Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen hat den Orden „Wider den tierischen Ernst“ erhalten. Genau 70 Jahre nach der ersten Verleihung an James A. Dugdale nahm Armin Laschet unter dem Beifall von 1250 Festgästen im Aachener Eurogress die Auszeichnung entgegen und bedankte sich mit einer fulminanten Ritterrede. Eine Fernsehaufzeichnung der Sitzung war am Montagabend, 10. Februar, im Ersten zu sehen. In der Begründung für die Auszeichnung hieß es: Er grenze nicht aus, sondern umarme und integriere, „eben typisch rheinländisch“ . Das sah auch Laudatorin Julia Klöckner so. Die Vorjahresritterin, die sich in Ihrer Rede gekonnt an das gereimte Wort wagte, sparte nicht mit Lob: „Einen Prachtkerl hab´ ich in meinem Visier. Das ist der Grund, drum steh ́ ich hier.“ Armin Laschet stammt aus Aachen.


Jetzt ist der Ministerpräsident auch noch ein Ordensritter
 

Die Verleihung des Ritterordens war bereits einer der großen Höhepunkte im Aachener Karneval. Der Beginn der fünften Jahreszeit aber wurde bereits am 11.11. um 11:11 Uhr gefeiert. Da zeigte sich der Prinz mit seinem Hofstaat erstmals seinem Volk!  Während der eigentlichen Hochphase bis Aschermittwoch finden gegenwärtig diverse Kostümsitzungen und Bällen statt. Mit den "tollen Tagen" geht die Sessionen dann ihrem Höhepunkt entgegen – an Fettdonnerst-ag, wenn die "Weiber" in Aachen das Regiment übernehmen oder an Tulpen-sonntag, wenn der junge Märchenprinz mit hunderten verkleideter Kinder durch die Stadt zieht. Der Aachener Kinderkostümzug am 23.Februar ist übrigens der einzige seiner Art in Deutschland!

Besonders gelungen scheint in Aachen die Verbindung von Kaiser Karl, dem Großen und dem Komponisten Ludwig van Beethoven (Bild links). Sie präsen-tieren denn auch das Aachener Motto in diesem Jahr: "Alaaf an die Freude".

Eine neue Ausstellung zeigt: In Aachen begann die Nachkriegszeit

Aachen war die erste deutsche Großstadt, die von alliierten Truppen befreit wurde

Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Das Centre Charlemagne nahm dies zum Anlass einer Ausstellung mit dem Titel „Alles auf Anfang? In Aachen beginnt die Nach-kriegszeit“ und dies buchstäblich: Aachen war die erste deutsche Großstadt, die von alliierten Truppen befreit wurde. Gezeigt wird die Geschichte Aachens zwischen 1929 und 1950, wobei der Schwerpunkt auf der Zeit zwischen der Befreiung Aachens am 21. Oktober 1944 und der Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 liegt.

Die Ausstellung beginnt mit der Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs,als sich Aachen seit dem Abzug der belgischen Besatzungstruppen 1929 kontinuierlich veränderte. Der Nationalsozialismus etablierte sich.

Die ersten Kriegsvorbereitungen zeigten sich mit der Stationierung deutscher Truppen im eigentlich entmilitarisierten Rheinland 1936, als Aachen wieder Garnisonsstadt wurde, und schließlich mit dem Bau des „Westwalls“ in unmit-telbarer Nähe der Stadt. Im Mai 1940, als die Stadt eine zentrale Rolle für den Einmarsch in Belgien und den Niederlanden spielte, wurde der Krieg auch hier spürbar.

Genauso prägend wie die Luftangriffe war die Evakuierung der Stadt im Septem-ber 1944, die angesichts der sich nähernden Alliierten angeordnet wurde, nach-dem die ersten amerikanischen Aufklärungseinheiten am 12. September 1944 bei Roetgen und Sief die deutsche Grenze überschritten hatten. Aachener, die sich der Evakuierung widersetzten, erlebten in den folgenden sechs Wochen die „Schlacht um Aachen“, in der sich die Amerikaner mühsam ins Stadtzentrum vorkämpften.

Ca. 200 Exponate, darunter eine Trümmerbahn, machen die Ereignisse in der Ausstellung greifbar. Besonderes Augenmerk liegt auf dem persönlichen Erleben der Kriegs- und Nachkriegsjahre. An vielen Stellen finden sich deshalb sehr persönliche Objekte wie Briefe und Tagebücher. Zu sehen bis zum 8.März 2020.

