Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Wenn im Volksgarten in der Kölner Südstadt die Narzissen blühen ....

So schön präsentiert sich zur Zeit der Volksgarten in Köln. Die Narzissen blühen. Der Volksgarten ist eine der ältesten Parkanlagen der Stadt. Seit 1890 existiert er Park auf dem Gelände des ehemaligen Fort IV, das heute noch in Teilen am Rand des Parks erhalten ist. Mit seinem 5,5 Hektar großem See, dem Biergarten und der interessanten Grüngestaltung ist er bis heute ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Zwischen Südstadion und Volksgartenstraße.


Der Rhein hat sich schon ganz schön breit gemacht  -
Eine Hochwasser-Gefahr aber besteht gegenwärtig nicht

Kölns Lage am Rhein hat viele Vorteile - aber auch einen Nachteil: Regelmäßig bedrohen Hochwasser die Stadt. Vor allem im Frühjahr, wenn der Schnee in den Alpen und an den Nebenflüssen schmilzt, rollen die Wassermassen auf Köln zu. Doch die Stadt ist inzwischen gut geschützt.


In den vergangenen Jahren wurden in Köln etwa 260 Millionen Euro in den Hochwasserschutz investiert. Mit den Anlagen ist Köln nach Angaben des Landesumweltministeriums gegen ein 100-jähriges Rekord-Hochwasser gesichert, in den nördlichen Stadtbereichen sogar gegen ein 200-jähriges Hochwasser.
Die Jahrhunderthochwasser in den Jahren 1926, 1993 und 1995 übertrafen die Marke von zehn Meter. Der Normalwasserstand des Rheins bei Köln liegt bei 3,21 Meter. Gegenwärtig pendelt er um die 6-Meter-Marke. Eher fallend als steigend.


Das passiert bei einem Pegelstand von:


4,50 m Im Kanalnetz werden erste Hochwasserschutzmaßnahmen durchgeführt.
5,50 m Kleine Hochwasserschutzzentrale wird eingerichtet

6,00 m Die Parkplätze an der Bastei stehen teilweise unter Wasser (vollständig überflutet bei 6,30 m).

6,20 m Hochwassermarke 1. Schiffe dürfen nur noch mit verminderter Geschwindigkeit und im mittleren Stromdrittel fahren.

6,70 m Campingplätze in Poll und Rodenkirchen müssen geräumt sein.

7,00 m Große Hochwasserschutzzentrale wird je nach Steigerungsrate eingerichtet (Tag- und Nachtdienst).

8,10 m Die Rheinuferpromenade der Altstadt wird teilweise überflutet, erste Hochwassertore in der Altstadt müssen geschlossen sein.

Kamera-Autos in Köln unterwegs - sie aktualisieren Panoramabilder

Die Stadt Köln sammelt Bilder der städtischen Straßen und erfasst Grünanlagen

Mit speziellen Kameras und Laserscannern ausgestattete Fahrzeuge der Firma "CycloMedia" sind seit kurzem im Stadtgebiet unterwegs. Im Auftrag der Stadtverwaltung erstellen sie hochauflösende und georeferenzierte 3D-Pano-rama-Aufnahmen des gesamten Kölner Stadtgebietes für den verwaltungs-internen Gebrauch. Deshalb werden die Fahrzeuge bis voraussichtlich Ende April im Einsatz sein.


Innerhalb der Stadtverwaltung werden die digitalen 360-Grad-Panoramabilder seit 2017 fachübergreifend in fast allen Ämtern genutzt. Die Möglichkeit, am Schreibtisch örtliche Gegebenheiten zu beurteilen, mit Messungen zu ergänzen und diese gegebenenfalls zu teilen, macht viele Außentermine überflüssig und bedeutet enorme zeitliche Ersparnisse. Die diesjährige Befahrung dient der Aktualisierung des Bildbestandes.

Die Fahrzeuge befahren alle frei zugänglichen, öffentlichen Straßen und Fußgän-gerzonen, ausgeschlossen sind private Straßen und Autobahnen. Erstmalig ergänzt werden in diesem Jahr ausgewählte Strecken in den städtischen Grün-anlagen. Personen und Autokenn-zeichen auf den Bildern werden unkenntlich gemacht. Die Bilder dienen ausschließlich dem internen Gebrauch und werden nicht veröffentlicht.

