Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Die "50-km-Wanderer" haben mit Wipperfürth einen neuen Startplatz gefunden

Das Wander-Event „Bergische 50“ startet und endet im kommenden Jahr in Wipperfürth. Wie die Lokal-Illustrierte "Ber-gischer Bote" berichtet habe der Veranstalter nach der Premiere vor drei jahren in Bergisch Gladbach und zwei Ausgaben von Kürten aus nun den Austragungsort für die kommenden Jahre gefunden. Am 27. April 2019 werden dazu rund 1.000 Teilnehmer erwartet. Anmeldungen sind online bereits möglich. Ab 2020 soll es in Wipperfürth immer vom historischen Marktplatz aus losgehen. Zur Zeit stehen dem Bauarbeiten im Wege. "50-km-Wanderer" gibt es inzwischen aber nicht nur im Bergischen. Bis zu sechs solcher langen Wanderung werde man 2019 bundesweit veranstalten, heißt es.


Dieser Baum mußte nur wenige hundert Meter "wandern"

Alle Jahre wieder werden groß gewachsene Tannen aus dem Stadtgebiet von den privaten Eigentümern für den Weihnachtsbaum auf dem Konrad-Adenauer-Platz angeboten. In diesem Jahr ist der Weg des Baumes gar nicht so weit. Denn im Schatten der Laurentiuskirche im Hinterhof der Hauptstraße wuchs die 22 Meter hohe Tanne rund 90 Jahre lang.


Alexander und Britta Pilar von Pilchau hatten im Sommer Kontakt mit der Abtei-lung StadtGrün aufgenommen. Da das Wurzelwerk sich zu weit ausgebreitet hat, musste der alte Baum entfernt werden, zum Bedauern der Eigentümerfamilie.

In vier Metern Höhe wurde der Stamm gekappt, 18 Meter hoch ist das Standard-maß für den Weihnachtsbaum. Ein Kran hielt den Baum auch für die anschlie-ßenden Arbeiten am Stumpf gerade in der Höhe. Denn das Prachtexemplar sollte zwei Meter tief im extra dafür vorgesehenen Schacht auf dem Konrad-Adenauer-Platz versenkt und der Stamm dementsprechend zugeschnitten werden. Ab dem 23. November bildet er das Herz des Weihnachtsmarktes am Rathaus in der City.

Von diesem Adventskalender haben alle Seiten etwas Positive

Auf dem Foto von links: Horst-Dieter Weinhold (Bergisch Gladbach-Bensberg), Oliver Jonas (Bergisch Gladbach-Bensberg), Lutz Urbach, Sabina Henrich (Bensberg-Schloss), Marcus Fehler (Bensberg-Schloss), Jörg Stümer, Wolfgang Dick (Bergisch Gladbach-Bensberg)

Die LIONS-Fördervereine Bensberg-Schloss e.V. und Bergisch Glad-bach/Bensberg e.V. haben zum 16. Mal einen Adventskalender erstellt; das Motiv zeigt dieses Jahr das Schloß Bensberg in Retro-Effekt. Firmen und Einzelhändler spende-ten für den Kalender 290 Preise in einem Gesamtwert von ca. 14.160 Euro die unter den Käufern täglich verlost werden. Der Hauptgewinn ist eine Jahresmitgliedschaft vom Wellness-Paradies Mediterana im Wert von 1.152,00 Euro. 8000 Exem-plare sind bis zum 1.Dezember im Handel. Mit dem Reinertrag aus dem Verkauf werden karitative Organisationen unterstützt.


Für ihre "Minimalschuhe" gab es jetzt den Gründerpreis 2018

Sie erhielt den Gründerpreis 2018 - Anna Yona

Wildling Shoes hat als Startup nicht nur Schuhe neu gedacht, sondern auch bei der Gestaltung der Zusammenarbeit in einem mittlerweile mehr als 50-köpfigen Team von Beginn an vieles einfach anders gemacht. Und das mit Erfolg - das junge erst vor drei Jahren gegründete Unternehmen in Gummersbach wurde jetzt mit dem Gründerpreis NRW 2018 ausgezeichnet.

Das von Anna und Ran Yona gegründete Startup hat sich zur Aufgabe gemacht, ein Stück Freiheit in ein Paar Schuhe zu packen. Minimalschuh nennt sich das innovative Schuhkonzept, welches Kindern und Erwachsenen das ursprüngliche Barfußlaufen näher bringen soll. 

