Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Der Norden Deutschlands hat nicht nur landschaftlich vieles zu bieten – offensichtlich ist aus literarischer Sicht auch das Morden im Norden außerordentlich reizvoll. Am 30. April sind bei Lübbe gleich drei charakteristische Bücher dazu erschienen. Sie beschäftigen sich alle mit Kriminalfällen an den schönsten Stränden Deutschlands. Ob nun an der Ostsee, an der Nordsee, in Ostfriesland, den ostfriesischen Inseln oder auf Sylt – eines haben alle Krimis gemeinsam: Einen heiklen Mordfall, den es schnellsten zu lösen gilt.

ENDGÜLTIG -  lit.COLOGNE  findet in diesem Jahr nicht mehr statt -  Auch die schon gemeldeten neuen Termine im September fallen aus    

 

Sie hatten gehofft und gekämpft, sie hatten nach der notwendigen Absage der für März vorgesehenen 20. lit.COLOGNE neu geplant und organisiert, um wenigstens für knapp 50 von insgesamt 220 Veranstaltungen alternative Termine im Herbst zu finden – in der Erwartung, dass sich die Lage bis dahin wieder normalisiert. Diese Erwartung hat sich nicht erfüllt.


Zwar sind viele Spielstätten wieder geöffnet, allerdings mit sehr reduzierten Kapazitäten, die in der Regel bei maximal 50 Prozent der einstigen Vollbestuh-lung liegen, viele deutlich darunter. Jetzt ist das Jubiläumsfest endgültig abge-sagt und auf das nächste Jahr verschoben worden

Bei den zuletzt noch in den Herbst 2020 verschobenen Terminen handelt es sich um komplett ausverkaufte Veranstaltungen. Für KarteninhaberIn bedeutet dies, dass sie selbstver¬ständ¬lich von ihrem Rückgaberecht Gebrauch machen können. Sie erhalten Ihr Geld in allen Fällen zurück.


Doch da gibt es für die Veranstalter eine Überraschung: Eine große Mehrheit des Publikums verzichtete bereits auf die Rückgabe und spendete die Kosten. Bei der lit.CLOGNE ist man von dieser Solidarität total überrumpelt und kann die Chance kaum fassen. Eine drohende Insolvenz ist damit abgewendet. Da außerdem die Stadt Köln mit einer Finanzspritze helfen will, scheint das Literatur-Festival zumindest für das nächste Jahr erstmal gesichert.

Da niemand weiß, wie sich die allgemeine Situation in nächster Zeit, vor allem in den Wintermonaten, entwickelt, wird eine Unsicherheit bleiben. Entsprechend hat sich das Team für einen Alternativtermin entschieden: Die lit.COLOGNE 2021 wird erstmalig im Frühsommer 2021 vom 30.5.bis 13.6. stattfinden.

Buch-Neuheit:  600 Seiten mit mehr als 2.500 Maler aus den vergangenen 500 Jahren 

Wie die Eifel selbst Albrecht Dürer beeindruckte

Allein die Zahlen beeindrucken: 600 Seiten, mehr als 2.500 Maler aus den vergangenen 500 Jahren und mehr als 50 Jahre Forschungsarbeit. Dieter Schröder hat eine Mammutaufgabe hinter sich und ist zurecht stolz auf das Endergebnis.


In dem „Künstlerlexikon – Maler der Eifel“ hat er akribisch die Lebensläufe verstorbener Maler der Eifel aufgeführt, konnte so manche Lücke in den Biografien füllen und einige Fehler ausräumen, die aus anderen, zum Teil sehr bekannten, Quellen überliefert wurden.

„Es ist ein einzigartiges Nachschlagewerk, das wir heute in Händen halten dürfen. Die Stadt Mechernich ist Dieter Schröder dankbar, dass er sie seit der ersten Stunde in dieses Projekt eingebunden hat. Als Bürgermeister erfüllt es mich mit Stolz, dass wir diese Erstausgabe im Mechernicher Rathaus vorstellen dürfen. Diese feierliche Präsentation ist ein würdiger Rahmen, um der verstorbe-nen Maler, die mit ihren Kunstwerken die Eifel in all ihren Facetten dargestellt haben, zu gedenken“, betont Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick.

