Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Vom 9. bis 17. Oktober finden im gesamten Nationalpark zum 13. Mal die Zugvogeltage statt

Jedes Jahr im Herbst versammeln sich Millionen Zugvögel an der Nordsee, um sich für ihren Flug in die Überwinterungsge-biete zu stärken. Kaum ein Ort, der dann einen größeren Vogelreichtum zu bieten hätte als das Weltnaturerbe Wattenmeer. Riesige Schwärme von Ringel- und Nonnengänsen, Sing- und Watvögeln bieten ein beeindruckendes Naturschauspiel.



Wenn über dem Wattenmeer die Zugvögel kreisen, wird ein Ausflug mit dem Wattwagen zu einem ganz besonderen Erlebnis


Vom 9. bis 17. Oktober finden im gesamten Nationalpark Wattenmeer zum 13. Mal die Zugvogeltage statt. Auch im Nordseeheilbad Cuxhaven wird ein Programm rund um den herbstlichen Vogelzug angeboten. Zum Birdwatching trifft man sich unter Anleitung von Ornithologen an Cuxhavens Wahrzeichen, der Kugelbake. Bei einer Tagesexkursion geht es mit dem Wattwagen zur Insel Neuwerk, die zu einem der wichtigen Rastgebiete für Vögel zählt.


Das „Watt mit den Augen von Zugvögeln erleben“ lässt sich auch bei einer Expedition ins Sahlenburger Watt. Und bei einer vogelkundlichen Exkursion mit dem Fahrrad sind die Rastplätze der Zugvögel in den Salzwiesen das Ziel. Auf der Wattwanderung „Sleep and eat“ lernen die Teilnehmer alles über das Nahrungs-angebot kennen, das für die Tiere für ihren Rückflug in den Süden überlebens-wichtig ist. Speziell für Kinder wird eine Exkursion mit den Junior Rangern angeboten sowie auch die Mal-Aktion „Schwarmbilder“ mit dem Cuxhavener Kunstverein.Neun Tage lang findet im Wattenmeer-Besucherzentrum in Cuxhaven-Sahlenburg ein Programm mit Führungen, Exkursionen und Vorträgen statt. Hier können sich Besucher auch ganzjährig über das Weltnaturerbe Wattenmeer informieren.

Eine Broschüre mit dem kompletten Programm, allen Exkursionen, Veranstal-tungen und Vorträgen in und um Cuxhaven, gibt es auch als PDF zum Download:
https://www.zugvogeltage.de/sites/default/files/cuxland_zvt_2021_web.pdf
Weitere Informationen: www.zugvogeltage.de

Das ist die größte zusammenhängende Wattlandschaft der Erde


Zwischen Esbjerg (Dänemark) im Norden und Den Helder (Niederlande) im Süden erstreckt sich die größte zusammen-hängende Wattlandschaft der Erde. Schweinswale und Seehunde, Rotschenkel und Ringelgänse, Herzmuscheln, Wattwür-mer und Strandastern: Das Wattenmeer ist ein einzigartiger Lebensraum. Hier machen Millionen Zugvögel Station. Hier lebt der größte Seehundbestand der Nordsee. Hier gibt es für sie ein riesiges Nahrungsangebot, denn das Wattenmeer ist auch Kinderstube für Fische und Krebse. Das Wattenmeer ist ein extremer Lebensraum. Der regelmäßige Wechsel zwischen Ebbe und Flut führt dazu, dass sich die Lebensbedingungen immer wieder verändern. Hier können nur Tiere und Pflanzen leben, die sich an diese schwierigen Bedingungen angepasst haben. 2009 wurde das Wattenmeer in Schleswig-Holstein, Nieder-sachsen und den Niederlanden von der UNESCO als Weltnaturerbe der Menschheit anerkannt.


