Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Eine neue elektrische Lkw-Marke aus Deutschland feiert im Rheinland Premiere

Der nachhaltigste Elektro-Lkw Europas kommt nicht von einem der globalen Automo-bilkonzerne, sondern aus dem deutschen Mittelstand: Mit dem BAX 7.5 hat die BPW Bergische Achsen und Paul Nutzfahrzeuge im oberbergischn Wiehl einen völlig neuen  Lkw mit 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht entwickelt und jetzt erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Spediteure, Fahrer, kommunale Fuhrparkmanager und Aufbauten-Spezialisten waren an der Fahrzeugentwicklung aktiv beteiligt

Der nachhaltigste Lkw Europas heißt BAX und kommt aus Wiehl

Das Fahrzeug wird zu einem konkurrenzfähigen Preis angeboten und schlägt in entscheidenden Kriterien wie Zuladung und Betriebskosten den konventionellen Diesel. Der Antrieb sitzt nicht, wie bei vielen E-Lkw üblich, im Führerhaus unter dem Fahrer, sondern in der Hinterachse. Auf diese Weise sitzt der Fahrer auf Augenhöhe mit Fahrradfahrern und Fußgängern; auch der Ein- und Ausstieg fällt so deutlich leichter. Der Achsantrieb von BPW ermöglicht neben Gewichts- und Sicherheitsvorteilen auch neue Freiheiten in der Ausgestaltung des Fahrzeug-layouts.

Die vom Diesel-Lkw bekannten Aufbauten können ohne konstruktive Änderun-gen auch beim BAX 7.5 eingesetzt werden – vom Kofferaufbau bis zum kommu-nalen Entsorgungsfahrzeug ist alles möglich. Zwei verschiedene Fahrzeuglängen
und Batteriereichweiten zwischen 130 und 200 Kilometern erweitern die
Gestaltungs- und Einsatzmöglichkeiten. Der BAX 7.5 ist zudem digital vernetzt und zeigt nicht nur dem Fahrer, sondern auch dem Disponenten und Fuhrpark-leiter in Echtzeit alle Fahrzeug-, Batterie und Tourdaten online an – sogar die Zuladung. So können Touren auch unterwegs optimiert werden.

Dazu gab es jetzt gleich auch einen Preis: Der 7,5-Tonner erhielt den Europäi-schen Transportpreis für Nachhaltigkeit (ETPN). Ausschlaggebend waren das nachhaltige Gesamtkonzept des Fahrzeugs – von den wirtschaftlichen Vorteilen bis hin zu sozioökonomischen Effekten.


Die BPW Bergische Achsen Kommanditgesellschaft ist die Muttergesellschaft der
BPW Gruppe. Mit rund 1.500 Mitarbeitern, darunter rund 100 Auszubildende,
entwickelt und produziert das Familienunternehmen seit 1898 am Stammsitz in Wiehl komplette Fahrwerksysteme für Lkw-Anhänger und -Auflieger.

Elektro-Busse werben in Düsseldorf für die EURO 2024 

In zwei Jahren startet die UEFA EURO 2024, und der Countdown in Düsseldorf nimmt jetzt schon Fahrt auf. Zwei umweltfreundliche Elektrobusse ganz im Design der EURO 2024 beklebt, steigern die Vorfreude auf das Turnier. Die UEFA EURO 2024 findet vom 14. Juni bis zum 14. Juli 2024 in zehn deutschen Städten statt. Neben Düsseldorf sind das Berlin, München, Stuttgart, Hamburg, Köln, Leipzig, Dortmund, Gelsenkirchen und Frankfurt am Main.Demnächst werden die Spieltermine für Düsseldorf bekanntgegeben. Philipp Lahm (Bild), Weltmeisterkapitän von 2014, ist Turnierdirektor der EM 2024.


Nach der Brand-Katastrophe: Krefeld baut einen neuen Affenpark


Der Krefelder Stadtrat hat den Neubau des Artenschutzzentrums Affenpark im Zoo beschlossen. Die Gorillas und Schimpansen sollen ein neues Zuhause bekommen. Das alte war in der Nacht zum 1.Januar 2020 ausgebrannt.