Kölner Wissenschaftler entwickeln Sparprogramm für Mais-Bauern

Wissenschaftler des Instituts für Bau- und Landmaschinentechnik der TH Köln haben in Kooperation mit der Kverneland Group Soest GmbH ein neuartiges Verfahren ent-wickelt, mit dem sich über 25 Prozent des Mineraldüngers bei der Unterfußdüngung von Mais einsparen lässt. Für die pflanzen-bauliche Untersuchung dieser Düngerablage wurden über einen Zeitraum von drei Jahren an bis zu vier Standorten in der Voreifel und am Niederrhein manuelle Versuche mit Mais angelegt. Im Laufe der drei Versuchsjahre hat das Team dabei über 20.000 Düngerpor-tionen per Hand abgelegt.

Parallel zu den pflanzenbaulichen Untersuchungen entwickelte das Forscherteam der TH Köln eine neuartige Portionierein-heit für den Einsatz an einer herkömmlichen Einzelkornsämaschine. Über 500 Kilometer hat das Team während der Tests mit dem Traktor im Frühjahr 2019 zurückgelegt. "Bei konservativer Schätzung lassen sich alleine beim Mais in Deutschland mit einem punktgenauen Verfahren mindestens 75.000 Tonnen Dünger im Jahr einsparen", sagt Doktorand Max Boute; außerdem 13.500 Tonnen Stickstoff und 34.500 Tonnen Phosphor.- Bei aktuellen Preisen von circa 400 Euro je Tonne DAP könnten die deutschen Landwirte damit rund 30 Millionen Euro jährlich sparen, heißt es bei den Wissenschaftlern.

Völlig neu: Ein wartungsarmer Allradwagen mit sehr viel Fahrspaß aus Köln

An TH Köln entwickelt: Ein weltweit einzigartiges Antriebskonzept -  Motoren in der Radfelge bringen das Auto auf 160 km/h

Ein Forschungsteam der TH Köln und der Alten SW GmbH hat den von Ferdinand Porsche erfundenen Radnabenmotor für PKW weiterentwickelt. Es ersetzte den zentralen Motor eines Serien-E-Fahrzeugs durch Elektromotoren, die samt ihrer Leistungselektronik in allen vier Rädern eingebaut sind. Bei gleicher Leistung ist dieses Antriebskonzept günstiger, umweltfreundlicher und agiler. Jetzt soll das Konzept mit weiteren Industriepartnern zur Serienreife gebracht werden.


„Die Bundesregierung will in absehbarer Zeit eine Millionen Elektroautos auf die Straßen bringen. Dafür muss diese Fahrzeugart deutlich günstiger werden. Zu-dem sind ökologische Probleme durch den Einsatz Seltener Erden zu bewälti-gen. Beide Probleme adressiert der von uns entwickelte Antrieb“, sagt Prof. Dr. Andreas Lohner vom Institut für Automatisierungstechnik der TH Köln.

Kernstück des Konzepts sind vier sogenannte Felgenmotoren, die mitsamt ihrer Leistungselektronik in den bestehenden Raum zwischen Bremsanlage und Felge der Standardräder integriert wurden. Jeder der Motoren besteht aus einem statischen Teil mit 20 Spulen und einem rotierenden Teil mit 24 Zähnen. Wird eine Spule unter Strom gesetzt, zieht sie den nächstgelegenen Zahn des Rotors an. Indem die Spulen der Reihe nach aktiviert werden, gerät der äußere Teil des Motors in Rotation und erzeugt so den Vortrieb der Räder.


Mit der neuen Technologie beschleunigt das rund zwei Tonnen schwere Fahr-zeug in acht Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 160 km/h. Die Reichweite wird durch den eingebauten Akku bestimmt. Bereits die prototypisch Maschine verbraucht bei diesen Leistungsdaten nur unwesentlich mehr Energie als der originale E-Motor, ist dabei aber deutlich günstiger in der Herstellung.

