Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Die Soennecken eG im bergischen Overath ist mit dem Innovationspreis RHEINLAND GENIAL ausgezeichnet worden. Kreis-direktor Dr. Erik Werdel und Volker Suermann, Geschäftsführer der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW) übergaben soeben die Auszeichnung an Dr. Benedikt Erdmann, Vorstandsvorsitzender der Soennecken eG.


Die Soennecken eG erhielt den Innovationspreis RHEINLAND GENIAL


Die Soennecken eG erhält die Auszeichnung für die Entwicklung von innovati-ven Geschäftsmodellen. Sie hat sich von der Einkaufsgemeinschaft zu einer Händlergemeinschaft mit ganzheitlichen Lösungen für das Arbeiten und Büro der Zukunft entwickelt.


Die Genossenschaft hat rund 500 Mitgliedshändler, die Produkte und Dienstleis-tungen rund ums Büro verkaufen, und unterstützt sie bei Vermarktung, Finan-zierung und Logistik. Ihr Namensgeber ist Friedrich Soennecken (1848-1919), ein höchst innovativer Kaufmann, der als Erfinder von Locher, Ringbuch und Akten-ordner gilt. Die große Zeit von Lochern, Aktenordnern und herkömmlicher Büro-arbeit ist jedoch vorbei.

Die Soennecken-Logistik ist zur größten und modernsten der Branche geworden. Die Mitglieder haben die Möglichkeit, auf den Betrieb eines eigenen Lagers komplett zu verzichten.  Mit dem Kauf des Traditionshändlers Ortloff in Köln und der Nordanex-Gruppe stärkt die Soennecken gezielt ihr Büro-Know how und ergänzt es mit einem gewachsenen Netzwerk an IT-Spezialisten – immer nach dem Motto: Innovation aus Tradition.

Die Soennecken eG ist schon das vierte Unternehmen im Kreis, das den Award Rheinland GENIAL erhält. „Wir könnten noch viele Betriebe nominieren“, verwei-sen Kreisdirektor Dr.Erik Werdel und RBW-Geschäftsführer Volker Suermann auf die Qualität der Unternehmen in Rhein-Berg. Den Innovationspreis hatten zuvor schon die ASS Maschinenbau GmbH in Overath, die joke Technology GmbH und Miltenyi Biotec BV & Co. KG, beide ansässig in Bergisch Gladbach, erhalten.


 Ihr Papier war international ein Aushängeschild für Berg.Gladbach  - Jetzt hat die Gohrsmühle nach 200 Jahren den Betrieb eingestellt


Ende April 2021 hat die Papierfabrik Zanders Paper GmbH Insolvenz angemeldet. Am 01. Mai , dem "Tag der Arbeit", stellte sie die Arbeit ein. Das einst so renom-mierte und international aktive Unternehmen hörte auf zu existieren. Die Kreis-stadt Bergisch Gladbach verlor eines seiner bedeutendsten Wahrzeichen. Eine prägende Ära der Stadtgeschichte ging nach fast 200 Jahren zu Ende. Und rund 300 Mitarbeiter verloren ihren Arbeitsplatz.

Das Zanders-Areal ist eine sehr zentral gelegene und 37 Hektar große Fläche. Das entspricht in etwa der Größe von 52 Fußballfeldern. Die Stadt Bergisch Gladbach hat die Grundstücke und die auf ihnen befindlichen Gebäude 2017 und 2018 in zwei Tranchen gekauft. Neben großen Produktions- und Lagerhallen, Werkstät-ten und Laboren gibt es auch ein betriebseigenes Kraftwerk und mehrere Kläran-lagen auf dem Areal. Für die künftige Stadtentwicklung birgt das Gelände insge-samt ein großes Potential. Aber ganz klar ist die Zukunft hier nicht.

So soll Handel und der Gastronomie im Bergischen geholfen werden

Wirtschaftsförderer haben die Kampagne "Gemeinsam geht's rheinbergauf" gestartet

Aktuell sind Handel und Gastronomie im Rheinisch-Bergischen Kreis gut gefüllt, weil die Menschen nach langen Einschränkungen wieder etwas erleben möchten. Doch noch immer ist die Situation fragil. Darum haben die Wirtschaftsförderer der acht Kommunen des Kreises und die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW) ein Maßnahmenpaket geschnürt, das den aktuellen Neustart flankiert, aber auch zu einer dauerhaften Belebung vor allem der Innenstädte beitragen soll. Begleitet werden die Maßnahmen durch die Kampagne #rheinbergauf.