Die minimale Sohle in ihrer maximalen Flexibi-lität mache das Fühlen des Bo-dens möglich, die Bewegung werde zu einem Erlebnis, heißt es. Die Idee des Startups war es, Mensch und Umwelt wieder zusammenzuführen.

Im Gegensatz zu konventionellen Schuhen - so sagen die Unternehmer - ermöglicht das Mini-malschuh-Konzept einen natürlichen Gang und gibt dem Träger damit die Freu-de an der Bewegung zurück. Wildling Shoes setzt auf robuste und langlebige Materialien aus Naturstoffen und beachtet bei der handgefertigten Produktion in Portugal die Einhaltung fairer Arbeitsbedingungen sowie Umweltstandards. Es gibt nur zwei Kollektionen pro Jahr für Kinder und Erwachsene.

Papierkunst im Bergischen von Jonathan Callan und Andreas My

Der britische Künstler Jonathan Callan (geb. 1961 in Manchester) und der in Köln lebende Andreas My (geb. 1961 in Waiblingen) arbeiten seit Jahrzehnten mit Pa-pier. Jonathan Callan geht vom Buch aus, das er in flächige Objekte oder Raum-bilder überführt, Andreas My zerschneidet Verpackungskartonagen und setzt aus ihnen Skulpturen oder großflächige Rauminter-ventionen zusammen. Das Kunst-museum Villa Zanders in Bergisch Gladbach hat ihnen jetzt eine großzügige Aus-stellung gewidmet. Sie dauert bis zum 6.Januar.


Während Callan die Fläche und oft auch den Inhalt einer Publikation thematisi-ert, wirken Mys Objekte hingegen wie dreidimensionale Zeichnungen, in denen feinste Kartonstreifen oder Garne sich zu neuen Raumgebilden verbinden, die an organische Gewebe und Nester erinnern. In beiden Werken spielt der Gedanke des „Recycling“, der Überführung massenweise vorhandenen Materials in eine neue Dimension, eine zentrale Rolle.
Das Kunstmuseum Villa Zanders mit seiner fast 30-jährigen Sammlungsgeschich-te zur Kunst aus Papier setzt damit den programmatischen Schwerpunkt fort, internationale Positionen aus diesem Bereich in den Focus zu stellen. Dabei bietet die dialogische Struktur dieser Doppelausstellung einen besonderen Reiz.

                                                                                                                             Foto M. Wittassek

Jetzt setzen die Experten auf Touristen aus Holland und Belgien

Übernachtungen im Bergischen Land im 1. Halbjahr 2018 leicht zurückgegangen

Die Übernachtungen, die vom statistischen Landesamt IT.NRW für die Region Bergisches Land zusammengefasst werden, sind im 1. Halbjahr 2018 im Rhei-nisch-Bergischen Kreis um 3,8 % gestiegen, im Oberbergischen Kreis sind sie gegenüber dem Rekordjahr 2017 dagegen um 3,5 % gesunken. Für die Region „Das Bergische“ ergibt sich insgesamt ein leichter Rückgang von 0,8 %.


Auffällig ist auch ein Rückgang bei den angebotenen Betten. So standen im Oberbergischen Kreis 91 Betten weniger zur Verfügung, im Rheinisch-Bergischen Kreis 45, wohingegen die Stadt Köln ihre Bettenzahl um 367 erhöht hat. „Das wirkt sich insbesondere auf die Zahl der Geschäftsreisenden und Messebesucher aus, die im Bergischen übernachten“, kommentiert Tobias Kelter, Geschäftsfüh-rer von „Das Bergische/Naturarena“.

Was das 2. Halbjahr anginge sei man jedoch optimistisch, denn der Herbst sei die Hauptreisezeit im Berg-ischen. „In den letzten Monaten haben wir außerdem unsere Aktivitäten auf dem Gruppenreisemarkt, in Belgien und den Niederlan-den intensiviert. Bereits jetzt liegen uns Gruppenbuchungen für 2019 vor und wir sind zuversichtlich, dass sich diese Bemühungen weiter auszahlen werden“, zeigt sich Kelter optimistisch.

Ein Superkino für die Kreisstadt Bergisch Gladbach?