In herkömmlichen Elektromotoren werden oftmals Permanentmagnete verbaut, bei deren Produktion als Rohstoff Seltene Erden zum Einsatz kommen. Diese werden vor allem in China unter schwierigen ökologischen Bedingungen gewon-nen und haben in den letzten Jahren einen deutlichen Preisanstieg erlebt. „Unsere Felgenmotoren hingegen werden komplett aus ‚Blech‘, Aluminium und Kupfer hergestellt. Die Herstellung ist damit ausgesprochen preisstabil und in großer Stückzahl rund 30 bis 40 Prozent günstiger als vergleichbare konventio-nelle E-Motoren“, sagt der wissenschaftliche Mitarbeiter Martin Voßwinkel.

Die an der TH Köln entwickelte Steuerungselektronik macht aus dem normalen E-Auto einen E-Allradwagen. Jedes Rad ist individuell ansteuerbar und wird alle zwei Millisekunden geregelt. Dies erhöht die Agilität des Fahrzeugs sowie den Fahrspaß.


Unser Bild oben zeigt Martin Voßwinkel, wissenschaftlicher Mitarbeiter, und Prof. Dr. Andreas Lohner vom Institut für Automatisierungstechnik der TH Köln

                                                                                                                                                       Fotos: Costa Belibasakis / TH Köln

Köln Tourismus hat seit Januar einen neuen Chef
 

Fast 20 Jahre lag gab er der Kölner Tourismus-Werbung entscheidende Impulse: Josef Sommer. Jetzt ging der Geschäftsfürer in den verdienten Ruhgestand. Dr. Jürgen Martin Amann (47, Bild) übernahm zum Jahresbeginn 2020 die Geschäftsführung der KölnTou-rismus GmbH, der offiziellen Tourismusorganisation für die Stadt Köln. Amann war bislang als Geschäftsführer der Dresden Marketing GmbH tätig und bis 2018 Prokurist und Leiter der Ingolstadt Tourismus und Kongress GmbH. Oberbürgermeisterin Henriette Reker dankte dem scheidenden Geschäftsführer dafür, dass er Köln auch in schwierigen Zeiten die Treue gehalten hat. „Dass jedes Jahr Millionen Menschen aus aller Welt nach Köln kommen, liegt daran, dass unsere Stadt in vielerlei Hinsicht attraktiv ist. KölnTourismus ist es unter der Führung von Josef Sommer gelungen, diese Attraktivität zu vermarkten.“

Köln gestaltet in diesem Jahr den Nordrhein-Westfalen-Tag

Der Nordrhein-Westfalen-Tag findet in diesem Jahr vom 21. bis 23. August in Köln statt. Das hat die Landesregierung mitgeteilt. Damit kommt das Bürgerfest zum ersten Mal in seiner Geschichte in die größte Stadt des Landes. Minister präsident Armin Laschet sagte: „Köln ist ein wunderbarer Ort, um den Nordrhein-Westfalen-Tag auszurichten. Die größte Stadt des Landes ist Medienmetropole, Zentrum des Sports und Herz der Kreativbranche. "

Der Nordrhein-Westfalen-Tag wurde 2006 anlässlich des 60. Landesjubiläums als regelmäßige Veranstaltung vom damaligen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers ins Leben gerufen. Seitdem findet er regelmäßig rund um den Landesgeburtstag am 23. August statt. Bisherige Austragungsorte waren Düsseldorf (2006), Pader-born (2007), Wuppertal (2008), Hamm (2009), Siegen (2010), Bonn (2011, gemein-sam mit den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit), Detmold (2012), Bielefeld (2014), Düsseldorf (2016) und Essen (2018).  Köln hatte sich nach einem Ratsbeschluss für die Austragung  2020 beworben.


Wenn "Digit" demnächst zweimal klingelt  ... dann steht ein ganz neuer Paketbote vor der Haustür und man wundert sich 


Von Ford in Köln kommt die faszinierende Nachricht: Roboter werden demnächst die Post austragen. Vielleicht nicht Briefe, aber Pakete. Ford-Genies haben so eine Figur bereits entwickelt und auf den Weg geschickt, zumindest in Amerika. Siehe unsere Bilder.