Holiday Inn Express Aachen mit 160 Zimmern am Hauptbahnhof

Direkt am Aachener Hauptbahnhof entsteht das Holiday Inn Express Aachen mit 160 Zimmern als Teil der städtebauli-chen Entwicklung „Blue Gate“. Das Hotel wird das geplante Angebot an Mikroapartments, Büros sowie Verkaufs- und Gastronomieflächen abrunden. Die Eröffnung ist aktuell für das Jahr 2021 vorgesehen. Das Holiday Inn Express Aachen wird Teil der Generation IV der Holiday Inn Express Marke sein und sich mit seinem Design und seinen Angeboten noch stärker an den Bedürfnissen moderner Reisender orientieren. Die Markenzeichen wie unkomplizierter Service, kosten-freies, tägliches Frühstücksbuffet und WLAN sollen erhalten bleiben und durch moderne Serviceangebote erweitert.



Der Restaurator ist glücklich:

Die Reichskrone ist unversehrt wieder im Rathaus angekommen 



Im vergangenen Jahr war die Reichskrone zur Ausstellung der Vereinigten Domstifter zu Merseburg und Aachens Partnerstadt Naumburg und des Kollegiatsstiftes Zeitz ausgeliehen.

Nun ist die kostbare Krone ebenso wie die restlichen Kopien der Reichskleinodien wieder für alle Besucher im Kapellenerker des Krönungssaals des Aachener Rathauses zu sehen.Experten kümmerten sich darum, dass die wertvolle Kopie der Aachener Reichskrone wieder an ihren angestammten Ort zurückkehrt.

                       Fotos: Stadt Aachen / Stefan Herrmann

Während das Original der Reichskrone in der Weltlichen Schatzkammer in der Wiener Hofburg liegt, gehört die Kopie ebenso wie die acht weiteren Repliken der Reichskleinodien zu den beliebtesten Ausstellungsstücken im Aachener Rathaus. Und nicht nur dort.

Während das Original der Reichskrone in der Weltlichen Schatzkammer in der Wiener Hofburg liegt, gehört die Kopie ebenso wie die acht weiteren Repliken der Reichskleinodien zu den beliebtesten Ausstellungsstücken im Aachener Rathaus. Und nicht nur dort. „In der Regel wird mindestens ein Exponat unserer Reichskleinodien pro Jahr von anderen Städten und Museen für Ausstellungen angefragt“, weiß Michael Rief, der stellvertretende Leiter des Suermondt-Ludwig-Museums und studierte Restaurator zu berichten.

Die Aachener Reichskrone wurde 1915 hergestellt. "Es ist die aufwendigste und beste Kopie der Reichskrone, die es gibt“, erzählt Rief. Das mehrere hunderttau-send Euro teure filigrane Kunstobjekt besteht aus Gold, Flußperlen und Edelstei-nen. Und daher gilt selbstverständlich: Mit den Händen Anfassen ist absolut tabu. Rief streift sich hierfür feine Latexhandschuhe über und nimmt die Krone nach der Rückkehr ganz behutsam in Augenschein.

"Aachen umsonst"  -  55 kostenlose Angebote in der Kaiserstadt

Nicht nur im Internet sind viele Angebote und Informationen umsonst, auch in der realen Welt gibt es kostenlose Attraktionen. Das neue Buch von Martin Thull „Aachen umsonst“ –  im Eupener GEV erschienen – gibt 55 Hinweise auf kosten-freie Angebote in der Kaiserstadt.


Es geht dem Autor darum,Neugier zu wecken auf bislang vielleicht Unbekanntes. Im Vorbeigehen einen Geruch schnuppern, ein Gesprächsangebot in der Citykir-che annehmen, im Bücherschrank am Neumarkt oder in der Pontstraße stöbern, den Straßenmusikanten zuhören, mit Muße an der Archäologischen Vitrine im Elisengarten verweilen oder etwa an manchem Samstagabend den Tangotän-zern in der Rotunde des Elisenbrunnen zuschauen – vielleicht sogar selbst das Tanzbein schwingen. „Aachen umsonst“ gibt Anregungen , die nichts kosten.


Wer unter 21 Jahre alt ist, darf umsonst in alle Aachener Museen, im Ludwig Forum für moderne Kunst sogar jedermann am sogenannten „Zentis-Donners-tag“. Die Stadtbibliothek bietet zahlreiche kostenfreie Möglichkeiten, besonders bei den elektronischen Medien. Es gibt kostenfreies WLAN in der Innenstadt oder freien Eintritt bei Kulturangeboten in der Musikhochschule oder im „Franz“.  124 Seiten, 13 x 21 cm, vierfarbig illustriert, Klappenbroschur, 15 Euro


Zum Autor: Dr. Martin Thull, 1948 in Aachen geboren, lebt als freier Autor in Sankt Augustin bei Bonn. Nach dem Studium der Germanistik, katholischen Theologie und Erziehungswissenschaften arbeitete er lange als Redakteur in unterschiedlichen Medien und veröffentlichte zahlreiche Bücher.

