Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Deutschland ist seit Jahren unangefochten Fruchtsaft-Weltmeister -
Jetzt haben die Orangen den Apfelsaft vom 1.Platz verdrängt

Seit Jahren liefern sie sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Gunst der Ver-braucher: Apfel- und Orangensaft. 2018 überließ der Apfelsaft mit 7,0 Litern nach sechs Jahren an der Spitze der Beliebtheitsskala den ersten Platz wieder dem Orangensaft, der es auf 7,4 Liter pro Kopf brachte.


Seit vielen Jahren sind die Verbraucher in Deutschland unangefochtene Frucht-saft-Weltmeister. Die Spitzenposition im Pro-Kopf-Konsum von 31,5 Litern konn-te im vergangenen Jahr gegenüber Norwegen (23,1 Liter), das seit Jahren hinter Deutschland auf dem zweiten Platz liegt, noch ausgebaut werden. Es folgen Österreich (21,8 Liter) und die USA (21,3 Liter) auf den weiteren Plätzen. Im Durchschnitt werden in der Europäischen Union 18,3 Liter Fruchtsaft und Frucht-nektar pro Kopf und Jahr konsumiert.

Was die Beliebtheit angeht, so hat es einen Wechsel an der Spitze gegen: Nach sechs Jahren gibt der Apfelsaft mit 7,0 Litern Pro-Kopf-Konsum seine Spitzenpo-sition an den Orangensaft (7,4 Liter) ab. Mit deutlichem Abstand folgen Multivita-minfruchtsaft (3,9 Liter) und Traubensaft (1,0 Liter). Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich seit einigen Jahren auch Gemüsesäfte und -nektare, die derzeit mit einem Pro-Kopf-Konsum von 1,8 Litern in der Rangliste stehen.

In keinem anderen Land der Welt gibt es mehr Fruchtsafthersteller als in Deutschland. 344 Unternehmen, und damit jeder 2. Fruchtsaftbetrieb der EU, hat seinen Firmensitz hierzulande. Die vorwiegend mittelständisch geprägte Frucht-saft-Branche blickt auf eine lange Tradition zurück. Seit mehr als 125 Jahren werden in Deutschland Fruchtsäfte auf höchstem Niveau produziert.

Ein Genuss für alle Sinne - Knallbunte "Luxus-Torten" werden zum Renner 

"Rainbow"-Kuchen wird immer beliebter und kommt per Post

Ob Deluxe Torten für den Geburtstag, die Hochzeit, die Taufe oder zur Kommu-nion  -  sie haben alle eines gemeinsam und das ist die neue Geschmacksrich-tung: Rainbow Cake! Ein Gaumen-Schmaus, der total "in" ist und immer mehr Freunde gewinnt. Zumal man sich diesen Genuss bequem nach Hause schik-ken lassen kann. "Regenbogen-Kuchen" aus dem online-shop.


Da die Deluxe Torten extra hoch sind und 10-12,5cm Höhe messen, bieten sie insgesamt sechs verschiedenen Tortenböden in sechs verschiedenen Farben Platz. Hinzu kommt eine extra leckere Vanille-Creme. Im Zusammenspiel der Farben und den leckeren, in der Kölner Meisterkonditorei gebackenen Torten-böden entsteht so ein Genuss für Augen und Gaumen. Je nach Anzahl der Gäste kann die Torte mit einem Durchmesser von 18cm oder 26cm bestellt werden. Die Deluxe-Torten in der Rainbow Cake-Variante sind zum Beispiel ab 71,80 € im Onlineshop auf www.deinetorte.de bestellbar.


Auf so eine Deluxe-Rainbow-Torte kann man auch ein eigenes Motiv drucken lassen oder einfach eine persönliche Botschaft zum Geburtstag, zur Hochzeit, Taufe oder jedem anderen Fest anbringen. Außerdem gibt es eine große Auswahl an Deko-Artikeln wie Zucker-Rosen oder Cake-Topper zu vielen Anlässen.

Fotos: © InterNestor GmbH

Experten sagen: Rituale beim Essen steigern den Genuss

Dabei muss man nicht den Knigge für Tischmanieren von A-Z beherrschen


Gemeinsam den Tisch decken, schönes Geschirr benutzen, erst essen, wenn alle sitzen - wir alle kennen Essens-Rituale.

