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PUSSANGA  -  ist das der neue Sommerdrink in diesem Jahr?
Dieser Cocktail entführt in den mystischen Dschungel Südamerikas  

Von der Berlin International Spirits Competition zum Liqueur of the Year 2017 gekürt

Fruchtig, würzig, mit einer dezenten Schärfe, so schmeckt "Pussanga Wild Berry". Beim Presseball in Berlin waren die Gäste fasziniert von dem neuen, bisher nie dagewesenen Geschmack. Pussanga der Star des Abends, der neue Stern am Firmament der von Giganten beherrschten Spirituosenwelt?  Wird er der nächste Sommerdrink? Mariusz Cerlangowski, Barchef der renommierten "Schwarze Traube" in Berlin empfiehlt für den Sommer "PUSSANGA-RED BOA" mit PUSSANGA und Grapefruitlimonade.


"Das ist der ideale Sommerdrink, weil die intensiven Aromen von PUSSANGA in Verbindung mit etwas Zitrussäure und den herben Noten der Grapefruitlimona- de einen idealen Durstlöscher mit wenig Alkohol bieten. "Da kann es auch mal ein oder zwei Drinks mehr sein", erklärt Mariusz Cerlangowski mit einem Augenzwinkern.
Dieser Cocktail entführt in den blühenden und mystischen Dschungel Südame-rikas. Ein Gefühl von Mystik und Abenteuer. Ein unvergleichlicher Geschmack: fruchtig, bitter und scharf zugleich. PUSSANGA- RED BOA ist genau das richtige für einen Frühlings- oder Sommertag, im Café, in der Rooftop-Bar oder zuhause auf dem Balkon.
PUSSANGA- Gründerin und Naturstoff-Chemikerin Petra Spamer-Riether hatte vor vielen Jahren in Peru die PUSSANGA-Pflanzen entdeckt. Sie werden dort auch als Parfüm verwendet. PUSSANGA ist der indianische Name und heißt übersetzt aphrodisierende Pflanze.
PUSSANGA wird aus sehr hochwertigen Pflanzen, Kräutern und Gewürzen dieser Welt in kompletter Handarbeit hergestellt. Darunter in großen Mengen die sehr teure Bourbon-Vanille aus Madagaskar und Kardamom aus Guatemala. Dazu kommen u.a. Chilischoten und Ingwerwurzeln, reiner Granatapfel und die Pus- sanga- Pflanzen aus Südamerika. All das zusammen ergibt einen unvergleichli- chen Geschmack und Duft.

Nicht umsonst ist die Spirituose jüngst von der Berlin International Spirits Competition zum Liqueur of the Year 2017 gekürt worden. Die Spirituose hat dieses Jahr auch schon Gold und Silber bei anderen Spirituosenwettbewerben gewonnen und wurde vor 2 Jahren zu einer der 100 innovativsten Spirituosen weltweit gekürt. In der Barwelt ist PUSSANGA längst angekommen und viele namhafte Mixologen haben schon sehr originelle und kreative Cocktails gemixt.


Die Freundlichkeit des Service-Personals ist für Restaurantbesucher am wichtigsten

Eine aktuelle Umfrage vom Online-Reservierungs-Service Bookatable unter knapp 530 deutschsprachigen Gästen befasst sich mit der Thematik, was eine besonders gute Servicekraft im Restaurant ausmacht. Hierbei waren sich 69 Prozent der Befragten einig: Ein Lächeln im Gesicht und eine nette Begrüßung sind entscheidend. Freundlichkeit hängt Kompetenz, Professionalität und sogar Aufmerksamkeit ab.Die Freundlichkeit des Personals ist vielen Gästen (54 Prozent) sogar so wichtig, dass sie ein Restaurant zukünftig meiden würden, wenn die Bedienung unfreundlich war. Die Attraktivität des Service-Personals spielt hingegen nur für zwei Prozent der Befragten eine Rolle. Kompetenz hingegen ist für Gäste durchaus relevant. Eine gute Wein-Empfehlung zu bekommen oder Personal, das sich mit der Speisekarte bestens auskennt, halten knapp die Hälfte aller Befragten (49 Prozent) für unerlässlich.