Der Hintergrund ist klar: Immer mehr Verbraucher shoppen im Internet und
steigern so den Lieferverkehr. Um diese weiterhin wachsende logistische Herausforderung künftig besser bewältigen zu können, arbeitet die Ford Motor Company nun mit dem US-Unternehmen Agility Robotics zusammen. Dabei geht es um die Erforschung neuer Möglichkeiten in der Welt der autonomen Services - um einen neuen Ansatz, wie in Zukunft Waren geliefert werden könnten. Dabei handelt es sich um einen zweibeinigen Roboter, der aus leichtem Material gefer-tigt ist und ähnlich geht wie ein Mensch. Er kann Pakete mit einem Gewicht von bis zu 20 Kilogramm heben, Treppen steigen und sich auf natürliche Weise durch unebenes Gelände bewegen, ohne das Gleichgewicht zu verlieren oder gar um-zufallen.

Dank seines einzigartigen Designs lässt sich Digit auch zusammenfalten, um problemlos im Heck eines dann auch selbstfahrenden Fahrzeugs verstaut werden zu können, bis er zum Einsatz kommt. Sobald ein selbstfahrendes Auto am Ziel ankommt, kann Digit ein Paket aus dem Fahrzeug entnehmen und den letzten Schritt im Lieferprozess ausführen.


Eine Studie zeigt: Köln ist in Deutschland Spitze für Webvideos


Köln und Berlin sind die mit Abstand attraktivsten Standorte für die schnell-wachsende Webvideo-Branche. Mehr als 140 Video-Digital-Unternehmen haben allein ihren Standort in Köln. Das zeigt eine Studie im Auftrag der Landesregierung, die als erste Vollerhebung der deutschen Webvideo-Branche überhaupt soeben veröffentlicht wurde.


Wichtig für die Standortwahl sind das urbane Umfeld, schnelles Internet und gute Verkehrsanbindungen, die Nähe zur Medien- und Kreativwirtschaft sowie gut ausgebildete Mitarbeiter, so ein Ergebnis der Untersuchung.

Für die Untersuchung ermittelten Forscher der TH Köln, der Hochschule Mainz und der European Web Video Academy im Auftrag der Staatskanzlei erstmals alle Akteure, die 2018 in Deutschland Kanäle mit mehr als 50.000 Abonnenten auf YouTube, Instagram, Facebook oder Twitch.tv betrieben. Insgesamt wurden so 2130 Unternehmen und Selbständige als Akteure der Branche identifiziert.


Unter den 140 Webvideo-Unternehmen mit Sitz in Köln sind fünf der zehn reich-weitenstärksten Kanäle. Sieben der Top 10 reichweitenstärksten Kanäle kommen aus Nordrhein-Westfalen. Auch Düsseldorf, Aachen und das Ruhrgebiet sind be-liebte Standorte bei Akteuren der Webvideo-Branche. Zwar sind rein numerisch mit 246 noch mehr Unternehmen in Berlin angesiedelt, hier ist jedoch nur einer der reichweitenstärksten Top 10 Kanäle zu finden. Es folgen mit Abstand die Standorte Hamburg, München und Frankfurt.


Ein knappes Viertel aller Kanäle mit mehr als 50.000 Abonnenten (22,5 Prozent) wurden zwischen 2015 und 2017 gegründet. Rund ein Viertel verfügt heute über mehr als 250.000 Abonnenten, 4,6 Prozent sogar über mehr als eine Million Abonnenten.

Seit Monaten ist die Mülheimer Brücke für Lkw über 3,5 t gesperrt  -  "Für die betroffenen Unternehmen eine Katastrophe", sagt die IHK 


Autofahrer, die für die Überquerung des Rheins auf die Mülhei-mer Brücke angewiesen sind, haben mit Schwie-rigkeiten für lange Zeit zu kämpfen. Die Brücke wird renoviert  und ist deshalb für schwere Lkw gesperrt. Die Bau-maßnahmen können drei Jahre dauern. Man rechnet mit 188 Millionen Baukosten.