Zu den Wintergästen im Watt gehören auch Singvögel aus der Polarregion


An die zwölf Millionen Vögel machen jährlich im Wattenmeer Station – viel Flug-verkehr für ein Gebiet, das insgesamt nur 11 000 Quadratkilometer misst. Die große Mehrheit sind, naheliegenderweise, Meeres- und Küstenbewohner: Gänse, die nach Brut und Jungenaufzucht in der Arktis-Region den Winter an der Nord-see verbringen; sieben verschiedene Arten von Möwen, die in der kalten Jahres-zeit oft zwischen offener See und Binnenland pendeln; Seeschwalben, die ab April ihre Brutkolonien am Wattenmeer aufsuchen und drei Monate später zu langen Wanderungen über die Weltmeere aufbrechen (jährliche Flugstrecken: bis zu 90 000 Kilometer). Zu den Wintergästen im Watt gehören auch Singvögel aus der Polarregion, z.B auch Schneeammern, Ohrenlerchen und Berghänflinge.                                                                                  

                                             Fotos: Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH; Martin  Stock LKN

Im Sternenpark Nationalpark Eifel - ein zauberhafter Nachthimmel


Wer träumt nicht davon, einmal unter dem Sternenhimmel zu übernachten. Der Weg dahin ist nicht weit, er führt in die Eifel. Der Natur nahe sind Besu-cher, die im Zelt übernachten, verschiedene Campingplätze stehen zur Wahl.


Doch es gibt auch ganz besondere Plätze, bei denen Naturliebhaber den Sternenhimmel in seiner ganzen Schönheit erleben können: Die Trekkingplätze in der Eifel. Jetzt zeigt sich nämlich, dass große Teile der Region vom Hochwasser verschont ge-blieben sind , so dass es weitgehend möglich ist, den ersehnten Urlaub auch in der Eifel zu machen.


Im Sternenpark im Nationalpark Eifel gibt es freie Sicht auf die Milchstraße und die vielen, weit entfernten Sterne und Planeten, die an anderen Orten meist gar nicht mehr zu sehen sind, weil der Himmel nicht mehr richtig dunkel wird. Zu viel Beleuchtung in den Straßen und Häusern und eine zu dichte Besiedelung verur-sachen eine Lichtverschmutzung, wodurch der Blick in die Sterne verhindert wird, weil die Umgebung zu hell ist.Im Nationalpark Eifel ist der Nachthimmel noch klar und wirklich dunkel. Seit 2019 ist der Park als Sternenpark von der International Dark-Sky Association (IDA) ausgewiesen. Für uns Menschen öffnet sich im Dunkeln ein atemberaubender Blick in den Nachthimmel der Eifel.

Die Astronomie-Werkstatt „Sterne ohne Grenzen“ in der Sternwarte Vogelsang IP macht regelmäßig verschiedene Angebote rund um das Naturerlebnis sternen-reicher Himmel in deutscher und englischer Sprache. Je nach Jahreszeit sind unterschiedliche Sternenbilder am Himmel zu sehen – mit Teleskop, Fernglas und sogar mit dem bloßen Auge. Warme Kleidung gehört auf jeden Fall ins Ge-päck bei einer Führung, denn auch im Sommer kann es in der Nacht kalt werden. Und nach einer aufregenden Sternenwanderung sind Sternenbilder wie Alpha Centauri und Sirius keine Unbekannten mehr.

Familien-Boom in den Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz


Seit Anfang Juni haben alle Jugendherben in Rheinland-Pfalz und im Saarland wieder geöffnet. An dem ersten Wochenende waren die Häuser ausgebucht. Auffallend ist, dass es jetzt schon wieder eine Vielzahl von Gruppen- und Klassenfahrts-buchungen gibt, insbesondere nach den Sommerferien und für das kommende Jahr. Die überarbeiteten und weiter ver-besserten erlebnispädagogischen Programme finden viel Zuspruch. Ein eingespieltes Hygienekonzept sorgt für einen reibungslosen Aufenthalt von Klassenfahrten und Gruppener-lebnissen. Die 42 Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland mit jährlich über 1 Mio. Übernachtungen und über 6.000 Betten blicken mit viel Zuversicht auf die nächsten Monate und das Jahr 2022.



Das Lausitzer Seenland: Da entwickelt sich etwas ganz Besonderes


Riesige Seen, feine Sandstrände, flache Radwege und eine faszinierende Indus-triekultur: Das Lausitzer Seenland zwischen Berlin und Dresden steht als Reiseziel bei Familien hoch im Kurs. Mit dem neuen Portal www.familienur-laub-lausitzerseenland.de stellt der Tourismusverband die spannendsten Familienerlebnisse vor – von der Übernachtung auf dem Floß bis zur Expedition in einen aktiven Tagebau.
Das Lausitzer Seenland ist ein junges Reiseziel. Einstige Tagebaue werden zu Seen mit Sandstränden, Häfen, Radwe-gen, Campingplätzen, Hotels und Restaurants. Durch schiffbare Kanäle verschmelzen die neuen Seen zu Europas größter von Menschenhand geschaffener Wasserlandschaft. Es ist ein Jahrhundertprojekt, das bereits weitgehend abgeschlossen ist. Infor-mationen: www.familienurlaub-lausit-zerseenland.de

