Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Mit einer Sonderheit wartet das Kunstmuseum Villa Zanders in Bergisch Gladbach auf. Es gibt nicht nur regelmäßig begabten Künstlern der Gegenwart eine Chance wie hier Tina Haase(Bild). Das Museum bietet einmal im Monat auch jungen Eltern die Möglichkeit, Ausstellungen mit ihren Babys zu besuchen.                               Foto: © Martina Heuer


Mit dem Baby ins Museum - das gibt's nur in der Villa Zanders

Bergisch Gladbach: Einmal im Monat findet vormittags eine Sonderführung statt
 

Das Angebot ist nicht neu. Aber vielleicht gerade deshalb muss man immer wieder mal auf diese Sonderheit hinweisen. Denn die gibt es nicht so oft im Lande. "Wir laden Sie an jedem ersten Mittwochvormittag des Monats ein, mit uns ge-meinsam Kunst anzuschauen," sagen  das Kunstmuseum in Koopera-tion mit der Katholischen Familienbildungsstätte und bieten eine  kulturelle Bandbreite  von der Romantik bis zu aktuellen Ausstellungen von Künstlerin-nen und Künstlern der Gegenwart, jeweils im Rahmen einer kurzen Führung.


Die Orgnisatoren sagen: "Wir stellen uns ganz auf Sie und Ihr Baby ein. Wir haben das Museum zu dieser Zeit ganz für uns allein. Im Anschluss haben Sie bei einer entspannten Kaffeepause Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. " Da gibt es Betreuung für die Kleinen - sofern erwünscht - eine Spielecke und einen Krabbelteppich. Eingeladen sind Eltern mit ihren Babys bis zu zwölf Mona-ten. Eine Anmeldung ist wünschenswert. 

Anmeldung:

Kath. Familienbildungsstätte, Laurentiusstr. 4-12,Bergisch Gladbach, Tel. 02202 / 936390, info@bildungsforum-gladbach.de.;  5,50 Euro pro Erwachsener. 

Die aktuelle Ausstellung mit Werken von Tina Haase (siehe großes Bild ganz oben) läuft schon seit Januar. Die Bildhauerin, die seit 2007 eine Professur für Bildende Kunst an der TU München hat, arbeitet mit bekannten Massenartikeln –ob Plastiksiebe, Papierservietten, Kleiderbügel oder Zigarrenschachteln. Diese schichtet, stapelt und verbindet sie zu Skulpturen, in denen formale Strenge auf farbenfrohe Leichtigkeit trifft. Tina Haase ist eine Meisterin darin, in unschein-barsten Dingen unglaubliches Potential zu entdecken. Noch bis 5.Mai.


Nächste "Baby-Termine" sind zu nachstehenden Ausstellungen: 6. März (Winfried Junge - kleinzeug) - 3. April  (Nach Rubens - Druckgrafik) - 1. Mai (Tina Haase - unbedingt) - 5. Juni (Howard Smith)

Vom 10.März an zeigt das Kunstmuseum Druckgraphik von Peter Paul Rubens aus drei Jahrhunderten (bis 26.Mai). Das umfangreiche malerische Werk des flämischen Malerfürsten (1577 – 1640) entfaltete seine Wertschätzung und sei-nen vorbildlichen Einfluss nicht zuletzt durch das Medium der Druckgraphik. Sie war es, die seine genialen Bilderfindungen in aller Welt bekannt machte und seinen Ruhm als Künstler etablierte. Die Werke dienten vielen Künstlern des 17. und 18. Jahrhunderts als Vorlage und waren zugleich von Beginn an begehrte Sammelobjekte

In acht Themenräumen vermittelt der umfangreiche Bestand des Bergisch Glad-bacher Sammlers Wolfgang Vomm einen Einblick in das Werk Rubens’ und dessen Verbreitung im Laufe der Jahrhunderte.


