Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Im Juni gibt es am Altenberger Dom ein neues Literatur-Festival 

Unter dem Motto "Literatur am Dom" startet am Altenberger Dom im Bergischen Land ein neues Festival. An "einem der romantischsten Orte Deutschlands" werde vom 23. bis 26. Juni Weltlitera-tur präsentiert, teilten die Organisatoren mit. Die Literaturagentin Karin Graf und der Literaturkri-tiker Denis Scheck gestalten das Programm. Es umfasse preisgekrönte Romane, Sachbücher über aktuelle gesellschaftliche Debatten, zeitgenössische Lyrik, sowie Geschichten für Kinder und "literarisch-kulinarische Erlebnisse". Die Veranstaltungen finden den Angaben zufolge größtenteils im romantischen Küchenhof (unser Bild) und damit unter freiem Himmel statt - mit Blick auf die umliegende Naturlandschaft und die gotische Architektur des Altenberger Doms.

Frank Schätzing und TV-Kommissar Dieter Bär lesen und Dieter Müller kocht

Als Gäste erwartet werden die Autoren Herta Müller, Frank Schätzing, Antje Ravik Strubel, Daniela Krien, Mariana Leky, Jürgen Becker und Paul Maar. Weiter stellt Schauspieler Dietmar Bär das kaum bekannte Romanfragment Friedrich Wilhelms IV. "Die Königin von Borneo" vor. Zudem trifft Hobbykoch Denis Scheck den Drei-Sterne-Koch Dieter Müller.


Da alle Lesungen als Open-Air Veranstaltungen geplant sind, gibt es bei gutem Wetter weitere Karten an der Rezeption des Hotels Altenberger Hof.


Die Veranstaltungen finden im Kräutergarten des Küchenhofs (Carl-Mosterts-Straße 1, 51519 Odenthal) statt. Bei schlechter Witterung werden die Lesungen in den Domgarten des Hotels Altenberger Hof (gegenüber dem Dom) verlegt. - Organisiert wird das Ganze vom „Förderverein Literatur am Dom“, der sich erst kürzlich gründete.

Die große Geschenk-Aktion zum "Welttag des Buches 2022"

Freude am Lesen verbreiten, Geschichten teilen: Am 23. April feierten Lesebe-geisterte in über 100 Ländern den UNESCO-Welttag des Buches und des Urhe-berrechts. Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken und Schulen luden zum Mit-feiern ein und veranstalten deutschlandweit zahlreiche Aktionen und Lesungen. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Stiftung Lesen koordinier-ten den Tag in Deutschland.


Die UNESCO-Generalkonferenz hat 1995 den 23. April zum „Welttag des Buches und des Urheberrechts“ ausgerufen. Das Datum geht auf eine Tradition in Katalonien zurück: Zum Namenstag des Schutzheiligen St. Georg werden dort Rosen und Bücher verschenkt. Der 23. April ist zudem der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes.


„Lesen eröffnet Bildungs- und Lebensperspektiven. Daher verschenken wir ge-meinsam mit unseren Partnern  mehr als eine Million Bücher an Kinder der vierten und fünften Klassen.Damit begeistern wir jedes Jahr Schülerinnen und Schüler fürs Lesen – oft zum ersten Mal in ihrem Leben“, so Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen.


Die Kinder bekamen den Abenteuerroman „Lenny, Melina und die Sache mit dem Skateboard“ von Sabine Zett, mit Illustrationen von Timo Grubing, geschenkt.  „Ich schenk dir eine Geschichte“ ist eine gemeinsame Aktion von Stiftung Lesen, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Deutsche Post, cbj Verlag und ZDF unter der Schirmherrschaft der Kultusminister der Länder.

