Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Ja, fast wie ein Filmpalast sieht es aus das Shopping-Center, das demnächst  am Bahnhof in Bergisch Gladbach das"alte" Center (Bild links) ablösen soll.  Shop-ping-Center entwickeln sich immer mehr zu Treffpunkten mit Erlebnischarakter. Zusammenarbeit mit Investor Greenman Investments entwickelt die MESA eine „grüne Shopping-Oase” – passend zu Bergisch Gladbach, der Stadt im Grünen.

Mehr Büros, mehr Ärzte und mehr Gastronomie  - So werden
die Shopping-Center demnächst ihr Angebot verändern  


In deutschen Shopping-Centern kann man shoppen, arbeiten, wohnen, zum Arzt gehen oder ins Fitnessstudio. Besonders in den letzten Jahren haben sich viele Shopping-Center zu mischgenutzten Quartieren entwickelt, deshalb finden auch handelsfremde Branchen hier häufig ihren Platz, allen voran Büroflächen und Arztpraxen.Eine aktuelle Studie bestätigt das jetzt.


So ist fast jedes zweite (46 Prozent) Shopping-Center auch Bürostandort. Mit 41 Prozent ist auch die Gesundheitsbranche oft vertreten. Auch Freizeitangebote wie Kinos sind in den Centern, die sich immer mehr zu Treffpunkten mit Erleb-nischarakter entwickeln, beliebt. So ist die Freizeit und Entertainment-Branche in gut einem Drittel (35 Prozent) der Center vertreten. Mischnutzungen mit Wohnungen (16 Prozent) und Hotels (6 Prozent) sind dagegen seltener.


Die Bekleidungsbranche wird nach Meinung von 73 Prozent weniger Fläche einnehmen. Im Bereich Unterhaltungselektronik & Telekommunikation rechnen knapp zwei Drittel mit weniger Mietfläche in den Centern. Bei Schuhen & Accessoires rechnet jeder zweite mit einem Rückgang. Mit einem Wachstum rechnet bei allen drei genannten Branchen hingegen kaum jemand.


Der Anteil der Gastronomie an der Mietfläche der Center wird dagegen nach Meinung von 81 Prozent der Befragten in den nächsten 5 Jahren wachsen. Auch der Anteil an Dienstleistern und der der Entertainmentbranche wird mehr werden, prognostizieren 71 Prozent. Der Mietflächenanteil der Branche Hobby & Freizeit wird laut gut der Hälfte (54 Prozent) steigen.


Hinsichtlich einer zukunftsfähigen Gestaltung der Shopping-Center sind die Center allerdings auf Kooperationen mit Kommunen, Mietern und Investoren angewiesen, so einige Ergebnisse der aktuellen Studie „Center-Management im Fokus“ von EHI und German Council of Shopping Centers, bei der der Blick auf das eigene Center und die Branche untersucht wurde.

IHK Köln veröffentlicht Ergebnisse der Winter-Konjunkturumfrage 2019/2020

Stimmung in der Immobilienwirtschaft scheint am besten

Der konjunkturelle Abschwung im Bezirk der IHK Köln (Köln, Leverkusen- /Rhein-Berg, Rhein-Erft-Kreis, Oberbergischer Kreis) scheint gebremst. Nach vielen Jahren des Booms und einer deutlichen Eintrübung im vergangenen Jahr schauen die Unternehmen wieder etwas zuversichtlicher nach vorne. Das zeigt der Konjunkturbericht der IHK Köln für den Winter 2019/2020.


An der Umfrage haben sich 685 Unternehmen beteiligt. Insgesamt liegt der IHK-Konjunkturklimaindikator nun bei 102 Prozent und damit wieder im positiven Bereich, aber weiterhin unter dem langjährigen Durchschnitt von 112,5.


