Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Rheinischen Museen: Digitale Angebote für Kinder und Familien, Schulen und Erwachsene

Alle städtischen Museen bleiben bis zum 30. November 2020 geschlossen. Alle Veranstaltungen in den Museen für diesen Zeitraum sind abgesagt und der Publikumsbetrieb eingestellt. Das gilt auch für bereits gebuchte Veranstaltungen und auch für die Ausstellung im Historischen Archiv der Stadt Köln. Das Rheinische Bildarchiv bleibt geöffnet. Die artothek sowie die Lesesäle der Kunst- und Museumsbibliothek und des Historischen Archivs bleiben nach Voranmeldung  geöffnet.

MAX BECKMANN  -  Neu im Max Ernst Museum Brühl
 

Das Max Ernst Museum Brühl des LVR (Bild links) zeigt seit September eine Ausstellung zu Max Beckmann (1884–1950) unter dem Titel„Day and Dream. Eine Reise von Berlin nach New York“.


Ausgewählte Werke mit Schwerpunkt auf dem grafischen OEuvre des in Leipzig geborenen und in New York City gestorbenen Malers und Grafikers, einem der großen Künstler der Moderne, beleuchten wichtige Stationen, Personen und Themenkomplexe aus seinem Leben.

Rund 140 Arbeiten auf Papier, Gemälde und Druckgrafiken, darunter Lithografie-Mappenwerke wie die titelgebenden „Day and Dream“ und „Berliner Reise“, sind (normalerweise) bis zum 28. Februar 2021 in Brühl zu sehen.

Erstmals ausgestellt werden Handprobedrucke in größerer Auswahl, der Künstler für seine erste Frau Minna Tube 1913 bis 1923 mit persönlichen Widmungen versah: sie veranschaulichen Max Beckmanns Sensibilität als Grafiker.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Nachlass Beckmann, sie
wird von Ralph Jentsch als Gastkurator und dem Team des Max Ernst Museums
vorbereitet.


Zu den Bildern (oben) v.l.n.r.:
Max Beckmann, Frauenbad, 1922, Kaltnadel aquarelliert, auf Bütten, Privatbesitz Deutschland, © VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Foto Alistair Overbruck, Köln,

Max Beckmann, Selbstbildnis mit steifem Hut, 1921, Kaltnadel, Privatbesitz Deutschland,© VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Foto Alistair Overbruck, Köln
Max Beckmann, Schlafender Athlet, Blatt 3 aus ´Day and Dream´, 1946, Lithografie, Privatbesitz Deutschland, © VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Foto Alistair Overbruck, Köln

Im Käthe Kollwitz Museum Köln:   Das Grafikdesign des Art Déco

Rankende florale Formen und strenge geometrische Elemente, kontrastreiche Farben, klare und zugleich verspielte Typografie – das Grafikdesign des Art Déco vereint das scheinbar Gegensätz-liche. Kunstvolle Plakate, Illustrationen und Anzeigen spiegeln die großen Themen dieser Zeit. Das Käthe Kollwitz Museum Köln gibt bis 10. Januar 2021 einen faszinierenden Überblick.

Das Käthe Kollwitz Museum Köln präsentiert mehr als 100 faszinierende, zum Teil großformatige Druckgrafiken aus der Sammlung des Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe und nimmt seine Besucher mit auf eine Reise in das glanz-volle Paris vor 100 Jahren. Die damals neue Werbung für Haute Couture oder Jazz, Tanz und technische Errungenschaften wie moderne Sportwagen und imposante Kreuzfahrtschiffe – nicht zuletzt auch für Kriegs- und Staatsanleihen – entführte in die Illusion einer besseren und schöneren Welt.

Einer der Höhepunkte der Ausstellung ist Colins Mappenwerk über die »Revue Nègre«, die Tanzkompagnie von Josephine Baker (1906–1975), die mehrfach in Paris gastiert und für die Colin auch Bühnenbilder und Kostüme entwirft.