Online-Handel, Essen to go, Events per Streaming, Kultur aus der Box, Sport im eigenen Wohnzimmer, daran haben sich die Menschen in den letzten Monaten gewöhnt. Es besteht die Gefahr, dass es bei der Gewöhnung bleibt. Für die von der Krise besonders betroffenen Branchen Handel, Gastronomie, Hotellerie, Kul-tur, Freizeit und Veranstaltungswirtschaft bleibt die Unsicherheit über den Ver-lauf der Pandemie und die Angst vor erneuten Einschränkungen dazu. Darauf gehen die Wirtschaftsförderer im Rheinisch-Bergischen Kreis ein und haben ein Maßnahmenpaket zur Unterstützung geschnürt.

Es beinhaltet die Unterstützung der Außengastronomie und die Ermöglichung von Events in den Städten und Gemeinden, es macht auch Beratungsangebote für mehr digitale Präsenz sowie neue Geschäftsmodelle und Marktzugänge.

Der bekannte Heider-Druck gibt seinen Betrieb auf 


"... zwingt uns die allgemeine Ent-wicklung der Druckbranche und speziell das Segment Zeitungs-druck dazu, unsere Drucktechnik zum 30. Juni 2021 einzustellen..." Mit diesen Worten hat sich das über Bergisch Gladbach weit hinaus bekannte Unternehmen Heider Druck GmbH von seinen Kunden verabschiedet und die Schließung bekanntgegeben.

Hans-Martin Heider (Bild links) formulierte im Namen des kompletten Familien-betriebes und betonte:"Die Corona-Pandemie hat in unserem Haus gravierende und leider auch irreversible Auftragsrückgänge im Zeitungsdruck, unserem Pro-duktionsschwerpunkt, mit sich gebracht. Nach Prüfung aller denkbaren Szena-rien hat sich die Geschäftsführung gemeinsam mit dem Betriebsrat frühzeitig zu diesem Schritt entschlossen, um eine geordnete und sozial ausgewogene Schlie-ßung des Druckbetriebes auf dem Wege eines Sozialplans noch möglich zu machen"


Die Heider Druck GmbH schließt indessen nicht gänzlich ihr operatives Geschäft. H.M.Heider: "Wir bleiben am bisherigen Standort im Digitaldruck und in der Druckvorstufe für Sie tätig. Darüber hinaus bieten wir unseren Zeitungskunden die Produktion und den Versand Ihrer Zeitungen in Kooperation mit Weiss-Druck in Monschau an."


Bei Heider erschien 1949 zum erstenmal die „Bergische Landeszeitung“ , die seit 1952 in Köln im  Heinen-Verlag herausgegeben wird. Heute bleibt an der Paffra-ther Straße nur noch der Heider Verlag – der den beliebten Bergischen Kalender herausgibt. Rund 130 Mitarbeiter verloren ihren Arbeitsplatz.



Da staunte die internationale Bier-Jury bei ihrem Test bestimmt nicht schlecht

Eine Gold-Medaille für "Dunkles Dubbel" aus Bergisch Gladbach


Die weltweit gerühmte belgische Bierkultur (siehe „Gastronomie“) stand jüngst bei Meininger’s International Craft Beer Award im Mittel-punkt. Die Fachjury aus Biersommeliers, Brauern und weiteren Exper-ten aus Forschung und Lehre machte sich zudem auf die Suche nach den besten Sauer- und Fruchtbieren. Gut 120 Biere stellten sich dem kritischen Votum, 30 Bieren gelang es letztlich, in der Blindverkostung eine Medaille zu erringen. Dabei war - nahezu sensationell - auch ein Bier aus Bergisch Gladbach-Schildgen. Anlaß genug für die "Bergische Landeszeitung" darüber ausführlich zu berichten (Bild links).


Macher sind die beiden Hobby-Brauer Sebastian Kaiser und Björn Thomas und das Bier trägt den geheimisvollen Namen "Dukebergh's Dubbel". Es ist nach einem hellen "Wiess" (auch "Dukebergh's") schon das zweite Craftbier der beiden. Hergestellt - wie die Zeitung berichtet - in der Brauerei Ale Mania in Bonn. Ein brauner Kandis-Zucker verleiht dem Bier seine leichte Süße und einen Alkoholgehalt von 6,5 Prozent. Rund 2400 Flaschen davon sind seit Januar abgefüllt und stehen überregional zum Verkauf.


Das helle Wiess soll besonders süffig sein, sagt die "Bergische Landes-zeitung", und kann normalerweise  im Hotel-Retaurant "Zur Post" in Odenthal probiert werden.