Im ersten Bauabschnitt soll die Außenanlage der Gorillas deutlich erweitert wer-den. Der "Gorilla-Garten" wird auf insgesamt 2.000 Quadratmeter anwachsen und noch mehr Klettermöglichkeiten und Rückzugsräume für die Familiengrup-pe um Silberrücken Kidogo bieten. Im Anschluss wird ein multifunktionales Menschenaffenhaus mit zwei Abteilungen und jeweils großräumigen Außenan-lagen entstehen.


Hier wird die neue Schimpansengruppe leben, deren Gründertiere Bally und Limbo sein sollen. Die beiden Tiere sind Überlebende der Brandkatastrophe. Mehr als 50 Tiere waren damals gestorben; die Verantwortlichen wurden zu Geldstrafen verurteilt. Im Winter sollen die Arbeiten an einer provisorischen Außenanlage für die beiden Schimpansen beginnen.

Düsseldorf legt eine Blühwiese über der Autobahn an


Über der Autobahn A44 summt und brummt es ab dem kommenden Jahr. Das Gartenamt Düsseldorf hat in der Grünanlage auf dem Tunneldeckel südlich des Flughafens eine Blühwiese angelegt. Die Stadt setzt damit ein weiteres Projekt für mehr biologische Vielfalt um.


10.000 Wiesenstauden haben die Stadtgärtner in der Grünanlage auf dem Tun-neldeckel der A44 gepflanzt. Darunter zum Beispiel Wiesen-Margeriten, Witwen-blumen, Seifenkraut, Kuckucks-Lichtnelken und Schlüsselblumen. Zusammen mit der bestehenden Bepflanzung fügen sie sich zu einer artenreichen Blühwiese auf einer Fläche von insgesamt rund 27.000 Quadratmeter. Ziel des Projekts ist es, einen Beitrag zur biologischen Vielfalt in der Stadt zu leisten und Nahrung und Lebensraum für Insekten zu schaffen.
Die entstehende Blühwiese auf dem Tunneldeckel der A44 ist eines von rund 30 derartigen Projekten, die allein in den vergangenen drei Jahren in Düsseldorf entstanden sind. Insgesamt verfügt die Stadt über rund 85 Hektar Blühwiesen-fläche in den Parks sowie im Straßenbegleitgrün. Beispiele dafür sind die Wie-senflächen an der Kaiserswerther Straße und an der Hans-Sachs-Straße.


Das ist ein Hit für Bad Honnef und die gesamte Region 

Die in Bergisch Gladbach ansässige Kirberg Catering GmbH, die auch in Köln die Flora betreibt, hat das Kurhaus Bad Honnef übernommen.  Vor dem Kurhaus überreichte Bürgermeister Otto Neuhoff symbolisch den Schlüssel an Jutta Kirberg, Inha-berin und Geschäftsführerin der Catering GmbH. Das renommierte Unternehmen bringt über 35 Jahre Erfahrungen in der Veranstaltungsgastronomie mit. Dafür wurden Jutta Kirberg und ihr Team vielfach ausgezeichnet, unter anderem als Cate-rer des Jahres (2010, 2016, 2019).  Nach dem Verlassen der Haushaltssicherung hatte die Stadt Bad Honnef rund sieben Millionen Euro in die denkmalgerechte Sanierung des Kurhauses investiert. Durch die zahlreichen Maßnahmen kann der Kursaal nun sowohl optisch als auch baulich wieder an die Gründerzeit anknüpfen.                             Foto: Stadt Bad Honnef


Zwischen Ruhr, Rhein und Sieg   -   Drei reizvolle Radwege mit Bergischen Panorama

Ein grandiose Tipp für die Urlaubszeit: "einfach bergisch radeln"


Durch das Bergische Land radeln und reizvolle Ausblicke genießen - das kann man optimal auf den Bergischen Panorama-Radwegen. Ein Tipp für Urlaub in der Region. Und das nicht nur für Rheinländer. Bekannt sind die Radwege un-ter der Marke „einfach bergisch radeln“. Durch den Umbau der ehemaligen Bahntrassen, ohne große Steigung, zu gut ausgebauten Radwegen kann man die Mittelgebirgsregion bequem erkunden.