Einzigartige römische Grabanlage wird wieder öffentlich

Sparkasse KölnBonn fördert neue Pläne für Weidener Römergrab mit 20.000 Euro

Im Kölner Westen wird in wenigen Monaten ein anti-ker kultureller Schatz wie-derbelebt: Die römische Grabkammer im Stadtteil Weiden. Nachdem sie über viele Jahre unzugänglich war,  soll sie nun für die Öffentlichkeit als Lern- und Erlebnisort dienen. Die Sparkasse KölnBonn unter-stützt  die Maßnahme mit 20.000 Euro aus dem "PS-Zweckertrag" der PS-Lose. Den gleichen Betrag gibt die Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland zur Verfügung.

Die Grabkammer an der Aachener Straße 1328 ist die besterhaltene unterirdische Grabanlage aus römischer Zeit nördlich der Alpen und ein bedeutendes Zeugnis Kölner Stadtgeschichte. Einst bestattete dort eine reiche Gutsfamilie vor den Toren des römischen Köln (Colonia Ara Agrippinensis, CCAA) ihre Angehörigen. Mit ihrer antiken Ausstattung ist die Grabanlage einzigartig. Sie lag an einer der wichtigsten Verbindungsstraßen im Nordwesten des Imperium Romanum, der sogenannten "Via Belgica". Köln war zur damaligen Zeit die Hauptstadt der ehemaligen Provinz Nie- dergermanien.

Und durch "meinen Keller" rollen dann täglich 20 Güterzüge

„Der Umbau der Gleisanlagen im Bereich Clarenbachplatz im Ortsteil Köln-Braunsfeld auf der Eisenbahnstrecke Köln-Niehl–Frechen wird genehmigt.“

Mit dieser Genehmigung fiel der Startschuss für eines der innovativsten Wohnungsbauprojekte in Köln.


Das hat es wohl bisher in Deutschland noch nicht gegeben: Köln baut Wohnhäus-er über Eisenbahgleisen. Das bedeutet: Quasi durch den Keller dreier neuer Wohnhäuser rollen täglich etwa 20 Güterzüge der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK). Man möchte es nicht glauben. Im Bild ganz links unten sind die Bahn-schranken gut zu erkennen.


Über eine Länge von 160 Metern wird erstmals in Deutschland ein Schienenweg überbaut, um 67 Wohnungen und knapp 600 m² Gewerbefläche, verteilt auf drei Häuser, einzurichten. Unterirdisch entstehen ebenfalls 98 Tiefgaragenstellplätze.

In mehreren Gutachten hat die Bezirksregierung Köln untersuchen lassen, ob die Bewohner in dem Gebäude auch sicher sind. Denn in den HGK-Waggons werden nicht selten auch Gefahrgüter transportiert. Etwa leicht entzündlicher Braunkoh-lestaub. Die Untersuchungen ergaben, dass keine erhöhte Brandgefahr besteht. Anfang Dezember soll der Rohbau beginnen kann. „Wir erwarten, dass wir bis Februar 2021 den Neubau am Clarenbachplatz fertigstellen können“, heißt es.

Das ist der Hit - EINE VIRTUELLE ZEITREISE INS KÖLN UM 1900


Köln ist um eine neue Touristenattraktion reicher: Besucher der Rheinmetropole können dank moderner Virtual-Reality-Technik und haptischer Feedbacksysteme die Kölner Altstadt so wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts erleben und voll-ständig in das damalige Leben eintauchen. Die Zeitreisen werden in einem Ladenlokal in der Nähe des Doms angeboten . „Die Besucher steigen in einen Nachbau der ersten elektrischen Straßenbahn und erleben eine virtuelle, historisch authentische Rundfahrt durch die Altstadt vor über 100 Jahren,“ sagt Geschäftsführer des Start-ups TimeRide GmbH, Jonas Rothe. „Ein solches multi-sensorisches VR-Erlebnis ist bisher einmalig.“ Stereos-kopische Fotographien im Stile der um 1900 populären Kaiserpanoramen runden das Konzept von TimeRide ab.              Weitere Infos: www.timeride.de


So soll das neue Historische Archiv der Stadt Köln einmal aussehen -
es entsteht zur Zeit an der Luxemburger Straße, nahe Amtsgericht