Ort: Kunstmuseum Villa Zanders, Konrad-Adenauer-Platz 8, 51465 Bergisch Gladbach, Tel. 02202/142334, www.villa-zanders.de

"50-km-Wanderer" haben mit Wipperfürth einen neuen Startplatz

Das Wander-Event „Bergische 50“ startet und endet in diesem Jahr an einem neuen Ort, diesmal in Wipperfürth. Wie die Lokal-Illustrierte "Bergischer Bote" berichtet habe der Veranstalter nach der Premiere vor drei Jahren in Bergisch Gladbach und zwei Ausgaben von Kürten aus nun den Austragungsort für die kommenden Jahre gefunden. Am 27. April werden dazu rund 1.000 Teilnehmer erwartet. Anmeldungen sind online möglich. Ab 2020 soll es in Wipperfürth immer vom historischen Marktplatz aus losgehen. "50-km-Wanderer" gibt es inzwischen aber nicht nur im Bergischen. Bis zu sechs solcher langen Wanderun-gen werde man 2019 bundesweit veranstalten, heißt es.

Für ihre "Minimalschuhe" gab es jetzt den Gründerpreis 2018

Sie erhielt den Gründerpreis 2018 - Anna Yona

Wildling Shoes hat als Startup nicht nur Schuhe neu gedacht, sondern auch bei der Gestaltung der Zusammenarbeit in einem mittlerweile mehr als 50-köpfigen Team von Beginn an vieles einfach anders gemacht. Und das mit Erfolg - das junge erst vor drei Jahren gegründete Unternehmen in Gummersbach wurde jetzt mit dem Gründerpreis NRW 2018 ausgezeichnet.

Das von Anna und Ran Yona gegründete Startup hat sich zur Aufgabe gemacht, ein Stück Freiheit in ein Paar Schuhe zu packen. Minimalschuh nennt sich das innovative Schuhkonzept, welches Kindern und Erwachsenen das ursprüngliche Barfußlaufen näher bringen soll. 

Die minimale Sohle in ihrer maximalen Flexibi-lität mache das Fühlen des Bo-dens möglich, die Bewegung werde zu einem Erlebnis, heißt es. Die Idee des Startups war es, Mensch und Umwelt wieder zusammenzuführen.

Im Gegensatz zu konventionellen Schuhen - so sagen die Unternehmer - ermöglicht das Mini-malschuh-Konzept einen natürlichen Gang und gibt dem Träger damit die Freu-de an der Bewegung zurück. Wildling Shoes setzt auf robuste und langlebige Materialien aus Naturstoffen und beachtet bei der handgefertigten Produktion in Portugal die Einhaltung fairer Arbeitsbedingungen sowie Umweltstandards. Es gibt nur zwei Kollektionen pro Jahr für Kinder und Erwachsene.

Jetzt setzen die Experten auf Touristen aus Holland und Belgien

Übernachtungen im Bergischen Land im 1. Halbjahr 2018 leicht zurückgegangen

Die Übernachtungen, die vom statistischen Landesamt IT.NRW für die Region Bergisches Land zusammengefasst werden, sind im 1. Halbjahr 2018 im Rhei-nisch-Bergischen Kreis um 3,8 % gestiegen, im Oberbergischen Kreis sind sie gegenüber dem Rekordjahr 2017 dagegen um 3,5 % gesunken. Für die Region „Das Bergische“ ergibt sich insgesamt ein leichter Rückgang von 0,8 %.


Für das 2. Halbjahr war man jedoch optimistisch, denn der Herbst sei die Haupt-reisezeit im Bergischen. „In den letzten Monaten haben wir außerdem unsere Aktivitäten auf dem Gruppenreisemarkt, in Belgien und den Niederlanden intensiviert. Bereits jetzt liegen uns zahlreiche Gruppenbuchungen für 2019 vor und wir sind zuversichtlich, dass sich diese Bemühungen weiter auszahlen werden“, zeigten sich Touristiker optimistisch.

Ein Superkino für die Kreisstadt Bergisch Gladbach?

