmen die Aliza-rinrot-Fabrik von Dr. Carl Leverkus & Söhne in Wiesdorf am Rhein – das war die Geburtsstunde des "Werks am Rhein" in Leverkusen,  heute CHEMPARK.

 
Ein Geburtstagsgeschenk machte sich der Jubilar übrigens selbst: Rund 45 CHEMPARK-Bänke wurden anlässlich der 125 Jahre währenden Verbundenheit von Stadt und Chemie in Leverkusen aufgestellt, individuell gestaltet in einem bunten Design, versehen mit einer Plakette, die das Jubiläumslogo mit dem jeweiligen Sponsor zeigt.


Im CHEMPARK heute bilden 70 Unternehmen aus Produktion, Forschung und Dienstleistung Synergien. An den Standorten Leverkusen, Dormagen und Kre- feld-Uerdingen findet auf einer Fläche von 11 km² und in ca. 500 Betrieben ein Drittel der nordrhein-westfälischen Chemieproduktion statt. Chemie-Unter-nehmen erhalten vor Ort eine komplette Infrastruktur und bedarfsgerechte Services. Dafür sorgt die Currenta GmbH & Co. OHG, sie ist der Manager und Betreiber des CHEMPARK. Der wiederum zählt mit seinen rund 29.000 Beschäftigten zu den vielseitigsten Chemiestandorten weltweit.