Bauhaus in Deutschland, de Stjil in den Niederlanden und russische Avantgarde – das Grafikdesign erlebte in den 1920er Jahren international eine Blüte. Auch in Frankreich: Was hier anknüpfend an den Jugendstil der Jahrhundertwende sei-nen Anfang nahm und 1925 zur Pariser Weltausstellung der angewandten Künste eine Benennung fand, dokumentierte nichts weniger als den gesellschaftlichen Tanz auf dem Vulkan der Zwischenkriegszeit.

In kühn gezeichneten Visionen extravaganten Lebens zeigte sich Paris farben-froh, progressiv und exaltiert. Die führenden Pariser Grafiker illustrierten das Lebensgefühl der ›Années folles‹, der ›verrückten Jahre‹, mit künstlerischen Experimenten, innovativen Techniken und spektakulären Bildfindungen.

Eine Besonderheit ist das Pochoir – eine anspruchsvolle Drucktechnik mit Scha-blonen, häufig kombiniert mit Lithographie, Strichätzung und einem nicht geringen Anteil Handarbeit. Mit bloßem Auge sind die aufwendigen Drucke oft kaum von Aquarellen zu unterscheiden. Pochoir wurde zum Inbegriff für das Genre der eleganten Mode-Illustration in Magazinen und Almanachen. Eine Reihe hervorragender Zeichner wie Paul Iribe (1883–1935), George Barbier (1882–1932) und André Édouard Marty (1882–1974) wählte dieses Verfahren als ihr Medium. In der Ausstellung wird die Technik anschaulich erläutert.

                                             Abbildungen: © MKG Hamburg / VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Russische Avantgarde im Museum Ludwig – Original und Fälschung



Immer mehr Museen öffnen sich nach langer Tabuisierung für einen transpa-renten Umgang mit nicht authentischen Arbeiten und tauschen Erkenntnisse aus. Mit einer Studioausstellung zur Russischen Avantgarde stellt sich das Museum Ludwig den Fragen nach Authentizität in seiner Sammlung. Die Russische Avantgarde bildet dank Peter und Irene Ludwig – neben Pop Art und Picasso – einen Samm-lungsschwerpunkt des Museums: Sie umfasst 600 Arbeiten aus der Zeit von 1905 bis 1930, darunter rund 100 Gemälde. Noch bis 3.Januar 2021.

Olga Rosanowa; Mann auf der Straße (Analyse von Volumen), 1913; Öl auf Leinwand; 83x 61 cm
Thyssen-Bornemisza Collection; Inv.-Nr. 1976.89
Foto: Museo Nacional Thyssen-Bornemisza.

Aus unterschiedlichen Gründen gelangten immer wieder Werke fraglicher Autor-schaft in private und institutionelle Sammlungen. Arbeiten von Künstlern der Russischen Avantgarde wurden – zum Beispiel aufgrund ihrer verzögerten Rezeption nach dem Stalinismus – besonders häufig gefälscht. Noch in jüngster Zeit wurden Bilder aus dieser Epoche in Museen präsentiert, die sich als nicht authentisch herausstellten.