Über 70 000 Besucher kamen zum Literatur-Festival in Köln

Mit der Veranstaltung „Frank Schätzing und Peter Wohlleben retten die Welt!“ im Theater am Tanzbrunnen endete das internationale Literaturfestival. Die 22. Ausgabe der lit.COLOGNE lockte rund 71.000 Besucher zu 156 Veranstaltungen, das entspricht einer Auslastung von 89 Prozent. Davon fanden 73 Veranstaltun-gen im Rahmen der lit.kid.COLOGNE statt, die etwa 16.200 Kinder und Jugend-liche begeisterte. Aus aktuellem Anlass wurde die lit.COLOGNE mit einer Solidari-tätsveranstaltung für die Ukraine „Nein zum Krieg“ eröffnet. Die Einnahmen –  14.371 EUR – wurden zu gleichen Teilen an das PEN-Zentrum Deutschland sowie an den deutsch-ukrainischen Verein das Blau-Gelbe Kreuz e.V. gespendet.

Buchmarkt 2021 mit Umsatzplus: „Das Buch ist krisenfest“

Von Hape Kerkeling und Juli Zeh stammenn die meistverkauften Bücher


Der Buchmarkt konnte sich auch im zweiten Corona-Jahr behaupten. Der Umsatz 2021 lag in den zentralen Vertriebs-wegen (Sortimentsbuchhandel, E-Commerce inkl. Amazon, Bahnhofsbuchhandel, Kauf-/Warenhäuser, Elektro- und Drogeriemärkte) 3,2 Prozent über dem des Vorjahres. Der Börsenverein zog eine zufriedene Bilanz.


Das Geschäft lief sogar besser als vor der Corona-Pandemie. Gegenüber 2019 legte der Buchmarkt-Umsatz um 0,8 Prozent zu. Das stationäre Geschäft konnte den Rückstand aus den monatelangen Ladenschließungen im Frühjahr nicht aufholen und schloss mit einem Umsatzminus von 3,1 Prozent gegenüber 2020 sowie von 11,5 Prozent gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 ab. Das zeigt der Branchen-Monitor BUCH, der Anfang Januar erschienen ist.


„Das Buch hat sich während der Pandemie als krisenfest erwiesen. Die Menschen haben ein großes Bedürfnis nach guten Geschichten, nach gesicherten Informa-tionen, Rat und Inspiration. Zwar haben die monatelangen Ladenschließungen zum Anfang des Jahres sowie die Frequenzrückgänge in den Innenstädten gera-de den Buchhandel vor Ort stark herausgefordert. Die Nachfrage nach Büchern war aber hoch," sagt man beim Börsenverein.


"Durch das große Engagement, die Kundennähe und die Kreativität der Buch-handlungen und Verlage konnte sich der Buchmarkt so Monat für Monat aus dem Lockdown-Rückstand herausarbeiten. Viele, auch kleine Buchhandlungen, profi-tierten von wachsenden Online-Umsätzen. Das sind gute Nachrichten angesichts des steigenden Kostendrucks etwa beim Papier und den Energiepreisen, der deutlich zugenommen hat und die Buchbranche auch im neuen Jahr beschäfti-gen wird“, sagt Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Bei den Warengruppen verbucht weiterhin das Kinder- und Jugendbuch in der Pandemie große Zuwächse: Titel für die junge Zielgruppe brachten im vergange-nen Jahr 9,4 Prozent mehr Umsatz ein als noch 2019. Auch die Belletristik (+4,2 Prozent) und Sachbücher (+1,6 Prozent) legten gegenüber dem Jahr vor der Pan-demie zu. Eine große Umsatzlücke klafft noch bei Reiseliteratur (-26,4 Prozent).


Der meistverkaufte Roman 2021 (Belletristik Hardcover) ist laut Media Control „Über Menschen“ von Juli Zeh. Auf Rang 2 folgt „Playlist“ von Sebastian Fitzek, den dritten Platz belegt Lucinda Riley mit „Die verschwundene Schwester“.


Unter den Sachbuch-Bestsellertiteln (Hardcover) belegt „Pfoten vom Tisch!“ von Hape Kerkeling den ersten Platz, Ferdinand von Schirach mit „Jeder Mensch“ erzielt Rang 2 und „Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit“ von Mai Thi Nguyen-Kim erklimmt Platz 3.

Bild links: Die simbabwische Autorin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga erhielt den  Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2021 aus der Hand der Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Karin Schmidt-Friderichs.                                                                                                      Foto: Tobias Bohm

Das Literaturhaus Köln feierte sein 25jähriges Bestehen

Wo Literatur-Nobelpreisträger bereits ihre persönliche Aufwartung machten ...