Nach dem Einsturz: Fast 90 Millionen Euro für eine neue Heimat Kölner Kunstschätze

Das Rheinische Bildarchiv Köln wird gemeinsam mit dem Historischen Archiv der Stadt den Archivneubau am Eifelwall/Ecke Luxemburger Straße beziehen. Die neuen Räume und Magazinflächen werden eine Gesamtnutzfläche von etwa 20.300 qm umfassen, davon allein 2,2 Regalkilometer Lagerfläche für das Rhei-nische Bildarchiv Köln.  Unser Bild zeigt den maßgeblichen Entwurf des Büros Waechter + Waechter Architekten Darmstadt. Seit dem Einsturz im Frühjahr 2009 ist das Archiv auf zwei provisorische Standorte verteilt: Am Heumarkt 14 und in Köln Porz. Entstehen soll jetzt ein einladendes, offenes und gleichzeitig hoch funktionales Haus für rund 58 Regalkilometer Archivgut und 460 Planschränke . Die Kostenberechnung beläuft sich auf rd. 87,13 Millionen Euro.

So könnte das geplante Spielcasino am Deutzer Bahnhof aussehen


Eine Jury hat  im Rahmen des Architektenwettbewerbs die Entwürfe für das Kölner Spielca- sino vorgestellt, nach denen das Gebäude am Ottoplatz in Köln- Deutz gebaut werden soll. Das Preisgericht mit Teilnehmern aus Verwaltung, Politik und Architek-turbüros sowie dem Betreiber WestSpiel kürte die Konzepte aus München und der AIP Planungs GmbH aus Düsseldorf (unser Bild) zu den Besten. Inzwischen wird die Ansiedlung sehr kritisch gesehen.

Wallraf Museum bietet einen einmaligen Blick hinter seine Kulissen


Ein Museum, das bewusst einen gefälschten Monet ausstellt? Die Antwort für das Wallraf-Richartz-Museum lautet Ja. So zeigt das Kölner Museum in seiner neu gestalteten Abteilung „Im Labor des Museums“ unter anderem das vermeint-liche Monet-Gemälde „Am Seineufer bei Port Villez“. Ein Werk, das erst vor weni-gen Jahren von Kunsttechnologen des Wallraf als Fälschung überführt werden konnte. Und um diese und viele weitere spannende Aspekte der Arbeit von Museumsrestauratoren geht es bei der Sammlungspräsentation im zweiten Obergeschoss.
Neben dem gefälschten Monet steht dabei ein interaktiver Bildschirm im Mittel-punkt, der eine ganze Fülle an interessanten Informationen und Filmen über das Malen im Mittelalter, die Maltricks eines Vincent van Goghs und unterschiedliche Restaurierungsmethoden zeigt. Außerdem sind im neuen Labor auch Röntgen-bilder und Infrarotaufnahmen von Kunstwerken zu sehen, die den Besuchern einen faszinierenden Blick hinter die Farbschichten ermöglicht

Ausländische Investoren suchen Luxus-Immobilien in Köln

Sotheby´s International Realty in Köln: "Deutschland gilt international als sicherer Hafen"

Durch die aktuellen politischen Entwicklungen wenden sich internationale Immobilienkäufer verstärkt dem deutschen Markt zu. Gefragt sind Bauvorha-ben in bester Lage, z.B. Im Kölner Süden, in den Ortsteien Marienburg und Hahnwald. Unser Bild zeigt eine Luxus-Immobilie im Hahnwald, entnommen dem Internetangebot von ImmobilienScout 24. Unser Bild unten zeigt einen gehobenen Gebäudekomplex in der Kölner Innenstadt (Gerling-Viertel)


Nachdem institutionelle Anleger aus dem Ausland schon bei Einzelhandels- oder Büroobjekten sowie Wohnungspaketen für Rekord-Engagements in 2016 sorg-ten, werden jetzt auch zahlreiche private Kaufinteressenten für hochwer-tige Wohnimmobilien aktiv. „Im Umfeld der Brexit-Entscheidung und EuroKrise wird Deutschland international als sicherer Hafen bewertet. Und der Immobilien-markt bietet aufgrund der guten Wirtschaftsentwicklung noch Chancen auf weitere Wertsteigerungen“, erklärt Tobias Schulze, von Sotheby´s International Realty in Köln.

