Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Beethovenhalle Sanierung bis voraussichtlich Mitte 2020 -
Aktuelle Kostenprognose: 96,5 Millionen Euro

"Die denkmalgerechte Instandsetzung und Modernisierung ist ins Stocken geraten"

"Die Arbeiten auf der Baustelle Beethovenhalle schreiten voran". So meldete es die Stadt Bonn noch im Juni dieses Jahres in einem "aktuellen Bericht zur denkmalgerechten Instandsetzung der Beethovenhalle". Und mancher Beethoven-Fan glaubte schon an Wunder. Doch schon bald folgte ein neuer  Rückschlag. Bevor die Halle einmal wie-der so in Takt ist wie diese alten Bilder zeigen (oben und links), wird wohl noch viel Zeit vergehen.


Die denkmalgerechte Instandsetzung und Moderni-sierung der Beethovenhalle ist ins Stocken geraten, heißt es aktuell. Der bisherige Zeitplan wird nicht zu halten, eine Nutzbarkeit der Beethovenhalle voraus-sichtlich erst im Jahr 2020 gegeben sein.

 Gründe sind vor allem Probleme mit der Statik des Gebäudekomplexes und gravierende Schwierigkeiten mit dem Baugrund. Unabhängig davon steigen aktuellen Kosten  gegenü-ber der Prognose aus September 2018 um ca. 2,5 Mio. Euro auf nun 96,5 Millionen netto. Ursachen dafür sind u.a. notwendige Zusatzleistungen beim Rohbau, Rückbau und der Betonsanierung, bei der Küchentechnik sowie der Fachplanung für die Technische Gebäude-Ausstat-tung, das Tragwerk und die Objektplanung.

Durch den aktuellen Gesamtterminplan ist klar: Die Beethovenhalle wird für das Beethovenfest 2019 nicht zur Verfügung stehen. Das Bild links zeigt den aktuellen Stand.               

Möglicherweise wird auch ein Teil der Veranstaltungen im Jubiläumsjahr zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens von Dezember 2019 bis Dezember 2020 nicht in der Beethovenhalle stattfinden können. Deshalb wird es jetzt Gespräche geben, inwieweit andere Veranstaltungsstätten als Alternativen in Fragen kommen.   Aber bei der Stadt blickt man nach vorn: "Auch wenn die Beethovenhalle möglicherweise nicht die Spielstätte für die Eröff-nung des Jubiläumsjahres sein wird, so erhält die Stadt Bonn am Ende dennoch eine akustisch hochwertige Veranstaltungs-halle und einen multifunktionalen Kammer-musiksaal, der gleichzeitig die neue Heimstätte des Beethoven-Orchesters werden wird", betont Stadtdirektor Wolfgang Fuchs.                                                                                                                                                      Foto: Giacomo Zucca /Bundesstadt Bonn



Auch so kann man einen Bauzaun "gestalten". Die Universität Bonn ließ sich zu ihrem Jubiläum etwas einfallen


200 Jahre Uni Bonn -  Festredner war der Bundespräsident -  Steinmeier sagte: "Eine Universität braucht Freiheit"

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier persönlich hat der Rheinischen

Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn zu ihrem 200-jährigen Bestehen gratuliert. Es war der Höhepunkt eines ereignisreichen Jubiläumjahres.


Bei einem Festakt  vor rund 1000 geladenen Gästen im World Conference Center Bonn sagte das Staatsoberhaupt: "Die Universität Bonn schaut heute stolz auf 200 Jahre Geschichte. Aber sie darf vor allem stolz darauf sein, wie weit sie ge-kommen ist - und was sie heute beiträgt zum Ansehen dieser Stadt, zur Innova-tionsfähigkeit und zum Wohlstand dieses Landes."

Der Bundespräsident weiter: „Ich wünsche mir Hochschulen mit selbstbewuss-ten Menschen und überzeugten Demokraten, die an der Universität arbeiten, in der Universität das Denken und Debattieren lernen, und die aus der Universität heraus in die Gesellschaft wirken. Wir brauchen kluge Ideengeber aus der Wis-senschaft nicht nur in Forschung und Lehre, wir brauchen sie in den öffentlichen Debatten unserer Zeit."