Das ist wahrlich ein guter Grund: Das Literaturhaus Köln feierte im vergangenen Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Als Initiative Kölner Bür-gern wurde es 1996 gegründet. Heu-te zählt der Verein nahezu 700 Mit-glieder. Bei rund 150 Veranstaltun-gen pro Jahr wurden dort schon über 2.500 Autoren vorgestellt. Nobelpreisträger wie Orhan Pamuk und Herta Müller, bedeutende Erzählerinnen wie Siri Hustvedt oder Judith Hermann, große Gelehr-te wie Umberto Eco, Stars der Post-moderne wie Paul Auster sowie der Populärkultur wie Neil Gaiman und viele, viele mehr

Das Literaturhaus fördert die Lyrik und die Kölner Szene, untersucht Schreibpro-zesse und organisiert grenzübergreifenden Dialog. Ob im realen oder virtuellen Raum, das Literaturhaus stiftet das Gespräch über Bücher und Themen. Gemein-sam mit dem Kölner Stadt-Anzeiger wird dort auch jährlich „Ein Buch für die Stadt“ gekürt. Ziele der Institution sind es, die Literaturszene der Stadt zu vernet-zen, Impulse aufzunehmen und Impulse zu geben, kurz: ein breites Publikum für die wunderbare Vielfalt der Literatur zu begeistern.

Im November 1999 eröffnete der damalige Bundespräsident Johannes Rau nach einem Umzug „das erste Literaturhaus des 21. Jahrhunderts“ (SZ) im Kölner Mediapark. Ein weiterer Umzug erfolgte 2007: Da ging es in den Kölner Süden und in gemeinsame Räumlichkeiten mit dem „Forum für Fotografie“. 2014 dann der letzte Umzug: Im Haus Bachem (Großer Griechenmarkt 39) im Herzen von Köln hatte die Literatur endlich ein Zuhause gefunden.

Das Kölner Haus ist Mitglied im Netzwerk deutschsprachiger Literaturhäuser, das als literaturhaus.net zusammenarbeitet. Der Organisation gehören u.a. Häu-ser in Hamburg, Frankfurt und Berlin, Basel und Zürich, Wien und Salzburg an. 2002 vergab der Zusammenschluss erstmals den „Preis der Literaturhäuser“.

Seit 2007 gibt es das Junge Literaturhaus, das literarische Angebote, Workshops und Lesungen für Kinder und Jugendliche bereithält.


Ken Follett: "NEVER"  -  Wenn sich die Welt kurz vor dem Abgrund befindet  .... 

In Ken Folletts neuestem Roman begegnen sich Heldinnen und Schurken, falsche Propheten und mutige Kämpfer, Liebe und Hass. Er fragt: Wenn sich die Welt nur einen Schritt vor dem Abgrund befindet - was kann jeder Einzelne dann noch tun? NEVER ist atemberaubend - und ein Weckruf.  -  880 Seiten, 32,- €, Lübbe

Follett ist einer der bekanntesten zeitgenössischen Autoren von Thrillern und historischen Romanen: Ken Follett, eigentlich Kenneth Martin Follet, geboren 1949 in der walisischen Stadt Cardiff. Wie viele Schriftsteller startete er seine Karriere klassisch als Journalist, obschon er zuvor Philosophie studiert hatte.

Doch erst 1978 gelang ihm der Durchbruch mit „Die Nadel“, dem Buch, das ihn in die Liga der Bestseller-Autoren beförderte. Zu seinem Gesamtwerk gehören über 30 Romane, von denen einige verfilmt wurden.