Auf "teuflischen Pfaden" durch die Schlucht des "Höllenkönigs"  - 
Wandern durch den Naturpark Südeifel und den Westerwald


Der anhaltende Lockdown stellt die Tourismusbranche ganz allgemein weiterhin vor große Herausforderungen. Dennoch wollen (und müssen) die Touristiker gerade jetzt immer wieder Themen und Geschichten aus ihrem Bereich vorstellen.
"Zur Inspiration", sagt man in Rheinland-Pfalz. Dort lautet zurzeit die Devise "#dreamnowtravellater". Und sie empfehlen u.a. atemberaubende Wanderungen durch den Naturpark Südeifel, durch die "Teufelsschlucht" bei Irrel zum Beispiel.


Die Felsspalten sind über 20 Meter tief und an manchen Stellen kaum mehr als einen Meter breit. Schmale Sandsteintreppen führen durch sie hindurch, unterqueren Klüfte, zwischen denen bemooste Gesteinsbrocken klemmen.


Die Teufelsschlucht im Naturpark Südeifel ist ein Wunderwerk der Natur, das man einst dem König der Finsternis zugeschrieben hat. Er soll die Felsen gespal-tet, überzählige Brocken ins Tal geworfen und die spektakuläre Klamm geschaf-fen haben, die heute zu den beliebtesten Ausflugszielen gehört.


Erkunden kann man die besondere Landschaft auf drei schönen Teufelspfaden. Sie sind zwischen 1,6 und 6 Kilometer lang und allesamt markiert mit kleinen roten Teufelshörnchen. Die längste Tour namens „Teuflische Acht“ nimmt dabei das idyllische Kylltal und seine Stromschnellen mit hinein: die Irreler Wasserfälle. Auch hier soll der Höllenkönig seine Hände im Spiel gehabt und am Rande des Bachbetts so gewütet haben, bis das Wasser zornig wurde.


Steile Felswände und mächtige Basaltbrocken prägen auch die Holzbach-schlucht bei Seck im Westerwald (Bild links). Über Jahrtausende hat sich der Fluss seinen Weg durchs Basaltgestein gegraben und die beeindruckende Land-schaft im Westerwald hinterlassen. Seine Schlucht ist eineinhalb Kilometer lang, bis zu 20 Meter tief und man kann sie bei einer erlebnisreichen Tour durchwan-dern. Das über Felsbrocken talwärts plätschernde Wasser begleitet stets den Weg. Mal blicken die Wanderer von höher gelegenen Brücken auf den Bach hinunter, mal sind sie ganz nah am Ufer unterwegs.


Besucher können die Holzbachschlucht auf einem Rundwanderweg entlang des Baches erkunden. Der Weg verläuft an beiden Seiten der Schlucht und ist insge-samt etwa drei Kilometer lang. Die Schlucht liegt außerdem als Highlight auf der Wällertour Hohe Hahnscheid mit 10 Kilometern Länge sowie auf der vierten Etappe des Westerwaldsteigs, die von Rennerod nach Westerburg führt und insgesamt 19 Kilometer lang ist

Das Campingportal des ADAC hat die beliebtesten Campingplätze
in Deutschland ermittelt - Die Nr.1 liegt an der Ostsee


Direkt am Wulfener Hals gelegen, ein quirliger Urlaubsplatz mit breit gefächer-tem Angebot für Familien, Kiter, Surfer und Golfer auf einer Halbinsel zwischen der Ostsee und einer weiten Flachwasserbucht. Das ist Deutschlands beliebtes-ter Campingplatz. Mit hohen Hecken, großen Bäume. Zum Meer hin Steilküste. Ein großzügig gestalteter Eingangsbereich.


PiNCAMP, das Campingportal des ADAC, hat mit einer Nutzeranalyse der Website https://www.pincamp.de die beliebtesten Campingplätze in Deutschland  im Jahr 2020 ermittelt. Das Ergebnis: Bayern überzeugt, aber "Sieger" ist Schleswig-Holstein. Und: Sieben Campingplätze aus Nordrhein-Westfalen schafften es unter die Top 100 der beliebtesten Campingplätze in Deutschland. Damit belegt NRW 2020 Rang sechs der beliebtesten Camping-Bundesländer. Deutschlands beliebtester Campingplatz aber liegt an der Ostsee.


