Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Deutschland ist ein absolutes BBQ-Land. Und die Ersten heizen schon wieder ihre Grills an. Fast jeder Deutsche genießt es, ein BBQ-Meister zu sein. Auf dem Rost landen immer noch überwiegend Fleisch oder Würstchen. Mehr als die Hälfte der Grillliebhaber brutzelt aber auch etwas Vegetarisches. Vegane Burger und Würstchen (unser Bild) sind ein Renner in der Grillzeit. Die bekannten Foodmarken sorgen für Neuheiten in der BBQ-Saison : Fotos: Nestlé Deutschland AG/House of Food

Vegane Burger und Würstchen sind der Renner auf dem Grill


Vor allem die jüngeren Menschen fragen nach Alternativen zum klassischen Grillgut nach. Kaum jemand möchte dabei auf Saucen verzichten: für 82 % gehören sie zum Grillgenuss. Als Begleiter liegen am häufigsten Salate auf dem Teller: 67 % bevorzugen Kartoffelsalat, rund 60 % entscheiden sich für die klassische grüne Variante, für 58 % ist ein Nudelsalat ein absolutes Muss.


Die einschlägigen "Experten" wie Thomy, Garden Gourmet und Maggi stehen den heimischen BBQ-Meistern gern zur Seite. Die Foodmarken von Nestlé sorgen pünktlich zum Start der Grillsaison sogar gleich für ein "BBQ-Feuerwerk" mit Neuheiten und Rezepten. Für Inspiration zum Grillen sorgen diverse Ideen auf  Online-Kanälen und  Rezeptblöcken im Handel. Bild links: Garden Gourmet Sensational Burger: Rezept "Inside Out Burger vom Grill mit Ananas"


Bunte Salate schmecken mit leckeren Dressings noch besser.  Für besondere Geschmackserlebnisse (von Thomy) steht die Sorte "Feige-Senf", die die Süße aus Feigen und knackige Senfkörner vereint. Das Dressing "Mediterranes Kräuter" steht für südländisches Flair auf dem Teller mit aromatischen Kräutern und Meersalz. Unter den Varianten finden Salatliebhaber auch weitere Sorten wie "Joghurt"-, "French"- oder "Italian"-Dressing.

Wem noch ein Topping für den Salatteller fehlt, wird im Kühlregal des Super-marktes fündig. Garden Gourmet bietet neue saftige, marinierte Filet-Stückchen Hähnchen-Art an. Die komplett pflanzlichen Produkte kommen Hähnchenfleisch im Aussehen und in der Textur sehr nahe. Im Handel sind drei Geschmacksrich-tungen wie "Asia", "Italien" und "Mexiko" zu finden. Die neuen veganen Produkte sind reich an Ballaststoffen sowie Proteinen und sind mit Nutri-Score "A" bewer-tet. Neben Salaten eignen sie sich gut für Wraps, Wok- oder Pfannengerichte.

In der Grillsaison stehen auch der komplett pflanzlichen Sensational Burger und die Sensational Bratwurst am Start. Beide sind absolute Verkaufsschlager: Seit Markteinführung brutzelten bereits knapp eine Million vegane Würstchen auf Grills oder in Pfannen im ganzen Land. Garden Gourmets vegane Burger-Patties gingen bereits mehr als 20 Millionen Mal über die Theke.

Und wer es kreativ mag, kann sich von dem Sensational Hack inspirieren lassen: Das komplett vegane Hack (Bild) lässt sich vielfältig auch in der Grillsaison ver-wenden - zum Beispiel als Veggie-Hackbällchen oder fleischfreie Gemüsefüllung.


Das Deutsche Weininstitut propagiert den Slogan "Drink pink"


Das Angebot deutscher Roséweine wächst seit Jahren kontinuierlich. Wie das Deutsche Weinins-titut (DWI) mitteilt, legte im vergangenen Jahr die qualitätsgeprüfte Roséweinmenge noch einmal deutlich um neun Prozent auf rund eine Million Hektoliter zu. Der Rosézuwachs ging auf Kosten der Weißweine, die auf nunmehr 63 % der deut-schen Weinproduktion kommen. Rotweine nah-men unverändert 24 Prozent der Produktion ein.
Der Anteil trockener Weine bewegte sich 2020 mit 48 Prozent auf konstant hohem Niveau. Die übri-gen qualitätsgeprüften Weine wurden zu 21 %  halbtrocken, zu 30 % lieblich und süß, zu einem Prozent ohne Geschmacksangabe abgefüllt. Das Weinstitut hat den aktuellen Roséwein-Trend auf-gegriffen und propagiert: "Drink Pink".

