Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Immer wieder ein "feierlicher Akt" - der Spargelanstich, wie unsere Archivbilder aus Rheinland-Pfalz zeigen. Diesmal aber leider nur virtuell. Die Genießer haben schon länger darauf gewartet, jetzt ist er überall zu kaufen, nicht nur der Pfälzer Spargel. Die Ernte hat schon vor Ostern begonnen, die Aussichten für diese Saison stimmen: „Die Mengen sind gut, die Qualität ist bestens“, sagt Hans-Jörg Friedrich vom Pfalzmarkt in Mutterstadt, der jährlich 1200 Tonnen Spargel vermarktet.


Die Spargelsaison ist eröffnet,  wie so Vieles jedoch nur virtuell  - 
Und zur Erinnerung:  Der Bornheimer Spargel ist eine EU-Spezialität 


Nordrhein-Westfalen liegt beim Spargelanbau mit einer Anbaufläche von rund 4200 Hektar bundesweit auf dem zweiten Platz vor Brandenburg, nur in Nie-dersachsen wird mehr angebaut. Darauf hat Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser am 15. April 2021, bei der virtuellen Eröffnung der nordrhein-westfälischen Spargelsaison 2021 hingewiesen. Bis zum Ende der Saison am Johannistag am 24. Juni werden in Nordrhein-Westfalen etwa 21.300 Tonnen Spargel geerntet.


Schwerpunkte des rheinischen Spargelanbaus liegen am Niederrhein, rund um Walbeck und im Raum Brüggen, im südlichen Rheinland rund um Bornheim und im Raum Dormagen. Aber auch in allen anderen Regionen des Rheinlands mit Ausnahme der Höhengebiete wächst Spargel.

Die Spargelbetriebe sind zum größten Teil Familienbetriebe. Etwa 70 Prozent des Spargels werden direkt vermarktet, ab Hof, auf Wochenmärkten und an Ver-kaufsständen. Der Walbecker und der Bornheimer Spargel sind inzwischen als EU-Spezialität geschützt und haben sich über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Frischen Spargel erkennt man an den feuchten Schnittstellen und am Quietschen, wenn man Spargelstangen aneinander reibt. Spargel sollte möglichst frisch verzehrt werden. Eingeschlagen in ein feuchtes Tuch kann er im Kühlschrank wenige Tage aufbewahrt werden.


Der erste gartenbauliche Anbau von Spargel findet sich übrigens schon bei den Römern im klimatisch geschützten südwestlichen Gebiet der Köln-Bonner Bucht, dem heutigen Bornheim/Rheinland. Schon damals diente Bornheim als Obst- und Gemüsegarten für die römischen Kolonien Colonia bonnensis (Bonn) und Colonia aggrippina (Köln). An der wohlschmeckenden Pflanze erfreute sich damals vor allem der wohlhabende römische Adel.

Bundesnotbremse verbietet OP-Masken im öffentlichen Nahverkehr


Mit Inkrafttreten des neuen Infektionsschutzgesetzes am 23. April, haben sich auch die Regelungen zur Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) verschärft. Jetzt sind Masken des Standards FFP2, KN95 oder N95 Pflicht !  OP-Masken (Bild links) sind nicht mehr zulässig.


Die Maskenpflicht im NRW-Nahverkehr gilt schon beim Betreten von Bahnhöfen, Bahnsteigen und Haltestellen sowie in allen Bussen und Bahnen. Wer keine zulässige Maske trägt, muss ohne vorherige Ermahnung ein Bußgeld von bis zu 150 Euro zahlen.Da sich diese neue Regelung auf alle Einrichtungen im Nahver-kehr bezieht, gilt die verschärfte Maskenpflicht auch in den Kunden-Centern.
Insgesamt soll damit die Sicherheit nochmals erhöht werden. In Bussen und Bahnen sei so der bestmögliche Schutz vor Ansteckung gegeben, heißt es.

Köln und Düsseldorf unterstützen den Kauf von Lastenrädern 


Köln und Düsseldorf setzen ihre Förderprogramme für die Anschaffung von Lastenrädern wieder in Gang. Dafür stellen die Städte stattliche Beträge zur Verfügung. Köln ist m it 500 000 Euro dabei, Düsseldorf sogar mit einer Million. Lastenräder werden bereits erfolgreich von Transport- und Logistikunterneh-men, aber auch von Familien eingesetzt. Kinder können per Lastenrad emissi-onsarm zur Kindertagesstätte, zur Grundschule oder in der Freizeit befördert werden. Das motorisierte "Elterntaxi" wird durch die klimafreundliche Alterna-tive entbehrlich. Ausführlicher Bericht siehe "Köln".