Joachim Wissler - er ist der "Koch der Köche" in Deutschland

Der Restaurantführer "Gault & Millau" hat seine kulinarische Topliste 2016 veröffentlicht

Joachim Wissler  (53), seit 2002 im Restaurant Vendôme im Grandhotel Schloss Bensberg. -  Die 100 besten deutschen Köche wählten ihn im Jahr 2012 und 2015  zum „Koch der Köche“. Außerdem gehört er zur deutschen Kochelite und belegt aktuell Platz fünfunddreißig der Weltrangliste „The World’s 50 Best Restaurants“.


Zwei Köche aus NRW sind kürzlich vom  Gault&Millau-Restaurant-führer zu Aufsteigern des Jahres gekürt worden. Sascha Stemberg vom „Haus Stemberg anno 1864“ in Velbert und Christof Lang vom „La Bécasse“ in Aachen haben für ihre Kochkunst jeweils 17 von 20 möglichen Punkten erhalten. Nur zwei andere Köche in NRW haben besser abgeschnitten.


Angeführt wird die kulinarische Topliste des Landes von Joachim Wissler vom Restaurant „Vendôme“ auf Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach, der mit 19,5 Punkten seinen NRW-Spitzenplatz zum zehnten Mal verteidigt hat und damit auch bundesweit zu den besten Köchen zählt. Mit 18 Punkten sichert sich der Kölner Eric Menchon vom „Le Moissonnier“ den zweiten Platz im NRW-Ranking. Den dritten Platz teilen sich neben den beiden Aufsteigern Stemberg und Lang acht weitere Köche aus Nordrhein-Westfalen.
Zusammen mit seinem Vater Walter ist Holger Stemberg seit 2013 einer der insgesamt zwölf Genuss-Botschafter für Nordrhein-Westfalen und sorgt so dafür, dass NRW noch stärker als Reise- und Genussland bekannt gemacht wird. Mit Holger Berens vom Düsseldorfer Restaurant „Berens am Kai“ ist ein zweiter Botschafter aus diesem Kreis ausgezeichnet worden.
Auch in Sachen Gastfreundschaft ist das Rheinland spitze: Marco Franzelin vom „Vendôme“ in Bergisch Gladbach ist zum „Sommelier des Jahres“ gekürt wor- den. Sein „feines Gespür für Gästewünsche“ hatte die Tester überzeugt. Insge- samt 135 Restaurants in NRW sind für die Ausgabe 2017 bewertet, 112 Küchen- chefs sind mit einer oder mehreren Kochmützen ausgezeichnet worden.

Sieben rheinische Restaurants haben jetzt einen Michelin-Stern

Im Restaurant Le Flair auf der Marc-Chagall-Straße verwöhnen Küchenchef Dany Cerf und seine Partnerin Nicole Bänder ihre Gäste mit Leidenschaft, Können und Köstlichkeiten der gehobenen französischen Küche in entspannter Bistro-Atmosphäre.


Sieben Restaurants im Rheinland dürfen sich mit einem neuen Michelin-Stern schmücken. Allein in Düsseldorf sind drei Top-Adressen hinzugekommen: Der „Guide Michelin 2017“ hat die Restaurants „Bread & Roses“, „Le Flair“ und „Nenio“ erstmals mit jeweils einem Stern ausgezeichnet.In Köln und Bonn sind jeweils zwei neue 1-Stern-Häuser hinzugekommen: „Zur Tant“ und „L’escalier“ in der Domstadt, „EQUU“ und „Kaspars“ rheinaufwärts in Bonn.


Mit insgesamt 243 Häusern bei den 1-Stern-Adressen verbucht der jetzt erschienene Guide Michelin Deutschland einen neuen Spitzenwert. 39 davon finden sich in Nordrhein-Westfalen, darunter auch das „Haus Stemberg anno 1864“ in Velbert. Geführt wird es von Walter Stemberg und Sohn Sascha, der kürzlich vom Gault&Millau zum Aufsteiger-Koch des Jahres gekürt wurde. Beide sind Genussbotschafter für NRW und sorgen so dafür, dass Nordrhein-Westfalen noch stärker als Reise- und Genussland bekannt wird.


Einziges 3-Sterne-Haus in NRW bleibt auch bei Michelin das „Vendôme“ im Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach. Mit zwei Sternen dürfen sich weiterhin das „Rosin“ in Dorsten, das Düsseldorfer Restaurant „Im Schiffchen“ sowie das Kölner „Le Moissonnier“ schmücken. NRW liegt damit im Michelin-Sterne-Bundesländervergleich auf Platz drei hinter Baden-Württemberg und Bayern.

