Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

"White Dinner" in Bergisch Gladbach bei schönstem Sommerwetter

Eine neue "Fest-Kultur" entwickelt sich in unseren Breiten. Was vor 30 Jahren in Paris ein Zufallsprodukt war, wird hier-zulande mit viel Enthusiasmus organisiert. Jüngst wieder in Bergisch Gladbach. Bei über 30 Grad und strahlendem Son-nenschein kamen über 60 Personen und genossen das „weiße Abendessen“ auf dem Innenhof der Alten Dombach, einer ehemaligen Papierfabrik. Die Gäste durften nur "ganz in weiß" erscheinen und auch ihre mitgebrachten Utensilien durf-ten keine andere Farbe tragen. Elke Strothmann und ihre gleichnamige PR- und Eventagentur hatten dieses sehr indivi-duelle Fest  initiiert und zusammen mit dem Bürgerverein ‚Wir für GL‘ ausgerichtet.            Foto: Agentur Strothmann



Leichten Fusses wandern und dann entspannt und bequem
mit dem "Bergischen Wanderbus" wieder zurückfahren


Wandern im Bergischen Land - das ist populär, ist weit über die Grenzen der Landkreise hinaus ein Begriff und genießt zwischen Bergisch Gladbach und Wermelkirchen auch noch einen Sonderdienst: Den "Bergischen Wanderbus".


Der "Bergische Wanderbus" bringt sie seit 10 Jahren bequem und komfortabel in die schönsten Ecken des „ Wanderlandes“ mit zahlreichen gut ausgeschilderten Wanderwege. Auch in den beiden „Reisegärten“ Eifgen und Schöllerhof gibt es Haltestellen, wo Wanderer einen komfortablen Ein- oder Ausstieg aus einer Wanderung finden oder einfach nur Rast machen können.  Gastronomische Betriebe  finden sich im  aktuellen Mini-Flyer.

Der "Bergische Wanderbus" fährt jedes Jahr zwischen März und November an den Wochenenden und Feiertagen zwischen Odenthal und Wermelskirchen. Die neue Saison endet am 3. November 2019. Zusätzlich fährt der Wanderbus auch an verschiedenen Brückentagen (31.05., 21.06. und 04.10.2019).


Morgens setzt die erste Fahrt in Rösrath ein und fährt über Bensberg und Bergisch Gladbach durch Odenthal nach Wermelskirchen. Abends verkehrt der letzte Bus ebenfalls nach Rösrath zurück. Mit dem Bus können Sie eine Streckenwanderung unternehmen und unkompliziert wieder zurückkehren.

Der Wanderbus hat die Linienbezeichnung 267 und ist Bestandteil des Angebots des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS).  Es gelten die Tickets des VRS . Die Kurzstreckenregelung gilt nicht! Es wird ein Kleinbus für maximal 24 Personen eingesetzt. Fahrräder können leider nicht befördert werden.

Digital, individuell, regional und mit persönlichem Service: www.sunejo.de

Zwei Jungunternehmer rollen den Markt der Jobsucher auf -
Der Arbeitsplatz soll möglichst in 30 Minuten erreichbar sein

Ein Job-Center besonderer Art hat sich jüngst in Bergisch Gladbach aufgetan. Verlagsgeschäftsführer Timo Kuckelberg und die PR-Agentur erfahrene Laura Büchler taten sich zusammen und realisierten, was ihnen zuvor immer wieder in Gesprächen vorgehalten wurde. „Wir suchen Mitarbeiter“ hieß es auf der einen Seite, auf der anderen „Wo finde ich den Job in meiner Nähe, der mir das Auto erspart?“ Jobsuche und –vermittlung in der Region – das war das Zauberwort.


Mit ihrem Start-up „Suche neuen Job.de“, kurz Sunejo.de, gründeten die beiden Jungunternehmer ein service-orientiertes Online-Jobportal für die Region Rhein-Berg, Oberberg und Leverkusen. Und nachdem der Zuspruch von Unter-nehmen und Jobsuchenden in den ersten fünf Monaten bereits groß war, startet SuneJo.de jetzt auch im angrenzenden Rheinland durch. Unterstützt von Frank Kuckelberg, Herausgeber der Zeitschriften „GL Kompakt“ und "GL Kontakt“ für die Stadt und den Landkreis, Vater von Timo. Oevermann Networks, ein IT-Systemhaus ebenfalls aus Bergisch Gladbach, das zu den professionellsten und damit erfolgreichsten Full-Service-Internet-Agenturen des Rheinisch-Bergischen Kreises gehört, stieg als Dritter mit ins Boot.