Eine Stadt macht sich Gedanken über die Zukunft: Bergisch Gladbach. Bürgermeister Lutz Urbach will schon jetzt öffentlich Akzente setzen und die Diskussion um die künftigen Veränderungen in der Stadtmitte anstoßen. Urbach hat deshalb den Architekten Bernd Zimmermann gebeten, seine Ideen für eine Entwicklung der Flächen zu skizzieren. Entstanden ist ein ambitionierter Vorschlag, der in der Hauptsache den Neubau eines Kinocenters zum Inhalt hat. Angegliedert ist ein Park-haus mit 200 Stellplätzen. Die Visualisierungen, die Zimmermann vorgelegt hat 8unser Bild), sind zunächst Gedankenmo-delle.  Ganz aus der Luft gegriffen ist die Idee des Kinocenters im Stadtkern jedoch nicht. Mit Helmut Brunotte, Eigentümer des Bensberger Kinos und Marktführer im Großraum Köln, wurden bereits Gespräche geführt, und dieser zeigt sich hochgra-dig interessiert. Die Neubauten sollen an die Stelle der heutigen Verwaltungsgebäude am Konrad-Adenauer-Platz und An der Gohrsmühle rücken. Die Stadt denkt über eine Neuorientierung der Standorte ihrer Verwaltungssitze nach.



Außerdem in Planung: Ein beinahe magischer Kreisverkehr 

Rund 5000 Bürger haben sich in Bergisch Gladbach an einem Gestaltungsprozess für den neuen und die Stadt beherrschenden Kreisverkehr beteiligt. Jetzt hat eine Jury entschieden: Die Kreisstadt erhält als „Eingangsportal zur Innenstadt“ einen  "schwebenden Ring". Wie Wasserzeichen auf einer Papierrolle erscheinen auf dem Ring Wörter, die die Besonderheiten von Bergisch Gladbach herausstel-len. Bei Nacht wird das Objekt illuminiert, sodass der Ort auch in den Abendstunden erlebbar ist. Es gab 51 Vorschläge. Die erheblichen Kosten sollen durch Sponsoren aufgebracht werden.

Sie sind "Genuss-Botschafter" für das Bergische Land

Christopher und Alejandro Wilbrand, Inhaber und Küchenchefs im Hotel-Restau-rant „Zur Post“ in Odenthal, sind neue NRW-Genuss-Botschafter für das Ber-gische Land, das Ehepaar Danielle und Theo Bieger vom Krewelshof in Lohmar steht für die Region Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis.
Die neuen Genuss-Botschafter komplettieren ein Team von insgesamt 14 Bot-schaftern, die das Reise- und Genussland Nordrhein-Westfalen noch bekannter machen sollen. Jeder Genuss-Botschafter steht dabei für eine Region und ihre kulinarischen Besonderheiten. Eine Übersicht über die NRW-Genuss-Botschafter, die bisher von Tourismus NRW ausgewählt wurden, findet sich auf der Internet-seite www.dein-nrw.de/genuss-botschafter.

HORST BECKER - aus dem Nichts eine Erfolgsgeschichte geschrieben
- Jüngst wurde er mit dem Unternehmer-Preis ausgezeichnet

Horst Becker, Geschäftsführer der ISOTEC GmbH in Kürten, ist  mit dem Rheinisch-Bergischen Unternehmerpreis ausgezeichnet worden. Verliehen wurde der Preis in Form einer Skulptur und einer Urkunde im Grandhotel Schloss Bensberg vor rund 170 Gästen. Der Preis wird alle zwei Jahre an verdiente Unternehmer aus dem Kreis verliehen.


Der Rheinisch-Bergische Kreis, die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungs-gesellschaft mbH (RBW), die Kreissparkasse Köln –Direktion Rhein-Berg, die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land und die IHK Köln, Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg, hatten Horst Becker ausgewählt.


Die Geschichte von Horst Becker und des von ihm gegründeten Unternehmens ISOTEC ist wirklich wie aus dem Lehrbuch. Nach jahrelangem Tüfteln in der elterlichen Garage wurde die Firma im Jahre 1990 mit Unterstützung der Familie gegründet. Schnell entwickelte sich ISOTEC als Spezialist für die Sanierung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden an Gebäuden. Die Unternehmensgruppe besteht heute aus über 85 Fachbetrieben, die in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auf Mallorca vertreten sind.Die Jury hat Horst Becker ausgewählt, da er als Vorbild für Viele gelten kann.

