Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Herzlich willkommen zur Fusion - Nun gehen auch die Banken von  Bergisch Gladbach und Leverkusen wie geplant zusammen ...

Nun ist auch der Weg zur Verschmelzung der VR Bank eG Bergisch Gladbach mit der Volksbank Rhein-Wupper eG frei. Die Vertreterversammlungen der beiden Banken votierten einstimmig für ein Zusammengehen. Somit können die beiden Genossenschaftsbanken rückwirkend zum 1. Januar fusionieren.


Neben der wichtigen Abstimmung zur geplanten Fusion mit der Volksbank Rhein-Wupper eG und dem Beschluss zur Ergebnisverwendung 2016 stand in Bergisch Gladbach auch die Feststellung des Jahresabschlusses und der Bericht über das vergangene Geschäftsjahr auf der Tagesordnung. Vorstand Thomas Büscher nahm das Fazit gleich vorweg: „2016 war für die VR Bank erneut ein erfolgreiches Jahr. Wir haben die gesteckten Ziele erreicht und sind in allen Geschäftsfeldern gewachsen.“ Das belegen auch die Zahlen: Zum 31.12.2016 hatte die VR Bank 33.366 Mitglieder, im ersten Halbjahr 2017 kamen weitere 615 hinzu. 
Die Bilanzsumme der VR Bank stieg im vergangenen Jahr auf 1,29 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,23 Mrd. Euro). Das Gesamtkundenvolumen, die Summe aller betreu-ter Kundeneinlagen und -kredite, ist auf 2,8 Mrd. Euro gestiegen, nachdem es 2015 bei 2,6 Mrd. Euro gelegen hatte. Der Bilanzgewinn betrug zum 31.12.2016 2,9 Mio. Euro. Der Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand zur Dividendenaus-schüttung von 5 Prozent plus 2 Prozent Bonusdividende wurde einstimmig beschlossen.

Zur Fusion:  Übernehmendes Institut ist die VR Bank. Mit der Verschmelzung zur VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen beträgt die gemeinsame Bilanzsum-me rund 1,9 Mrd. Euro. An der Spitze der neuen Bank bleiben die bisherigen Vor-standsmitglieder der VR Bank Lothar Uedelhoven und Thomas Büscher sowie bei der Volksbank Rhein-Wupper eG Hans-Jörg Schaefer und Alexander Litz. Vor- standsvorsitzender wird Lothar Uedelhoven sein. Die Bank wird unter dem Namen VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen firmieren. Hauptsitz der Bank und Sitz des Vorstandes wird Bergisch Gladbach sein. Ab 9.September wird es eine gemeinsame Bankleitzahl und einen einheitlichen Internetauftritt geben. Über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen dann an 24 Standorten in der Region rund 96.000 Kunden und über 45.000 Mitglieder.

Kölner Vermietungsmarkt hat wieder mehr Fahrt aufgenommen  - Geringe Leerstandsquote setzt Unternehmen unter Druck

Der Kölner Investmentmarkt hat auch im zweiten Quartal 2017 seine Fahrt auf der Überholspur fortgesetzt und erneut 600 Mio. Euro Transaktionsvolumen erzielt. Insgesamt stehen so nach dem ersten Halbjahr bereits 1,2 Mrd. Euro zu Buche. Das ist ein Vielfaches des Vorjahreswertes und setzt Köln mit deutli-chem Abstand vor Düsseldorf, das rund eine Milliarde Euro erzielte.


Der Vermietungsmarkt ist mit einem Flächenumsatz von 155.400 m² hingegen wieder zurück auf Normalmaß. Vor einem Jahr hatte der Markt mit 219.000 m² noch 29 % mehr erzielt – allerdings war er durch die Zurich-Anmietung mit rund 60.000 m² in Deutz beflügelt worden. Dabei verschenken die Kölner Wirtschaft und der Immobilienmarkt selbst einiges ihres Wachstumspotenzials: „Der Markt blockiert sich in gewisser Weise selbst. In Köln gibt es einen starken Mittelstand, der einen Umzug jedoch in erster Linie als Kostenfaktor und nicht als Chance und sinnvolle Investition in das Unternehmen sieht. Viele setzen auf eine günstige Lösung, was weder die Mitarbeiter begeistert, noch Eigentümer dazu bringt, ihre Flächen zu modernisieren“, beschreibt Reul den Kölner Teufelskreis.


