Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Käpt'n Book  noch auf "Eroberungsfahrt" bis zum 15.Oktober 

Noch bis zum 15. Oktober ist das Lesefest Käpt'n Book im Rheinland unterwegs , zum 15. Mal veranstaltet - und zwar in Bonn und 25 Städten und Gemeinden in der Region, zum achten Mal unter dem Namen "Rheinisches Lesefest"  mit Lesungen sowie Workshops, Theater, musikalisch-literarischen Events und den Familienfesten an den Wochenenden in Bonn und der Region. Insgesamt sind weit über 50 Autorinnen und Autoren eingeladen. Sie alle bringen spannende, lustige und fantasievolle Geschichten mit, und es gibt jede Menge neuer Bücher zu entdecken. In Leverkusen zum Beispiel oder in Brühl und Königswinter oder im Rheinische Bergischen Kreis. In den städtischen Büchereien Bergisch Gladbach, Burscheid und Rösrath ist das Rheinische Lesefestlängst Tradition. Naja, und in Bonn und Umgebung sowieso.


Gerade eröffnet:  Alle Hobby-Radfahrer sind ab sofort eingeladen
zur Fahrfreude über 43 km auf dem neuen Agger-Sülz-Radweg


Vor wenigen Wochen ist der 43 km lange südliche Abschnitt des Agger-Sülz-Radweges sowie der Zuweg aus Bergisch Gladbach an der Burg Wissem in Troisdorf freigegeben worden. Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Jochen Hagt, Landrat des Oberbergischen Kreises, und Dr. Hermann-Josef Tebroke, Landrat des Rheinisch-Bergischen-Kreises, eröffneten gemein-sam mit den Bürgermeistern der projektbeteiligten Städte (Bergisch Gladbach, Lohmar, Overath, Rösrath, Sankt Augustin, Siegburg, Troisdorf und Wipper-fürth) und Gemeinden (Engelskirchen, Kürten und Lindlar) die neue Trasse.


Der Agger-Sülz-Radweg verspricht Fahrfreude entlang von Flüssen und auf alten Bahntrassen: Er verbindet im südlichen Teilabschnitt die Städte Rösrath, Trois-dorf, Sankt Augustin, Siegburg, Lohmar und Overath. Aktuell endet er jeweils noch an den Bahnhöfen in Rösrath und Overath. Perspektivisch wird die 115 km lange Route ein wichtiger Lückenschluss zwischen dem Siegtalradweg im Süden und dem Bergischen Panoramaradweg im Norden sein. 

 Alle Informationen können ab sofort auch unter www.agger-suelz-radweg.de abgerufen werden.

Das Gerät ist häßlich, aber mobil und ziemlich wirkungsvoll  - 
Dieser Kasten ist der neue Blitzer in der Bundesstadt Bonn

Die Stadt Bonn hat einen neuen „Blitzer“ in Betrieb genommen. Dabei spricht sie von einem „Anhänger für Geschwindigkeitskontrollen“. Denn dieses Gerät ist beweglich, kann (eben als Anhänger) von jedem Fahrzeug an die unter-schiedlichsten Standorte gezogen werden. Erste Einsatzstelle in der Bundes-stadt ist die Friedrich-Ebert-Allee (B 9) in Höhe der Bundeskunsthalle in Fahrt-richtung Süden (Bad Godesberg) vor dem Trajektknoten: Unser Bild. Dieser Punkt ist nach wie vor eine Unfallhäufungsstelle, an der die Unfallgefahr durch die Kontrollen verringert werden soll.

Hersteller ist ein hessisches Unternehmen mit Sitz in Wiesbaden, das ihn unter der Bezeichnung "Enforcement-Trailer" anbietet und über ein Tochterunterneh-men an die Stadt vermietet. Der kompakte Anhänger, in den ein akkubetriebenes Laser-Messgerät für Geschwindigkeitskontrollen eingebaut ist, ist erst seit 2016 für den Einsatz in Deutschland zugelassen.  In Bonn soll der Laser- Messanhänger an verschiedenen Standorten eingesetzt werden. Auch Kontrollen auf Autobah-nen sind geplant und in Vorbereitung. Da bieten sich die Autobahnen A 555 und 556 im Raum Bonn ja geradezu an. Tests mit diesem Spezialgerät gab es schon andernorts in der Bundesrepublik. So etwa in Bayern, im Landkreis Göttingen und in Offenbach.