Eine Stadt macht sich Gedanken über die Zukunft: Bergisch Gladbach. Bürgermeister Lutz Urbach will schon jetzt öffentlich Akzente setzen und die Diskussion um die künftigen Veränderungen in der Stadtmitte anstoßen. Urbach hat deshalb den Architekten Bernd Zimmermann gebeten, seine Ideen für eine Entwicklung der Flächen zu skizzieren. Entstanden ist ein ambitionierter Vorschlag, der in der Hauptsache den Neubau eines Kinocenters zum Inhalt hat. Angegliedert ist ein Park-haus mit 200 Stellplätzen. Die Visualisierungen, die Zimmermann vorgelegt hat 8unser Bild), sind zunächst Gedankenmo-delle.  Ganz aus der Luft gegriffen ist die Idee des Kinocenters im Stadtkern jedoch nicht. Mit Helmut Brunotte, Eigentümer des Bensberger Kinos und Marktführer im Großraum Köln, wurden bereits Gespräche geführt, und dieser zeigt sich hochgra-dig interessiert. Die Neubauten sollen an die Stelle der heutigen Verwaltungsgebäude am Konrad-Adenauer-Platz und An der Gohrsmühle rücken. Die Stadt denkt über eine Neuorientierung der Standorte ihrer Verwaltungssitze nach.



Außerdem in Planung: Ein beinahe magischer Kreisverkehr 

Rund 5000 Bürger haben sich in Bergisch Gladbach an einem Gestaltungsprozess für den neuen und die Stadt beherrschenden Kreisverkehr beteiligt. Jetzt hat eine Jury entschieden: Die Kreisstadt erhält als „Eingangsportal zur Innenstadt“ einen  "schwebenden Ring". Wie Wasserzeichen auf einer Papierrolle erscheinen auf dem Ring Wörter, die die Besonderheiten von Bergisch Gladbach herausstel-len. Bei Nacht wird das Objekt illuminiert, sodass der Ort auch in den Abendstunden erlebbar ist. Es gab 51 Vorschläge. Die erheblichen Kosten sollen durch Sponsoren aufgebracht werden.

Sie sind "Genuss-Botschafter" für das Bergische Land

Christopher und Alejandro Wilbrand, Inhaber und Küchenchefs im Hotel-Restau-rant „Zur Post“ in Odenthal, sind neue NRW-Genuss-Botschafter für das Ber-gische Land, das Ehepaar Danielle und Theo Bieger vom Krewelshof in Lohmar steht für die Region Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis.
Die neuen Genuss-Botschafter komplettieren ein Team von insgesamt 14 Bot-schaftern, die das Reise- und Genussland Nordrhein-Westfalen noch bekannter machen sollen. Jeder Genuss-Botschafter steht dabei für eine Region und ihre kulinarischen Besonderheiten. Eine Übersicht über die NRW-Genuss-Botschafter, die bisher von Tourismus NRW ausgewählt wurden, findet sich auf der Internet-seite www.dein-nrw.de/genuss-botschafter.

HORST BECKER - aus dem Nichts eine Erfolgsgeschichte geschrieben
- Jüngst wurde er mit dem Unternehmer-Preis ausgezeichnet

Horst Becker, Geschäftsführer der ISOTEC GmbH in Kürten, ist  mit dem Rheinisch-Bergischen Unternehmerpreis ausgezeichnet worden. Verliehen wurde der Preis in Form einer Skulptur und einer Urkunde im Grandhotel Schloss Bensberg vor rund 170 Gästen. Der Preis wird alle zwei Jahre an verdiente Unternehmer aus dem Kreis verliehen.


Der Rheinisch-Bergische Kreis, die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungs-gesellschaft mbH (RBW), die Kreissparkasse Köln –Direktion Rhein-Berg, die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land und die IHK Köln, Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg, hatten Horst Becker ausgewählt.