Deutlich spürbar ist mittlerweile die Leerstandsquote von nur noch 4,5 % in Köln. Seit dem Jahr 2009 hat sie sich halbiert. Das hat Folgen: „Viele Nutzer haben die Konsequenzen des knappen Angebots noch nicht verinnerlicht. Wenn ein Mietvertrag in zwei oder drei Jahren ausläuft, denken viele, dass sie noch genug Zeit haben, um zu verlängern oder neue Flächen zu finden. Doch das ist eine sehr riskante Strategie“, warnt Reul. Denn die Bauprojekte lassen nicht auf eine baldige Entspannung der Marktsituation hoffen. 31.500 m² sind im ersten Halbjahr fertiggestellt worden, darunter das Coeur Cologne mit 12.800 m². Das war nur noch die Hälfte der Fläche des Vorjahreszeitraums.


Die Büro-Spitzenmiete liegt weiterhin konstant bei 22 Euro. Die gewichtete Durchschnittsmiete hat sich derweil binnen Jahresfrist von 14,11 Euro auf 12,60 Euro verringert. Grund: Bei den Anmietungen im ersten Halbjahr war die Preis-klasse zwischen 10 und 15 Euro mit 55.000 m² und 40 % Marktanteil besonders dominant. „Das ist Segen und Fluch zugleich. Auf der einen Seite sind die Mieten in Köln für viele bezahlbar, auf der anderen Seite sind sie kein Anreiz für Entwick-ler, neue Büroflächen zu schaffen. Es lohnt sich kaum,"  analysiert Reul.

Auch Köln und Bonn haben längst entschieden - die neue Volksbank  hat über 100.000 Mitglieder und zählt zu den Großen in NRW


Mit großer Mehrheit haben die Vertreterversammlungen der Bonner Volksbank und der Kölner Bank eG für eine Zusam-menlegung der beiden Geldinstitute gestimmt, was nun rückwirkend zum 1.Januar 2017 auch geschehen soll. Mit über 200.000 Kunden, 110.000 Mitgliedern und einer Bilanzsumme in Höhe von knapp 5 Mrd. Euro gehört die neue Volksbank Köln Bonn künftig zu den großen Genossenschaftsbanken in Nordrhein-Westfalen. Die neue Bank unterhält dann insge- samt 86 Standorte in der starken Wirtschaftsregion Köln/Bonn/Rhein-Sieg. „Durch die Fusion auf Augenhöhe werden die Weichen für ein solides und nachhaltiges Wachstum gestellt“, so die Vorstände übereinstimmend.

In den Mitteilungen der beiden Häuser heißt es: "Das neue Institut soll kurz und prägnant „Volksbank Köln Bonn eG“ heißen. Die neue Marke bringt den Willen zum Ausdruck, auf der Basis der bisherigen, erfolgreich agierenden Institute, gemeinsam etwas Neues entstehen zu lassen."
Und weiter: "Übernehmende Bank ist die Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG mit Sitz in Bonn. Hierbei geben steuerliche Aspekte den Ausschlag, denn die Volksbank Bonn Rhein-Sieg verfügt über mehr Immobilieneigentum als die Kölner Bank, weshalb weniger Grunderwerbssteuer zu zahlen sein wird.
Das fusionierte Institut hat zwei Hauptsitze; jeweils einen in Bonn und in Köln.
Der Sitz des fünfköpfigen Vorstands, der sich aus den bisherigen Vorstandsmit-gliedern zusammensetzt, ist Köln. Den Vorstandsvorsitz wird der bisherige Bon- ner Vorstandschef Jürgen Pütz übernehmen. Der Zusammenschluss erfolgt insbesondere, um den Herausforderungen der Niedrigzinspolitik und der stei- genden, aufsichtsrechtlichen Regulierung gestärkt begegnen zu können. Unser Ziel ist, als Top-Arbeitgeber und attraktiver Ausbilder in der Region vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten, bessere Aufstiegschancen und eine größere Spezi-alisierungsvielfalt zu bieten. Somit stellen wir sichere Arbeitsplätze heute und in der Zukunft zur Verfügung." - Die Vertreterversammlungen werden im Wechsel jeweils in Köln und Bonn tagen.