So hoch sind die Bodenpreise für den individuellen Wohnungsbau - Sie stiegen in Overath um 15 % und in Leichlingen sogar um 20 %

Der Gutachterausschuss für den Rheinisch-Bergischen Kreis hat seinen jährlichen Grundstücksmarktbericht für das Jahr 2020 herausgebracht. Dieser nimmt das Marktgeschehen in der Region unter die Lupe und analysiert es. Der Bericht umfasst das gesamte Kreisgebiet mit Ausnahme der Stadt Bergisch Gladbach, für die ein eigener Gutachterausschuss bestellt ist.


Der Grundstücksmarktbericht gibt die Verkäufe von bebauten und unbebau-ten Grundstücken, Eigentumswohnungen, land- und forstwirtschaftlichen sowie weiteren Flächen wieder. Danach ist die Zahl der verkauften Baugrund-stücke für Ein- und Zweifamilienhäuser von 213 im Jahr 2019 auf 169 gefallen. Damit liegt die Zahl der verkauften Baugrundstücke dieser Art niedriger als in den vergangenen fünf Jahren. Prozentual gesehen stellt das einen Rückgang von rund 20 Prozent dar.


Die Bodenpreise für den individuellen Wohnungsbau stiegen in allen Kommunen des Zuständigkeitsbereiches gegenüber dem Vorjahr um rund 10 Prozent an, in Overath sogar um 15 und in Leichlingen um 20 Prozent.


Die meisten Baugrundstücke wurden in Overath verkauft (42). Es folgen Kürten (31), Burscheid (22), Wermelskirchen (21), Rösrath und Odenthal 18 sowie Leichlingen (17). Für ein Baugrundstück in einer guten Wohnlage mussten die Käufer in Leichlingen mit einem durchschnittlichen Preis von 525 Euro/m² (2019: 440 Euro/m²) am tiefsten in die Tasche greifen. Es folgen Rösrath mit 500 Euro/m² (440 Euro/m²) und Odenthal mit 450 Euro/m² (410 Euro/m²).


Mit einem Wert unter 300 Euro/m² vergleichsweise günstig ist eine gute Wohn-lage in der Gemeinde Kürten und der Stadt Wermelskirchen. Dort kostete der Quadratmeter für ein voll erschlossenes Grundstück 290 beziehungsweise 280Euro/m². Großstädter aus Köln zieht es nach Rösrath und Overath.

Jetzt brauchen die Lebensretter der DLRG selber Hilfe





Sie kamen morgens zum Bootssteg am Sorpesee (Sauerland), die Boots-führer der DLRG, und trauten ihren Augen nicht: Ihr Rettungsboot lag nicht mehr wie erwartet sicher vertäut am Steg. Es war vollge-schlagen vom Seewasser und zur Hälfte schon versunken. Ein Schock für die ehrenamtlichen Lebensretter der DLRG-Rettungswacht in Lang-scheid. Diesmal war es kein Anschlag von Raudies. Diesmal war es der Zahn der Zeit, der das 16 Jahre alte Rettungsboot zum Wrack gemacht hatte.

Wasser war in die marode Bordwand eingedrungen, hatte den Innenbordmotor total geflutet, Echolot und Bordfunkgeräte zerstört, Handfunkgeräte und Notfallrucksack bereits im Sorpesee versenkt. Eine Katastrophe für die Langscheider Retter.


Auch wenn die Versicherung einen kleinen Teil des Schadens abdeckt – Geschäftsführer Matz Hennecke weiß: „Aus heutiger Sicht werden wir so im Sommer nicht für die Wassersicherheit der Badegäste am Sorpesee sorgen können.“


Die DLRG benötigt Hilfe. Allein die Reparatur des Motors kostet runde 5.000 Euro. Die aber sind nicht vorhanden. Jetzt ist Spendenbereitschaft angesagt. Schon mit 15 oder 30 Euro können Schäden beseitigt werden. 50 Euro helfen zur Anschaffung eines neuen Motors. – Ohne Boot können die Retter den Wachdienst in diesem Jahr nicht sicherstellen. Am Sorpesee, Bild links, im Dreieck von Olpe, Arnsberg und Iserrlohn.


Wer helfen will, kann dies tun unter DLRG, IBAN DE87 2501 0030 0660 0003 05.