Junge Menschen lesen – aber sie lesen heute anders

Das Institut für Demoskopie Allensbach hat es in einer Befragung herausgefunden


Fast 85 Prozent der Erwachsenen in Deutschland halten es für ebenso wichtig oder noch wichtiger als vor 20 Jahren, gut lesen zu können. Menschen unter 30 Jahren lesen vor allem E-Mails und Textnachrichten sowie Internettexte (90,8 bzw. 84,7 Prozent), während bei Menschen über 60 Jahren insbesondere Zeitungen und Zeitschriften hoch im Kurs stehen (85,5 bzw. 69,3 Prozent). Die gleichbleibende oder größere Bedeutung des Lesens wird jedoch in allen Altersgruppen anerkannt (16–29: 76,4 Prozent, 30–44: 83,8 Prozent, 45–59: 88 Prozent, ab 60: 87 Prozent). Das ist das Ergebnis einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Stiftung Lesen in Auftrag gegebenen repräsentativen Befragung des Institutes für Demoskopie Allensbach.

22,3 Prozent aller Befragten und 34,1 Prozent der unter 30-Jährigen sagen, dass sie durch die digitalen Medien heute sogar mehr lesen als früher. „Wir beobachten eine Veränderung, keine Krise des Lesens“, so Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen. „Deutschland steht aber schon lange vor einer größeren Herausforderung als dem medialen Wandel: Jedes fünfte Kind wird sprachlich nicht ausreichend gefördert oder hat bereits Probleme beim Lesen. Viele dieser fast drei Millionen jungen Menschen unter 18 Jahren sind die funktionalen Analphabeten von morgen.“

Dabei steigen die Anforderungen an die die Lese- und Medienkompetenz: „Besonders junge Menschen lesen heute anders und andere Dinge, mit einer enormen Bandbreite: von der Kurznachricht bis zum Hypertext“, so Dr. Simone C. Ehmig, Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen.Neben Buchgeschenken und Leseclubs entwickelt die Stiftung Lesen deshalb immer mehr digitale Formate.

Die Stiftung Lesen wurde vor 30 Jahren gegründet und arbeitet dafür, dass Lesen Teil jeder Kindheit und Jugend wird. Sie ist Partner der Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung, die Bund und Länder 2015 ausgerufen haben (www.alphadekade.de). Die Umfrage zum Weltalphabetisierungstag stützt sich auf insgesamt 1.295 Face-to-Face-Interviews zwischen dem 1. und 12. Juli 2018 mit einem repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung ab 16 Jahren.

600 Seiten mit mehr als 2.500 Malern aus den vergangenen 500 Jahren 

Wie die Eifel selbst Albrecht Dürer beeindruckte

Allein die Zahlen beeindrucken: 600 Seiten, mehr als 2.500 Maler aus den vergangenen 500 Jahren und mehr als 50 Jahre Forschungsarbeit. Der Verfasser hat eine Mammutaufgabe hinter sich und ist zurecht stolz auf das Endergebnis.


In dem „Künstlerlexikon – Maler der Eifel“ hat Dieter Schröder akribisch die Lebensläufe verstorbener Maler der Eifel aufgeführt, konnte so manche Lücke in den Biografien füllen und einige Fehler ausräumen, die aus anderen, zum Teil sehr bekannten, Quellen überliefert wurden.

Und wer sind die Maler der Eifel? Die erforschten Maler kamen überwiegend aus der Eifel, manche Auswärtige zogen nur einmal durch und wieder andere kamen häufiger in die Eifel. Die Zeitspanne umfasst rund 500 Jahre. Der älteste,verzeich-nete Künstler ist Albrecht Dürer. Er war 1520 auf dem Weg von Nürnberg nach Aachen zum Kaiser, um seine jährliche Leibrente abzuholen. Unterwegs stoppte er in Andernach und fertigte dort eine Silberstiftzeichnung mit dem eifelseitigen Krahnenberg bei Andernach.

Zu der illustren Gruppe weltbekannter Künstler, die Eifelmotive in ihrem Werk haben, zählen auch Victor Hugo, Johann Wolfgang Goethe, Wilhelm Busch, Max Ernst, August Macke und Theodor Heuss.

Dieter Schröder hat nicht nur zum Thema Eifelmaler geforscht, sondern auch 27 Ausstellungen eifelweit, in Luxemburg in Frankreich organisiert und damit die Förderung der Eifelmalerei unterstützt: Im Jahr 2000 gründete er den Verein „Maler der Eifel e.V.“, er ist für die Konzeption und Realisierung des „KunstFo-rumEifel“ in Gemünd 2007 verantwortlich und hat 2016 die Forschungsgruppe Eifelmaler e.V. gegründet, die ihn bei der Realisierung des Buches unterstützt hat. Für seine Verdienste um die Eifelkunst wurde Dieter Schröder 2008 der „Rheinlandtaler“ durch den Landschaftsverband Rheinland verliehen.