Bergisches Museum:  Das Herz des Hammerwerks schlägt wieder


Zuletzt musste noch die Feuerwehr ran, um dem neuen Wasserrad des Ham-merwerks im Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe den nötigen Anschub zu verleihen. Rund 15 m³ Wasser wurden in das Wasserbek-ken geleitet, das für die Sanierung vorübergehend trockengelegt werden musste. Dann aber konnte es losgehen mit dem ersten Testbetrieb nach rund drei Jahren Stillstand.


Dem stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins, Herbert Ommer, kam die Ehre zu, den Platz am Hammer einzunehmen, an dem noch bis in die 1950er Jahre hinein Raffinierstahl für die Klingenindustrie gefertigt wurde. „Wir haben sehr lange darauf gewartet, unseren Besuchern dieses eindrucksvolle Erlebnis wieder vorführen zu können“, berichtet Ommer. „Mich freut es sehr, dass wir heute dank der erfahrenen Mühlenbauer an diesem Tag angelangt sind.“ Mehr-fach kamen die Profis den weiten Weg aus Mulda in Sachsen nach Bergisch Gladbach, nachdem der Förderverein des Museums Anfang des Jahres grünes Licht für die Reparaturen gegeben hatte. 60 000 Euro waren dafür notwendig.


Seit 25 Jahren TechnologiePark Bergisch Gladbach


25 Jahre Gründungsförderung für Bergisch Gladbach und den Rhei

nisch-Bergischen Kreis. Als die Firma Siemens Interatom 1994 ihren Standort in Bergisch Gladbach-Moitzfeld aufgab, verloren hoch quali-fizierte Ingenieure und Wissenschaftler (zu Spitzenzeiten 1.800) dort ihren Arbeitsplatz. Mehr als 40.000 m2 Gebäudenutzfläche drohten auf ca. 12 ha Gesamtfläche zur Industriebrache zu verkommen.


In dieser Situation gelang es der Stadt Bergisch Gladbach, dem Rhei-nisch-Bergischen Kreis und der Kreissparkasse Köln, einen privaten Investor zu bewegen, das Gelände zu kaufen und die Umstrukturie-rung in einen modernen Technologiepark anzugehen. Gleichzeitig wuchs die Idee, dort ein Gründerzentrum als Starthilfe für innovative und technologieorientierte Unternehmensgründungen anzusiedeln: Das Rheinisch-Bergische TechnologieZentrum (im Folgenden: RBTZ) entstand im Dezember 1994 als eine Einrichtung der kommunalen und regionalen Wirtschaftsförderung im neu geschaffenen Technologie-Park. 90 Unternehmen sind heute im TBG einschließlich der Mieter im RBTZ ansässig und bieten rd. 2000 Mitarbeitern Arbeit, darüber hinaus Studien- und Ausbildungsplätze.

Jeder soll erfahren: "So schön ist es in unserem Bergischen Land"

Weil die Corona-Krise natürlich auch die bergische Tourismuswirtschaft schwer getroffen hat, haben sich einheimische Fachleute was einfallen lassen. „Das Bergische“, die Tourismus-Organisation des Oberbergischen, des Rheinisch-Bergischen und des Rhein-Sieg-Kreises, haben unter dem Titel „Wir lassen Euch…“ eine aktuelle Marketingkampagne gestartet, Stoßrichtung Niedersachsen, aber auch Holland und Belgien.

Die Marketingaktion richtet sich an die einheimische Bevölkerung, an die Menschen im nördlichen Nordrhein-Westfalen, an ausgewählte Städte in Niedersachsen sowie an Niederländer und Belgier.


"Auf den großformatigen Plakaten, die wir in den Zielmärkten schalten, sind Menschen beim Radfahren und Wandern oder in der Gastronomie zu sehen. Die dazugehörigen Slogans beginnen immer mit den Worten ,Wir lassen…‘, darauf folgen kurze Sätze, wie ,Wir lassen nichts an-brennen‘ oder ,Wir lassen die Kirche im Dorf‘“, erläutert Tobias Kelter, Geschäftsführer von „Das Bergische“, die Zielmärkte und den Aufbau der Kampagne.