Der Festtag hatte mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Bonner Kreuz-kirche begonnen, zu dem u.a.Erzbischof Dr. Rainer Maria Kardinal Woelki und  Präses Manfred Rekowski für die Evangelische Kirche,  eingeladen hatten.

Internationale Astronomische Union nimmt Bonner Universitätsgebäude in Liste auf

Alte Sternwarte gehört nun zum astronomischen Erbe

Die Internationale Astronomische Union hat die Alte Sternwarte der Universität Bonn in die Liste „Out-standing Astronomical Heritage“ (bedeutendes astronomisches Erbe) aufgenommen. Die Entschei-dung fiel bei der Jahrestagung der Union in Wien. Das Gebäude stammt aus dem 19. Jahrhundert und beherbergt derzeit das Graduiertenzentrum der Universität.                  Foto: Volker Lannert/Uni Bonn

Der berühmte Astronom Friedrich Wilhelm August Argelander (1799-1875) begründete die Sternwarte in Bonn, die sich in der Südstadt in der Poppelsdorfer Allee 47 befindet. Bekannt wurde Argelander für die „Bonner Durchmusterung“, ein Sternenverzeichnis mit über 300.000 eingetragenen Himmelskörpern.

Argelander folgte 1836 einem Ruf an die Universität Bonn und konnte den Landesherrn, König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen, davon überzeugen, in Bonn eine eigene Sternwarte zu errichten. Die Pläne dafür setzten Argelander und Universi-tätsbauinspektor Peter Josef Leydel im folgenden Jahr auf. Auch der oberste preußische Baumeister Karl Friedrich Schinkel war an den Planungen beteiligt. Das Gebäude im Stil des Klassizismus wurde von 1840 bis 1844 errichtet und 1845 eröffnet. Ausgestattet wurde der Institutsneubau mit rund einem Dutzend kostbarer astronomischer Geräte, darunter Teleskope, astronomische Pendeluhren und Barometer. Das so genannte Heliometer ist ein beliebter Blickfang im Universitätsmuseum.

Das Bonner Bundesviertel erhält künftig ein neues Gesicht -
Bus und Bahn, Fußgänger und Radfahrer sollen dominieren 

Erste Planungen werden der Öffentlichkeit und großen Arbeitgebern vorgestellt

Als eine urbane Mitte mit einem Mix aus Arbeiten und Wohnen, belebten Plätzen, einigem Grün, vielfältigen Wegeverbindungen und genutzten Dachterrassen stellt sich das Planungsbüro Cityförster aus Hannover die Zukunft des Bundes-viertels in Bonn vor. Das Auto soll eine untergeordnete Rolle spielen; Bus und Bahn, Fußgänger und Radfahrer dominieren. Der Entwurf von Cityförster stellt die Grundlage für die so genannte Rahmenplanung für das Bundesviertel dar, die im Herbst der Öffentlichkeit präsentiert werden wird.


Der Rat der Stadt Bonn hatte die Verwaltung mit grundlegenden Überlegungen für die künftige Entwicklung des ehemaligen Regierungsviertels beauftragt. Ziel ist es, das Quartier städtebaulich zu ordnen und für künftige Nutzungsansprüche weiterzuentwickeln. Erste Ergebnisse werden nun sowohl der Öffentlichkeit als auch den großen Arbeitgebern im Bundesviertel zur Diskussion gestellt.


Das etwa 481 Hektar umfassende Bundesviertel liegt zwischen der Bonner Innen-stadt und Bad Godesberg. Nach der Festlegung von Bonn als Bundeshauptstadt im Jahr 1949 wurden in den 50er Jahren erste Ministerien und Einrichtungen ge-baut, ab 1975 wurde die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme "Bonn - Parla-ments- und Regierungsviertel" umgesetzt. Im Anschluss an den Bonn-Berlin-Be-schluss im Jahr 1991 wurden die Planungen für das Gebiet modifiziert. Das Bun-desviertel ist mit circa 1,2 Millionen Quadratmetern Bürofläche der mit Abstand wichtigste Büroteilmarkt in Bonn.