Experten sagen: Rituale beim Essen steigern den Genuss

Dabei muss man nicht den Knigge für Tischmanieren von A-Z beherrschen


Gemeinsam den Tisch decken, schönes Geschirr benutzen, erst essen, wenn alle sitzen - wir alle kennen Essens-Rituale.

Im Alltag nehmen wir uns oft keine Zeit dafür. Dabei gibt es gute Gründe, unsere Mahlzeiten bewusst zu genießen. Zum Beispiel bei einer Bergischen Kaffee-Tafel wie es hier unser Bild veranschaulicht.

Essens-Rituale steigern den Genuss. Denn durch sie erscheinen die Lebensmittel köstlicher, sagt Larissa Gaub von der "Apotheken Umschau": "Schön ist, wenn man gemeinsam mit Freunden oder der Familie isst, denn das Ritual startet dann schon vor dem Essen, zum Beispiel beim gemeinsamen Tischdecken. Dadurch wird der Genuss größer. Außerdem: wer weiß, dass er zum Beispiel abends mit anderen zusammen kocht und isst, kann leichter auf Snacks zwischendurch verzichten."
Man muss auch nicht den Knigge für Tischmanieren von A-Z beherrschen. Entscheidend ist, dass man seine Mahlzeiten in Ruhe genießt: Wichtig ist, aufmerksam zu essen und sich Zeit zu nehmen fürs Essen. Das bedeutet dann, nicht das Sandwich mittags beim E-Mail-Schreiben zu essen oder zwischen zwei Terminen zu verdrücken. Dann ist man nämlich abgelenkt und merkt gar nicht, wenn der Bauch voll ist. Außerdem isst man über den Tag verteilt mehr als man eigentlich Hunger hat.
Essens-Rituale helfen also, nur so viel zu essen, wie man braucht. Wer abnehmen möchte, kann seinen Appetit übrigens auch mit der Wahl des Geschirrs beeinflussen: Larissa Gaub sagt: "Es gibt Studien, die haben festgestellt, dass Geschirr eine wichtige Rolle dabei spielen kann, wie viel wir essen. Das heißt, wer weniger zu sich nehmen möchte, sollte Teller mit einem schmalen Rand benutzen. Je schmaler der Rand ist, desto größer wirkt nämlich die Portion."
Und außerdem gilt grundsätzlich: Wer noch mehr für eine gesunde Ernährung tun möchte, sollte Süßigkeiten wie Schokolade außer Reichweite aufbewahren, schreibt die "Apotheken Umschau". Stattdessen lieber Obst aufschneiden und appetitlich anrichten, dann greift man automatisch zu und hat einen leckeren und frischen Snack.

Welcher Wein paßt am besten zu welchem Käse? 

Es sollte keineswegs immer nur ein  Rotwein sein


Kräftiger Rotwein passt zu Käse? Diese Behauptung ist weit verbreitet. Aber Weinkenner sagen: Das stimmt nicht! Diese Paarung verprügele wortwörtlich den Geschmack. Der Rotwein den Käse. Der Käse den Rotwein. Nie und nimmer ginge das zusammen gut. Aber sie sagen natürlich auch: Käse und Wein können  ein höchst romantisches Duo abgeben. Denn mit der richtigen Wahl kämen Harmonie und geschmackvolle Schmeichelei auf den Tisch. Als neuer Beziehungsratgeber gilt: Weiß-wein ist (fast) ausnahmslos der bessere Käsepartner. Erfahren Sie jetzt mehr über gute Wein-Käse-Beziehungen, solide Verbindungen und aufregende Liaisons, präsentiert vom renommierten Weingroßhändler Pieroth Deutschland GmbH.


Starten wir mit einer Ausnahme: Zu Hartkäse darf doch noch Rotwein getrunken werden. Gruyère, Comté, Manchego, Parmesan oder Pecorino vertragen einen leicht gekühlten Spätburgunder aus Baden oder Pinot Noir.


Demgegenüber steht ein Blanc de Noir oder Silvaner seinem roten Vertreter in Nichts nach. Im Gegen-teil, er passt mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser. Wer sich jetzt immer noch an seine heiß geliebte australische Rotwein Cuvée mit 14,0% Vol. klammert, greift ab sofort zu Hartkäse oder Schnittkäse mit kräftigem und würzi-gem Geschmack. Hier bitte nicht vergessen: Der Rotwein wird auf 16 bis 19 Grad runtergekühlt. 30 Minuten im Kühlschrank ruhig stellen.