Ein Kochbuch vom Bestatter  -  Wie David Roth Trost spenden will

David Roth , Ingrid Niemeier: Nimm Zimt;    € 18,00 [D] inkl. MwSt.

„Mit großer Begeisterung“, so formulierte soeben Davis Roth, habe er mit seinem Team auch für dieses Jahr wieder ein abwechs-lungsreiches, spannendes und berührendes Veranstaltungsprogramm zusammenge-stellt. „Wir freuen uns,“ schrieb er, „Ihnen dieses Angebot mit Konzerten, Kabaretta-benden, Lesungen, Vorträgen, Seminaren und Informationsveranstaltungen vorstellen zu können.“ - Das sind wohlgemerkt nicht die Worte einer Veranstaltungs-Agentur, das sind die Worte eines Bestatters aus Bergisch Gladbach.

David Roth (Bild) führt in Bergisch Gladbach das Unternehmen für Bestattungen und Trauerbegleitung ganz im Sinne seines verstorbenen Vaters Fritz Roth voller Überzeugung und mit großem Erfolg fort. Ihm geht es um das Gespräch mit Trauernden, um ihre Begleitung in einer neuen Lebensphase. Jetzt hat dieser David Roth ein Kochbuch geschrieben ! Zusammen mit Ingrid Niemeier, der Titel „Nimm Zimt. Tröstende Rezepte in Zeiten der Trauer“.


Dazu sagt David Roth: „Als Ingrid Niemeier mit der Idee zu mir kam, gemeinsam ein Kochbuch zu schreiben, war ich gleich Feuer und Flamme. Die Regale in den Buchhandlungen sind zwar voll mit Kochbüchern – Worüber man aber so gut wie nie etwas liest, ist das Verbindende, das Gemeinschaft stiftende, das mit dem Kochen verbunden sein kann. Auch und gerade Trauer braucht Gemeinschaft, denn wer einen geliebten Menschen verliert, braucht in den schweren Stunden jemanden, der für ihn da ist. Warum in dieser Zeit also nicht gemeinsam kochen? Dazu möchten wir ermuntern, denn unser Buch zeigt, wie man über das Kochen nach einem schweren Schicksalsschlag zurück ins Leben finden kann.“


Abenteuer vor der Haustür -Für jedermann die richtige Wanderung

Das Rheinland mit seiner vielfältigen Landschaft ist ein Paradies für Wander-freunde. Zwischen Rheinauen und Naturschutzgebieten, Wäldern, Wiesen und Bergen lässt es sich herrlich herumstreifen. Der Outdoor-Fan und Wander-Experte Michael Moll hat in seinem neuen Buch „Rheinland. Wandern. Kultur. Genuss“ 20 Touren zwischen 8 und 27 Kilometern zusammengestellt, die das Wanderherz höher schlagen lassen. Jedes Kapitel startet mit einer kurzen Einleitung. Hier fasst Michael Moll kurz zusammen, was die Tour charakterisiert, denn er hat bei seinen Expeditionen zwischen Düsseldorf und Königswinter unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Für jeden ist etwas dabei: Für den gemütlichen Wanderer, den Sportler oder den Vogelbeobachter ebenso wie für den Kultur-Liebhaber oder den Romantiker. Neben einer großen Karte, auf der alle Touren verortet sind, gibt es jeweils eine Übersichtskarte.

Zusätzlich zu den 18 Rund- und 2 Streckenwanderungen bietet das Handbuch viele Extratipps zu Kultur und Genuss – als informative Randnotizen, aber auch als kurze Kapitel, beispielsweise zu Landhaus Mönchenwerth, Schloss Bensberg oder das Beethoven-Haus. Das Buch ist ein praktischer Begleiter, derohne viel Schnick-Schnack und mit vielen Fotos die Lust auf Heimat weckt.