Bild: Oberbürgermeister Ashok Sridharan studierte erste Entwürfe.

„Mit 17 hat man noch Träume“  -  ein altes belgisches Spiegelzelt rückt in den Mittelpunkt

Bad Godesberg hat seit September eine neue Revue-Bühne

Die Stadt Bonn baut ihr Varieté-Angebot aus. Nach dem GOP im alten Regie-rungsviertel (Hotel Marriott) gibt es seit September an der B 9 in Bad Godesberg mit "Malentes Theater Palast" eine weitere attraktive Spielstätte.


Die Familie Malente wurde im Jahre 2003 als „künstliche Kunstfamilie“ von den Schauspielern Knut Vanmarcke und Dirk Voßberg- Vanmarcke gegründet und
steht seitdem für erfolgreiches, musikalisches Unterhaltungstheater mit immer neuen Shows ob in München, Frankfurt, Düsseldorf und Braunschweig, ob im Ohnsorg- Theater in Hamburg  oder auf großen Tourneen von Westerland auf Sylt bis Basel in der Schweiz. In Bonn (Bad Godesberg) spielen sie seit 10 Jahren mit wachsendem Erfolg, zuletzt mit einer Platzauslastung von 97%.

Ihr Theater-Palast ist ein international bekanntes Gebäude: Ein Spiegelzelt, das seit 100 Jahren in Belgien seinen Ursprung hat. Darin wurde getanzt und Wein getrunken. Der Name kommt von den facettierten Spiegeln an den Holzsäulen. Malentes Theaterpalast stammt aus dem Jahr 1935 und ist das frühere Kempisch Danspaleis. Hinter dem Foyer öffnet sich das Zelt mit 240 Sitzplätzen samt origi-nal erhaltener Logen. Die Schauspieler treten auf einer Guckkastenbühne auf. Premiere war am 20. September mit der musikalischen Komödie "Mit 17 hat man noch Träume". Die 60er Jahre stehen dabei musikalisch im Mittelpunkt.

Da kommt man ja aus dem Staunen kaum heraus  -
Roboter aus Bonn wurden in Kanada Fußball-Weltmeister

In 30 Jahren sollen humanoide Fußballroboter gegen menschliche Weltmeister gewinnen
 

Was es nicht alles gibt: Bei der RoboCup-Weltmeisterschaft in Montreal (Kanada) hat das Team NimbRo aus Bonn das Fußballturnier der Humanoid-AdultSize-Klasse gewonnen und damit erfolgreich den Titel verteidigt. Auch in der Best-Humanoid Gesamtwertung aller drei Größenklassen der Humanoid-Liga konnte NimbRo sich durchsetzen. Die Roboter wurden in der Arbeitsgruppe Autonome Intelligente Systeme des Instituts für Informatik der Uni Bonn entwickelt.


„Die Titelverteidigung war nicht einfach, aber unser großartiges Team hat die Roboter auf den Punkt fit für das Turnier gemacht“, sagt Prof. Dr. Sven Behnke, Leiter der Arbeitsgruppe Autonome Intelligente Systeme des Instituts für Infor-matik der Universität Bonn. Die RoboCup-Weltmeisterschaft fand erstmals in Kanada statt. Mehr als 3.000 Forscher, Studenten und Schüler aus 35 Ländern beteiligten sich an Wettbewerben im Roboterfußball und in anwendungsorien-tierten Ligen.

Im Wettbewerb kam der neu entwickelte Roboter NimbRo-OP2X erstmals zum Einsatz. Im Vergleich zum Vorjahresmodell ist dieser mit einem schnelleren Bord-rechner und leistungsfähiger Grafikkarte zur Beschleunigung von parallelen Berechnungen für die visuelle Wahrnehmung der Spielsituation ausgestattet. Weiterhin werden die Gelenke von einer neuen Generation intelligenter Aktua-toren angetrieben und die Getriebezahnräder wurden jetzt, wie die tragende Struktur auch, im 3D-Druckverfahren hergestellt.