Ein Wein zum Frischkäse ist ausgesprochen lecker
Ein trockener und lebendiger Sauvignon Blanc zu Ziegenfrischkäse ist mit sei-nem geringen Zucker schon ganz schön progressiv zur Sommer-Figur. Mozzarella schreit nach lebendiger Scheurebe, vor allem in sprudeliger Form. Und Hütten-käse und Ricotta brauchen florale Weißburgunder und Colombard, um eine Geschmackexplosion im Mund auszulösen.


Welcher Wein zu Brie, Camembert & Co?
Weichkäse wie Brie und Camembert ist mit säurebetontem (halb)trockenen Riesling eine richtig Runde Sache. Denn die cremigen Fetten verlangen nach Charakterweinen mit Säure und Frucht. Daher hat hier auch ein Chardonnay Wein, besser noch, ein Chardonnay Champagner seinen ganz großen Auftritt.


Diese Weine trinkt man am besten zu Gouda & Co
Trockener und halbtrockener Weißwein mit moderater Säure begegnet Schnitt-käse wie Edamer, Gouda, Appenzeller, Raclett, Bergkäse und so weiter auf Augenhöhe. Der darf auch ruhig etwas Krawall machen mit höherem Alkohol und sportlicher Kraft. Ein Silvaner mit seinem down to earth Charakter schlägt hier ein wie eine Granate. Als Allrounder-Waffe sehen wir einen nussigen Grauburgun-der an der Front. Einerseits ist er so buttrig wie geschmolzener Käse und ande-rerseits nimmt er es mit Kraft und Würze mit den Schnittfesten auf. Eins noch, aber pssst, nicht weitersagen: Hier ist sogar ein leicht gekühlter Spätburgunder aus Deutschland oder ein Pinot Noir ein guter Käse-Kumpel.


Was aber ist mit Blauschimmelkäse und Gorgonzola?
Niemals einen einzigen Tropfen Rotwein zu Blauschimmelkäse wie Gorgonzola, Roquefort oder Blue Stilton trinken! Weder trocken noch süß oder teuer. Statt dessen: Schön brav und gekonnt zu süßem Weißwein und weißem Dessertwein greifen! Dabei darauf achten, dass es ein fruchtiger Süßer ist. Sagenumwoben zu der blauen Schimmelkäsefamilie sind Riesling Eisweine, Ortega Trockenbeeren-auslesen oder süße Gewürztraminer Spätlesen


Und welcher Wein nun zu einer Käseplatte?
Wenn alle Käse-Schützlinge auf ein und der selben Platte landen, einfach kom-promisslos zu halbtrockenem Weißwein greifen. Am besten nimmt man welche, die mit knackiger Säure extrovertiert auffallen. Mit etwas Frucht und einem beleibten Körper geht das auch mal von Hart- bis Weichkäse. Hier ist man mit Chardonnay, Grauburgunder und Weißburgunder gut beraten.

Lachs-Tatar im Glas ist ein Hingucker auf jedem Party-Büffet
 

Lachs-Tatar im Glas ist ein Hingucker auf jedem Büffet – ein schlichter, aber köstlicher Genuss. Unser Vorschlag: Für fünf Gläser benötigen Sie 200 g Räucherlachs, 1 kleine Zwiebel, 50 g Senfgurken aus dem Glas (und ein wenig Gurkensud), 1/2 Bund Dill, 4 EL Öl, 6-7 EL Senfgurkensud, 1 EL Essig, Pfeffer
Zubereitung: Den Lachs fein würfeln. Zwiebel schälen und fein hacken. Die Senfgurken klein würfeln. Den Dill waschen, trocken schütteln und ein paar Stängel für die Deko beiseitestellen. Den Rest kleinschneiden. Alles in eine Schüsselgeben. Öl und Gurkensud dazugeben, gut mischen und mit Essig, Salz und Pfeffer abschmecken. In kleine Gläser füllen und mit Dill dekorieren.Passt gut zu Toast, frischem Baguette, aber auch zu kräftigem Roggenbrot. Und als warme Mahlzeit auch sehr gut zu Pellkartoffeln.
Das Rezept stammt aus dem Buch »Pfälzer Tapas« von Gina Greifenstein,  Leinpfad Verlag . Preis: 12,90 Euro.   -   Foto: David Hall © Leinpfad Verlag