„Die Ergebnisse sind ein Beleg für die Stärke der Unternehmen in unserer Region“, sagt Eva Babatz, Leiterin der Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg der IHK Köln. „Brexit, Strafzölle, Handelskonflikte – die Situation im Außenhandel ist eine Herausforderung. Trotz dieses Gegenwinds aus der internationalen Politik behauptet sich die regionale Wirtschaft auf einem hohen Niveau. Das liegt vor allem an der guten Inlandsnachfrage.“

Nachdem die Unternehmen im vergangenen Jahr ihre Geschäftslage zunehmend schlechter beurteilt hatten, ist der Indikator für die Geschäftslage im Winter nur noch leicht um 3,5 Punkte auf 15,2 Prozent zurückgegangen. Dagegen haben sich die Erwartungen deutlich verbessert - von -17,5 auf -9,7 Prozent. Sie liegen insge-samt allerdings noch immer im negativen Bereich.


Beim Blick auf die einzelnen Branchen zeigen sich unterschiedliche Tendenzen. Die Lagebewertung der Handelsunternehmen ist abermals gesunken, während sie sich in den Dienstleistungsbranchen nicht verändert hat. Am besten ist die Stimmung derzeit bei den Unternehmen in der Immobilienwirtschaft sowie der Unternehmensberatung und der Informationswirtschaft. Die stabile Nachfrage im Inland und der Dienstleistungssektor stützen die Konjunktur. Weniger erfreu-lich ist die Lage dagegen in der Industrie.

Auch der Abschwung der bergischen Wirtschaft ist gestoppt

„Der Abschwung der bergischen Wirtschaft hat sich im letzten Quartal des vergangenen Jahres nicht weiter fortgesetzt. Die Geschäftslage ist zum Jahresbeginn sogar wieder etwas besser geworden.“ Mit diesen positiven Worten fassten Thomas Meyer, Präsident der Bergischen IHK, und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge die Ergebnisse der jüngsten IHK-Kon-junkturumfrage zusammen, an der sich 456 Unternehmen mit rund 27.000 Beschäftigten beteiligt hatten. Aktuell bewerten 31 Prozent der Unternehmen ihre wirtschaftliche Situation als „gut“, 55 Prozent als „befriedigend“ und 14 Prozent sind unzufrieden Damit habe der Geschäftslageindex seit der letzten Umfrage von plus 14,5 auf plus 16,4 leicht zugelegt Noch wesentlich stärker hätten sich die Geschäftserwartungen aufgehellt. Insgesamt rechnen die Betriebe überwiegend wieder mit steigenden Umsätzen, Erträgen und Investitionen. „In allen drei bergischen Großstädten bewerten die Betriebe ihre wirtschaftliche Situation besser als noch im Herbst 2019. Gesamtwirtschaftlich liegt Remscheid mit einem Geschäftslage-index von plus 24 derzeit vorn, gefolgt von Solingen mit plus 20 und Wuppertal mit plus zehn“, so Meyer und Wenge.


LANXESS will auch bei den E-Autos eine gute Rolle spielen

Mehr als zwei Millionen Elek-troautos fuhren 2016 nach Angaben der Internationalen Energie Agentur weltweit über die Straßen. Und die Zahl der E-Fahrzeuge wird weiter stei-gen. Allein in China  wurden zuletzt 777.000 E-Autos abge-setzt. Das bedeutet ein Plus von 53 Prozent gegenüber dem Vorjah. Und Lanxess stellt sich darauf ein.


Ab 2019 wird in China darüber hinaus eine Mindestquote für Elektroautos von zehn Prozent eingeführt. Und selbst in Deutschland hat sich der Marktanteil im vergangenen Jahr von 0,8 auf 1,6 Prozent verdoppelt. Elektromobilität hat also Zukunft. Der Spezialchemie-Konzern LANXESS ist nach eigenen Angaben darauf vorbereitet. Er verfügt über eine große Palette von Hochleistungs-Kunststoffen für den Einsatz in Elektrofahrzeugen. Diese leichten Werkstoffe spielen eine wichtige Rolle für das Fahrzeuggewicht. Denn wenn Elektroautos leichter sind, dann haben sie eine größere Reichweite. Der Motor muss dann weniger Masse bewegen, weniger Energie wird benötigt und die Batterie geschont. Und: Nicht nur für Elektroautos hat LANXESS Lösungen im Portfolio. Ein interessantes Beispiel ist der neue Werkstoff Pocan AF 4110, den die italienische Firma Askoll für die Batteriegehäuse ihrer Elektro-Scooter und E-Bikes einsetzt.