In der Domstadt registriert Sotheby´s  wachsende Nachfrage von jenseits der Grenzen. "Inzwischen kommt fast schon ein Drittel der Besucher der Website von Köln Sotheby´s International Realty aus dem Ausland. Auf diesem Weg kommen die Kölner Immobilienprojekte in ein welt- weites Schaufenster und damit in den Fokus von weitaus mehr Interessenten als normalerweise möglich“, erläutert Harald Kaster, der zusammen mit Tobias Schulze die Kölner Niederlassung leitet. Die größte Gruppe der Interessenten kommt aus Frankreich (34 Prozent), den USA (13 Prozent) und Großbritannien (11 Prozent).

Dass Köln von ausländischen Immobilien-Interessenten registriert wird, liegt aufgrund der Erfahrungen aus Kunden-Kontakten von Tobias Schulze und Harald Kaster an einem Mix aus weichen und harten Faktoren. „Der Rhein, der Dom und auch der Karneval sind Trümpfe, die im Ausland viele Menschen kennen. Doch es wird auch registriert, dass Köln wirtschaftlich stark ist und durch stetigen Zuzug eine florierende Millionenmetropole ist. Die große Universität sowie viele private Hochschulen sind mit rund 100.000 Studierenden zudem ein wichtiger Bekanntmachungs-Faktor.“
Interesse haben internationale Kunden vor allem an Wohnimmobilien in der Stadtmitte und in bevorzugten Gegenden wie etwa Lindenthal, Marienburg, Hahnwald und Junkersdorf.

In einem preisgekrönten Buch  -  DIE SCHÖNSTEN SEITEN KÖLNS 

Architekturführer Köln von zwei Expertenjurys der Stiftung Buchkunst ausgewählt


Für Bibliophile, Architekturbegeisterte, Köln-Fans oder Flaneure: Die Stiftung Buchkunst, die in diesem Jahr ihr 50. Jubi- läum feiert, zeichnet den Architekturfüh- rer Köln als eines der gelungensten Bücher aus. Er wurde von zwei Expertenjurys der Stiftung Buchkunst ausgewählt. Seine 103 vorge-stellten Projekte informieren über die zeitgenössische, als auch die herausra- gende Baukultur seit 1932. Im Bild links die Severinsbrücke.

Die Jury begründete: »Köln. Architektur. Ohne Dom und romanische Kirchen geht es normalerweise ja nicht. Dennoch: Köln ist eine Stadt des zwanzigsten Jahrhunderts und eine Stadt von heute – genau darum geht es in diesem kom- pakten Architekturführer. Kompakt erscheint er von außen: Der dreiseitige Farbschnitt verleiht dem stattlichen Umfang in griffigem Format auch optisches Gewicht. Er hat dieselbe Farbe wie die Schmuckfläche des Kartonumschlages. Kein Betongrau, kein Wappenrot – sondern ein gräuliches Grün, ein Stück Köln sozusagen, denn es zitiert die für die Stadt so bedeutenden modernen Brückenbauwerke über den Rhein."

Konrad Adenauer hinterließ der Stadt Köln eine charakteristische Farbe: das Brückengrün, das er 1929 bei der Bayer AG als "Patinagrün" in Auftrag gab. Heute kennzeichnet das sogenannte "Adenauergrün" nicht nur die wichtigsten Rheinüberquerungen, sondern auch eines der 25 schönsten Bücher 2016, das die Stiftung Buchkunst aktuell auszeichnete.

Der Architekturführer Köln, ausgewählt unter 788 eingesandten Titeln, wurde von Barbara Schlei, Uta Winterhager und Tobias Groß herausgegeben. Als "vor- bildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung" ist er kennzeichnend für die Handschrift der Kölner Agentur großgestalten, Kommunikationsdesign.