Die Stadt Siegburg erinnert an Engelbert Humperdinck

Der in der Kreisstadt geborene Komponist ist vor 100 Jahren gestorben 


Siegburg feiert seinen großen Sohn: Der 1854 am Siegburger Markt geborene Komponist Engelbert Humperdinck starb vor 100 Jahren. Für die Kultur-schaffenden der Kreisstadt Anlass genug, ihn mit einem vielfältigen Programm zu würdigen.Neben dem Walking Theatre der Studiobühne im Kaldauer Waldkindergarten (4. bis 12. September), angelehnt an Humperdincks bekanntestes Werk, die Märchen-oper "Hänsel und Gretel", wird es unter anderem eine Aufführung der Oper "Königskinder" (4. September) und ein wissenschaftliches Symposium (24. bis 26. September) im neuen Rhein Sieg Forum geben.

Die zentrale Veranstaltung, gleichzeitig der Auftakt des Humperdinckjahres 2021, ist die Ausstellung "Hokuspokus Hexenschuss", die den wohl bekanntesten Siegburger vom 21. März bis 9. Mai in dessen Geburtshaus, heute Stadtmuseum am Markt, als "Menschen, Rheinländer und Komponisten" in den Blick nimmt. Die Ausstellung wandert später in Teilen in die Partnerstädte Bonn, Bayreuth, Nümbrecht und Xanten, weitere Wirkungsstätten des Tondichters.

Die Ausstellung sucht den Menschen hinter dem Werk, das an der Wegscheide zwischen Romantik und Moderne, zwischen Pathos und Zwölftontechnik steht. Sie fasst Leben und Werk Humperdincks in seinen musikalischen Facetten und seinen persönlichen Lebensstationen zusammen und zeigt: Engelbert Humperdinck ist viel mehr als Hänsel und Gretel. Er ist Kind, Ehemann und Vater, Schüler und Lehrer, Musiker, Komponist und ein Mensch mit liebenswürdigen und eigenwilligen Vorlieben für guten Wein und sein geliebtes Opel-Fahrrad. Er ist ein Vertreter seiner Zeit und zugleich ein solitärer Meister der Musik, der die Konkurrenz mit scharfzüngigen Kommentaren überzieht. "Triviale Machart" - so urteilte er über Verdis "La Traviata". Anton Bruckners achte Symphonie quälte ihn mit "endloser Monstrosität".

Wird das ein neues Festival-Gelände für Siegburg?


So soll der Vorplatz in Siegburg einmal aussehen, wenn er fertig ist. Er wertet die Hallenentree-Situa-tion deutlich auf. Tagungsgäste oder Konzertbesu-cher verbringen die Pause im Freien auf der Tribüne, erfreuen sich am Fontänenbrunnen. Für Licht sorgen drei Stelen auf der großen und vier Fahnenmaste mit Strahlern auf der kleinen Tribüne. An den Seiten ist grüne Einfassung in Form von Neuanpflanzungen erkennbar. Diesem Verweilzweck nachgeordnet ist die Option, Veranstaltungen durchzuführen. Künstle-rische Darbietungen, etwa des benachbarten Gymnasiums Alleestraße, sind möglich, ihre Anzahl aber auf zehn pro Jahr mit jeweils maximal 200 Zusehern begrenzt.



Aus dem neuen Jahrbuch „Kulinarik im Rhein-Sieg-Kreis“

Vom Biogemüse über heimische Gin-Bren-nereien bis hin zur historischen Betrach-tung von jüdischen Metzgereien – das Jahrbuch 2021 des Rhein-Sieg-Kreises steht mit 29 Beiträgen ganz im Zeichen der „Kulinarik“. Landrat Sebastian Schuster hat das 232 Seite starke Werk vorgestellt. Es ist für 13,50 € zu haben.

Demnächst auch "Knöllchen" für Radler im Siebengebirge

Seit dem Jahr 2013 stellt der Wegeplan im Siebengebirge klar: Besucher dürfen nur entsprechend gekennzeichnete Wege be-gehen oder befahren. So kennzeichnet ein rotes Dreieck einen Wanderweg, ein gelbes Dreieck erlaubt das Radfahren, blaue Drei-ecke markieren Reitwege. Ehemalige Pfade und Wege ohne Markie-rung dürfen nicht genutzt werden, quer-feldein marschieren oder fahren ist ohnehin untersagt. Leider halten sich nicht alle Erholungssuchenden im Siebengebirge an diese Regeln.