Mode-Präsentationen wie hier zum NRW-Jubiläum sind Ausdruck eines höchst erfolgreichen Wirtschaftszweiges

Kunst und Kultur sorgen für einen Milliarden-Umsatz

Fast 7.000 Betriebe der Kultur- und Kreativwirtschaft gibt es im Großraum Düsseldorf

Fast 26.000 Kreativschaffende und Künstler erwirtschaften in Düsseldorf im Jahr 7,7 Milliarden Euro Umsatz. Über Kultur- und Kreativwirtschaft und deren Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung informiert die Wirtschaftsför- derung in der Novemberausgabe ihres Magazins.


Fast 7.000 Betriebe der Kultur- und Kreativwirtschaft gibt es im Großraum Düsseldorf. Damit liegt ihr Anteil an der Gesamtwirtschaft bei 9,7 Prozent. Kultur- und Kreativwirtschaft ist also ein Wirtschaftsfaktor, mit dem man rechnen muss. Eine besondere Rolle spielt die Modewirtschaft. Etwa 3.100 Unternehmen der Branche haben in Düsseldorf ihren Firmensitz. Insgesamt beträgt der Umsatz der Modewirtschaft hier 18 Milliarden Euro.
Dieses enorme kreative und wirtschaftliche Potenzial wird die Landeshaupt- stadt durch das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft, kurz KomKuK, noch stärker ausschöpfen. Aufgabe des bei der Wirtschaftsförderung angesiedelten KomKuK ist es, Unternehmen und Akteure zu beraten, zu för- dern und zu vernetzen. Seit September 2015 wurden hierfür die konzeptionel- len Grundlagen geschaffen, und seit Anfang 2016 ist das KomKuK als Service-stelle, Kommunikator und Inkubator aktiv.

Die türkische Küche - es muss doch nicht immer nur ein Döner sein  


Würzig, vielseitig, fantasievoll – das ist die türkische Küche. Wer sie einmal probiert hat, wird sie immer zu schätzen wissen. Döner, Börek oder Köfte: Wer kennt sie nicht, die Klassiker der türkischen Küche, die mittlerweile auch hier bei uns überall angeboten werden. Doch die türkische Küche ist mehr als nur ein schneller Imbiss an der Straßenecke.Sie ist vielfältig, wird sie doch von den unterschiedlichsten Einflüssen geprägt. Man findet bei ihr Merkmale der medi- terranen, der indischen, der arabischen und vieler anderer internationaler Landesküchen. Das macht sie so bunt wie abwechslungsreich.

Nach indischen, spanischen und thailändischen Gerichten hat der Kölner Hayit-Verlag sich nun auch eben dieser türkischen Küche angenommen und ganz aktuell ein Buch dazu auf den Markt gebracht. Darin werden hundert türkische Gerichte vorgestellt, die nicht nur zum Schlemmen einladen. Ob Suppen, Salate und Pasten, Fleisch- und Gemüsegerichte sowie auch Reis- und Teigspeisen oder Süßigkeiten und Gebäck: Fast alle Rezepte lassen sich problemlos nachbereiten. Wissenswertes über typische Gewürze und Zutaten sowie viele spezielle Kochtipps und allgemeine Informationen zur türkischen Küche runden die Rezeptesammlung sinnvoll ab.


100 türkische Gerichte
ISBN: 978-3-87322-264-9
Preis: 14,95 EUR


Nicht Schuhgeschäfte für Frauen oder Elektroläden für Männer sind der Hit

Stadtbummler fühlen sich in einer Buchhandlung am wohlsten


Frauen tummeln sich am liebsten in Schuhgeschäften und Männer sind im Elektronikladen ganz in ihrem Element? Weit gefehlt: Am wohlsten fühlen sich beide Geschlechter in der Buchhandlung. Das ergab eine Umfrage unter 5.000 Deutschen ab 14 Jahren im Auftrag von Vorsicht Buch!, der Kampagne der deutschen Buchbranche. Gefragt nach den drei Geschäften in der Innen- stadt mit der schönsten Atmosphäre, nannten 74,3 Prozent der Befragten die Buch- handlung, für knapp zwei Drittel davon ist sie sogar der Top-Ort. Auf Platz 2 folgt der Blumenladen (45,3 Prozent), dann das Bekleidungsgeschäft (45,2 Prozent). Bei Männern (71,4 Prozent) ist die Buchhandlung fast genauso beliebt wie bei Frauen (77,0 Prozent).Die meisten Fans haben die Buchläden (76,3 Prozent) unter den 30- bis 39-Jährigen.