Und wer sind die Maler der Eifel? Die erforschten Maler kamen überwiegend aus der Eifel, manche Auswärtige zogen nur einmal durch und wieder andere kamen häufiger in die Eifel. Die Zeitspanne umfasst rund 500 Jahre. Der älteste,verzeich-nete Künstler ist Albrecht Dürer. Er war 1520 auf dem Weg von Nürnberg nach Aachen zum Kaiser, um seine jährliche Leibrente abzuholen. Unterwegs stoppte er in Andernach und fertigte dort eine Silberstiftzeichnung mit dem eifelseitigen Krahnenberg bei Andernach.

Zu der illustren Gruppe weltbekannter Künstler, die Eifelmotive in ihrem Werk haben, zählen auch Victor Hugo, Johann Wolfgang Goethe, Wilhelm Busch, Max Ernst, August Macke und Theodor Heuss.

Dieter Schröder hat nicht nur zum Thema Eifelmaler geforscht, sondern auch 27 Ausstellungen eifelweit, in Luxemburg in Frankreich organisiert und damit die Förderung der Eifelmalerei unterstützt: Im Jahr 2000 gründete er den Verein „Maler der Eifel e.V.“, er ist für die Konzeption und Realisierung des „KunstFo-rumEifel“ in Gemünd 2007 verantwortlich und hat 2016 die Forschungsgruppe Eifelmaler e.V. gegründet, die ihn bei der Realisierung des Buches unterstützt hat. Für seine Verdienste um die Eifelkunst wurde Dieter Schröder 2008 der „Rheinlandtaler“ durch den Landschaftsverband Rheinland verliehen.

Ein Kochbuch vom Bestatter  -  Wie David Roth Trost spenden will

David Roth , Ingrid Niemeier: Nimm Zimt;    € 18,00 [D] inkl. MwSt.

„Mit großer Begeisterung“, so formulierte soeben Davis Roth, habe er mit seinem Team auch für dieses Jahr wieder ein abwechs-lungsreiches, spannendes und berührendes Veranstaltungsprogramm zusammenge-stellt. „Wir freuen uns,“ schrieb er, „Ihnen dieses Angebot mit Konzerten, Kabaretta-benden, Lesungen, Vorträgen, Seminaren und Informationsveranstaltungen vorstellen zu können.“ - Das sind wohlgemerkt nicht die Worte einer Veranstaltungs-Agentur, das sind die Worte eines Bestatters aus Bergisch Gladbach.

David Roth (Bild) führt in Bergisch Gladbach das Unternehmen für Bestattungen und Trauerbegleitung ganz im Sinne seines verstorbenen Vaters Fritz Roth voller Überzeugung und mit großem Erfolg fort. Ihm geht es um das Gespräch mit Trauernden, um ihre Begleitung in einer neuen Lebensphase.


Und jetzt hat dieser David Roth ein Kochbuch geschrieben ! Zusammen mit Ingrid Niemeier, der Titel „Nimm Zimt. Tröstende Rezepte in Zeiten der Trauer“.


Dazu sagt David Roth: „Als Ingrid Niemeier mit der Idee zu mir kam, gemeinsam ein Kochbuch zu schreiben, war ich gleich Feuer und Flamme. Die Regale in den Buchhandlungen sind zwar voll mit Kochbüchern – Worüber man aber so gut wie nie etwas liest, ist das Verbindende, das Gemeinschaft stiftende, das mit dem Kochen verbunden sein kann. Auch und gerade Trauer braucht Gemeinschaft, denn wer einen geliebten Menschen verliert, braucht in den schweren Stunden jemanden, der für ihn da ist. Warum in dieser Zeit also nicht gemeinsam kochen? Dazu möchten wir ermuntern, denn unser Buch zeigt, wie man über das Kochen nach einem schweren Schicksalsschlag zurück ins Leben finden kann.“


David Roth hat dabei sicher auch an seinen Vater gedacht:“ Als mein Vater in un-serem Bestattungshaus in Bergisch Gladbach anfing, Kochkurse für Trauernde zu organisieren, erntete er damit zunächst nur Kopfschütteln. Doch er hat sich nicht beirren lassen. Viele Leute bestätigen uns noch heute, wie gut es ihnen getan hat, sich morgens zu treffen, gemeinsam zum Markt zu gehen, frische Produkte einzukaufen und dann mit anderen Trauernden in der Küche zu stehen, das Es-sen zuzubereiten, sich gemeinsam an den Tisch zu setzen, zu essen und sich zu erinnern.“

Deshalb hat David Roth auch die Hoffnung, „dass ein bisschen vom Geist dieser Kochkurse in diesem Buch steckt und Trauernde über das sinnliche Kocherlebnis Schritt für Schritt zurück ins Leben finden.“

Der Unternehmer, Kabarettist und Motivationskünstler hat ein Buch geschrieben

FERDINAND LINZENICH: Warum man heiter weiterkommt

Endlich ist es da! Hat er lauthals und mit Freude und Stolz verkündet . Ferdinand Linzenich, das All-round-Talent aus dem Bergischen. Und er meint das Buch zu seinen erfolgreichen Impulsvorträgen.