SuneJo überzeugt seit seinem Start mit einem ganzheitlichen Konzept aus Online-Dienstleistung und persönlicher Beratung. Für Prokuristin Laura Büchler liegen die Erfolgsgründe der SuneJo GmbH & Co. KG auf der Hand: „Wir leben Regionalität. Das beginnt bei unserem starken regionalen Marketing über Social Media, Suchmaschinenoptimierung, Google Adwords und reicht  bis zur Werbung auf Linienbussen.

 Regionalität heißt für uns aber auch, dass der Jobsuchende auf Sunejo.de wirklich Jobs in der gewünschten Region findet. Außerdem muss sich der User nicht anmelden, er kann direkt auf der Seite einsteigen und Jobs fin-den.“Und Geschäftsführer Timo Kuckelberg weiß um die starke Konkurrenz auf dem Markt und gibt zu: „Die große Nachfrage hat uns überrascht. Umso mehr freuen wir uns, so schnell nach der Gründung schon expandieren zu können.“

Die Jungunternehmer stützen sich auf klare Voraussetzungen: „Bei uns lädt man keine fertige Stellenanzeige hoch. Wir nehmen uns Zeit, jede Anfrage persönlich zu bearbeiten, schauen uns Informationen zum Unternehmen an, sprechen über Zielgruppen und erarbeiten die Vorteile des Arbeitgebers. SuneJo optimiert auch bestehende Stellenanzeigen und schlägt Alternativen für eine gezieltere Anspra-che potenzieller Mitarbeiter vor.“ Dieser persönliche Service bringt offensichtlich den Erfolg. Timo Kuckelberg erklärt: „Wir erstellen eine professionelle Stellenan-zeige, die mit einem Vorschaulink geprüft wird und nach Freigabe online geht. Diese Qualität spüren auch die Nutzer.“

Mit dem Baby ins Museum - das gibt's nur in der Villa Zanders

Bergisch Gladbach: Einmal im Monat findet vormittags eine Sonderführung statt
 

Mit einer Sonderheit wartet das Kunstmuseum Villa Zan-ders in Bergisch Gladbach auf. Es gibt nicht nur regelmäßig begabten Künstlern der Ge-genwart eine Chance wie hier Tina Haase. Das Museum bie-tet einmal im Monat auch jun-gen Eltern die Möglichkeit, Aus-stellungen mit ihren Babys zu besuchen. 


Foto: © Martina Heuer

Das Angebot ist nicht neu. Aber vielleicht gerade deshalb muss man immer wieder mal auf diese Sonderheit hinweisen. Denn die gibt es nicht so oft im Lande. "Wir laden Sie an jedem ersten Mittwochvormittag des Monats ein, mit uns gemeinsam Kunst anzuschauen," sagen  das Kunstmuseum in Koopera-tion mit der Katholischen Familienbildungsstätte und bieten eine  kulturelle Bandbreite  von der Romantik bis zu aktuellen Ausstellungen von Künstlerin-nen und Künstlern der Gegenwart, jeweils im Rahmen einer kurzen Führung.


Die Orgnisatoren sagen: "Wir stellen uns ganz auf Sie und Ihr Baby ein. Wir haben das Museum zu dieser Zeit ganz für uns allein. Im Anschluss haben Sie bei einer entspannten Kaffeepause Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. " Da gibt es Betreuung für die Kleinen - sofern erwünscht - eine Spielecke und einen Krabbelteppich. Eingeladen sind Eltern mit ihren Babys bis zu zwölf Mona-ten. Eine Anmeldung ist wünschenswert. 

Anmeldung:

Kath. Familienbildungsstätte, Laurentiusstr. 4-12,Bergisch Gladbach, Tel. 02202 / 936390, info@bildungsforum-gladbach.de.;  5,50 Euro pro Erwachsener. 

Für ihre "Minimalschuhe" gab es jetzt den Gründerpreis 2018

Sie erhielt den Gründerpreis 2018 - Anna Yona

Wildling Shoes hat als Startup nicht nur Schuhe neu gedacht, sondern auch bei der Gestaltung der Zusammenarbeit in einem mittlerweile mehr als 50-köpfigen Team von Beginn an vieles einfach anders gemacht. Und das mit Erfolg - das junge erst vor drei Jahren gegründete Unternehmen in Gummersbach wurde jetzt mit dem Gründerpreis NRW 2018 ausgezeichnet.