Der neue Roboter hat sich hervorragend bewährt. Im Drop-In-Turnier erzielte NimbRo in fünf Spielen 27:1 Tore und gewann klar mit 51 Punkten vor dem Team Sweaty der Hochschule Offenburg (29 Punkte). In der Vorrunde des Haupttur-niers wurden in drei Spielen 16:0 Tore erzielt. Im Viertelfinale gewannen die Bon-ner Roboter mit 16:0 klar gegen das japanische Team CIT Brains & Team KIS. Im Halbfinale traf NimbRo auf das Team Tsinghua Hephaestus aus China.

Der RoboCup ist eine internationale Initiative mit dem Ziel, die Weiterentwick-lung intelligenter Roboter durch Wettbewerbe zu fördern. Bis zum Jahr 2050 sollen humanoide Fußballroboter entwickelt werden, die gegen den dann amtierenden menschlichen Weltmeister gewinnen können.

                         Ausführliches unter http://www.ais.uni-bonn.de/nimbro/Humanoid


Bonn setzt weiter auf batteriegetriebenen Linienbusverkehr

Der Weg zur Umstellung des Bonner Linienbusverkehrs auf batteriegetriebene Elektromobilität soll mit der Beschaffung von vier Solo- und drei Gelenkbussen fortgesetzt werden. Das hat der Aufsichtsrat von SWB Bus und Bahn, dem kommu-nalen Nahverkehrsunternehmen der Stadt Bonn, in der jüngsten Sitzung beschlossen. „Mit der Auslieferung und Inbe-triebnahme rechnen wir zum Ende dieses bis Anfang kommenden Jahres“, so Anja Wenmakers, Geschäftsführerin von -SWB Bus und Bahn. Batteriebetriebene Elektrobusse gehören in Bonn bereits seit 2013 zum Stadtbild und seit 2016 werden im Rahmen eines EU-Förderprojektes  sechs Elektrobusse im Linieneinsatz getestet.


Ganz neu: Beethoven-Orchester mit Ben Becker und Brings aus Köln

Mit viel Schwung startet Bonns Generalmusikdirektor Dirk Kaftan in seine zweite Saison 2018/2019 mit dem Beethoven-Orchester Bonn. Neben Weltstars wie Alexandre Tharaud, Sergei Nakariakov, Katja Riemann und Albrecht Mayer beherrschen drei große Themen das Programm der kommenden Saison: Die menschliche Stimme, die Erinnerung an das Ende des Ersten Weltkrieges vor hundert Jahren und sinfonisch groß besetzte Werke der Orchesterliteratur.

Die Stimme, das Instrument das jeder in sich trägt, zieht sich wie ein roter Faden durch das Programm der Saison 2018/2019. Unter anderem stehen Giuseppe Verdis "Messa da Requiem" (9. November 2018), Lieder von Giacomo Puccini (10. Oktober 2018) und Gustav Mahler (7. Juli 2019)  - sowie, als Besonderheit, Konzerte, in denen sich ein Sprecher dem Orchester zugesellt, unter anderen in Schönbergs beklemmendem "Ein Überlebender aus Warschau" (19. April 2019) auf dem Spielplan. Hier ist Ben Becker als Rezitator zu erleben.


An den neu gestalteten und den etablierten Konzertreihen hält Dirk Kaftan fest: In zahlreichen Konzerten begegnet man Stars wie Albrecht Mayer (30.Septem-ber), der kölschen Band Brings (18. November) und Katja Riemann (13. 1. 2019).
Mit ca. 38.000 Konzertbesuchern (Stand 30.5.2018) hat Dirk Kaftan (Bild links) in seiner ersten Saison eine beeindruckende Besucherzahl erreicht.