Im Alltag nehmen wir uns oft keine Zeit dafür. Dabei gibt es gute Gründe, unsere Mahlzeiten bewusst zu genießen. Zum Beispiel bei einer Bergischen Kaffee-Tafel wie es hier unser Bild veranschaulicht.

Essens-Rituale steigern den Genuss. Denn durch sie erscheinen die Lebensmittel köstlicher, sagt Larissa Gaub von der "Apotheken Umschau": "Schön ist, wenn man gemeinsam mit Freunden oder der Familie isst, denn das Ritual startet dann schon vor dem Essen, zum Beispiel beim gemeinsamen Tischdecken. Dadurch wird der Genuss größer. Außerdem: wer weiß, dass er zum Beispiel abends mit anderen zusammen kocht und isst, kann leichter auf Snacks zwischendurch verzichten."
Man muss auch nicht den Knigge für Tischmanieren von A-Z beherrschen. Entscheidend ist, dass man seine Mahlzeiten in Ruhe genießt: Wichtig ist, aufmerksam zu essen und sich Zeit zu nehmen fürs Essen. Das bedeutet dann, nicht das Sandwich mittags beim E-Mail-Schreiben zu essen oder zwischen zwei Terminen zu verdrücken. Dann ist man nämlich abgelenkt und merkt gar nicht, wenn der Bauch voll ist. Außerdem isst man über den Tag verteilt mehr als man eigentlich Hunger hat.
Essens-Rituale helfen also, nur so viel zu essen, wie man braucht. Wer abnehmen möchte, kann seinen Appetit übrigens auch mit der Wahl des Geschirrs beeinflussen: Larissa Gaub sagt: "Es gibt Studien, die haben festgestellt, dass Geschirr eine wichtige Rolle dabei spielen kann, wie viel wir essen. Das heißt, wer weniger zu sich nehmen möchte, sollte Teller mit einem schmalen Rand benutzen. Je schmaler der Rand ist, desto größer wirkt nämlich die Portion."
Und außerdem gilt grundsätzlich: Wer noch mehr für eine gesunde Ernährung tun möchte, sollte Süßigkeiten wie Schokolade außer Reichweite aufbewahren, schreibt die "Apotheken Umschau". Stattdessen lieber Obst aufschneiden und appetitlich anrichten, dann greift man automatisch zu und hat einen leckeren und frischen Snack.

Welcher Wein paßt am besten zu welchem Käse? 

Es sollte keineswegs immer nur ein  Rotwein sein


Kräftiger Rotwein passt zu Käse? Diese Behauptung ist weit verbreitet. Aber Weinkenner sagen: Das stimmt nicht! Diese Paarung verprügele wortwörtlich den Geschmack. Der Rotwein den Käse. Der Käse den Rotwein. Nie und nimmer ginge das zusammen gut. Aber sie sagen natürlich auch: Käse und Wein können  ein höchst romantisches Duo abgeben. Denn mit der richtigen Wahl kämen Harmonie und geschmackvolle Schmeichelei auf den Tisch. Als neuer Beziehungsratgeber gilt: Weiß-wein ist (fast) ausnahmslos der bessere Käsepartner. Erfahren Sie jetzt mehr über gute Wein-Käse-Beziehungen, solide Verbindungen und aufregende Liaisons, präsentiert vom renommierten Weingroßhändler Pieroth Deutschland GmbH.


Starten wir mit einer Ausnahme: Zu Hartkäse darf doch noch Rotwein getrunken werden. Gruyère, Comté, Manchego, Parmesan oder Pecorino vertragen einen leicht gekühlten Spätburgunder aus Baden oder Pinot Noir.


Demgegenüber steht ein Blanc de Noir oder Silvaner seinem roten Vertreter in Nichts nach. Im Gegen-teil, er passt mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser. Wer sich jetzt immer noch an seine heiß geliebte australische Rotwein Cuvée mit 14,0% Vol. klammert, greift ab sofort zu Hartkäse oder Schnittkäse mit kräftigem und würzi-gem Geschmack. Hier bitte nicht vergessen: Der Rotwein wird auf 16 bis 19 Grad runtergekühlt. 30 Minuten im Kühlschrank ruhig stellen.