Das von Anna und Ran Yona gegründete Startup hat sich zur Aufgabe gemacht, ein Stück Freiheit in ein Paar Schuhe zu packen. Minimalschuh nennt sich das innovative Schuhkonzept, welches Kindern und Erwachsenen das ursprüngliche Barfußlaufen näher bringen soll. 

Die minimale Sohle in ihrer maximalen Flexibi-lität mache das Fühlen des Bo-dens möglich, die Bewegung werde zu einem Erlebnis, heißt es. Die Idee des Startups war es, Mensch und Umwelt wieder zusammenzuführen.

Im Gegensatz zu konventionellen Schuhen - so sagen die Unternehmer - ermöglicht das Mini-malschuh-Konzept einen natürlichen Gang und gibt dem Träger damit die Freu-de an der Bewegung zurück. Wildling Shoes setzt auf robuste und langlebige Materialien aus Naturstoffen und beachtet bei der handgefertigten Produktion in Portugal die Einhaltung fairer Arbeitsbedingungen sowie Umweltstandards. Es gibt nur zwei Kollektionen pro Jahr für Kinder und Erwachsene.

Ein Superkino für die Kreisstadt Bergisch Gladbach?

Eine Stadt macht sich Gedanken über die Zukunft: Bergisch Gladbach. Bürgermeister Lutz Urbach will schon jetzt öffentlich Akzente setzen und die Diskussion um die künftigen Veränderungen in der Stadtmitte anstoßen. Urbach hat deshalb den Architekten Bernd Zimmermann gebeten, seine Ideen für eine Entwicklung der Flächen zu skizzieren. Entstanden ist ein ambitionierter Vorschlag, der in der Hauptsache den Neubau eines Kinocenters zum Inhalt hat. Angegliedert ist ein Park-haus mit 200 Stellplätzen. Die Visualisierungen, die Zimmermann vorgelegt hat 8unser Bild), sind zunächst Gedankenmo-delle.  Ganz aus der Luft gegriffen ist die Idee des Kinocenters im Stadtkern jedoch nicht. Mit Helmut Brunotte, Eigentümer des Bensberger Kinos und Marktführer im Großraum Köln, wurden bereits Gespräche geführt, und dieser zeigt sich hochgra-dig interessiert. Die Neubauten sollen an die Stelle der heutigen Verwaltungsgebäude am Konrad-Adenauer-Platz und An der Gohrsmühle rücken. Die Stadt denkt über eine Neuorientierung der Standorte ihrer Verwaltungssitze nach.



Außerdem in Planung: Ein beinahe magischer Kreisverkehr 

Rund 5000 Bürger haben sich in Bergisch Gladbach an einem Gestaltungsprozess für den neuen und die Stadt beherrschenden Kreisverkehr beteiligt. Jetzt hat eine Jury entschieden: Die Kreisstadt erhält als „Eingangsportal zur Innenstadt“ einen  "schwebenden Ring". Wie Wasserzeichen auf einer Papierrolle erscheinen auf dem Ring Wörter, die die Besonderheiten von Bergisch Gladbach herausstel-len. Bei Nacht wird das Objekt illuminiert, sodass der Ort auch in den Abendstunden erlebbar ist. Es gab 51 Vorschläge. Die erheblichen Kosten sollen durch Sponsoren aufgebracht werden.

Sie sind "Genuss-Botschafter" für das Bergische Land

Christopher und Alejandro Wilbrand, Inhaber und Küchenchefs im Hotel-Restau-rant „Zur Post“ in Odenthal, sind neue NRW-Genuss-Botschafter für das Ber-gische Land, das Ehepaar Danielle und Theo Bieger vom Krewelshof in Lohmar steht für die Region Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis.
Die neuen Genuss-Botschafter komplettieren ein Team von insgesamt 14 Bot-schaftern, die das Reise- und Genussland Nordrhein-Westfalen noch bekannter machen sollen. Jeder Genuss-Botschafter steht dabei für eine Region und ihre kulinarischen Besonderheiten. Eine Übersicht über die NRW-Genuss-Botschafter, die bisher von Tourismus NRW ausgewählt wurden, findet sich auf der Internet-seite www.dein-nrw.de/genuss-botschafter.

HORST BECKER - aus dem Nichts eine Erfolgsgeschichte geschrieben
- Jüngst wurde er mit dem Unternehmer-Preis ausgezeichnet

Horst Becker, Geschäftsführer der ISOTEC GmbH in Kürten, ist  mit dem Rheinisch-Bergischen Unternehmerpreis ausgezeichnet worden. Verliehen wurde der Preis in Form einer Skulptur und einer Urkunde im Grandhotel Schloss Bensberg vor rund 170 Gästen. Der Preis wird alle zwei Jahre an verdiente Unternehmer aus dem Kreis verliehen.