Hier mündet die Sieg in den Rhein

Wo Freizeitspaß, Tradition und "Natur pur" eine ideale Einheit sind    


Die traditionelle Flussfischerei an der Sieg bei Bonn ist soeben in das deutsche Unesco-Verzeichnis für Immaterielles Kulturerbe aufgenommen worden. Seit dem Jahr 987, also seit genau 1030 Jahren, besitzen Fischerfamilien im heute zu Troisdorf gehörenden Ort Bergheim Fischereirechte für den Mündungsbereich der Sieg in den Rhein. Dieses idyllische Fleckchen Erde (unser Bild) ist zugleich bei Wochenend-Ausflüglern sehr begehrt. Hier genießt man Natur pur, geht spazieren oder ist Gast in einer der gemütlichen Gaststätten am Fluss.


Bis heute werden an der Sieg die Fischer-Traditionen gelebt und öffentlich gefeiert. Zudem lassen sich die Geschichte und die Besonderheiten dieses Berufes in einem Fischereimuseum  kennenlernen und erleben. Dort werden etwa alte Handwerkstechniken demonstriert, Workshops zu Fischen und anderen Tieren und Pflanzen der Siegaue angeboten sowie Werkzeuge von Fischern, Netzstrickern und Korbmachern ausgestellt. Mit über 40 Fischarten gehört die Sieg heute zu den fischreichsten Flüssen Deutschlands.

Das Museum, das an einem Altarm der Sieg unweit der Rheinmündung liegt, wird von der Bergheimer Fischereibruderschaft unterhalten. Die zunftartig organisierte Vereinigung ist im Mittelalter aus der Gemeinschaft der Fischer- Familien hervorgegangen und hat bis heute die Fischereirechte inne. Seit dem Ende der beruflichen Fischerei Mitte des 20. Jahrhunderts kümmert sich die rund 450 Mitglieder zählende Bruderschaft um Bildung, Traditionspflege und Naturschutz in der Siegaue.

Unter immateriellem Kulturerbe werden nach einem Unesco-Übereinkommen Bräuche, Darstellungen, Ausdrucksformen, Wissen und Fertigkeiten verstanden, die bewahrt werden sollen. In Deutschland stehen 68 Kulturformen sowie vier „Gute Praxis-Beispiele“ auf der Liste, darunter auch der Rheinische Karneval und die manuelle Glasfertigung, so wie sie im Museum Glashütte Gernheim in Petershagen bis heute betrieben wird.

Die Sieg ist mit 155km einer der zehn größten Zuflüsse des Rheins und ihre naturbelassene Mündung bei Mondorf markiert den Übergang vom Mittelrhein zum Niederrhein. Das Siegtal erstreckt sich östlich des Rheins und trennt das nördlich gelegene Bergische Land vom Westerwald im Süden. Zwischen dem Mündungsgebiet ab Siegburg und Siegen als nächster großer Stadt flussaufwärts liegen gut zweihundert Kilometer Natur pur.

Neue Auszeichnung für die Nationalparkregion Eifel

Die Deutsche Bahn zeichnet Regionen mit besonders barrierefreien Angeboten aus


Mit dem Wettbewerb „Tourismus für alle“ möchte die Deutsche Bahn den barrierefreien Tourismus in Deutschland fördern und suchte deshalb die besten Regionen. Platz eins belegte dabei die Nationalparkregion „Eifel barrierefrei“. Auf den Plätzen zwei und drei landeten das Ruppiner Seenland - „Wasserurlaub für Alle“ und die Region „Dachauer Land“.