In der letzten Zeit häuften sich bei den zuständigen Behörden besonders die Klagen über Fahrer von Mountainbikes sowie über freilaufende Hunde im ältesten Waldnaturschutzgebiet Deutschlands. Die Untere Naturschutzbehörde des Rhein-Sieg-Kreises entschloss sich daher, zusammen mit dem Forstamt Rhein-Sieg-Erft und den Ordnungsämtern der Städte Bad Honnef und Königswin-ter Kontrollen durchzuführen. Dabei wurden bereits in mehreren Fällen Verwarn-gelder für Verstöße gegen die Naturschutzgebietsregeln erhoben. Zehn  Biker  erhielten kürzlich  einen Bescheid über ein Verwarngeld in Höhe von 55 Euro. 

Rund 104 km Radwege stehen den Bikern im Siebengebirge zur Verfügung. Trotz-dem werden "illegale Trails" genutzt. Die Folgen: Wurzelschäden an Bäumen und Erdreichabspülungen sowie Beinaheunfälle mit Wanderern. Hinzu kommen bis zu fünf von freilaufenden Hunden gewilderte Rehe jährlich. Künftig wird der neu eingerichtete Umweltordnungsdienst des Rhein-Sieg-Kreises in den Naturschutz-gebieten unterwegs sein und das Verhalten der Erholungssuchenden kontrollie-ren. Wenn es sein muss, werden auch "Knöll-chen" verteilt, denn Ermahnungen alleine fruchten oft leider nicht.

Das ist mal ein Knaller: Bonn  in den Top Ten der Tourismus-Welt  
Die Bundesstadt belegt Platz 5 in der Beliebtheits-Skala

Bonn gehörte 2020 zu den zehn Top-Städtereisezielen der Welt. Der Reiseführer „Lonely Planet“ hat die Bundesstadt auf Platz fünf der attraktivsten Destinatio-nen  gewählt. Überzeugt hat die Reiseexperten u.a. die Bonner Museumsland-schaft, die politische Geschichte Bonns und die Lage am Rhein.


 Und das ist die Reihenfolge

1. Salzburg, Österreich (Bild links)
2. Washington, D.C., USA
3. Kairo, Ägypten
4. Galway, Irland
5. Bonn, Deutschland
6. La Paz, Bolivien
7. Kochi, Indien
8. Vancouver, Kanada
9. Dubai, Vereinigte Arabische Emirate
10. Denver, USA

 

Diese Verpackung soll gegen die bösen Borkenkäfer schützen
 

Rund 27 Prozent der Landesfläche in Nordrhein-Westfalen sind bewaldet, über 80 Prozent der Waldfläche sind in Privat- und Kommunalbesitz. Stürme und die lang andauernde Trockenheit haben dem Wald stark zugesetzt und die Aus-breitung des Borkenkäfers wesentlich begünstigt. Stattliche Fichten sterben großflächig ab.


Die beste Lösung wäre es, wenn die Bäu-me gefällt und abtransportiert werden könnten, bevor die neuen Käfer aus der Borke ausschwärmen. Doch was tun, wenn das nicht geht, wenn die Absatzwege verstopft sind?

Fachleute lassen die kranken Bäume jetzt fällen und bis zu 250 Stämme in wetterfeste Folie einwickeln ! Sie ziehen zwei Folienlagen über den Holzstapel und verschweißen sie mit den zuvor ausgelegten Folien. So entsteht eine innere und eine äußere Hülle. Über ein Ventil lässt sich beobachten, wie viel Sauerstoff im Inneren ist beziehungsweise ob die Folie intakt ist. Die Holzstämme werden ab dem kommenden Jahr nach und nach wieder befreit und der normalen Waldwirtschaft wieder zugeführt. Das ist für Wald und Holz NRW eine Test.  Mit der Holzkonservierung will man  nach den Erfahrungen mit Sturmholz jetzt auch der Borkenkäfer-Katastrophe beikommenn.


316 Milliarden Euro - In Nordrhein-Westfalen wurde richtig viel Geld verdient

Höchste Einkommen gibt es in Meerbusch und Odenthal

Von allen 396 nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden verzeichneten zuletzt Meerbusch (Rhein-Kreis Neuss) mit durchschnittlich 63 024 Euro je Steu-erpflichtigen, Schalksmühle (Märkischer Kreis) mit 54 343 Euro und Odenthal (unser Bild) im Rheinisch-Bergischer Kreis mit 54 113 Euro die höchsten Durch-schnittseinkommen. Die Großstadt mit den höchsten Durchschnittswerten zwischen Rhein und Weser war Bergisch Gladbach im Rheinisch-Bergischer Kreis mit 45 830 Euro je Steuerpflichtigen auf Platz 18 gefolgt von Düsseldorf (45 434 Euro). Am unteren Ende der Einkommensskala rangierten Gelsenkirchen (29 544 Euro), Duisburg (28 932 Euro) und Weeze (Kreis Kleve) mit 27 171 Euro . Die Zahlen beruhen auf den Ergebnissen der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2014. Sie konnten erst jetzt veröffentlicht werden.