Damit zugleich nennt er die Zielrichtung: "Ein Buch als kleine Nachlese für Ihre Mitarbeiter und Gäste, als Präsent für Familie und Geschäftsfreunde oder auch als unterhaltsame Gedächnisstütze für Sie selbst!" Ferdinand Linzenich, der erfolgreiche Unternehmer. Er verweist auf den Buchhandel (Einzelpreis 9,99€) oder auf Bestellungen "direkt bei uns" unter: info@-ferdinand-linzenich.de Dann auch gerne auf Wunsch mit persönlicher Widmung...

Ferdinand Linzenich ist ein ungewöhnlicher Rheinländer. Er ist Unternehmer, Kabarettist, Berater und Keynote-Speaker in einer Person. Mittlerweile gehört er zu Deutschlands gefragtesten Motivationsrednern. Seine ungewöhnlichen und unterhaltsamen Lebenseinsichten hat er nun in Buchform herausgebracht.


Humor ist sein Beruf und Humor ist sein Lebensmotto. Er nimmt den Leser deshalb auch in seinem Buch auf eine humorvolle Reise durch das Leben in all seinen Facetten mit. Eine Reise des Perspektivwechsels, in deren Verlauf man unter anderem den „7 Todsünden für ein unerfülltes Leben“ begegnet und Anek-doten liest, die den Beweis liefern für den berühmten Satz von Forrest Gump: „Das Leben ist eine Pralinenschachtel, man weiß nie, was man bekommt“.


Ferdinand Linzenich will dabei vor allem humoristisch ermuntern – nämlich zum Nachdenken. Und dies tut er eben mit Geschichten aus seinem persönlichen Le-ben und anschaulichen Alltagsbeobachtungen. Er gibt Tipps wie man im Leben nicht immer auf denselben reinfällt – nämlich sich selbst.

Junge Menschen lesen – aber sie lesen heute anders

Das Institut für Demoskopie Allensbach hat es in einer Befragung herausgefunden 


Fast 85 Prozent der Erwachsenen in Deutschland halten es für ebenso wichtig oder noch wichtiger als vor 20 Jahren, gut lesen zu können. Menschen unter 30 Jahren lesen vor allem E-Mails und Textnachrichten sowie Internettexte (90,8 bzw. 84,7 Prozent), während bei Menschen über 60 Jahren insbesondere Zeitungen und Zeitschriften hoch im Kurs stehen (85,5 bzw. 69,3 Prozent). Die gleichbleibende oder größere Bedeutung des Lesens wird jedoch in allen Altersgruppen anerkannt (16–29: 76,4 Prozent, 30–44: 83,8 Prozent, 45–59: 88 Prozent, ab 60: 87 Prozent). Das ist das Ergebnis einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Stiftung Lesen in Auftrag gegebenen repräsentativen Befragung des Institutes für Demoskopie Allensbach.

22,3 Prozent aller Befragten und 34,1 Prozent der unter 30-Jährigen sagen, dass sie durch die digitalen Medien heute sogar mehr lesen als früher. „Wir beobachten eine Veränderung, keine Krise des Lesens“, so Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen. „Deutschland steht aber schon lange vor einer größeren Herausforderung als dem medialen Wandel: Jedes fünfte Kind wird sprachlich nicht ausreichend gefördert oder hat bereits Probleme beim Lesen. Viele dieser fast drei Millionen jungen Menschen unter 18 Jahren sind die funktionalen Analphabeten von morgen.“

Dabei steigen die Anforderungen an die die Lese- und Medienkompetenz: „Besonders junge Menschen lesen heute anders und andere Dinge, mit einer enormen Bandbreite: von der Kurznachricht bis zum Hypertext“, so Dr. Simone C. Ehmig, Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen.Neben Buchgeschenken und Leseclubs entwickelt die Stiftung Lesen deshalb immer mehr digitale Formate.