Die Rangfolge der Besten

1. Camping- und Ferienpark Wulfener Hals, Schleswig-Holstein (Vorjahr Platz 1)
2. Campingpark Havelberge, Mecklenburg-Vorpommern (5)
3. Campingpark Kühlungsborn, Mecklenburg-Vorpommern (2)
4. Strandcamping Waging, Bayern (3)
5. Alfsee Ferien- und Erholungspark, Niedersachsen (8)
6. Camping Rosenfelder Strand, Schleswig-Holstein (12)
7. Camping Wirthshof, Baden-Württemberg (46)
8. Camping Miramar, Schleswig-Holstein (15)
9. Camping Hopfensee, Bayern (6)
10. Ostseecamping Familie Heide, Schleswig-Holstein (4)

Nur wer den Rhein unter Kontrolle hatte, herrschte auch über das römisch-deutsche Reich

Die Burg Trifels  -  hier war König Richard Löwenherz gefangen



Einstige Kaiser, Könige und ihr Wirken stehen im Kaiserjahr 2020 im Mittelpunkt in Rheinland-Pfalz. Die Landesausstellung in Mainz „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht. Von Karl dem Großen bis Friedrich Barbarossa“ steht dabei im Zentrum. Beginnend mit der Krönung Kaiser Karls des Großen im Jahr 800 beleuchtet die Ausstellung, wie Kaiser und Könige, Fürsten und Feldherren, Ritter und Reichsfürsten, Bürger und Städte agierten.

Mitten in den Hügeln des Biosphärengbietes Pfälzerwald-Nordvogesen liegt die Ruine der Reichsburg Trifels. Hier war einst der englische König Richard Löwenherz gefan-gen. Um 1190 war er ein Jahr lang auf dem Trifels fest-gesetzt. Der Richard-Löwenherz-Weg und das "Museum unterm Trifels" in Annweiler erinnern daran. Der Wander-weg lockt mit herrlichen Aussichten auf die Burg.

Während die Kaiserpfalz in Ingelheim herausragende Beispiele herrschaftlicher Architektur des Mittelalters in den Blick nimmt, widmet sich das Museum am Strom in Bingen Hildegard von Bingen als Kaiserflüsterin und das Nibelungen-museum in Worms zeigt, wie die einstige Politik sich auch in der Dichtung wiederfand.

Auch rheinland-pfälzische Burgen sind ganz vom Wirken der Kaiser und ihrer Macht geprägt und bieten Erlebnisführungen rund um das Kaiserjahr an: So zum Beispiel die Reichsburg Trifels in Annweiler (großes Bild), die Burg Pfalzgrafen-stein auf einer kleine Insel im Rhein gelegen, die Burg Nanstein in Landstuhl und die Schloss- und Festungsruine Hardenburg in der Pfalz.

Aus Sandstein erbaut, thront die Reichsburg Trifels auf einem wild zerklüfteten Felsenriff über dem pfälzischen Städtchen Annweiler. Sie war im 12. und 13. Jahrhundert eine der wichtigsten Stätten salisch-staufischer Herrschaft über das Heilige Römische Reich. Nur wer im Mittelalter den Rhein unter Kontrolle hatte, herrschte auch über das römisch-deutsche Reich. Über die Jahrhunderte hinweg wurde diese europäische Zentralregion häufiger als andere Orte des Reiches von den Kaisern aufgesucht. Im Kaiserjahr 2020 kann man sich auf Entdeckungsreise zu diesen Orten in Rheinland-Pfalz begeben.

Einer von ihnen ist die Burg Trifels. Ihr kam schon deshalb eine besondere Be-deutung zu, weil hinter ihren dicken Mauern die Reichskleinodien Krone, Zepter und Reichsapfel aufbewahrt wurden. Nachbildungen dieser Machtsymbole können in der Schatzkammer der Burg angeschaut werden. Außerdem war die Burg bei den Saliern und Staufern auch Staatsgefängnis. Berühmtester Gefan-gener war der englische König Richard Löwenherz. Staufer-Kaiser Heinrich VI. ließ ihn erst gegen ein hohes Lösegeld wieder frei.