Und: Die Zahl der in Nordrhein-Westfalen lebenden Einkommensmillionäre stieg im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent auf 4 443. In absoluten Zahlen betrachtet, standen die Städte Köln und Düsseldorf mit 402 bzw. mit 401 Einkommens-millionären auf den ersten Plätzen.

Was internationale Touristen in Deutschland am liebsten besuchen

Das Phantasialand in Brühl (Bild) und der Kölner Dom gehören bundesweit zu den beliebtesten Reisezielen ausländischer Tou-risten. Das hat eine Umfrage der Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) ergeben, an der sich rund 32.000 Deutschland-Reisende aus über 60 Ländern beteiligt haben. Aus den Antworten internationaler Gäste hat sie ein Ranking der TOP 100 erstellt, in dem sich insgesamt elf touristische Highlights aus NRW befinden. Das Phantasialand belegt demnach Platz acht, der Dom in Köln Platz elf. Der Nationalpark Eifel (Rang 31), das Sauerland (Rang 36) und die Düsseldorfer Altstadt (Rang 49) befinden sich unter den Top 50. Der Aachener Dom, der Naturpark Teutoburger Wald, der Weihnachtsmarkt in Monschau, die Zeche Zollverein in Essen, die Wuppertaler Schwebebahn und der Prinzipalmarkt in Münster folgen auf weite-ren Plätzen. Angeführt wird das Ranking vom Miniatur Wunderland in Hamburg, dem Europa-Park in Rust sowie Schloss Neuschwanstein.

Die NRW-Einwohnerzahl ist auf 17,931 Millionen gestiegen

Die Einwohnerzahl hat sich im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW im ersten Halbjahr 2020 kaum verändert: Ende Juni lebten in Nordrhein-Westfalen 17 931 816 Menschen. Damit war die Bevölkerungszahl um 15 405 Einwohner (−0,1 Prozent) niedriger als zum Jahresbeginn. Die größte Stadt in NRW und zugleich viertgrößte Stadt Deutschlands ist nach wie vor Köln (Bild) mit 1 086 500 Einwohnern. Es folgen Düsseldorf (620 021), Dortmund (587 028) und Essen (582 748).



Das sind die Einwohnerzahlen der größten Städte in der Rheinregion um Köln und Düsseldorf

Köln, kreisfreie Stadt
1 086  500, davon 551 145 weiblich

Düsseldorf, krfr. Stadt
620 021, davon 316 999 weiblich

Wuppertal, krfr. Stadt
352 390, davon 180 135 weiblich

Bonn, krfr. Stadt
322 125, davon 168 632 weiblich

Mönchengladbach, krfr. Stadt
260 925, davon 132 756 weiblich

Aachen, krfr. Stadt
244 951, davon 117 705 weiblich

Krefeld, krfr. Stadt
226 812, davon 116 219 weiblich

Leverkusen, krfr. Stadt
163 113, davon 83 770 weiblich

Solingen, krfr. Stadt
158 908, davon 81 781 weiblich

Neuss, Stadt
152 882,davon 78 797 weiblich

Bergisch Gladbach, Stadt
111 341, davon 57 842 weiblich

Remscheid, krfr. Stadt
110 611, davon 56 078 weiblich



Köln bietet Touren durchs europäische Astronauten-Zentrum an

KölnTourismus bietet ab sofort exklusive Touren zum Europäischen Astronau-tenzentrum (EAC) an: Besuchergruppen erhalten so aktuelle Einblicke in die bemannte Raumfahrt. Zu den rund zweistündigen Führungen, die in deutscher und englischer Sprache angeboten werden, gehören ein Vortrag im Kinosaal sowie ein Besuch in der Trainingshalle, dem Herzstück des Europäischen Astro-nautenzentrums, das sich auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Köln-Wahnheide befindet. Im Anschluss können Fragen zur  Raumfahrt allgemein gestellt werden. Im EAC trainiert u.a. das Europäische Astronautenkorps für Weltraumeinsätze. © KölnTourismus GmbH / Axel Schulten