Die drei Bergischen Panorama-Radwege – der Bergische Panorama-Radweg (132 km), der PanoramaRadweg niederbergbahn (35 km) und der Panorama-Radweg Balkantrasse (51 km) – liegen zwischen Ruhr, Rhein und Sieg. Sie verbinden das Erlebnis von eindrucksvoller Landschaft mit  historischer Industriekultur.


So führen die Routen auf 14 historischen Viadukten über Täler oder Städte hin-weg, durch alte Eisenbahntunnel hindurch und an Flüssen oder tiefen Stauseen entlang. Die Radwege verlaufen weitgehend abseits des Autoverkehrs und sind durchgängig beschildert. An den Strecken gibt es viel Sehenswertes zu entdek-ken: Kotten, in denen das Handwerk noch gezeigt wird, ebenso in ehemaligen Fabrikgebäuden, wie der Gesenkschmiede Henrichs in Solingen oder dem Band-webermuseum in Wupper-tal. Alte Bahnhöfe an den Trassen wurden zu moder-nen Treffpunkten, Cafés oder Biergärten umgestaltet.
Anlässe Pause zu machen, gibt es viele: Um Deutschlands erste Waggonbrücke in Heiligenhaus oder die Müngstener Brücke, Deutschlands höchste Eisenbahn-brücke zu bestaunen. Einen Abstecher ins Mittelalter zu machen: Mit Schloss Burg liegt ein Wahrzeichen des Bergischen Landes ganz nah am Bergischen Panorama-Radweg. Und im Zeittunnel in Wülfrath, direkt am PanoramaRadweg niederbergbahn, kann man in 400 Millionen Jahre Erdgeschichte eintauchen.


Zwischenstopps lohnen sich auch in den historischen Ortskernen z. B. in Hattin-gen, Velbert-Langenberg, Solingen-Gräfrath, Remscheid-Lennep, Hückeswagen und Bergneustadt. Das Stadtbild in den Gassen ist dort vom Bergischen Drei-klang geprägt: Fachwerkhäuser mit schwarzen Holzbalken, weißen Gefachen, grünen Türen und Fensterläden. Mit dieser traditionellen Architektur laden die historischen Ortskerne zum Bummeln, Verweilen sowie die Gastromomen zum Genießen bergischer Spezialitäten ein.  Infos: www.einfach-bergisch-radeln.de

Jetzt brauchen die Lebensretter der DLRG selber Hilfe





Sie kamen morgens zum Bootssteg am Sorpesee (Sauerland), die Boots-führer der DLRG, und trauten ihren Augen nicht: Ihr Rettungsboot lag nicht mehr wie erwartet sicher vertäut am Steg. Es war vollge-schlagen vom Seewasser und zur Hälfte schon versunken. Ein Schock für die ehrenamtlichen Lebensretter der DLRG-Rettungswacht in Lang-scheid. Diesmal war es kein Anschlag von Raudies. Diesmal war es der Zahn der Zeit, der das 16 Jahre alte Rettungsboot zum Wrack gemacht hatte.

Wasser war in die marode Bordwand eingedrungen, hatte den Innenbordmotor total geflutet, Echolot und Bordfunkgeräte zerstört, Handfunkgeräte und Notfallrucksack bereits im Sorpesee versenkt. Eine Katastrophe für die Langscheider Retter.


Auch wenn die Versicherung einen kleinen Teil des Schadens abdeckt – Geschäftsführer Matz Hennecke weiß: „Aus heutiger Sicht werden wir so im Sommer nicht für die Wassersicherheit der Badegäste am Sorpesee sorgen können.“


Die DLRG benötigt Hilfe. Allein die Reparatur des Motors kostet runde 5.000 Euro. Die aber sind nicht vorhanden. Jetzt ist Spendenbereitschaft angesagt. Schon mit 15 oder 30 Euro können Schäden beseitigt werden. 50 Euro helfen zur Anschaffung eines neuen Motors. – Ohne Boot können die Retter den Wachdienst in diesem Jahr nicht sicherstellen. Am Sorpesee, Bild links, im Dreieck von Olpe, Arnsberg und Iserrlohn.