Ein Wein zum Frischkäse ist ausgesprochen lecker
Ein trockener und lebendiger Sauvignon Blanc zu Ziegenfrischkäse ist mit sei-nem geringen Zucker schon ganz schön progressiv zur Sommer-Figur. Mozzarella schreit nach lebendiger Scheurebe, vor allem in sprudeliger Form. Und Hütten-käse und Ricotta brauchen florale Weißburgunder und Colombard, um eine Geschmackexplosion im Mund auszulösen.


Welcher Wein zu Brie, Camembert & Co?
Weichkäse wie Brie und Camembert ist mit säurebetontem (halb)trockenen Riesling eine richtig Runde Sache. Denn die cremigen Fetten verlangen nach Charakterweinen mit Säure und Frucht. Daher hat hier auch ein Chardonnay Wein, besser noch, ein Chardonnay Champagner seinen ganz großen Auftritt.


Diese Weine trinkt man am besten zu Gouda & Co
Trockener und halbtrockener Weißwein mit moderater Säure begegnet Schnitt-käse wie Edamer, Gouda, Appenzeller, Raclett, Bergkäse und so weiter auf Augenhöhe. Der darf auch ruhig etwas Krawall machen mit höherem Alkohol und sportlicher Kraft. Ein Silvaner mit seinem down to earth Charakter schlägt hier ein wie eine Granate. Als Allrounder-Waffe sehen wir einen nussigen Grauburgun-der an der Front. Einerseits ist er so buttrig wie geschmolzener Käse und ande-rerseits nimmt er es mit Kraft und Würze mit den Schnittfesten auf. Eins noch, aber pssst, nicht weitersagen: Hier ist sogar ein leicht gekühlter Spätburgunder aus Deutschland oder ein Pinot Noir ein guter Käse-Kumpel.


Was aber ist mit Blauschimmelkäse und Gorgonzola?
Niemals einen einzigen Tropfen Rotwein zu Blauschimmelkäse wie Gorgonzola, Roquefort oder Blue Stilton trinken! Weder trocken noch süß oder teuer. Statt dessen: Schön brav und gekonnt zu süßem Weißwein und weißem Dessertwein greifen! Dabei darauf achten, dass es ein fruchtiger Süßer ist. Sagenumwoben zu der blauen Schimmelkäsefamilie sind Riesling Eisweine, Ortega Trockenbeeren-auslesen oder süße Gewürztraminer Spätlesen


Und welcher Wein nun zu einer Käseplatte?
Wenn alle Käse-Schützlinge auf ein und der selben Platte landen, einfach kom-promisslos zu halbtrockenem Weißwein greifen. Am besten nimmt man welche, die mit knackiger Säure extrovertiert auffallen. Mit etwas Frucht und einem beleibten Körper geht das auch mal von Hart- bis Weichkäse. Hier ist man mit Chardonnay, Grauburgunder und Weißburgunder gut beraten.

Lachs-Tatar im Glas ist ein Hingucker auf jedem Party-Büffet
 

Lachs-Tatar im Glas ist ein Hingucker auf jedem Büffet – ein schlichter, aber köstlicher Genuss. Unser Vorschlag: Für fünf Gläser benötigen Sie 200 g Räucherlachs, 1 kleine Zwiebel, 50 g Senfgurken aus dem Glas (und ein wenig Gurkensud), 1/2 Bund Dill, 4 EL Öl, 6-7 EL Senfgurkensud, 1 EL Essig, Pfeffer
Zubereitung: Den Lachs fein würfeln. Zwiebel schälen und fein hacken. Die Senfgurken klein würfeln. Den Dill waschen, trocken schütteln und ein paar Stängel für die Deko beiseitestellen. Den Rest kleinschneiden. Alles in eine Schüsselgeben. Öl und Gurkensud dazugeben, gut mischen und mit Essig, Salz und Pfeffer abschmecken. In kleine Gläser füllen und mit Dill dekorieren.Passt gut zu Toast, frischem Baguette, aber auch zu kräftigem Roggenbrot. Und als warme Mahlzeit auch sehr gut zu Pellkartoffeln.
Das Rezept stammt aus dem Buch »Pfälzer Tapas« von Gina Greifenstein,  Leinpfad Verlag . Preis: 12,90 Euro.   -   Foto: David Hall © Leinpfad Verlag