Die Zahl der deutschen 3-Sterne-Restaurants bleibt allgemein auf dem Stand von zehn Häusern. Damit behauptet Deutschland seinen Platz als europäisches Land mit den meisten 3-Sterne-Adressen nach Frankreich.

UNESCO würdigt Tradition und Vielfalt belgischer Bierkultur 

Im rheinischen Nachbarland zählt man insgesamt an die 1.500 verschiedene Biere


Das belgische Bier gehört ab sofort zum immateriellen Kulturerbe der Mensch- heit. Dies hat der zuständige Ausschuss der UNESCO im äthiopischen Addis Abeba verkündet. Wie der flämische Kulturminister Sven Gatz (Open VLD) auf seiner Webseite erläutert, sind die belgische Braukunst und die Vielfalt der Bierkultur einzigartig. Aus diesem Grunde haben sich Vertreter aus allen drei belgischen Sprachräumen vor anderthalb Jahren dazu entschlossen, bei der UNESCO einen Antrag auf den dauerhaften Schutz von Tradition und Brauch- tum einzureichen. Dieser sei nun nach sorgfältiger Prüfung bewilligt worden.
Wie Gatz weiter ausführt, habe sich die UNESCO insbesondere davon beein-druckt gezeigt, welche Anstrengungen in Belgien zur Ausbildung von Braumeis- tern, zur Beibehaltung der Biervielfalt und zur Vermarktung der traditionellen Bierkultur unternommen würden. Dazu gehöre es auch, vor den Folgen des Alkoholmissbrauchs zu warnen.
Belgien zählt insgesamt an die 1500 verschiedenen Biere. Die überwiegende Mehrzahl wird bis heute in kleinen Mengen auf authentische Weise nach loka- len Rezepturen handwerklich produziert. Die Bierkultur wird zudem in allen Teilen des Landes durch Verkostungsvereinigungen, Kurse und Ausbildungen sowie durch Feste und Museen erhalten und gepflegt.

Weit über 1000 Rotweine von Fachleuten auf Qualität geprüft 

Eine besondere Auszeichnung fiel diesmal an ein Anbaugebiet an der Ahr


542 deutsche Rotweine wurden von einer insgesamt 60-köpfigen Fachjury aus Weinerzeuger, Sommeliers, Händler und Fachjournalisten bei Meiningers Rotweinpreis 2016 ausgezeichnet und dürfen fortan mit dieser Auszeichnung für ihre überdurchschnittliche bis außergewöhnliche Qualität werben.


Knapp 1.100 Rotweine wurden von Weingütern, Winzergenossenschaften und Weinkellereien zum diesjährigen Wettbewerb eingereicht. Fünf Tage dauerte die Verkostung.
Am erfolgreichsten waren in diesem Jahr erneut Weingüter aus der Pfalz, die 180 Auszeichnungen für ihre Rotweine einheimsen konnten. Sehr gut abge- schnitten haben ebenfalls Rotweine aus Württemberg (124), gefolgt von Baden (85) und Rheinhessen (70).  Aber auch rheinische Produkte kamen gut an.


         Kategorie II – Lagen-Spätburgunder trocken
        1. Platz
        2014 Malterdingen Bienenberg Spätburgunder Großes Gewächs
         Weingut Huber, Malterdingen (Baden)
         2. Platz
         2014 Heimersheim Burggarten Spätburgunder B-52 Großes Gewächs
         Weingut Nelles, Bad Neuenahr (Ahr)
         3. Platz
         2014 Walporzheim Kräuterberg Spätburgunder Großes Gewächs
         Weingut Meyer-Näkel, Dernau (Ahr)


Die Auszeichnung „Kollektion des Jahres“ konnte in diesem Jahr das VDP Weingut Meyer-Näkel aus dem Anbaugebiet Ahr erringen, das für seine drei eingereichten Großen Gewächse aus dem Jahrgang 2014 sowie sein Großes Gewächs aus dem Jahrgang 2010 jeweils mindestens 90 Punkte erhielt.