Zuviel Wildschweine - Landwirte suchen nach einer Lösung

Die Tiere verursachen im Bergischen Land massive Schäden auf Wiesen und Weiden

Der Schwarzwildbestand im Rheinisch-Bergischen Kreis nimmt weiter zu und verursacht regional massive Schäden auf Weiden und Wiesen. Derzeit lassen sich besonders in der Gemeinde Odenthal aber auch in den nördlichen Bereichen der Stadt Bergisch Gladbach von Wildschweinen „umgepflügte“ Wiesen und Weiden beobachten. Das hat zur Folge, dass diese Flächen anschließend von den Land- wirten wieder aufwändig hergestellt würden müssen, damit sie im Frühsommer Futtermittel, wie Grassilage und Heu, in guter Qualität gewinnen können.  Dage- gen suchen jetzt Jagdpächter und Landwirte gemeinsam nach Maßnahmen.

Alles über "Dröppelmina" und die "Bergische Kaffeetafel" 

In einem Flyer sind 68 Restaurants aufgeführt, wo die Spezialitäten zu haben sind

Ob klein oder groß - die "Dröppelmina" ist  hilfreich bei der Kaffeetafel, aber auch  gern benutzt als Souvenir. Hier zeigt Gastronom Udo Güldenberg (Gronauer Wirtshaus, Berg. Gladbach) zwei  seiner  Prachtstücke.

Sie ist eine Spezialität und nur wirklich Einheimische wissen, was darunter zu verstehen ist: Die Bergische Kaffeetafel. "Sie ist eine Mischung aus Kaffeetrin-ken und Abendessen und die bekannteste kulinarische Spezialität unserer Region. Sie wird besonders oft von Gruppen nachgefragt“, weiß man bei der  Naturarena, die dazu einen Flyer bereit hält, in dem 68 Restaurants im Bergi-schen Land aufgeführt sind, in denen man so eine "Kaffeetafel" haben kann.


Man hat sich dabei für eine Übersichtskarte entschieden, da diese es den Gästen erleichtert, einen Gastgeber zu finden, der in der Nähe ihres Ausflugsziels liegt. Auf der Kartenrückseite findet man weitere Informationen zu den Restaurants, wie: Adresse, Telefonnummer und Preis pro Person.


Darüber hinaus bietet der Flyer viele interessante Informationen über die Her- kunft der beliebten kulinarischen Spezialität sowie die „Dröppelmina“, jene Zinkkaffeekanne, die bei keiner echten Kaffeetafel fehlen darf.


Zu bestellen  im Internet unter www.dasbergische.de, per Email an in-fo@dasbergische.de oder telefonisch unter 02204/843000.

Das oberbergische Gummersbach plant eine kleine architektonische  Besonderheit

Aus einer alten Gasstation wird ein Business-Haus mit Pfiff


Neben den drei bereits bekannten Großprojekten (Kino, Polizei und Amtsgericht) wird in Gummersbach im neuen Jahr noch ein weiteres, ziemlich ausgefallenes, auf den Weg gebracht. Eines, das Bürgermeister Frank Helmenstein zu recht als  „spektakulär“  bezeichnet: Die Umgestaltung der Halle 51, auch ehemalige Gasstation genannt. Sie ist neben Halle 32 das letzte Gebäude auf dem Steinmüllergelände, das an die Ära der Gummersbacher Dampfkesselfabrik erinnert und soll nun umgebaut und einer neuen Nutzung zugeführt werden. Die Pläne, die Investor Michael Korthaus jetzt  der Presse vorstellte, sind in der Tat ein „Hingucker“.  Besonderes Highlight der Architektur ist ein zur Steinmüller- allee hin „auskragender“ Riegel auf dem Dach (unser Bild).

Im Bestandsgebäude, also der jetzigen Halle 51, wird ein Restaurant mit Außenterrasse und Konferenzbereich behei- matet sein, im Anbau entstehen auf 1.500 qm Büroflächen. Im oberen Bereich des Komplexes wird es eine Skybar mit gläsernem Tanzboden sowie einen 500 qm großen Beach- club mit Strandbar, Loungemöbeln und Gartenpool geben. - Der Unternehmer investiert rund 4,5 Millionen Euro in das Projekt, die Fertigstellung ist für 2018 vorgesehen.