Die Stiftung Lesen wurde vor 30 Jahren gegründet und arbeitet dafür, dass Lesen Teil jeder Kindheit und Jugend wird. Sie ist Partner der Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung, die Bund und Länder 2015 ausgerufen haben (www.alphadekade.de). Die Umfrage zum Weltalphabetisierungstag stützt sich auf insgesamt 1.295 Face-to-Face-Interviews zwischen dem 1. und 12. Juli 2018 mit einem repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung ab 16 Jahren.

Worauf der Vorsitzende des Aachener Museumsvereins besonders stolz ist

Ganz aktuell auf dem Markt: Band 66 der Aachener Kunstblätter

Seit 1906 erscheinen in der Trägerschaft des Museumsvereins Aachen die Aachener Kunstblätter. Sie zählen zu den renommierten und traditionsreichen deutschen Kunstzeitschriften und haben sich seit ihrer Gründung vor allem der Erforschung der mittelalterlichen Kunst wie des Bestands des Suermondt-Ludwig-Museums Aachen gewidmet. Jetzt ist ganz aktuell ein neuer Band erschienen. Stolz zeigen die Macher das eindrucksvolle Werk.


„Die Weiterführung der Aachener Kunstblätter stand längere Zeit auf dem Prüf-stand. Die finanzielle Situation des Museumsvereins ließ dieses umfangreiche Periodikum nicht mehr ohne weiteres zu. Lange wurde diskutiert, auch mit den Vereinsmitgliedern in der Hauptversammlung 2015,“ sagt Günter F. Strauch, Vorsitzender des Aachener Museumsvereins. Zum Glück setzten sich die Befür-worter am Ende durch. Und so konnte nun Band 66 der Aachener Kunstblätter herausgebracht werden.

Diesmal im Mittelpunkt: Kunst aus und in Aachen. Beginnend mit dem vorliegen-den Band werden die Einzelbände unter bestimmten Themenschwerpunkten stehen – in diesem Fall ist es Kunst aus und in Aachen. Stücke, die sich in den Aachener Museen sowie in der Umgebung von Aachen befinden, werden mono-graphisch behandelt. Bekanntes, wie der schwäbische Schnitzaltar aus Graubün-den, ein Retabelfragment des Kölner Meisters der hl. Sippe d.J. oder das Gemäl-de der Beweinung des Antwerpener Meisters A.M. im Suermondt-Ludwig-Muse-um findet sich ebenso darunter wie weniger Bekanntes: Zwei unlängst wieder-entdeckte römische Fibeln oder das fast gänzlich unbekannte Brüsseler Retabel in der Dreifaltigkeitskapelle in Aachen-Schleckheim.


Das Beleuchtungskonzept der Aachener Marienkirche im Mittelalter steht in diesem Band ebenso im Focus wie eine barocke Monstranz in Kerkrade, die der Aachener Goldschmied Gerhard Dautzenberg fertigte. Ferner sind Beiträge dem nur wenig bekannten Aachener Maler Johann Jakob Geldermans sowie der Kupfer- und Silberschmiede-Familie Weber gewidmet.

Abenteuer vor der Haustür -Für jedermann die richtige Wanderung

Das Rheinland mit seiner vielfältigen Landschaft ist ein Paradies für Wander-freunde. Zwischen Rheinauen und Naturschutzgebieten, Wäldern, Wiesen und Bergen lässt es sich herrlich herumstreifen. Der Outdoor-Fan und Wander-Experte Michael Moll hat in seinem neuen Buch „Rheinland. Wandern. Kultur. Genuss“ 20 Touren zwischen 8 und 27 Kilometern zusammengestellt, die das Wanderherz höher schlagen lassen. Jedes Kapitel startet mit einer kurzen Einleitung. Hier fasst Michael Moll kurz zusammen, was die Tour charakterisiert, denn er hat bei seinen Expeditionen zwischen Düsseldorf und Königswinter unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Für jeden ist etwas dabei: Für den gemütlichen Wanderer, den Sportler oder den Vogelbeobachter ebenso wie für den Kultur-Liebhaber oder den Romantiker. Neben einer großen Karte, auf der alle Touren verortet sind, gibt es jeweils eine Übersichtskarte.