Der Rheinisch-Bergische Kreis, die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungs-gesellschaft mbH (RBW), die Kreissparkasse Köln –Direktion Rhein-Berg, die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land und die IHK Köln, Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg, hatten Horst Becker ausgewählt.


Die Geschichte von Horst Becker und des von ihm gegründeten Unternehmens ISOTEC ist wirklich wie aus dem Lehrbuch. Nach jahrelangem Tüfteln in der elterlichen Garage wurde die Firma im Jahre 1990 mit Unterstützung der Familie gegründet. Schnell entwickelte sich ISOTEC als Spezialist für die Sanierung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden an Gebäuden. Die Unternehmensgruppe besteht heute aus über 85 Fachbetrieben, die in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auf Mallorca vertreten sind.Die Jury hat Horst Becker ausgewählt, da er als Vorbild für Viele gelten kann.

Alles über "Dröppelmina" und die "Bergische Kaffeetafel" 

In einem Flyer sind 68 Restaurants aufgeführt, wo die Spezialitäten zu haben sind

Ob klein oder groß - die "Dröppelmina" ist  hilfreich bei der Kaffeetafel, aber auch  gern benutzt als Souvenir. Hier zeigt Gastronom Udo Güldenberg (Gronauer Wirtshaus, Berg. Gladbach) zwei  seiner  Prachtstücke.

Sie ist eine Spezialität und nur wirklich Einheimische wissen, was darunter zu verstehen ist: Die Bergische Kaffeetafel. "Sie ist eine Mischung aus Kaffeetrin-ken und Abendessen und die bekannteste kulinarische Spezialität unserer Region. Sie wird besonders oft von Gruppen nachgefragt“, weiß man bei der  Naturarena, die dazu einen Flyer bereit hält, in dem 68 Restaurants im Bergi-schen Land aufgeführt sind, in denen man so eine "Kaffeetafel" haben kann.


Man hat sich dabei für eine Übersichtskarte entschieden, da diese es den Gästen erleichtert, einen Gastgeber zu finden, der in der Nähe ihres Ausflugsziels liegt. Auf der Kartenrückseite findet man weitere Informationen zu den Restaurants, wie: Adresse, Telefonnummer und Preis pro Person.


Darüber hinaus bietet der Flyer viele interessante Informationen über die Her- kunft der beliebten kulinarischen Spezialität sowie die „Dröppelmina“, jene Zinkkaffeekanne, die bei keiner echten Kaffeetafel fehlen darf.


Zu bestellen  im Internet unter www.dasbergische.de, per Email an in-fo@dasbergische.de oder telefonisch unter 02204/843000.

Das oberbergische Gummersbach plant eine kleine architektonische  Besonderheit

Aus einer alten Gasstation wird ein Business-Haus mit Pfiff


Neben den drei bereits bekannten Großprojekten (Kino, Polizei und Amtsgericht) wird in Gummersbach im neuen Jahr noch ein weiteres, ziemlich ausgefallenes, auf den Weg gebracht. Eines, das Bürgermeister Frank Helmenstein zu recht als  „spektakulär“  bezeichnet: Die Umgestaltung der Halle 51, auch ehemalige Gasstation genannt. Sie ist neben Halle 32 das letzte Gebäude auf dem Steinmüllergelände, das an die Ära der Gummersbacher Dampfkesselfabrik erinnert und soll nun umgebaut und einer neuen Nutzung zugeführt werden. Die Pläne, die Investor Michael Korthaus jetzt  der Presse vorstellte, sind in der Tat ein „Hingucker“.  Besonderes Highlight der Architektur ist ein zur Steinmüller- allee hin „auskragender“ Riegel auf dem Dach (unser Bild).

Im Bestandsgebäude, also der jetzigen Halle 51, wird ein Restaurant mit Außenterrasse und Konferenzbereich behei- matet sein, im Anbau entstehen auf 1.500 qm Büroflächen. Im oberen Bereich des Komplexes wird es eine Skybar mit gläsernem Tanzboden sowie einen 500 qm großen Beach- club mit Strandbar, Loungemöbeln und Gartenpool geben. - Der Unternehmer investiert rund 4,5 Millionen Euro in das Projekt, die Fertigstellung ist für 2018 vorgesehen.