So richtig auf den Putz hauen. Op Kölsch. Kölsch kann ganz schön derb sein

Der Ratgeber neu aufgelegt: Kölner Schimpfwörter von A-Z


Schimpfen auf Kölsch kann ganz schön derb sein. Doch meist sind die ver- meintlich schlimmen Sprüche gar nicht so böse gemeint. Aber egal ob man jemanden nur ein wenig foppen oder einmal verbal so richtig loslegen möch- te: das Büchlein „Kölner Schimpfwörter“ liefert für fast jede Situation die richtigen Worte. Alphabetisch sortiert und mit hochdeutscher Überset- zung. Kurze Erläuterungen zu einigen Begriffen und ein Register Hochdeutsch – Kölsch machen den Ratgeber auch für die zu einem nützlichen Begleiter, die des kölschen Dialekts nicht mächtig sind.
In Köln sagt man oft was man denkt. Bildhaft und humorvoll und oft auch mit einem Augenzwinkern. Da ist man schnell ein „Blötschkopp“, wenn man sich mal dumm anstellt oder auch eine „Babbelschnüss“, wenn man gerne und viel redet. Eine sehr dünne Person wird auch schon mal spöttisch als „Knochejerämsch“ (Knochengerüst) und eine rundliche als „Waggelent“ (Wackelente) bezeichnet. Aber es geht auch derb zu wie mit „Klaafmul“ für eine verleumderische Person oder „Stinkstivvel“ für einen unangenehmen Zeitgenossen.

Kölner Schimpfwörter. So richtig auf den Putz hauen. Op Kölsch. Autor: Jupp Färver; ISBN: 978-3-87322-260-1; Preis: 4,99 EUR; Köln, 2016   - www.hayit.de.

Nicht Kaffee, sondern ein gutes Buch hilft, wach zu bleiben


Was hält die Menschen in Deutschland nachts munter und wach? Weder
starker Kaffee noch der liebste Mensch im gemeinsamen Bett sind probate Wachhaltemittel. 45,1 Prozent der befragten Menschen in Deutschland greifen zum Buch, wenn sie die Nacht zum Tag machen wollen. Platz zwei schafft weit abgeschlagen der Fernseher mit 30,1 Prozent. Der liebste Mensch im geteilten Bett kommt auf Platz drei.
Handy, Haustier und Hunger erreichen noch 18,8, 12,3 und 9,7 Prozent.
Das Buch ist der absolute Wachhalter für mehr als die Hälfte aller befragten Frauen: 53,8 Prozent. Mit 36,0 Prozent ist auch bei den befragten Männern in Deutschland das Buch der Spitzenreiter.
Überraschend: Auch bei den jungen Erwachsenen (zwischen 20 und 29
Jahren) liegt das Buch mit 46,4 Prozentpunkten an der Spitze aller  abge- fragten Werte. Den nur relativ "niedrigsten" Wert erreichen die 50- bis 59-Jäh- rigen mit immer noch 41,4 Prozent. Die Umfrage wurde im Rahmen der Kam- pagne Vorsicht Buch!, einer Initiative der deutschen Buchbranche, von Research Now® durchgeführt. Befragt wurden 5.000 Menschen in Deutsch- land ab 14 Jahren.

Vorsicht Buch! ist eine bundesweite Initiative der gesamten
deutschen Buchbranche, die im März 2013 auf der Leipziger Buchmesse
startete. Verantwortlich für die Kampagne ist der Börsenverein des
Deutschen Buchhandels e.V. Ziel von Vorsicht Buch! ist es, Menschen
für Bücher zu begeistern und den Buchhandel vor Ort zu stärken.
www.vorsichtbuch.de | www.facebook.de/vorsichtbuch


Weitere Informationen unter www.literakur.de