Mehr als 2.600 Rieslinge aus 14 Ländern ermittelten ihre Besten

Im größten Riesling Wettbewerb der Welt  kamen die Sieger aus Franken und der Pfalz


Im größten Riesling Wettbewerb der Welt sind die besten Riesling-Weine ermit- telt worden. In Neustadt an der Weinstraße wurden sie ministeriell ausgezeich- net.  Mehr als 2.600 Rieslinge aus 14 Ländern, 3 Kontinenten und aus insgesamt 27 Weinbaugebieten waren dafür beim  Wettbewerb Best of Riesling durch eine über überdimensionale  Experten-Jury verkostet und bewertet worden.  Der internationale Wettbewerb Best of Riesling, vom Landwirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz ins Leben gerufen, fand nunmehr zum 11. Mal statt. Vor fünf Jahren hat der Meininger Verlag die Veranstaltung und Organisation des Wettbewerbs übernommen.


„Die Qualitäten des diesjährigen Wettbewerbs zeigen, dass der Riesling zu Recht als die vielfältigste und qualitativ hochwertigste Weißweinrebsorte der Welt zählt.  Die meisten Weine stammten dabei aus dem Anbaugebiet Pfalz, gefolgt von Rheinhessen, der Mosel und dem Rheingau.


Die Siegerweine Best of Riesling 2016

Kategorie I Riesling trocken mit moderatem Alkoholgehalt (bis 12 vol.%)
1. Platz: 2015 Einfach Keuper Riesling trocken, Weingut Markus Meier, Ulsenheim (Franken)
2. Platz: 2015 Ruppertsberger Riesling VDP.Ortswein trocken, Weingut Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan, Deidesheim (Pfalz)
3. Platz: 2015 Riesling trocken, Weingut Schloss Reinhartshausen, Erbach-Eltville (Rheingau)

Eine Mehrheit der Bar-Besucher gibt sich am liebstes Saures....

Laut Umfrage ist der Caipirinha der beliebteste Cocktail-Drink

Das online-Magazin chefkoch.de zeigt gleich 40 verschiedene Rezepter für Caipirinha auf.


Was jedoch steht wohl gerade auf der Liste der beliebtesten Getränke ganz oben beim deutschen Party-Gänger? Bookatable.de, der Online-Reservie-rungs-Service, wollte es wissen und fragte knapp 450 Gäste nach ihren Vorlieben bei Cocktails. Eins scheint danach festzustehen: Sauer ist im Trend. Insgesamt knapp 91 Prozent würden saure Drinks den sahnigen und süßen Cocktails vorziehen. Bleibt eine Minderheit von neun Prozent, die dann doch zu den Süßmäulern zählt und lieber zu einem Piña Colada als einem Sex on the Beach greift.
Bei der Frage nach den tatsächlichen Lieblingscocktails bevorzugen die meisten Befragten dann auch die säuerlichen Klassiker. Der All-Time-Favorit Caipirinha führt mit 22 Prozent die Liste an. Der brasilianische Cocktail heißt übersetzt übrigens so viel wie "Unschuld vom Lande". Vielleicht liegt es daran, dass der Drink aus klarem Cachaça, Limettensaft, Zucker und Eis so harmlos erscheint. Im Süden Brasiliens wird der Schnaps auch gern durch einen Rotwein ersetzt.
Direkt hinter dem Caipirinha tummeln sich die Dauerbrenner Gin Tonic mit 17 Prozent und Mojito mit 16 Prozent. An moderne Cocktails trauen sich nur die wenigsten heran. Damit landet der Gin Bazil Smash, bestehend aus Gin, Basi- likum und Zitrone, auf dem letzten Platz. Diesen teilt sich der Basilikum-Cocktail mit einem weiteren Newcomer: Pimm's Cup. Der namengebende Kräuterlikör auf Gin-Basis wird gern mit Ginger Ale oder Zitronenlimonade gereicht.
Ein weiterer Trend-Cocktail, der Moscow Mule bestehend aus Wodka, Ginger Ale und Limettensaft, findet ebenfalls nur bei knapp sechs Prozent der Be- fragten Anklang. Im Mittelfeld tummeln sich weitere Klassiker wie Mai Tai, Whiskey Sour und Tequila Sunrise mit je neun Prozent und der Cuba Libre findet überraschend bei sechs Prozent der Befragten Zustimmung.