Auch das Museum Ludwig ist betroffen und untersucht derzeit mithilfe interna-tionaler Wissenschaftler systematisch seinen Bestand an Gemälden. Diese Forschungen bilden einen wichtigen Beitrag im internationalen Diskurs zur Russischen Avantgarde. Ein Ziel ist es, Falschzuschreibungen in der Sammlung des Museums zu identifizieren und kenntlich zu machen.
Die Ausstellung präsentiert erste Ergebnisse. Anhand von 27 Werken von oder früher zugeschrieben an Ljubow Popowa, Kliment Redko, Nikolai Suetin, Nina Kogan, El Lissitzky und weiteren Künstler*innen werden kunsthistorische und technologische Methoden vorgestellt, die künstlerische Handschriften oder auch Falschzuschreibungen erkennbar machen. Neben Bildern aus der eigenen Sammlung werden einige ausgewählte Leihgaben aus dem Museum Thyssen-Bornemisza in Madrid und dem MOMus-Museum of Modern Art-Costakis Collection in Thessaloniki zu sehen sein. Durch diese Leihgaben, alle Originale, können in bislang einzigartiger Weise fragliche Werke im direkten Vergleich mit ihren Vorbildern betrachtet werden.
Anhand prägnanter Beispiele können die Besucher hinter die Kulissen schauen und sich selbst ein Bild von Provenienzrecherche und verschiedenen Untersu-chungstechniken machen wie Infrarot- und Röntgenbildern, Gewebeuntersu-chungen und Materialanalysen. Bestimmte Pigmentnachweise, wie etwa Titanweiß dienen als Marker, mit denen die vorgegebene Datierung eines Gemäldes überprüft werden kann. Die Ausstellung präsentiert unterschiedliche Perspektiven von Forschern aus der Restaurierung, Kunsttechnologie und Kunstwissenschaft auf die Frage nach der Authentizität eines Kunstwerks.

25 Jahre  –  das Deutsche Museum Bonn erfindet sich gerade neu!

»Mission Künstliche Intelligenz – erleben, verstehen, mitgestalten«: Unter diesem Motto erfindet sich das Deutsche Museum Bonn in seinem Jubiläumsjahr neu! Nach 25 Jahren macht die Bonner Dependance des Deutschen Museums in München die ersten Schritte auf dem Weg zum zentralen Erlebnisort für Künstliche Intelligenz in NRW. Das Deutsche Museum Bonn will damit seine Rolle als lebendiges Haus der Wissenschafts- und Technikvermittlung mit hoher gesellschaftlicher Relevanz ausbauen und stärken.

Die Künstliche Intelligenz stellt unsere Gesellschaft vor noch nie dagewesene Herausforderungen, die viele Fragen aufwerfen. KI beeinflusst schon heute eine Vielzahl von Lebensbereichen. Wie bei vielen Innovationen zuvor werden auch die neuen KI-basierten Technologien von großen Erwartungen, Vorurteilen und Ängsten begleitet. Bislang fehlt den Menschen ein zentraler Erlebnisort für die Vermittlung der Künstlichen Intelligenz mit all ihren Chancen und Risiken.

Um eine solche neutrale und kompetente Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in NRW zu etablieren, richtet sich das Deutsche Museum Bonn neu aus: von der Ausstellung zeitgenössischer Technikgeschichte in aller Breite zu einem dynamischen Ort der Vermittlung und des Dialogs rund um das Schwerpunktthema KI. Dies unterstützen jetzt gleich zwei Partner: das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalens und die Dr. Hans Riegel-Stiftung.


Seit fast 25 Jahren entwickelt das Deutsche Museum Bonn immer wieder neue besucherorientierte Formen der Wissens- und Wissenschaftsvermittlung und hat damit inzwischen rund 2,5 Millionen große und kleine Gäste begeistert. Mit seinem breit gefächerten Angebot von Ausstellungen und Workshops hat es sich zum führenden außerschulischen Lernort für naturwissenschaftlich-technische Bildung im Rheinland entwickelt und damit zu einer wichtigen Brücke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit.


Bild links: Der Bonner Roboter »Rhino« markiert einen Meilenstein auf dem Weg zum Autonomen Fahren. Er lernte im Museum buchstäblich „das Laufen“ bzw. sich selbst im Raum zu bewegen – dank des Einsatzes Künstlicher Intelligenz.
                                                                                Foto: Deutsches Museum/Lichtenscheid