Berthold Huber, Vorstand Verkehr und Transport bei der DB sagte: „Uns liegt daran, dass Menschen mit und ohne Behinderung im Alltag und auch im Urlaub inklusiv miteinander leben, reisen und ein vielfältiges Freizeitangebot erleben können.“ Die Jury bestand aus Tourismus-Experten, betroffenen „Experten in eigener Sache“, externen Partnern und DB-Vertretern. Zusammen mit den Jurymitgliedern überreichte Huber den drei Gewinnern das Preisgeld in Höhe von 5.000, 3.000 und 2.000 Euro.
Den Nationalpark Eifel besuchen jährlich 870.000 Menschen, davon rund 50.000 den Naturerkundungspfad Wilder Weg. 15 Prozent davon sind Menschen mit Behinderung. Die Basis des Steges besteht aus extrem belastbarem Robinien- holz, das mit Metalldübeln im Boden verankert wurde. So entstand ein rund anderthalb Kilometer langer Rundweg mit zehn Stationen, an denen Wissen auf sehr anschauliche Weise vermittelt wird. Der 110 Quadratkilometer große Nationalpark liegt nur eine Stunde von Köln entfernt. Er kann gut mit Bus und Bahn erreicht werden. http://http://www.nationalpark-eifel.de/

Vom Eifel-Krimi bis zum fiktiven Vulkanausbruch ...

Die Eifel anders entdecken: Hier gibt es reichlich Film- und Literaturschauplätze


Die Eifel hat viel zu bieten: Berge und Täler, Moorlandschaften, erloschene Vulkane, Schluchten und sanfte Hügel. Diese abwechslungsreiche Landschaft haben auch Schriftsteller und Filmemacher für sich entdeckt.

Von Jacques Berndorf bis hin zu Ralf Kramp und Martina Kempf reicht die Riege der Literaten. Beliebte Fernsehserien, Szenen für Kinofilme und Dokumentati- onen wurden in der Eifel gedreht. Urlauber können sich auf die Spuren der Bücher und Filme begeben und sich bei einem Besuch der Drehorte in die Filme hineinversetzen. Zum Beispiel: Krimiland Eifel.
Über die Eifel-Grenzen hinaus bekannt ist der Krimi-Autor Jacques Berndorf. Der Journalist und Schriftsteller wählte sein Pseudonym in Anlehnung an den kleinen Ort Berndorf bei Hillesheim, denn eigentlich heißt er Michael Preute. 1989 veröffentlichte er seinen ersten Eifelkrimi. Inzwischen gibt es mehr als zwanzig Bücher, in denen der Journalist Siggi Baumeister bei Kriminalfällen in der Eifel ermittelt.
Ralf Kramp folgte dem Altmeister der Eifel-Krimis und legte seine Handlungen ebenfalls in der Eifel an. 1996 debütierte er mit seinem Kriminalroman „Tief unterm Laub“. Seitdem erscheinen fast jährlich neue Krimis, die größtenteils in der Eifel angesiedelt sind. In Hillesheim betreibt er das Kriminalhaus, in dem sich das Deutsche Krimi Archiv mit rund 30.000 Bänden und das Café Sherlock befinden.
Martina Kempf lebt seit 2002 in der Eifel. Auch sie hat verschiedene Eifel-Krimis veröffentlicht, zum Beispiel „Pendelverkehr“ und „Knochen im Kehricht“. Doch nicht nur Leichen pflastern ihren schriftstellerischen Weg. Sie hat auch einige historische Romane herausgebracht, unter anderen „Die Gabe der Zeichnerin“ - einen Roman um Karl den Großen und den Bau des Doms zu Aachen.

Aber nicht nur Schriftsteller siedeln ihre Handlungen in der Eifel an, auch Filmemacher kommen gerne in diese Region. Eine der bekanntesten Serien dürfte vermutlich „Mord mit Aussicht“ sein. Caroline Peters verkörpert die Kölner Kriminalkommissarin Sophie Haas, die in die Eifel strafversetzt wurde, auch wenn es den Ort Hängasch in Wirklichkeit nicht gibt.
Das Fachwerkstädtchen Monreal (unser Bild links) bezaubert durch seine liebevoll restaurierten Häuser und die kleinen Gassen. Immer wieder sind dort auch die Schauspieler Uwe Ochsenknecht und Diana Amft anzutreffen, denn in dem kleinen Eifelort spielt die Serie „Der Bulle und das Landei“. Noch mehr Fachwerk ist in der Sendung „Ausgerechnet Eifel“ zu sehen, die in Monschau und Umgebung spielt.
In „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ taucht ein Schloss auf, das einigen Zuschauern vielleicht bekannt vorkommt - das Schloss Bürresheim bei Mayen. Das Schloss wurde im Film kurzerhand nach Österreich verlegt und heißt dort Schloss Brunwald, wo Professor Jones gefangen gehalten wird.