Mit einem Video über Aachener Printen wollen Touristiker
mehr Touristen in das Rheinland locken 
 

Die Aachener Printe gehört zu den berühmtesten kulinarischen Spezialitäten aus Nordrhein-Westfalen. Ab sofort soll ein Kurzfilm über das Traditionsge-bäck neue Gäste aus aller Welt für das Reiseland Deutschland begeistern.

Initiiert wurde die Videokampagne von der für das Auslandsmarketing zuständi-gen DZT. Die finale Entscheidung für die Printe traf Tourismus NRW. In enger Zusammenarbeit mit dem aachen tourist service e.v. konnte mit der Firma Nobis Printen, einem fast 140 Jahre alten Traditionsunternehmen, ein idealer Partner für die Kampagne gefunden werden.


Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) hat 2018 zum Themenjahr „Kulinari-sches Deutschland“ erklärt und wirbt mit kulinarischen Besonderheiten der einzelnen Bundesländer um internationale Reisende. Ab sofort wird jedes Bun-desland mit einer typischen kulinarischen Spezialität in einem Kurzfilm vorge-stellt. Für Nordrhein-Westfalen hatte Tourismus NRW die Aachener Printe als überregional bekannte Besonderheit benannt. Der Imagefilm über die Geschich-te und Tradition der Printe ist online unter www.youtube.com/Printe zu finden.

Mehr als eine Million Übernachtungen im Jahr - ein Rekord

Dieser auffällige Hotel-Neubau hat vermutlich zu den guten Besucherzahlen  beigetragen

Das auffällige pinkfarbene Bauwerk mit der in vielfache Richtungen gefalteten Lamellen-Fassade ist der Neuling in Aachens Hotelleriewelt: Das 2017 erst eröffnete 3-Sterne-Hotel der Kette „Hampton by Hilton“.  Errichtet auf auf dem alten Tivoli-Gelände, an der Ecke Krefelder Straße / Merowingerstraße,  fünf Stockwerke hoch, 164 Zimmer.

Aachen ist im In- und Ausland so beliebt wie nie. Laut Beherbergungsstatistik des Landesbetriebs Information und Technik NRW ist die Zahl der Ankünfte im Jahr 2017 um 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Übernachtungen erreichten damit ein Plus von 4 Prozent, insgesamt 1.027.991. Damit knacken die Übernachtungszahlen in Aachen nach dem Karlsjahr 2014 als Sonderkonjunktur erstmals wieder die eine Million Marke.

Die stärksten Zuwächse bei Übernachtungen verzeichneten die kommerziellen Betriebe mit einem Plus von 6,1 Prozent. Die Hotelauslastung ist also auch bei der steigenden Hotelkapazität gut, die insbesondere durch die Eröffnung des Hampton by Hilton im Juli 2017 angewachsen ist. Matthias Glotz, Vorstandsvorsitzender des aachen tourist service e.v., sagt: „Hauptpro-fiteure des Wachstums waren die Hotels, die mit einem Plus von 7,7 Prozent bei Ankünften und 6,2 %  bei Übernachtungen gewachsen sind. Erkennbare Bremsspuren sind im Bereich der REHA-Kliniken aufgetreten – hier wirkt sich der Weggang der Psychosomatik aus Aachen negativ aus. Grundsätzlich sollten wir aber sehr zufrieden sein, bei gutem Wirtschaftswachstum und interessanten Veranstaltungen erwarten wir auch 2018 ein gutes Ergebnis“.


 Was die Region Aachen so stark macht:  Lehre, Wissenschaft, Forschung und Entwicklung 

Das "Zauerwort" heißt FUTURE LAB - Aachens Fachhochschulen
gingen jetzt mit einer ganz besonderen Gala in die Offensive


Aachen ist nicht nur eine Stadt der Tradition, wovon Kaiser Karl, der Dom und so vieles mehr zeugen, sondern auch eine Stadt der Innovation, der Wissenschaft. Die ganze Stadt tickt im Rhythmus ihrer Hochschulen und der Forschung. Hochschulen, Fraunhofer-Institute und die F&E-Abteilungen der Unternehmen. Um das sichtbar zu machen und zu würdigen, haben RWTH, Fachhochschule, die Katholische Hochschule (KatHO) NRW, die Musikhochschule und die Stadt Aachen „Future Lab Aachen“ aufgelegt: eine Dachmarke, die große und kleine Aktionen und Veranstaltungen zum Thema Wissenschaft vereint, mit altbekannten und neuen Formaten. Mit einer gradiosen Gala traten die potenten Partner schon vor einiger Zeit erstmals an die Öffentlichkeit. Der Roboter-Tanz sollte dabei symbolisch wirken.