"Prachtbauten" verändern allmählich das Gesicht von Köln

Besonders eindrucksvoll erscheint der Plan eines ziemlich neuen Rudolfplatzs


Köln will schöner werden, vor allem in der HäuserSzene. An verschiedenen Ecken in der Stadt entstehen bereits auffäl- lige Neubauten. An anderen Stellen sind ganze Gebäude-komplexe akut und bereits intensiv geplant. Zum Beispiel am Rudolfplatz, einem besonders markanten Punkt der Innenstadt. Am Habsburger Ring gelegen und nur wenige Fußminuten vom Neumarkt entfernt. Die Arbeiten sind in vollem Gange.


Das renommierte Architekturbüro Caruso St.John aus Lon- don will hier am Habsburger Ring und direkt gegenüber der Hahnentorburg ein voraussichtlich achtgeschossiges Büro- und Geschäftshaus errichten. Rund 120 Millionen Euro sollen investiert werden. - Der Rudolfplatz ist ein Herzstück der Domstadt, aber auch ein Schandfleck mit einem maro- den Theater, das abgerissen werden soll und einer Brücke aus Holz und Glas, die ebenfalls verschwinden soll.

Zu weiteren Bauveränderungen in der Stadt gehören u.a. ein neues Medienhaus für den WDR anstelle des 40Jahre alten Filmgebäudes (Baubeginn 2017) sowie ein nahezu völlig neues "Gerling-Viertel", in dem bereits hochpreisige Woh nungen angeboten werden. Zu den provisionsfreien Eigen-tumswohnungen in verschiedenen Wohnhäusern gehören Maisonettewohnungen, Townhouses, Stadtwohnungen, Penthouses, Gartenwohnungen, Stadtvillen und Dachge-schosswohnungen.  Die neue Piazza im luxuriösen Wohn- viertel (Bild links) ist der Öffentlichkeit von Immofinanz  bereits öffentlich präsentiert worden. Noch mindestens ein Jahr werden die Bauarbeiten wohl andauern.

Einst Eisenbahn-Direktion  -  heute Agentur für Flugsicherheit


So sieht er heute  aus, der ehemaliger Verwaltungssitz der "Eisenbahndirektion Cöln" am Konrad-Adenauer-Ufer 3, unser Bild links. Im wesentlichen ist nur die Fassade stehen geblieben, alles andere drumherum, vor allem im Inneren, wurde total umgekrempelt. Denn nun ist hier die Zentrale der Europäischen Agentur für Flugsicherheit EASA entstan- den. HOCHTIEF Projektentwicklung feierte jüngst das Richt- fest für die Neue Direktion. Der Gebäudekomplex wurde total zurück gebaut. Historische Details aus dem Inneren waren zuvor ausgebaut, katalogisiert und eingelagert wor- den, um später in den Neubau wieder eingebaut zu werden. Die nahezu 120 Meter lange, viergeschossige Fassade im neoklassizistischen Stil blieb erhalten.

                            © HOCHTIEF Projektentwicklung/HHVISION

Ein interessantes Fotomotiv für Köln-Besucher nahe dem Barbarossaplatz

Wie ein altes Gemäuer fast zu einem Kunstwerk geworden ist


Sprayer sind nicht unbedingt beliebte Zeitgenossen. Zu häßlich ist oft ihr Geschmiere an Türen, Wänden und Fensterläden. Immer wieder aber findet man auch kleine bzw. überdimensioal große Kunstwerke an Häuserwänden. Ein besonders ausgefallenes Werk findet sich in Köln nahe dem Barbarossaplatz an der Zülpicher-straße. Im darunter weniger geschmackvoll verkleideten Erdge-schoss befindet sich die Kneipe "Stiefel", die vor zwei Jahren eine gewisse Berühmheit erlangte, als dort ein Hollywoodfilm gedreht wurde ! Zumindest ein paar Szenen des Action-Thrillers  "Auto-bahn".  Aber immerhin mit so prominenten Filmstars wie Anthony Hopkins und Ben Kingsley. Und dann kam auch noch die US-Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence dazu. In der malerischen Kneipe trank man Kölsch. - Für Kölnbesucher ist das Eckhaus inzwischen  längst ein attraktives Fotomotiv.