Im Wallraf: Niederländische Marinemalerei des Goldenen Zeitalters

Die Niederlande galten im 17. Jahr-hundert nicht nur wirtschaftlich sondern vor allem auch kulturell als eine der reichsten Mächte der Welt. Auf ihrem Höhepunkt schafften an die 700 Maler jährlich rund 70.000 Gemälde, weshalb die Epoche auch heute noch als „Goldenes Zeitalter“ bezeichnet wird. Reichtum und Er-folg der noch jungen Republik beruhten dabei auf der Beherr-schung der Weltmeere wie der Bin-nengewässer. Das starke Selbstbe-wusstsein als Seefahrernation inspirierte auch die Kunst. Eine neue Gemäldegattung entstand: die Marinemalerei. Nicht weniger poe-tisch als die Dichtkunst fing sie die Vielfalt und Bedeutung der Schifffahrt ein. Sie widmete sich dem kleinen Fischerboot am heimischen Strand genauso detailreich und liebevoll wie dem imposanten Dreimaster auf stürmischer See. Eine feine Aus-wahl dieser gemalten Marinepoesie zeigt das Wallraf in seiner Jahrespräsentation noch bis 11.April 2021. Mit mehr als als zwanzig Gemälden im Fenstersaal der Barockabteilung mit Blick auf den Kölner Dom.

50 Jahre Bläck Fööss  -  Große Schau im Kölnischen Stadtmuseum


Die Bläck Fööss und ihre Gondel vor dem Museum

Seit nunmehr 50 Jahren gehören die Bläck Fööss zu den erfolgreichsten Kölner Mundart-Musikgruppen. Anlässlich dieses Jubiläums widmet das Kölnische Stadtmuseum der „Mutter aller kölschen Bands“ und ihrer Geschichte eine große Sonderausstellung: „50 JOHR BLÄCK FÖÖSS: Die Jubiläumsausstellung“.

Als erstes Großobjekt traf die „Bläck Fööss-Gondel“ der Kölner Seilbahn im Stadtmuseum ein. Die Gondel, die seit 2016 eingesetzt wird, ist nicht zuletzt eine Hommage an die vielen Konzerte der Bläck Fööss im Tanzbrunnen, einem Veran-staltungsort in direkter Nachbarschaft zur Seilbahnstation „Rheinpark“. Band-mitglieder und Management hatten die Grafik der Gondel damals mitentworfen.


In der Ausstellung wird die rund 400 Kilogramm schwere Seilbahn-Kabine die Besucher begrüßen – als erstes Objekt einer unterhaltsamen Zeitreise durch 50 Jahre Bandgeschichte. Präsentiert werden einzigartige Objekte aus dem Privat-besitz der Band ebenso wie Erinnerungsstücke der Fangemeinde – und Expona-ten zu den stadtgeschichtlichen Themen, die Bläck Fööss-Lieder prägten. Mit zahlreichen Hörstationen und einer Mitsing-Box erwarten die Besucher zudem auch musikalisch viele Überraschungen.

Das Römisch-Germanische Museum ist seit Dezember geschlossen

Der Museumsbetrieb wurde stattdessen im Belgischen Haus aufgenommen

Das Römisch-Germanische Museum (RGM) ist wegen einer Totalrenovierung bis auf weiteres in das Belgische Haus nahe dem Neumarkt umgezogen (Bild links).  Das Museumsgebäude am Roncalliplatz wird generalsaniert.


Das Belgische Haus bietet die Möglichkeit, alle wesentlichen Funktionen des Museums, also Museumsbetrieb, Bodendenkmalpflege, Bibliothek, Inventarisa-tion, Studiensammlung, Restaurierung, Ortsarchiv und Verwaltung, an einem Standort zu versammeln. Auf rund 1.000 Quadratmetern wird in der Cäcilienstra-ße zu den wichtigsten Themen der antiken Stadtgeschichte Kölns eine umfang-reiche Interims-Ausstellung eingerichtet.