Chemiekonzern will bis 2040 klimaneutral werden

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS hat sich ein ambitioniertes Klimaschutzziel gesetzt: Bis 2040 will der Konzern klimaneutral werden und seine Treibhausgas-Emissionen von derzeit rund 3,2 Millionen Tonnen CO2e abbauen. Bereits bis 2030 will LANXESS den Ausstoß um 50 Prozent gegenüber heute auf rund 1,6 Millionen Tonnen CO2. LANXESS baut u.a. am Standort Antwerpen, Belgien, derzeit eine Anlage zur Zersetzung von Lachgas. Sie geht 2020 in Betrieb und reduziert die jährlichen Emissionen des Treibhausgases um rund 150.000 Tonnen CO2e. Darüber hinaus stellt LANXESS die Energieversorgung seiner indischen Standorte vollständig auf regenerative Quellen um. Der Konzern baut dort die Versorgung mit Biomasse und Solarenergie massiv aus und verzichtet künftig auf den Einsatz von Kohle und Gas.

LANXESS auch im dritten Quartal stabil

Umsatz mit 1,781 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau - Prognose für Gesamtjahr 2019 unverändert

LANXESS hat sich auch im dritten Quartal 2019 gut behauptet – trotz des sich weiter eintrübenden wirtschaftlichen Umfelds. Wie erwartet fiel das Ergebnis im 3. Quartal nur leicht schwächer als im Vorjahr aus. Das EBITDA vor Sondereinflüssen lag mit 267 Millionen Euro um 3,6 Prozent unter dem Vorjahreswert von 277 Millionen Euro.

 Foto: LANXESS AG

Vor allem die geringere Nachfrage aus der Automobilindustrie und ein schwaches Chromerz-Geschäft belasteten das Ergebnis. Das stabile Portfolio des Konzerns sowie vorteilhafte Wechselkurseffekte, vor allem aus dem starken US-Dollar, glichen dies aber nahezu aus. Die EBITDA-Marge erreichte 15,0 Prozent nach 15,5 Prozent im Vorjahresquartal.


Für das vierte Quartal geht LANXESS davon aus, dass das EBITDA vor Sondereinflüssen etwas besser als im Vorjahr ausfallen wird. Für das Gesamtjahr 2019 erwartetet der Spezialchemie-Konzern ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 1,000 Milliarden Euro und 1,050 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,016 Milliarden Euro).

Der Konzernumsatz lag im dritten Quartal 2019 mit 1,781 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Das Konzernergebnis sank im Wesentlichen aufgrund höherer Abschreibungen um 13,8 Prozent von 80 Millionen Euro auf 69 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie ging aufgrund der geringeren durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien nach dem Aktienrückkaufprogramm mit 10,2 Prozent weniger stark zurück – von 0,88 Euro auf 0,79 Euro.

Endlich mehr Sicherheit nun auch für den Hund im Auto

Kölner Autobauer entwickelten eine große Transportbox für den Ford Focus Turnier

Für viele Menschen sind Hunde ein Teil der Familie. Doch während mittler-weile fast alle Insassen sich im Auto anschnallen, wird die Sicherheit von Haustieren oftmals vernachlässigt - obwohl beispielsweise Hunde, die sich frei im Fahrzeug bewegen, das Unfall- und Verletzungs-Risiko deutlich erhöhen.


So kann ein Hund bei einem Aufprallunfall mit einer Geschwindigkeit von 40 km/h das 40-fache seines eigenen Körpergewichts erreichen*. Daher ist es in vielen europäischen Ländern gesetzlich vorgeschrieben, die im Auto mitreisen-den Tiere bestmöglich zu sichern.