Zusätzlich zu den 18 Rund- und 2 Streckenwanderungen bietet das Handbuch viele Extratipps zu Kultur und Genuss – als informative Randnotizen, aber auch als kurze Kapitel, beispielsweise zu Landhaus Mönchenwerth, Schloss Bensberg oder das Beethoven-Haus. Das Buch ist ein praktischer Begleiter, derohne viel Schnick-Schnack und mit vielen Fotos die Lust auf Heimat weckt.

Mode-Präsentationen wie hier zum NRW-Jubiläum sind Ausdruck eines höchst erfolgreichen Wirtschaftszweiges

Kunst und Kultur sorgen für einen Milliarden-Umsatz

Fast 7.000 Betriebe der Kultur- und Kreativwirtschaft gibt es im Großraum Düsseldorf

Fast 26.000 Kreativschaffende und Künstler erwirtschaften in Düsseldorf im Jahr 7,7 Milliarden Euro Umsatz. Über Kultur- und Kreativwirtschaft und deren Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung informiert die Wirtschaftsför- derung in der Novemberausgabe ihres Magazins.


Fast 7.000 Betriebe der Kultur- und Kreativwirtschaft gibt es im Großraum Düsseldorf. Damit liegt ihr Anteil an der Gesamtwirtschaft bei 9,7 Prozent. Kultur- und Kreativwirtschaft ist also ein Wirtschaftsfaktor, mit dem man rechnen muss. Eine besondere Rolle spielt die Modewirtschaft. Etwa 3.100 Unternehmen der Branche haben in Düsseldorf ihren Firmensitz. Insgesamt beträgt der Umsatz der Modewirtschaft hier 18 Milliarden Euro.
Dieses enorme kreative und wirtschaftliche Potenzial wird die Landeshaupt- stadt durch das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft, kurz KomKuK, noch stärker ausschöpfen. Aufgabe des bei der Wirtschaftsförderung angesiedelten KomKuK ist es, Unternehmen und Akteure zu beraten, zu för- dern und zu vernetzen. Seit September 2015 wurden hierfür die konzeptionel- len Grundlagen geschaffen, und seit Anfang 2016 ist das KomKuK als Service-stelle, Kommunikator und Inkubator aktiv.

Die türkische Küche - es muss doch nicht immer nur ein Döner sein  


Würzig, vielseitig, fantasievoll – das ist die türkische Küche. Wer sie einmal probiert hat, wird sie immer zu schätzen wissen. Döner, Börek oder Köfte: Wer kennt sie nicht, die Klassiker der türkischen Küche, die mittlerweile auch hier bei uns überall angeboten werden. Doch die türkische Küche ist mehr als nur ein schneller Imbiss an der Straßenecke.Sie ist vielfältig, wird sie doch von den unterschiedlichsten Einflüssen geprägt. Man findet bei ihr Merkmale der medi- terranen, der indischen, der arabischen und vieler anderer internationaler Landesküchen. Das macht sie so bunt wie abwechslungsreich.

Nach indischen, spanischen und thailändischen Gerichten hat der Kölner Hayit-Verlag sich nun auch eben dieser türkischen Küche angenommen und ganz aktuell ein Buch dazu auf den Markt gebracht. Darin werden hundert türkische Gerichte vorgestellt, die nicht nur zum Schlemmen einladen. Ob Suppen, Salate und Pasten, Fleisch- und Gemüsegerichte sowie auch Reis- und Teigspeisen oder Süßigkeiten und Gebäck: Fast alle Rezepte lassen sich problemlos nachbereiten. Wissenswertes über typische Gewürze und Zutaten sowie viele spezielle Kochtipps und allgemeine Informationen zur türkischen Küche runden die Rezeptesammlung sinnvoll ab.