NEU: Die "Volksbank Berg" für Wipperfürth und Kürten 


Die Vertreter der Raiffeisenbank Kürten-Odenthal eG und der Volksbank Wipperfürth-Lindlar eG haben der Fusion rückwir-kend zum 1. Januar 2017 zugestimmt. Die neue Bank hat ihren Hauptsitz in Wipperfürth und einen zusätzlichen Verwal-tungssitz in Kürten. Beide Häuser haben sich in den letzten Wochen und Monaten intensiv auf den Fusionsprozess vorbe-reitet. „Aufgrund der rückwirkenden Fusion zum 1. Januar 2017 war dies eine sportliche Herausforderung für unsere nun rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie haben dies aber mit Bravour gemeistert“, betont Christoph Gubert. Er führt mit seinen Vorstandskollegen Franz-Günter Fehling, Helmut Vilmar und Volker Wabnitz die neue Bank.

Aus marken- und wettbewerbsrechtlichen Gesichtspunkten wurde der ursprünglich angedachte Name "Volksbank Rhein-Berg" in "Volksbank Berg" geändert. Die neue Bank  verfügt über eine Bilanzsumme von 1.100 Mio.€ und ein betreutes Kundenvolumen von 2.221 Millionen Euro. Die Bank hat 16 Filialen, 20.000 Mitglieder und 50.000 Kunden. Mit der Ein-tragung  ins Genossenschaftsregister wird die Fusion wirk-sam. Die technischen Fusion erfolgt am 16. September. Dann kann die Bank vollständig als ein Institut agieren .

2016 war ein ausgesprochen "gutes Jahr" für die Kreissparkasse
Köln dank eines bestens florierenden Kundengeschäfts

Und im Juli kommt nun auch die erste Frau in den Vorstand des Geldinstituts

Das ist ganz neu in der Kreissparkasse -  eine Frau im Vorstand eines der  großen Geldinstitute Deutschlands. KSK-Chef Alexander Wüerst präsentierte sie im Rahmen der Bilanz-Pressekonferenz in Köln: Jutta Weidenfeller, Direktorin Kredit-Risiko-Management. Sie tritt ihren Job als stellvertretendes Vorstands-Mitglied am 1.Juli an. 


Der Kreissparkasse Köln ist es auch in ihrem 164. Geschäftsjahr gelungen, in der Region weiter erfolgreich zu sein. Alexander Wüerst, Vorstandsvorsitzen- der der Kreissparkasse Köln, machte das in seiner Bilanz-Pressekonferenz mit einer gewissen Genugtuung deutlich. Basis für das gute Ergebnis sei das Kun- dengeschäft gewesen. „Aufgrund des florierenden Kundengeschäfts, eines effizienten Kostenmanagements und einer versierten Risikosteuerung, verbunden mit einer günstigen Konjunktur, konnte die Kreissparkasse Köln das Geschäftsjahr 2016 mit einem guten Ergebnis vor Steuern von 105 (112) Mio. Euro abschließen“, bilanzierte er.