„Die prägnanten Aussagen sollen Aufmerksamkeit erzeugen und dafür sorgen, dass unsere schöne Heimat als Urlaubsregion wahrgenommen wird. Flankiert werden die Anzeigen durch umfangreiche Maßnahmen in den sozialen Medien und Radiowerbung“, erläutert Stephan Santelmann, Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Mit dem Baby ins Museum - das gibt's nur in der Villa Zanders

Bergisch Gladbach: Einmal im Monat findet vormittags eine Sonderführung statt
 

Mit einer Sonderheit wartet das Kunstmuseum Villa Zan-ders in Bergisch Gladbach auf. Es gibt nicht nur regelmäßig begabten Künstlern der Ge-genwart eine Chance wie hier Tina Haase. Das Museum bie-tet einmal im Monat auch jun-gen Eltern die Möglichkeit, Aus-stellungen mit ihren Babys zu besuchen. 


Foto: © Martina Heuer

Das Angebot ist nicht neu. Aber vielleicht gerade deshalb muss man immer wieder mal auf diese Sonderheit hinweisen. Denn die gibt es nicht so oft im Lande. "Wir laden Sie an jedem ersten Mittwochvormittag des Monats ein, mit uns gemeinsam Kunst anzuschauen," sagen  das Kunstmuseum in Koopera-tion mit der Katholischen Familienbildungsstätte und bieten eine  kulturelle Bandbreite  von der Romantik bis zu aktuellen Ausstellungen von Künstlerin-nen und Künstlern der Gegenwart, jeweils im Rahmen einer kurzen Führung.


Die Orgnisatoren sagen: "Wir stellen uns ganz auf Sie und Ihr Baby ein. Wir haben das Museum zu dieser Zeit ganz für uns allein. Im Anschluss haben Sie bei einer entspannten Kaffeepause Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. " Da gibt es Betreuung für die Kleinen - sofern erwünscht - eine Spielecke und einen Krabbelteppich. Eingeladen sind Eltern mit ihren Babys bis zu zwölf Mona-ten. Eine Anmeldung ist wünschenswert. 

Anmeldung:

Kath. Familienbildungsstätte, Laurentiusstr. 4-12,Bergisch Gladbach, Tel. 02202 / 936390, info@bildungsforum-gladbach.de.;  5,50 Euro pro Erwachsener. 

Sie sind "Genuss-Botschafter" für das Bergische Land

Christopher und Alejandro Wilbrand, Inhaber und Küchenchefs im Hotel-Restau-rant „Zur Post“ in Odenthal, sind NRW-Genuss-Botschafter für das Bergische Land, das Ehepaar Danielle und Theo Bieger vom Krewelshof in Lohmar steht für die Region Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis.
Diese Genuss-Botschafter komplettieren ein Team von insgesamt 14 Botschaf-tern, die das Reise- und Genussland Nordrhein-Westfalen noch bekannter ma-chen sollen. Jeder Genuss-Botschafter steht dabei für eine Region und ihre kulinarischen Besonderheiten. Eine Übersicht über die NRW-Genuss-Botschafter, die bisher von Tourismus NRW ausgewählt wurden, findet sich auf der Internet-seite www.dein-nrw.de/genuss-botschafter.

Alles über "Dröppelmina" und die "Bergische Kaffeetafel" 

In einem Flyer sind 68 Restaurants aufgeführt, wo die Spezialitäten zu haben sind

Ob klein oder groß - die "Dröppelmina" ist  hilfreich bei der Kaffeetafel, aber auch  gern benutzt als Souvenir. Hier zeigt Gastronom Udo Güldenberg (Gronauer Wirtshaus, Berg. Gladbach) zwei  seiner  Prachtstücke.

Sie ist eine Spezialität und nur wirklich Einheimische wissen, was darunter zu verstehen ist: Die Bergische Kaffeetafel. "Sie ist eine Mischung aus Kaffeetrin-ken und Abendessen und die bekannteste kulinarische Spezialität unserer Region. Sie wird besonders oft von Gruppen nachgefragt“, weiß man bei der  Naturarena, die dazu einen Flyer bereit hält, in dem 68 Restaurants im Bergi-schen Land aufgeführt sind, in denen man so eine "Kaffeetafel" haben kann.


Man hat sich dabei für eine Übersichtskarte entschieden, da diese es den Gästen erleichtert, einen Gastgeber zu finden, der in der Nähe ihres Ausflugsziels liegt. Auf der Kartenrückseite findet man weitere Informationen zu den Restaurants, wie: Adresse, Telefonnummer und Preis pro Person.


Darüber hinaus bietet der Flyer viele interessante Informationen über die Her- kunft der beliebten kulinarischen Spezialität sowie die „Dröppelmina“, jene Zinkkaffeekanne, die bei keiner echten Kaffeetafel fehlen darf.


Zu bestellen  im Internet unter www.dasbergische.de, per Email an in-fo@dasbergische.de oder telefonisch unter 02204/843000.