125 Jahre Museum "Beethoven-Haus" - es soll neugestaltet werden

Am 10. Mai 1893 wurde Beethovens Geburtshaus anlässlich einer Feier als Muse-um eingeweiht. Das sind jetzt 125 Jahre her. Heute zählt das Beethoven-Haus, Bonngasse 20, zu den meistbesuchten Musikermuseen der Welt und zu den 100 beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Mit Blick auf "BTHVN2020" plant der Verein Beethoven-Haus eine Neugestaltung der Dauerausstellung und wirbt um Spenden. Die Spendenbroschüre "Das neue Beethoven-Haus" steht im Internet unter www.beethoven.de zum Download zur Verfügung.
Zu Beethovens 250. Geburtstag soll sich das Museum mit einer neuen, zeitgemä-ßen Dauerausstellung, einem Musikzimmer für Museumskonzerte und einer "Schatzkammer" mit Originalhandschriften und einer Sonderausstellungsfläche präsentieren. Im gegenüberliegenden Haus in der Bonngasse 21 soll der Shop eine neue Heimat finden. Zudem wird ein Museumscafé integriert, und es entsteht ein Seminarraum für die Vermittlungsarbeit.
Den größten Teil der Gesamtkosten in Höhe von über drei Millionen Euro tragen die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Land NRW und der Landschaftsverband Rheinland. Aus eigenen Mitteln hat der Verein 600.000 Euro für dringend gebotene sowie weitere 500.000 Euro für zusätzliche optionale Maßnahmen im Rahmen der Umgestaltung aufzubringen.

Und wieder kamen mehr Besucher nach Bonn als im Vorjahr

Die Region Bonn hat im achten Jahr in Folge einen Übernach-tungsrekord erzielt. Die Stadt Bonn verzeichnet dabei in 2017 einen Anstieg auf knapp 1,6 Millionen Übernachtungen, der Rhein-Sieg-Kreis auf 1,3 Millionen Übernachtungen. Das ist für Bonn und den Kreis zusammen ein Plus von 2,7 %. Das erge-ben die Zahlen des Statischen Landesamtes NRW. Ein starkes Geschäftsreiseaufkommen, die positiven Entwicklungen im Deutschlandtourismus und nicht zuletzt die internationale
Weltklimakonferenz COP23 haben dazu beigetragen. Allein bei den Übernachtungen weist die Stadt Bonn ein Gesamt-Plus von 3,7 % (total 1.595.805 Übernachtungen) auf. Auslän-dische Gäste kamen aus den USA, aus Großbritannien , aus China, den Niederlanden und den arabischen Golfstaaten.

Für 30 Millionen €: Innenstadtnah und fußläufig zu Hochschulen gelegen - Wohnanlage mit 288 Apartments für Studenten geplant

Die Commerz Real Kapitalverwaltungs-gesellschaft (KVG) hat für ihren Immobi-lienspezialfonds „CR Institutional Smart Living Fund“ die Voraussetzungen für ein neu zu errichtendes Studenten- und Apartmenthaus in Bonn geschaffen. Das Investitionsvolumen soll insgesamt rund 30,3 Millionen Euro bbetragen. Die Wohnanlage mit der Adresse Jonas-Cahn-, Ecke Nideggerstraße befindet sich im Stadtteil Weststadt und soll Anfang 2019 fertiggestellt werden. Sie wird dann 288 Apartments sowie 116 Tiefgaragen-Stellplätze und 304 Fahrradstellplätze umfassen. Die Apartments sind zwischen 18 und 31 Quadratmeter groß und hochwertig ausgestattet.

Der Büromarkt ist zuletzt um 42.000 Quadratmeter gewachsen 


Bereits zum siebten Mal hat das Amt für Wirtschaftsförderung die Büromarktda- ten für Bonn erhoben und dabei festgestellt: Mit 126.189 Quadratmetern umge- setzter Bürofläche weist der Bonner Büromarkt in 2016 ein Rekordergebnis auf. Die für Bonn realisierte Spitzenmiete lag 2016 bei 19,25 Euro pro Quadratmeter im Monat und ist damit im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen, und zwar um 75 Cent. Bei einigen Büroimmobilien in besonders exponierten Lagen und mit besonders hochwertiger Ausstattung konnten auch höhere Mietpreise, jenseits der 20 Euro pro Quadratmeter im Monat erzielt werden. Die realisierte Durch-schnittsmiete stieg in 2016 ebenfalls an und beträgt 12,90 Euro pro qm im Mo- nat, dies ist ein Cent mehr als im Vorjahr. Der Bestand an Büroflächen betrug zum Stichtag 31. Dezember 2016 rund 3,84 Millionen Quadratmeter, dies bedeu- tet einen Zuwachs von rund 42 000 Quadratmeter im Vergleich zum Vorjahr. Und der Leerstand an Büroflächen betrug zum Jahresende lediglich 2,17 Prozent. In Zahlen ist das ein Leerstand von rund 83 000 qm verteilt auf Bonn.