Die Reichsburg Trifels hat von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Die „Schönsten Weinsichten 2020“ in Rheinland-Pfalz sind auch 2021 noch attraktiv

Lauschige Plätzchen inmitten von endlosen Rebenmeeren

Im Weinland Rheinland-Pfalz gibt es auf den Höhen am Rhein, an der Ahr, an der Mosel und an der Nahe viele Aussichten über endlos weite Weinberge: Reben, so weit das Auge reicht.Von den insgesamt 13 gewählten „Schönsten Weinsichten 2020“ in Deutschland liegen sechs in Rheinland-Pfalz. Das Deutsche Weinins-titut (DWI) hatte Ende 2020 zum dritten Mal in einer offenen Online-Abstimmung zu diesem Wettbewerb aufgerufen. Zu erkennen sind die "Schönsten Wein-sichten" vor Ort an einer Stele des Mainzer Künstlers Ulrich Schreiber.

An der Ahr ist das der Blick von der Burgruine Saffenburg (Bild) auf die steilen Terrassen des Ahrbogens und die Weinbergslage Mayschosser Mönchberg mit Kirche und Kloster. Vom Bahnhof in Mayschoß startet der 8,5 Kilometer lange Rundweg „Rund um die Saffenburg“ zu diesem Aussichtspunkt.
Über dem Weinort Ilbesheim nahe der Stadt Landau erhebt sich die „kleine Kalmit“ über das Rebenmeer und bietet einen weiten Blick über die Weindörfer und den Pfälzerwald. Auf dem Gipfel thront die Mater-Dolorosa-Kapelle. Auf dem rund fünf Kilometer langen „Rebenmeerweg“ kann man sie in einer gemütlichen Runde erreichen.


Wanderwege führen zu den schönsten Weinsichten


In Rheinsteignähe liegt auch die „Schönste Weinsicht“ auf dem Nürerkopf ober-halb von Leutesdorf. Der Aufstieg in die Steillagen wird oben mit einer riesigen Weinbergsschaukel belohnt. Auf einem vier Kilometer langen Rundweg geht es über den Rheinsteig zurück nach Leutesdorf.
Der Ausblick vom Zornheimer Ruhkreuz liegt am Startpunkt der Hiwweltour Zornheimer Berg. Der zertifizierte Rundwanderweg führt durch Obstplantagen und Weinberge mit Panoramablicken über das rheinhessische Hügelland bis zum Odenwald und Donnersberg.

In der Nähe der Hambachhütte bei Lieser wartet auf der rund 17 Kilometer langen Tageswanderung auf der Rundtour „Vom Strom zum Urstrom“ eine der schönsten Aussichten auf die Mittelmosel.
Die Stele der" Schönsten Weinsicht 2020" an der Nahe steht unterhalb des Kertzer Wäldchens am Niederhäuser Weinwanderweg. Zwei Ruheliegen machen den Ort zu einem idealen Rastpunkt mit Blick in die Weinberge um Niederhausen und auf den Lemberg.                                                                 www.gastlandschaften.de

Wie wär's denn mal mit der Lüneburger Heide?

Beschilderte Rundtouren führen Radurlauber zu den schönsten Plätzen

Für Naturliebhaber lohnt es sich zu jeder Jahreszeit, die Lüneburger Heide rund um die Heidestädte Uelzen und Bad Bevensen auf dem Fahrrad zu erkunden. Schwarzstorch, Pirol, Fischotter und andere selten gewordene Tiere und Pflan-zen sind in dem dünn besiedelten und verkehrsarmen Landstrich noch anzutref-fen. Wer in den kommenden Wochen reist, wird zusätzlich mit einem besonderen Naturschauspiel belohnt: Früher als sonst hat die Blüte in den weitläufigen Hei-deflächen der Region begonnen.

Zu den schönsten Schauplätzen führen mehrere gut beschilderte Wege, die auf dem 1.000 km großen Radwandernetz der vom ADFC zertifizierten Radreiseregi-on Uelzen verlaufen. Sie alle können von den Übernachtungsorten ohne Betten-wechsel als Sternradtour gefahren werden.