Männer finden Handy-Gebrauch im Restaurant nicht sehr prickelnd


Handy-Gebrauch im Restaurant - eine Umfrage ergab erstaunlich Ergebnisse. Mehr als 26% der Männer finden es unhöflich, das Handy am Tisch zu benut- zen und plädieren sogar für einen Rauswurf aus dem Lokal, wogegen nur 15% der befragten Damen diesem rigorosen Vorgehen zustimmen. Für 19% der Frauen ist es zudem in Ordnung, die Speisen in sozialen Netzwerken zu
posten - Grundsatzdiskussionen sollten somit nicht selten vorprogrammiert sein.
Die gute Nachricht ist, dass sich die Deutschen trotz des Diskussionspoten- tials den Genuss nicht nehmen lassen. Immerhin ist "Essen gehen" aktuell die beliebteste Freizeitgestaltung** und 36% der Befragten gönnen sich sogar mehrmals im Monat einen Restaurantbesuch. An erster Stelle steht da die italienische Küche. Beim Lieblingsessen gehen die Meinungen jedoch erneut auseinander: Frauen lieben Pasta (18%) und Sushi (14%) wogegen männliche Genießer Fisch (15%) und ein gutes Schnitzel (11%) bevorzugen, sagt jeden- falls diese Umfrage.

Und noch eine Umfrage zum Thema

Fast ein Drittel der Gäste posten ihre kulinarischen Eindrücke in sozialen Netzwerken

Gut essen und den Freunden mitteilen, wo man sitzt
und wie es schmeckt - Facebook ist immer dabei.


Gastronomen haben mehr Gäste als sie denken. Denn: Immer mehr Restaurant-besucher teilen ihre geschmacklichen Erlebnisse während des Restaurantbe- suchs in sozialen Netzwerken mit. Das ist jedenfalls das Ergebnis einer Umfrage von Bookatable, dem Service rund ums Essen gehen für Gäste und Restaurants. Demnach gaben 31 Prozent der Befragten an, dass sie ihren Restaurantbesuch bei Facebook & Co mindestens einmal bereits zum Thema gemacht haben. 23 Prozent von ihnen teilen dabei unregelmäßig, acht Prozent nach eigenen Anga- ben sogar sehr oft. Interessant dabei: Die weit überwiegende Anzahl der kulina-rischen Facebook-Gemeinde, nämlich 88 Prozent von ihnen, teilen ihr Restau-ranterlebnis für Freunde vor allem dann, wenn das Essen besonders gut war. Nur acht Prozent posten negative Erlebnisse im Restaurant. Weitere 14 Prozent bezeichnen sich indes als echte Social-Media-Junkies, die sowieso alles posten, was irgendwie Sinn macht – so eben auch im Restaurant.

Grauburgunder, Rioja oder Cabernet Sauvignon? - Welchen Wein soll ich denn wählen?

Der deutsche Gast will bei der Weinauswahl gut beraten werden

Grauburgunder, Rioja oder Cabernet Sauvignon? 61 Prozent der Deutschen zucken bei diesen Worten nur verhalten mit den Schultern. Sie können im Restaurant gerade noch zwischen weiß, rot und rosé unterscheiden und wünschen sich eine Hilfestellung bei der Weinauswahl. Das ergab eine Umfrage der Online-Reservierungsplattform Bookatable unter 600 Gästen. Ihnen gegenüber stehen die Weinkenner. Mehr als ein Drittel der befragten Gäste hält sich für einen Exper- ten, der locker zwischen den Sorten unterscheiden kann.


Sie kennen sich natürlich aus in der Weinszene - die Fachbesucher der Düsseldorfer Spezialmesse "pro wein".

Als Tipp für die richtige Weinauswahl wünscht sich fast jeder Dritte eine detail-lierte Beschreibung der Sorten in der Weinkarte. Details zu Geschmack und dem passenden Wein zu Fisch, Fleisch und Gemüse sind hier gefragt. Allerdings ergab eine Stichprobe von 32 befragten Gastronomen bei Bookatable, dass lediglich eine Handvoll Restaurants eine solch ausführliche Weinkarte ihren Gästen an- bieten. Dieses Manko machen die meisten durch ein gut geschultes Personal wieder wett. Der Großteil der befragten Gastronomen gab an, dass sich alle ihre Kellner oder wenigstens ein Ansprechpartner in jeder Schicht sehr gut mit Weinen auskennen und die Gäste daher fachkundig beraten können. Einige Gastronomen gehen sogar soweit, bereits bei der Menübestellung den jeweils passenden Wein zum Gericht zu empfehlen. Das kommt etwa 29 Prozent der Deutschen zugute, die ebenfalls zu den Nicht-Weinkennern gehören und am liebsten den Kellner nach einer Empfehlung bitten. Die Katze im Sack wird nicht gekauft.