Einen ganz anderen Dreh gibt es im Lava-Dom in Mendig: Eigentlich geht es dort um die Entstehung der Vulkaneifel, Kinder können experimentieren und Span- nendes über die Erdgeschichte der Region erfahren. Doch es gibt auch einen interessanten Film zu sehen, der hoffentlich so schnell nicht zur Realität wird: In einer fiktiven Nachrichtensendung wird dargestellt, wie es wäre, wenn mitten in der Sendung die Erde anfinge zu beben – einschließlich Berichterstattung eines Reporters vor Ort. Die Nachrichten sind sehr realistisch gestaltet und völlig auszuschließen ist diese Szenerie nicht. Denn auch wenn der letzte Vulkanausbruch 13.000 Jahre her ist, heißt dies nicht, dass die Vulkane auf immer erloschen sind. Besucher haben derzeit jedoch nichts zu befürchten, das Ruckeln des Fußbodens gehört zum Film.

Info: Eifel Tourismus GmbH, Kalvarienbergstraße 1, 54595 Prüm, Tel.: +49 (0)6551/9656-0, Fax: +49 (0)6551/9656-96, info@eifel.info,www.eifel.info

Nachts in den Naturpark Nordeifel, um Sterne zu gucken  

Die Astronomie-Werkstatt "Sterne ohne Grenzen" ermöglicht interessante Beobachtungen


Inmitten des Naturparks Nordeifel befindet sich der Nationalpark Eifel, wo Natur Natur sein darf. Das 65 Kilometer südwestlich von Köln gelegene Schutzgebiet hat eine Größe von 17.000 Fußballfeldern und wird zur Wildnis von morgen. Tagsüber bieten sich natürlich vielfältige Möglichkeiten, dieses besondere Gebiet näher zu erkunden. Besonders reizvoll aber ist die Nacht in der Erlebnisregion.


Aufgrund der dünnen Besiedlung und der Philosophie, dass im Nationalpark Eifel die Natur sich selber überlassen wird, besteht in der Eifel nur eine geringe Lichtverschmutzung. Dadurch sind ein ungetrübtes Nachterlebnis und damit die Beobachtung des Sternenhimmels in zahlreichen Nächten garantiert. In der Erlebnisregion Nationalpark Eifel kann man die Milchstraße noch mit eigenen Augen erblicken.
Um den Sternenhimmel fachkundig angeleitet und inszeniert zu erleben, bietet die Astronomie-Werkstatt „Sterne ohne Grenzen“ in Vogelsang IP regelmäßig verschiedene Angebote wie Sternenwanderungen und Beobachtungen inter-essanter Himmelskörper an. Für Nachtschwärmer und Tagträumer gibt es  verschiedene Tages- und Mehrtagesangebote in Baukastenform, die nach Lust und Laune individuell zusammengestellt werden können. Denn auch nach Einbruch der Dunkelheit sind besondere Erlebnisse in der Region möglich, etwa bei Nachtwanderungen, Tierbeobachtungen oder Rundgängen mit Nachtwächtern durch bekannte Eifelstädtchen. Einige Gastgeber haben sich zudem speziell auf Nachtschwärmer eingestellt.

Die Astronomie-Werkstatt „Sterne ohne Grenzen“ hat in Vogelsang IP, inmitten des Sternenpark Nationalpark Eifel, Angebote rund um das Naturerlebnis sternenreicher Himmel in deutscher und englischer Sprache. Die Angebote umfassen u.a. Multimedia-Präsentationen, Ausstellungen und Workshops.

Mit Teleskopen und Großfeldstechern werden tagsüber und in der Dunkelheit spannende Himmelsbeobachtungen durchgeführt. Angeleitete und eigenstän- dige Sternenbeobachtungen vermitteln anschaulich den Wert der natürlichen Nacht und machen die Bedeutung des Sternenhimmels konkret erfahrbar. Die individuellen Angebote für interessierte Gruppen werden altersgerecht und nach Absprache inhaltlich und zeitlich konzipiert. Sie richten sich an Vorschul-kinder ab 5 Jahren,  an Multiplikatoren und Erwachsene jedes Alters.Das wech- selnde öffentliche Programm richtet sich an alle Zielgruppen und ist für Kinder ab 8 Jahren geeignet.                            Kontakt über info@sterne-ohne-grenzen.de