Jetzt hat Ford-Ingenieur Rene Berns zusammen mit seinem in Köln ansässigen Team bei der Fortentwicklung des Laderaums für den neuen Ford Focus Turnier diese Mangelsituation berücksichtigt. Nicht zuletzt, weil er mit einem drei Jahre alten australischen Schäferhunds selber einen großen Hund besitzt. Das Team optimierte unter anderem die Schaumstoffschicht des Dachhimmels und änder-te die Länge der Scharnierschrauben. Auf diese Weise wurde Platz auch für eine große Hunde-Transportbox geschaffen.

Eine neue, von Ford in Auftrag gegebene Umfrage unter 5.000 europäischen Hundebesitzern hat gerade ergeben, dass 32 %  ihre Tiere nicht genügend im Auto sichern, vor allem weil die Tiere die Sicherungsmaßnahmen nicht mögen würden. 31 % meinten, dass auf kurzen Strecken keine Sicherung notwendig sei, und 14 Prozent erklärten, ihr Fahrzeug biete einfach zu wenig Platz für eine Hunde-Transportbox. Zumindest für Fordfahrer läßt sich das nun ändern.

Düsseldorf ist ein Zugpferd für ausländische Direktinvestitionen

Gut 37 Prozent aller ausländischen Direktinvestitionen in Nordrhein-Westfalen im Zeitraum von 2013 bis 2017 entfielen auf Düsseldorf. Platz 2 belegte Köln und Platz 3 Duisburg. Das ist das Ergebnis einer Erhebung von fDi–Markets, einem Fachmagazin für ausländische Direktinvestitionen, das zur Financial Times Gruppe gehört. Das Magazin berichtet, dass im Erhebungszeitraum 2013 bis 2017 insgesamt 332 Investitionsprojekte auf Düsseldorf entfielen, was einem Anteil von 37 Prozent entspricht. Auf Köln als zweitplatzierter Stadt aus NRW entfielen mit 88 Projekten 9,6 Prozent und auf Duisburg mit 29 Projekten 3,2 Prozent.
Der langfristige Trend zeigt weiter nach oben.

Die Kölner Wirtschaftsregion ist in Deutschland eine Macht

Neuer Industrieatlas der IHK Köln vermittelt Daten und Fakten zum Standort

Die Industrie ist in der Kölner Wirtschaftsregion ein bedeutender Wirtschafts-zweig. Als viertgrößte Industrieregion in ganz Deutschland trägt sie in der hiesigen Region rund 16,5 Prozent zur gesamten Wertschöpfung bei. Mit über 5.000 Betrieben und rund 132.000 Mitarbeiter. Das geht aus dem alljährlich im Industrieatlas der IHK Köln hervor.

 
Die Industrie ist und bleibt in der Wirtschaftsregion Köln ein bedeutender Wirt-schaftszweig. Da durch Verflechtungen des Industriesektors mit anderen Bran-chen, insbesondere dem Dienstleistungssektor, weitere Arbeitsplätze generiert werden, sind es insgesamt rund 240.000 Beschäftigte, die im Bezirk der IHK Köln direkt und indirekt in der Industrie arbeiten.

Im Industrieatlas der IHK Köln wird auch berechnet, dass in Köln und Leverku-sen, im Rheinisch-Bergischen, im Rhein-Erft und im Oberbergischen Kreis, die Industrie mit gut 54,7 Milliarden Euro Umsatz die viertgrößte Industrieregion ganz Deutschlands ist. Mit 54,6 Prozent liegt die Exportquote deutlich über dem Durchschnitt in NRW (44,1 Prozent) und Deutschland insgesamt (47,9 Prozent).

Der Industrieatlas wirft auch einen Blick auf die regionalen Städte und Kreise und zeigt, dass es bei der Bedeutung des Industriesektors hier deutliche Unter-schiede gibt. Der Fahrzeugbau dominiert zusammen mit der Chemie- und Phar-ma-Industrie das Branchenportfolio: Mehr als ein Drittel (rund 35,6 Prozent) aller Industriebeschäftigten arbeiten in diesen Segmenten. Mehr als jeder zweite Euro der Industrie im IHK-Bezirk wird in diesen beiden Branchen umgesetzt.