Eines zeigt die Umfrage deutlich: Bei der Weinauswahl will die Mehrzahl der Deutschen gerne genau wissen, woran sie ist. Lediglich knapp zwei Prozent bestellen unwissend auf gut Glück. Zwar experimentieren dennoch viele Gäste auch gern mit verschiedenen Weinen, auf die richtige Beratung wollen sie dabei jedoch nicht verzichten. Stimmt die Beratung, scheint bei der letztendlichen Auswahl auch der Preis keine große Rolle zu spielen.

Wie zwei Freunde seinerzeit in Düsseldorf den Weinverkauf beinahe ganz neu erfanden

Das Jubiläum in der GASTRONOMIE - 40 Jahre Jacques Wein-Depot

Immer eine neue Idee: Jacques Heon. Drei Jahre nach der Gründung "seiner Depots" präsentierte Jacques, der Franzose aus der Normandie, Wein in Schläuchen. Mit lebensmittelechter, Aroma schützender PE-Folie, festem Karton und praktischem Zapfhahn. Was sich bis heute nicht geändert hat. Inzwischen gibt es um die 20 verschiedene Weinschläuche mit Weinen in Rot, Weiß und Rosé im Sortiment.


 Die Wein-Verkaufskette „Jacques Wein- Depot“  besteht seit 40 Jahren und ist noch immer ein Renner, sehr bekannt, beliebt und akzeptiert. Bei „Jacques weiß man, was man hat…“ sagen die Kunden, und sie loben vor allem die persönliche Atmosphäre in den inzwischen 280 Depots im gesamten Bundesgebiet. Und wer es nicht wissen sollte: Den „Jacques“ gibt es ganz persönlich. Er heißt mit Nachnamen Heon und lebt in Düsseldorf. Dort im Ortsteil Lohausen hatte er vor 40 Jahren die Verkaufsidee, zusammen mit seinem Freund Dr.Olaf Müller-Soppart.


„Wie soll man anhand von Etiketten seine persönlichen Lieblings weine finden?“, fragten sich die beiden im Jahr 1974. Um diese bis dato geläufige Art des Weinverkaufs zu ändern, eröffneten die beiden Weinliebhaber in Düsseldorf das erste Jacques’ Wein- Depot, wo es eben „bei äußerst günstigen Winzer-Preisen“ ganz anders zuging als anderswo. Die Kunden konnten die Weine vor dem Kauf probieren (kostenlos), und zwar so wie auf dem Wein- gut beim Winzer: ohne Kaufverpflich- tung in authentischer, unge- zwungener Atmosphäre – und die Erfolgsgeschichte von Jacques’ nahm ihren Lauf. Inzwischen hat sich viel geändert. Jacques und Olaf – dem Wein bis heute eng verbunden  - sind längst nicht mehr Eigentümer. Sie verkauften ihre Idee an Großhandelsunter-nehmen. Heutige Namensträger sind Franchise-Nehmer.

Jacques, der Ur-Vater der Depots, hat inzwischen mit seinen 77 Jahren  wieder eine neue Idee. Der Mann aus der Normandie will die „schweren“ Weine etwas leichter machen. „Man möchte heute zum Mittagessen nicht mehr so alkoholkräftige Weine trinken“, hat er auch in Frankreich schon festgestellt. „12, 13 oder 14 Prozent Alkohol sind einfach zu viel“, sagt er. Er möchte Weine anbieten, die bei absolut gleichem Geschmack weniger Prozente haben. Der international renommierte Wein- Berater sieht sich damit auf gutem Weg. England und Skandinavien zeigten sich bereits interessiert, und in Jacques Wein-Depots wird ein „leichter Italiener“ angeboten. Jacques Heon: “Diese Weine sind vor allem auch für Frauen interessant.“ -

Im Bild links ein Wein-Depot in Düsseldorf