Wo einst Bundeskanzler Helmut Schmidt Entscheidungen traf - 
Jetzt gibt es Führungen durch das alte Kanzleramt in Bonn

„Es könnte genauso gut eine rheinische Sparkasse darin residieren“, bemerk- te Helmut Schmidt als neuer Hausherr, als vor vierzig Jahren der Bundeskanz- ler seine Arbeit im neuen Kanzleramt in Bonn aufnahm. Bis dahin hatten seit Konrad Adenauer alle Bundeskanzler das Palais Schaumburg als Amtssitz genutzt. Das Haus der Geschichte hat die historischen Räume des Bonner Kanzleramts inzwischen rekonstruiert. Und seit Januar können das ehemalige Büro von Helmut Schmidt und der Kabinettssaal besichtigt werden. - Ein neues Highlight für die Bundesstadt Bonn.

 Jetzt steht im damaligen Arbeitszimmer wieder der Schreibtisch, mit dem Helmut Schmidt vor 40 Jahren vom Palais Schaumburg ins neu gebaute Kanz- leramt einzog. Er ist Teil der Dokumentation über die Kanzlerschaften und soll Besuchern politische Geschichte nahe bringen. Eine Präsentation des Hauses der Geschichte mit Fotos und Exponaten − auch zu den Bundeskanzlern Helmut Kohl und Gerhard Schröder − sowie zwei Medienstationen ergänzen das Ensemble. Zu sehen sind dort Videobotschaften des ehemaligen Staatspräsi- dent Valéry Giscard d’Estaing und Henry Kissinger, früherer Außenminister der Vereinigten Staaten, die ihre Freundschaften zu Helmut Schmidt und Helmut Kohl würdigen. Aschenbecher und Pfeife - unentbehrliche Utensilien auf dem Schreibtisch von Bundeskanzler Helmut Schmidt, dürfen natürlich nicht fehlen. Die erste Kabinettssitzung im neuen Gebäude fand am 7. Juli 1976 statt.

Das Kanzleramt war Schauplatz bedeutender politischer Entscheidungen: Bundeskanzler Helmut Schmidt führte hier die Krisensitzungen im so genann- ten „Deutschen Herbst“ 1977 durch. Unter Kanzler Helmut Kohl bot das Gebäu- de die Kulisse für entscheidende Gespräche im Vorfeld der deutschen Wieder-vereinigung 1989/90. Bundeskanzler Gerhard Schröder arbeitete nur ein knappes Jahr in Bonn, dann zogen Parlament und Regierung 1999 nach Berlin.


Interessierte Bürger können sich jetzt zur Besichtigun anmelden. Kontakt: Besucherdienst Haus der Geschichte: 0228/ 91 65-400 oder Besucherdienst-bonn@hdg.de

Und Beethoven leuchtet auch von einer grünen Ampel aus


Im Vorfeld der Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag Beethovens soll der größte Sohn der Stadt präsenter im Stadtbild werden. Der Verein Citymarketing hat vorgeschlagen, den Beethoven-Kopf im Grünlicht der Ampeln zu zeigen. Die ersten Schablonen kommen bereits zum Einsatz, zu sehen u.a. am Knoten- punkt Bertha-von-Suttner-Platz/ Oxfordstraße/ Kölnstraße und sind vom Oberbürgermeister offiziell präsentiert worden. Der freute sich über die Einfüh- rung der Beethoven-Schablone: "Eine gute Werbung".  Die Entscheidung, in welchem Umfang weitere Anlagen im Stadtgebiet mit den Schablonen bestückt werden, trifft  der Beirat zum Beethovenjubiläum.