Im Museumsgebäude am Roncalliplatz müssen die gesamten baulichen und haustechnischen Anlagen saniert und den gesetzlichen Normen und Anforderun-gen an einen modernen Museumsbetrieb angepasst werden. Für die Sanierung und Neugestaltung ist ein Zeitraum von rund sechs Jahren vorgesehen. Im Jahr 2025 ist die Neueröffnung des sanierten Hauses geplant. Das RGM gehört seit seiner Eröffnung am 4. März 1974 zu den meistbesuchten Museen der Stadt Köln und zu den bekanntesten archäologischen Museen in Deutschland.

RheinRomantik in einer umfangreichen Sammlung im Siebengebirgsmuseum  

Königswinter hat eben mehr zu bieten als nur den Drachenfels

Königswinter, der Drachenfels

und das Siebengebirge – diese klangvollen Namen stehen für Höhepunkte des Landschaftser-lebnisses am Rhein. Das Sieben-gebirgsmuseum in Königswinter stellt diese Rheinlandschaft in den Mittelpunkt. Eine besondere Facette stellt die Entwicklung des Rheintourismus zwischen Kunst und Kommerz dar.

Mit rund 500 Kunstwerken ist die private Sammlung RheinRomantik eine der wichtigsten deutschen Sammlungen zur Entwicklung der Malerei im Rheinland im 19. Jahrhundert. Die Sammlung konzentriert sich auf die Düsseldorfer Maler-schule, auf englische Aquarelle und frühe Koblenzer Künstler. Hier werden regel-mäßig Teile der Sammlung RheinRomantik zu ausgewählten Themen der rheinischen Kulturlandschaft gezeigt.

Die Ausstellung nimmt den Besucher mit auf eine Reise. Hier erfährt er, was ein Reisender im 19. Jahrhundert in seinen Koffer packte, wie er unterwegs war und wo er logierte. Damals moderne Verkehrsmittel wie ein Dampfschiff kann man ebenso bewundern wie den bis heute populären Eselritt auf den Drachenfels.


In Wesel ist das neue Niederrheinmuseum eröffnet worden

Am 18. März 2018 ist das neue LVR-Niederrheinmuseum Wesel eröffnet worden  (Bild). Aus dem ehemaligen Preußen Museum wurde nach Über-nahme durch den Landschaftsver-band Rheinland und einem dreijäh-rigen Umbau das neue Ausstel-lungshaus für niederrheinische Geschichte. Die erste Sonderaus-stellung präsentierte  denn auch Geschichte und Entwicklung der Grenzregion vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert.

Im Haus der Geschichte Bonn:  "Deutschland seit 1945"

Die Ausstellung ist internationaler und emotionaler geworden


Die Ausstellung im Haus der Geschichte in Bonn "Unsere Geschichte. Deutschland seit 1945" ist internationaler und emotionaler geworden und mit neuen Objekten noch aktueller geworden. Bundespräsident Steinmeier hatte das Museum für Zeitgeschichte erst im Dezember 2017 wiedereröffnet.

Die revolutionären Umwälzungen in Osteuropa und der DDR sowie der deutsche Wiedervereinigungsprozess bilden einen neuen Schwerpunkt auf Basis des gegenwärtigen Kenntnis- und erheblich verbesserten Objektlage. Der Service-roboter "Eva" und eine Paketdrohne stehen für die neuen Technologien. Trüm-merteile vom World Trade Center in New York zeigen die Gewalt des terroris-tischen Angriffs am 11. September 2001. Ein Boot aus dem Mittelmeer, das der Kölner Kardinal Woelki nach Deutschland holte und dem Museum überließ, steht gemeinsam mit anderen Ausstellungsstücken für die Massenflucht nach Europa - eines der wichtigsten Themen der Gegenwart und Zukunft. Originalobjekte, anschaulich in Szene gesetzt, erzählen "Unsere Geschichte". - Der Plenarsaal des Deutschen Bundestags in Bonn, ein Kino und eine Eisdiele aus den 1950er Jahren gehören ebenso wie eine Kaufhausfassade aus der Wirtschaftswunderzeit zu den attraktiven Ausstellungseinheiten.