Das interessierte Publikum sollte für das Thema Wissenschaft, Forschung und Innovation made in Aachen begeistertwerden: Forscherinnen und Forscher erläuterten im Abendprogramm anschaulich und allgemeinverständlich, wie – nur einige Beispiele – ihre Arbeiten an der Schlaganfall-Forschung, an multi-medialen 3D-Modellen, an Fahrzeugkonzepten für E-Mobile, an unserem digitalen Alltag oder auch in der sozialwissenschaftlichen Betrachtung des aktuellen Themas Flucht aussehen. Im Physik-Labor entstand Explosives, eifrige Roboter verblüfften mit ihrer Vielseitigkeit und Präzision – und dass nicht jedes Auto ein Lenkrad braucht, wurde auch verraten. Den kommunika- tiven Rahmen setzte die Kunst: Schauspiel, Gesang, Akrobatik – aber völlig anders, als gewohnt.

Erstmals gemeinsam machen sich alle Hochschulen und die Stadt  für den Wissenschaftsstandort Aachen stark. So sieht’s aus: Aachen sieht sich mehr denn je nicht nur als Stadt der Tradition, sondern auch der Innovation. Das macht sich schon in der räumlichen Ausdehnung der Wissenschaftsstadt Aachen bemerkbar. Mit dem Campus Melaten und seinen neuen Hochschul- bauten, aber auch den Niederlassungen der Partner aus der Industrie, ist ein völlig neuer Stadtteil entstanden, fast so groß wie die alte Innenstadt.

Prof. Dr. Jan Borchers, der in Kooperation mit der Stadt die Future Lab-App entwickelte, hat einen interaktiven City-Guide zusammengestellt, der bald zu markanten Orten der Wissenschaftsstadt Aachen lenken wird.

Aachen bietet rund um den Dom kostenfreies Internet

Kostenfrei drahtloses Internet rund um Dom, Rathaus und Elisenbrunnen nutzen – dies ist neuerdings mit dem Aachen City-WiFi möglich. Sowohl Gäste der Stadt als auch Aachener können das exklusive Netz 30 Minuten kostenfrei und ohne Zugangscode nutzen. Wer gerne länger im Internet surfen möchte, erhält in der Tourist Info Elisenbrunnen oder bei verschiedenen lokalen Einzelhändlern und Gastronomiebe-trieben kostenlos Zugangscodes, die eine bis zu 24-stündige Nutzung ermöglichen. Man findet Hinweise zu Veranstaltun- gen, Stadtführungen, touristischen Neuigkeiten und Sehens-würdigkeiten in der Aachen-App.

Einzigartig: Stadtgeschichte durch Gucklöcher kennenlernen

In der historischen Innenstadt von Aachen kann die Geschichte der Stadt seit einiger Zeit Tag und Nacht durch die weltweit einzigartigen Chronoskope® erlebt werden. Dabei handelt es sich um circa 2,50 Meter hohe Stelen, die anhand einer Informationstafel und „Guck-löchern“, in denen animierte Bilder und Filme gezeigt werden, einen Blick in die Vergangenheit gewähren.

Zu den Themen der einzelnen Stationen zählen der Aachener Dom, das Rathaus, die Pfalzanlage, der Granusturm, die Mineral-Thermal-quellen sowie das Capitulare de Villis (eine Landgüterverordnung, die Karl der Große erließ). Auf Knopf- druck erhalten Interessenten  kostenlos Informationen über die Besonderheiten des jeweiligen Ortes, seine Bedeutung, seine Ent- stehung und seine Entwicklung über die Jahrhunderte. Die Informationsfilme können in den Sprachen Deutsch, Englisch, Niederländisch und Französisch abge- spielt werden und sind durch die unterschiedlich hohe Anbringung der Okulare auch für Kinder und Rollstuhlfahrende erlebbar. Der aachen tourist service e.v. hat dazu einen Flyer herausgebracht, der ebenfalls viersprachig über die Aachener Chronoskope® und ihre Stationen informiert. Er wird in Aachen verteilt und auf Wunsch zugesendet.