Eine der beliebtesten Strecken ist die Suderburger "Heideblütentour", die auf 67 km mehrere Naturschutzgebiete durchquert. Auf der langen Runde lohnt sich ein Zwischenstopp im Museumsdorf Hösseringen, das mit 27 historischen Gebäu-den, Bauernkaten, prächtigen Hallenhäusern und Werkstätten, über das frühere Leben in und mit der Heide informiert. -
Für den kurzen Familienausflug oder das Heidepicknick zu zweit bieten sich die etwa 25 km langen Runden "Heide und mehr", "Ellerndorfer Heide-Tour" oder die "Hügelgräbertour" an.                                                       www.radregion-uelzen.de.

Urlaub machen auf den Spuren von "Inspector Barnaby"


Wenn Reisen und damit Urlaub auch in Großbritannien wieder möglich wird:

 - wie wär's mit einer Reise auf den Spuren von Inspektor Barnaby (Bild links)? Dass die Briten ein Faible für rätselhafte Mordfälle haben, ist kein Geheimnis. Wöchentlich kommen die Fans der TV-Serie „Inspector Barnaby“ aber längst auch in Deutschland auf ihre Kosten mit Krimis, die in den schönsten Ecken Großbritanniens spielen. Von typisch englischen Country Pubs, über grüne Wiesen und Landhäuser, bis hin zu Friedhöfen

Hier haben wir ein paar der schönsten Drehorte der Serie aufgelistet. Da oder ganz in der Nähe kann man bestimmt auch Urlaub machen und den TV-Stars persönlich begegnen. Zum Beispiel in Wallingford, in der Grafschaft Oxford. Das ist die wohl bekannteste Kulisse von „Inspector Barnaby“ (unser Bild). Die Stadt steht Pate für den Ort „Causton“ in der Serie. In der Marktgemeinde an den Ufern der Themse sieht man die Hauptfigur Barnaby oft spazieren gehen. Wer genau hinsieht, entdeckt vielleicht die Getreidebörse oder auch den einen oder ande-ren Statisten. Denn die kommen auch meist selbst aus Wallingford.

Oder Dorchester - übrigens nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Stadt. Das Dorf ist eine viel genutzte Kulisse in der Krimiserie. Zu Recht! Wer genau hinsieht, erkennt die mittelalterliche Klosterkirche wieder, die erst kürzlich das English Music Festival beheimatet hat. Mit etwas Glück trifft man vielleicht auf einen Teil der TV-Crew, die hier gerne in den Hotels und Pubs einkehren.


Oder Warborough. Das  ist ein Dorf mit einem dunklen Geheimnis – und behei-matet insgesamt sieben Drehorte aus der Serie. Derartige Dörfer im Süden der Grafschaft Oxford haben meist eine Dorfwiese. Wer das nächste Mal „Inspector Barnaby“ schaut, sollte auf den Vorspann achten – und erkennt dann vielleicht die Häuser in Warborough, die Wiese oder das hiesige Pub „Six Bells“

Weitere attraktive Drehorte sind u.a. das Herrenhaus Stonor (unser großes Bild oben) etwa fünf Meilen nördlich von Henley, Mapledurham im Süden der Graf-schaft Oxford, die Stadt Henley-on-Thames oder der Bahnhof Chinnor.


Ferien, wo Brandenburg den Schriftsteller Theodor Fontane feiert


In seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" beschreibt der gebürtige Neuruppiner Theodor Fontane die Landschaften, Orte und Menschen, denen er dort begegnete. Vielleicht ein Hinweis für Urlauber, auch aus dem Rheinland, die Mark Brandenburg einmal anders kennenzulernen. Um es klar zu sagen: An Theodor Fontane kommt man zur Zeit in Brandenburg nicht vorbei. Mit rund 450 Veranstaltungen im ganzen Land, nicht nur für Literaturfans, wurde dort im ver-gangenen Jahr der 200. Geburtstag des Schriftstellers gefeiert. Kaum ein anderer Schriftsteller ist so eng mit Brandenburg verbunden wie Theodor Fontane. Er hat die Identität des Landes geprägt und über dessen Grenzen hinaus vermittelt.

Zum 200.Geburtstag fällt viel Glanz auf Schloss Rheinsberg (Bild oben) und Neuruppin

Das Fontane-Jubiläum des vergangenen Jahres lenkt den Blick zwangsläufig auf eine der interessantesten Städte Brandenburgs: Auf Neuruppin. Mit Theodor Fontane (geb.1819) und Karl-Friedrich Schinkel sind dort gleich zwei bedeuten-de Persönlichkeiten in der ehemaligen preußischen Garnisonsstadt geboren. Die klassizistische Architektur im historischen Stadtkern und die reizvolle Lage am Ruppiner See, machen die Stadt besonders sehenswert.


