Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Wie erleben Beschäftigte die aktuelle, pandemiebedingte Arbeitssituation im Home-Office? Und welchen Einfluss können die Erfahrungen der Beschäftigten auf die zukünftige Arbeitsplatzgestaltung haben?  Eine Ad-hoc-Studie der TH Köln hat die derzeitige Home-Office-Situation branchenübergreifend untersucht und daraus Handlungsempfehlungen für Unternehmen abgeleitet. Die Umfrage fand in den ersten beiden Aprilwochen statt. Mitarbeiter aus Industrie, Handwerk, Dienstleistungs-bereich und Handel sowie dem Öffentlichen Dienst nahmen daran teil.


Home-Office nach Corona  -  Ist das der neue Arbeitsplatz  für immer?
 

Dabei zeigten sich 74 Prozent zufrieden oder sehr zufrieden mit ihrer derzei-tigen Home-Office-Situation. 21 Prozent äußerten sich mittelmäßig zufrieden und nur fünf Prozent waren unzufrieden. Daraus ergibt sich eine Gesamtnote von 2,04 (Mittelwert). Von den Befragten haben jeweils 36 Prozent noch nie oder selten im Homeoffice gearbeitet. 19 Prozent haben zuvor immerhin schon häufiger mobil gearbeitet und fünf Prozent sehr häufig. Drei Prozent arbeiten ausschließlich in Telearbeit.


Nur 20 Prozent der von heute auf morgen im Home-Office arbeitenden Befragten sehen ihre Produktivität verschlechtert, 37 Prozent sind der Meinung, dass die Produktivität gleichgeblieben ist. Und sogar 42 Prozent der im Home-Office beschäftigten Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmer gaben an, dass sie produktiver sind. Als problematisch wurde vor allem der Mangel an sozialen Kontakten und der fehlende Austausch mit Kolleginnen und Kollegen empfun-den (66 Prozent).


„Die Zufriedenheit ist aber ein klares Ausrufezeichen an Unternehmen für die zukünftige Gestaltung unserer Arbeitswelt“, so Ernst. Denn zwei Drittel der Um-frageteilnehmer können sich vorstellen, „wahrscheinlich“ (27 Prozent) oder „auf jeden Fall“ (38 Prozent) auch in Zukunft weiterhin im Home-Office zu arbeiten. Neben 16 Prozent Unentschiedenen lehnen nur 20 Prozent das Modell ab und wollen zur alten Routine zurück.

Deck 21:  International agierendes Unternehmen übernimmt fast 3.000 qm Bürofläche


Im Frühjahr 2019 wurde dieses  Büroprojekt „DECK21“ im Zuge der Mipim in Cannes vorgestellt. Bereits Ende 2019 und somit über ein Jahr vor der geplanten Fertigstellung, konnte die Vollvermietung, des im Düsseldorfer Stadtteil Rath an der Wahlerstraße 21 entstehenden Projektes, verzeichnet werden. Das Bürogebäude besticht durch die zeitgemäße Architektur (Deilmann Architekten Stadtplaner) und einem nachhaltigen Gebäudekonzept. Es ist zugleich ein Beispiel für die allgemeine höchst erfolgreiche "Büro-Kultur"in Düsseldorf, die mit einem Rekordumsatz in das Jahr 2020 gestartet war.


Der Büromarkt Düsseldorf startete mit einem Rekord ins Jahr 2020
 

Nachdem 2019 das höchste jemals registrierte Gesamtjahresergebnis erzielt wurde, startete auch das Jahr 2020 mit einem Rekordumsatz. Dies meldet die international tätige Immobilienberatung Cushman & Wakefield. Der Büro-flächenumsatz am Düsseldorfer Büromarkt – inklusive Ratingen und Neuss – liegt nach den ersten drei Monaten dieses Jahres bei rund 115.000 Quadratme-tern. Ein besserer Jahresauftakt wurde nach den Aufzeichnungen der Immobi-lienexperten noch nie erzielt. Der Vorjahreswert Q1 2019 sowie der Durchschnitt der ersten Quartale der letzten 10 Jahre wurden um rund 20 Prozent übertroffen.

Aber Experten schätzen bereits: Weniger Büros nach Corona

Wieviel Bürofläche wird nach Corona noch benötigt? Welchen neuen Anforderungen müssen sich Büros künftig stellen? Diese Fragen stellen sich derzeit Büromieter und vor allem Großunternehmen.


Konzerne haben die Flexibilität der mobilen Arbeit entdeckt – und Milliarden-einsparpotenziale. Nach Angaben von Eurocres Consulting – der führenden Strategieberatung im Work-Place-Management – wird nach Corona ein „weiter so“ für Büromieter zu unökonomisch. Sven Wingerter, geschäftsführender Gesellschafter bei Eurocres: „Quality Time und Präsenz werden die bestimmen-den Faktoren der Büros, die komprimiert neue Funktionen bieten müssen.“

Unternehmen und Organisationen agieren derzeit im Ausnahmezustand: Büros sind verwaist und fast sämtliche Büromitarbeiter arbeiten aus dem Home-Office. Dieser Zustand, so schlimm die Ursache auch ist, birgt eine einmalige Chance.