Die Geschichte von Horst Becker und des von ihm gegründeten Unternehmens ISOTEC ist wirklich wie aus dem Lehrbuch. Nach jahrelangem Tüfteln in der elterlichen Garage wurde die Firma im Jahre 1990 mit Unterstützung der Familie gegründet. Schnell entwickelte sich ISOTEC als Spezialist für die Sanierung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden an Gebäuden. Die Unternehmensgruppe besteht heute aus über 85 Fachbetrieben, die in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auf Mallorca vertreten sind.Die Jury hat Horst Becker ausgewählt, da er als Vorbild für Viele gelten kann.

Alles über "Dröppelmina" und die "Bergische Kaffeetafel" 

In einem Flyer sind 68 Restaurants aufgeführt, wo die Spezialitäten zu haben sind

Ob klein oder groß - die "Dröppelmina" ist  hilfreich bei der Kaffeetafel, aber auch  gern benutzt als Souvenir. Hier zeigt Gastronom Udo Güldenberg (Gronauer Wirtshaus, Berg. Gladbach) zwei  seiner  Prachtstücke.

Sie ist eine Spezialität und nur wirklich Einheimische wissen, was darunter zu verstehen ist: Die Bergische Kaffeetafel. "Sie ist eine Mischung aus Kaffeetrin-ken und Abendessen und die bekannteste kulinarische Spezialität unserer Region. Sie wird besonders oft von Gruppen nachgefragt“, weiß man bei der  Naturarena, die dazu einen Flyer bereit hält, in dem 68 Restaurants im Bergi-schen Land aufgeführt sind, in denen man so eine "Kaffeetafel" haben kann.


Man hat sich dabei für eine Übersichtskarte entschieden, da diese es den Gästen erleichtert, einen Gastgeber zu finden, der in der Nähe ihres Ausflugsziels liegt. Auf der Kartenrückseite findet man weitere Informationen zu den Restaurants, wie: Adresse, Telefonnummer und Preis pro Person.


Darüber hinaus bietet der Flyer viele interessante Informationen über die Her- kunft der beliebten kulinarischen Spezialität sowie die „Dröppelmina“, jene Zinkkaffeekanne, die bei keiner echten Kaffeetafel fehlen darf.


Zu bestellen  im Internet unter www.dasbergische.de, per Email an in-fo@dasbergische.de oder telefonisch unter 02204/843000.

Das oberbergische Gummersbach plant eine kleine architektonische  Besonderheit

Aus einer alten Gasstation wird ein Business-Haus mit Pfiff


Neben den drei bereits bekannten Großprojekten (Kino, Polizei und Amtsgericht) wird in Gummersbach im neuen Jahr noch ein weiteres, ziemlich ausgefallenes, auf den Weg gebracht. Eines, das Bürgermeister Frank Helmenstein zu recht als  „spektakulär“  bezeichnet: Die Umgestaltung der Halle 51, auch ehemalige Gasstation genannt. Sie ist neben Halle 32 das letzte Gebäude auf dem Steinmüllergelände, das an die Ära der Gummersbacher Dampfkesselfabrik erinnert und soll nun umgebaut und einer neuen Nutzung zugeführt werden. Die Pläne, die Investor Michael Korthaus jetzt  der Presse vorstellte, sind in der Tat ein „Hingucker“.  Besonderes Highlight der Architektur ist ein zur Steinmüller- allee hin „auskragender“ Riegel auf dem Dach (unser Bild).

Im Bestandsgebäude, also der jetzigen Halle 51, wird ein Restaurant mit Außenterrasse und Konferenzbereich behei- matet sein, im Anbau entstehen auf 1.500 qm Büroflächen. Im oberen Bereich des Komplexes wird es eine Skybar mit gläsernem Tanzboden sowie einen 500 qm großen Beach- club mit Strandbar, Loungemöbeln und Gartenpool geben. - Der Unternehmer investiert rund 4,5 Millionen Euro in das Projekt, die Fertigstellung ist für 2018 vorgesehen.