Für die Lokalpresse lauteten die Schlagzeilen allerdings erstmal anders: „Keine Strafzinsen für unsere Privatkunden“. Der Vorstandsvorsitzende der Kreisspar- kasse Köln hatte es auf den Punkt gebracht und damit seinen zufriedenstel-lenden Bilanzvortrag noch einmal aufgehellt. Seiner Meinung nach sollten die Privatkunden, die gerade keine Millionäre sind, unter der allgemeinen Finanz-Entwicklung nicht leiden. Ihnen sollte man vielmehr speziell das Vorsorgesparen mit mehr Transparenz erleichtern. Viele Maßnahmen seien einfach zu kompli-ziert. Hier wäre Vereinfachung dringend notwendig. Da sollte die Politik unbedingt in neue Überlegungen eintreten.

Auf sein Institut bezogen sagte es Alexander Wüerst in seiner Rückschau mit gewissem Stolz: “Das vergangene Jahr war ein ausgesprochen gutes Jahr.“ Auch wenn im Einzelnen nicht immer das Ergebnis des Vorjahres erreicht wurde. Stabilität und Wachstum waren jedoch unübersehbar. Mit wiederum über drei Milliarden Euro neuen Krediten und ein um 1,1 Mrd. Euro gesteigertem Geldver-mögensbestand der Kunden. Das klassische Kreditgeschäft erwies sich damit einmal mehr als der Motor der Geschäftsentwicklung der Kreissparkasse Köln. Speziell die Neuausleihungen an Unternehmen und Selbstständige waren es, die mit 2,0 (2,0) Mrd. Euro das hohe Niveau des Vorjahres erreichten. Der gesamte Kreditbestand der Kreissparkasse Köln zum 31.12.2016 betrug 19,46 (19,44) Mrd. Euro. - An die Landkreise Rhein-Sieg, Rhein-Berg, Rhein-Erft und Oberberg als kommunale Träger der Kreissparkasse können vom Sparkassen-Gewinn rund 15 Millionen Euro überwiesen werden.

Sparkasse Leverkusen mit der Bilanz 2016 sehr zufrieden

Speziell im Kreditgeschäft hat sich das erfreuliche Wachstum fortgesetzt

„Die Sparkasse Leverkusen ist im vergangenen Jahr in nahezu allen Geschäfts-feldern gewachsen.“ So fasste Rainer Schwarz, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Leverkusen, soeben die Entwicklung 2016 zusammen und zeigte sich vor der Presse zufrieden. Die Sparkasse Leverkusen weist ein Jahresergebnis von 2,8 Mio. Euro aus, das zwar leicht unter dem Vorjahreswert liegt, aber voll auf Planniveau ist. Im Bild: Der Sparkassenvorstand  - von links nach rechts: Markus Grawe (Mitglied) und Rainer Schwarz (Vorsitzender).

Hier auszugsweise einige Details: Vor dem Hintergrund einer leicht gestiegenen Bilanzsumme von 3.139 Mio. Euro (+43 Mio. Euro) hat sich vor allem das erfreu- liche Wachstum im Kreditgeschäft fortgesetzt. Sowohl die Nachfrage nach privaten Baufinanzierungen (130 Mio. Euro) als auch nach Investitionen (215 Mio. Euro) ist hoch geblieben. Die Summe der ausgegebenen Kredite liegt bei 345 Mio. Euro; nach Abzug von Zins- und Tilgungsdiensten verbleibt ein Nettowachs- tum von 68 Mio. Euro (+2,6 %). Das Kundenkreditvolumen beläuft sich zum Ende des Berichtsjahres somit auf 2.648 Mio. Euro.

Die Sparkasse Leverkusen verfügt mit einem Marktanteil von knapp 60 % über 100.000 Privat- sowie 10.000 Geschäfts- und Firmenkunden. Sie ist mit über 200 Mitarbeitern an 21 Standorten – davon 16 personenbesetzt – im Stadtgebiet vertreten. Im Laufe des Jahres 2017 werden aufgrund der deutlich rückläufigen Frequentierung insgesamt sechs Standorte umgewandelt; davon vier mit Halbtagsöffnungszeiten. .