100 türkische Gerichte
ISBN: 978-3-87322-264-9
Preis: 14,95 EUR


Nicht Schuhgeschäfte für Frauen oder Elektroläden für Männer sind der Hit

Stadtbummler fühlen sich in einer Buchhandlung am wohlsten


Frauen tummeln sich am liebsten in Schuhgeschäften und Männer sind im Elektronikladen ganz in ihrem Element? Weit gefehlt: Am wohlsten fühlen sich beide Geschlechter in der Buchhandlung. Das ergab eine Umfrage unter 5.000 Deutschen ab 14 Jahren im Auftrag von Vorsicht Buch!, der Kampagne der deutschen Buchbranche. Gefragt nach den drei Geschäften in der Innen- stadt mit der schönsten Atmosphäre, nannten 74,3 Prozent der Befragten die Buch- handlung, für knapp zwei Drittel davon ist sie sogar der Top-Ort. Auf Platz 2 folgt der Blumenladen (45,3 Prozent), dann das Bekleidungsgeschäft (45,2 Prozent). Bei Männern (71,4 Prozent) ist die Buchhandlung fast genauso beliebt wie bei Frauen (77,0 Prozent).Die meisten Fans haben die Buchläden (76,3 Prozent) unter den 30- bis 39-Jährigen.

So richtig auf den Putz hauen. Op Kölsch. Kölsch kann ganz schön derb sein

Der Ratgeber neu aufgelegt: Kölner Schimpfwörter von A-Z


Schimpfen auf Kölsch kann ganz schön derb sein. Doch meist sind die ver- meintlich schlimmen Sprüche gar nicht so böse gemeint. Aber egal ob man jemanden nur ein wenig foppen oder einmal verbal so richtig loslegen möch- te: das Büchlein „Kölner Schimpfwörter“ liefert für fast jede Situation die richtigen Worte. Alphabetisch sortiert und mit hochdeutscher Überset- zung. Kurze Erläuterungen zu einigen Begriffen und ein Register Hochdeutsch – Kölsch machen den Ratgeber auch für die zu einem nützlichen Begleiter, die des kölschen Dialekts nicht mächtig sind.
In Köln sagt man oft was man denkt. Bildhaft und humorvoll und oft auch mit einem Augenzwinkern. Da ist man schnell ein „Blötschkopp“, wenn man sich mal dumm anstellt oder auch eine „Babbelschnüss“, wenn man gerne und viel redet. Eine sehr dünne Person wird auch schon mal spöttisch als „Knochejerämsch“ (Knochengerüst) und eine rundliche als „Waggelent“ (Wackelente) bezeichnet. Aber es geht auch derb zu wie mit „Klaafmul“ für eine verleumderische Person oder „Stinkstivvel“ für einen unangenehmen Zeitgenossen.

Kölner Schimpfwörter. So richtig auf den Putz hauen. Op Kölsch. Autor: Jupp Färver; ISBN: 978-3-87322-260-1; Preis: 4,99 EUR; Köln, 2016   - www.hayit.de.

Nicht Kaffee, sondern ein gutes Buch hilft, wach zu bleiben


Was hält die Menschen in Deutschland nachts munter und wach? Weder
starker Kaffee noch der liebste Mensch im gemeinsamen Bett sind probate Wachhaltemittel. 45,1 Prozent der befragten Menschen in Deutschland greifen zum Buch, wenn sie die Nacht zum Tag machen wollen. Platz zwei schafft weit abgeschlagen der Fernseher mit 30,1 Prozent. Der liebste Mensch im geteilten Bett kommt auf Platz drei.
Handy, Haustier und Hunger erreichen noch 18,8, 12,3 und 9,7 Prozent.
Das Buch ist der absolute Wachhalter für mehr als die Hälfte aller befragten Frauen: 53,8 Prozent. Mit 36,0 Prozent ist auch bei den befragten Männern in Deutschland das Buch der Spitzenreiter.
Überraschend: Auch bei den jungen Erwachsenen (zwischen 20 und 29
Jahren) liegt das Buch mit 46,4 Prozentpunkten an der Spitze aller  abge- fragten Werte. Den nur relativ "niedrigsten" Wert erreichen die 50- bis 59-Jäh- rigen mit immer noch 41,4 Prozent. Die Umfrage wurde im Rahmen der Kam- pagne Vorsicht Buch!, einer Initiative der deutschen Buchbranche, von Research Now® durchgeführt. Befragt wurden 5.000 Menschen in Deutsch- land ab 14 Jahren.

Vorsicht Buch! ist eine bundesweite Initiative der gesamten
deutschen Buchbranche, die im März 2013 auf der Leipziger Buchmesse
startete. Verantwortlich für die Kampagne ist der Börsenverein des
Deutschen Buchhandels e.V. Ziel von Vorsicht Buch! ist es, Menschen
für Bücher zu begeistern und den Buchhandel vor Ort zu stärken.
www.vorsichtbuch.de | www.facebook.de/vorsichtbuch