Einblicke in die Geschichte der Stadt bietet das Museum Neuruppin.  Direkt an das Museum grenzt der Tempelgarten mit dem Apollo-Tempel an. Er geht auf den jungen Kronprinzen Friedrich zurück, der mit dem exotischen Park sein erstes Gartenkunstwerk schuf, bevor die Parks in Rheinsberg und Sanssouci entstanden. Im nahen Schloss Rheinsberg verbrachte Friedrich der Große als Kronprinz nach eigenem Bekunden die glücklichsten Tage seines Lebens.


Im Ruppiner Seenland wirkt vielerorts noch alles so, wie es Theodor Fontane auf seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" beschrieb. Noch heute gibt es die kleinen Dörfer, die gepflasterten Straßen, den Klatschmohn am Weges-rand, dichte Wälder und einen einzigartigen Reichtum an Gewässern und Seen. Auch der längste See Brandenburgs ist hier zu finden: der Ruppiner See.

                                                                              Bilder: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Eine Studie behauptet: Zu Hause ist es am schönsten -
Deutsche urlauben besonders gern im eigenen Land

Einfach und praktisch: Urlaub im eigenen Land ist bei den Deutschen beliebt . Wie eine aktuelle Studie zeigt, hat das auch emotionale Gründe. Trotz vielfäl-tiger Angebote im Ausland verreisen Urlauber gerne in Deutschland. Wie eine aktuelle Studie zeigt, hat das auch emotionale Gründe.


Wohin reisen Deutsche besonders gerne? Die Frage nach dem Reiseziel fällt überraschend aus: Immer mehr verbringen ihren Urlaub vorzugsweise in der Heimat. Gefragt nach dem Wunschziel wird Deutschland an zweiter Stelle hinter den USA genannt. Und auch die Zahlen bestätigen die Beliebtheit von Inlands-reisen: Pro Jahr verreisen insgesamt 84,4 Prozent der Deutschen innerhalb des eigenen Landes. Nahezu jeder zweite Befragte unternimmt Kurzreisen (44,2 Prozent). Doch auch für längere Aufenthalte bleiben viele in Deutschland. Jeder dritte gibt an, auch für Reisen, die länger als drei Nächte andauern, das Heimat-land zu bevorzugen (34,2 Prozent).


Hauptgründe sind Wandern, Familie und Freunde. Die Akzeptanz von Inlands-reisen geht mit einem anhaltenden Trend einher: Wandern, Spazierengehen und das Erkunden der Natur sind der meist genannte Grund für Reisen innerhalb Deutschlands (46 Prozent). An zweiter und dritter Stelle folgen der Besuch bei Familie und Freunden (44,4 Prozent) sowie Baden, Wellness und Entspannung (37,6 Prozent). Und dann haben es viele Reisende vor allem gerne pragmatisch und unkompliziert: An erster Stelle geben 43 Prozent die kurze Anreise als Argu-ment für eine Inlandsreise an. Aber auch das gute Preis-Leistungsverhältnis (32,4 Prozent), die Sprache (31,2 Prozent) und Sicherheit (23,4 Prozent) spielen eine große Rolle. Klassische Faktoren wie Wetter (9,4 Prozent), Essen (22,4 Prozent) und Kultur (11,4 Prozent) werden dagegen nicht so häufig genannt. -

Insgesamt 500 Deutsche ab 18 Jahren nahmen an der Studie teil, die Allianz Global Assistance in Zusammenarbeit mit Marketagent.com durchgeführt hat.

Die Nordseeinsel Spiekeroog hat den Allrad-Rollstuhl für den Strand gefunden 

Weiße Sandstrände, weite Dünen, ein male-risches Inseldorf, die reine Luft der Nordsee und immer ganz ohne Autolärm – das alles und noch viel mehr ist Spiekeroog. Damit wirklich jedermann den Spiekerooger Strand genießen kann, wurde im Rahmen des Förderprojekts Wattenmeer-Achtern der elektrisch betriebene Allradrollstuhl cadWeazle angeschafft. Dank seines Solar-panels lässt sich das geländetaugliche Fahr-zeug umweltschonend aufladen. Den Solar-Rollstuhl können Gäste gegen eine Gebühr von 7,50 Euro pro Stunde mieten.