Der Experte sagt:  „Nach Corona werden nach unseren Schätzungen Unterneh-men ihre teuren Büroimmobilien deutschlandweit um ein Fünftel reduzieren. Es wäre ein Managementfehler, sich nicht mit diesem Zukunftsthema auseinander-zusetzen“.

Wie aus dem alten Industriegelände der Clouth Gummiwerke in Köln-Nippes eine hoch attraktive Immobilie entwickelt wird ...


Das Clouth 104 an der Niehler Straße 104 in Köln-Nippes bekommt neue Mieter. Die 22CONNECT AG, ein Softwareunternehmen für Personalrecruiting aus Köln, mietet langfristig rund 900 m² Bürofläche in dem Büro- und Geschäftshaus auf dem alten Industriegelände der Clouth Gummiwerke. Zudem bezieht die Werbe-agentur Jäger Health Köln GmbH ebenfalls ca. 750 m² Bürofläche in dem Objekt.

Insgesamt bietet das Clouth 104 rund 18.500 m² Fläche, auf der unter anderem bereits die Warner Bros. International Television Production Deutschland GmbH ansässig ist. Projektentwickler der Immobilie ist die KAIROS Real Estate Develop-ment GmbH.

Das Clouth 104 wurde von dem Architektenbüro LEPEL & LEPEL Architekt Innen-architektin PartG mbB entworfen und soll im ersten Halbjahr 2019 fertiggestellt sein. Neben den flexiblen Office-Flächen bietet das Gebäude Platz für Künstler-Ateliers und einem Konzept Hotel sowie öffentliche Gastronomie- und Service-Angebote. Eine Großtagespflege, ein Fitnessstudio, eine Paketstation, Veranstal-tungsflächen sowie ein Bistro und ein Kiosk runden das Dienstleistungsangebot ab. Der begrünte öffentliche Innenhof und die Dachterrasse mit Skulpturengar-ten sowie Laubengalerien sorgen für entsprechende Aufenthaltsqualität. Die Tiefgarage begünstigt u. a. mit 10 Elektro-Ladestationen und Carsharing Plätzen die Parksituation in Nippes.           Fotos: Lepel & Lepel Architekt Innenarchitektin

Sylt bleibt Spitzenreiter bei Ferienwohnungen und Ferienhäusern

Das sind auch für Rheinländer wahre Liebhaberstücke

Dieses exklusive Reetdachanwesen in Kampen steht aktuell bei Engel & Völkers Sylt für 6,95 Millionen Euro zum Verkauf. Es verfügt über 340 Quadratmeter Wohnfläche, einen Jacuzzi und ein Dampfbad.                                                                                         Bild: Magulski/Engel & Völkers Sylt

Die hohe Nachfrage nach Ferienimmobilien und Zweit-wohnsitzen an deutschen Urlaubsdestinationen hält weiter an. Dabei übersteigt das Interesse das Objekt-angebot deutlich – insbesondere in den Top-Lagen. Zeigt der „Ferienimmobilien Marktbericht Deutschland 2018“ von Engel & Völkers. Darin betrachtet das Unter-nehmen die Preisentwicklung von 24 Standorten an der Nord- und Ostsee, in der Alpenregion sowie am Bodensee. Bei Ferienwohnungen in sehr guten Lagen beobachtet Engel & Völkers eine anhaltende Preisdy-namik. Die höchsten Preise für Ferienimmobilien ermittelte die Agentur im 1. Quartal 2018 erneut auf Sylt. An den südlichen Ferienstandorten wie dem Bodensee, Garmisch-Partenkirchen und dem Chiem-see dominierten regionale Käufer  den Markt.

In Binz vermarktet Engel & Völkers Rügen derzeit ein hochwertiges Apartment für 650.000 Euro. Das Objekt liegt in einer historischen Villa direkt an der Strand-promenade.

Für Ausnahmeobjekte im Segment der Ferienwohnungen betrug dort der Spit-zenquadratmeterpreis auf Sylt wie im Vorjahreszeitraum 20.000 Euro. Im Seg-ment der Ferienhäuser lag der Preis für absolute Liebhaberimmobilien bei bis zu 17 Millionen Euro. Neben Sylt gehörte Tegernsee in Bayern zu den hochpreisigs-ten Feriendestinationen der Bundesrepublik. Die mit Abstand stärksten Preis-steigerungen erfasste Engel & Völkers auf den Inseln Amrum und Föhr. Grund hierfür ist das extrem knappe Objektangebot.

„Beim Erwerb einer Ferienimmobilie steht für Käufer zunehmend die Kapitalan-lage im Vordergrund. Deshalb spielt die Vermietbarkeit bei der Kaufentschei-dung eine immer bedeutendere Rolle“, erklärt Kai Enders, Vorstandsmitglied der Engel & Völkers AG. Da sich die Preise im Segment der Ferienhäuser bereits auf einem hohen Niveau stabilisiert haben, rechnet das Immobilienunternehmen hier nur noch regional vereinzelt mit Zuwächsen.