Wer helfen will, kann dies tun unter DLRG, IBAN DE87 2501 0030 0660 0003 05.

Das ist mal ein Knaller: Bonn  in den Top Ten der Tourismus-Welt  
Die Bundesstadt belegt Platz 5 in der Beliebtheits-Skala

Bonn gehörte 2020 zu den zehn Top-Städtereisezielen der Welt. Der Reiseführer „Lonely Planet“ hat die Bundesstadt auf Platz fünf der attraktivsten Destinatio-nen  gewählt. Überzeugt hat die Reiseexperten u.a. die Bonner Museumsland-schaft, die politische Geschichte Bonns und die Lage am Rhein.


 Und das ist die Reihenfolge

1. Salzburg, Österreich (Bild links)
2. Washington, D.C., USA
3. Kairo, Ägypten
4. Galway, Irland
5. Bonn, Deutschland
6. La Paz, Bolivien
7. Kochi, Indien
8. Vancouver, Kanada
9. Dubai, Vereinigte Arabische Emirate
10. Denver, USA

 


Was internationale Touristen in Deutschland am liebsten besuchen

Das Phantasialand in Brühl (Bild) und der Kölner Dom gehören bundesweit zu den beliebtesten Reisezielen ausländischer Tou-risten. Das hat eine Umfrage der Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) ergeben, an der sich rund 32.000 Deutschland-Reisende aus über 60 Ländern beteiligt haben. Aus den Antworten internationaler Gäste hat sie ein Ranking der TOP 100 erstellt, in dem sich insgesamt elf touristische Highlights aus NRW befinden. Das Phantasialand belegt demnach Platz acht, der Dom in Köln Platz elf. Der Nationalpark Eifel (Rang 31), das Sauerland (Rang 36) und die Düsseldorfer Altstadt (Rang 49) befinden sich unter den Top 50. Der Aachener Dom, der Naturpark Teutoburger Wald, der Weihnachtsmarkt in Monschau, die Zeche Zollverein in Essen, die Wuppertaler Schwebebahn und der Prinzipalmarkt in Münster folgen auf weite-ren Plätzen. Angeführt wird das Ranking vom Miniatur Wunderland in Hamburg, dem Europa-Park in Rust sowie Schloss Neuschwanstein.


Das sind die Einwohnerzahlen der größten Städte in der Rheinregion um Köln und Düsseldorf

Köln, kreisfreie Stadt
1 086  500, davon 551 145 weiblich

Düsseldorf, krfr. Stadt
620 021, davon 316 999 weiblich

Wuppertal, krfr. Stadt
352 390, davon 180 135 weiblich

Bonn, krfr. Stadt
322 125, davon 168 632 weiblich

Mönchengladbach, krfr. Stadt
260 925, davon 132 756 weiblich

Aachen, krfr. Stadt
244 951, davon 117 705 weiblich

Krefeld, krfr. Stadt
226 812, davon 116 219 weiblich

Leverkusen, krfr. Stadt
163 113, davon 83 770 weiblich

Solingen, krfr. Stadt
158 908, davon 81 781 weiblich

Neuss, Stadt
152 882,davon 78 797 weiblich

Bergisch Gladbach, Stadt
111 341, davon 57 842 weiblich

Remscheid, krfr. Stadt
110 611, davon 56 078 weiblich



Köln bietet Touren durchs europäische Astronauten-Zentrum an

KölnTourismus bietet  exklusive Touren zum Europäischen Astronautenzentrum (EAC) an: Besuchergruppen erhalten so aktuelle Einblicke in die bemannte Raumfahrt. Zu den rund zweistündigen Führungen, die in deutscher und englischer Sprache angeboten werden, gehören ein Vortrag im Kinosaal sowie ein Besuch in der Trainingshalle, dem Herzstück des Europäischen Astro-nautenzentrums, das sich auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Köln-Wahnheide befindet. Im Anschluss können Fragen zur  Raumfahrt allgemein gestellt werden. Im EAC trainiert u.a. das Europäische Astronautenkorps für Weltraumeinsätze. © KölnTourismus GmbH / Axel Schulten