Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Auf einem ehemaligen Bahn-Gelände sollen 144 Wohnungen gebaut werden – Geplant sind acht Mehrfamilienhäuser mit drei Innenhöfen

In Leverkusen entsteht im Stadtteil Opladen auf einem etwa 70 Hektar großen Gelände eines ehemaligen Bahn-Ausbesserungswerkes ein neues Viertel. Woh-nen, Arbeiten, Bildung, Einkaufen und Freizeit werden die „Neue Bahnstadt Opladen“ prägen.

An dem hervorragend angebundenen Standort in direkter Nachbarschaft zum Zentrum und Bahnhof von Opladen wird auch HARFID bald aktiv. Der familien-geführte Mittelständler plant an der Westseite, südlich der Campusbrücke, auf einem zirka 8.830 m² großen Grundstück ein Wohnquartier als eigene Projekt-entwicklung. Die Stadt Leverkusen hat dafür inzwischen die Baugenehmigung erteilt. Die ersten Maßnahmen sind noch in diesem Jahr vorgesehen.


„Die Entwicklung des ehemaligen Bahn-Areals in ein neues Stadtquartier ist eine großartige Chance für Leverkusen. Daran möchten wir uns beteiligen und mit unserem Wohnprojekt einen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität leisten. Die Lage und Nutzungsmischung sind ideal dafür“, so Harfid Hadrovic, Hauptge-sellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung.

Auf acht Mehrfamilienhäuser verteilt, sind 144 Wohneinheiten vorgesehen. Auch öffentlich geförderten Wohnraum soll es geben. Insgesamt sind 10.700 m² Wohn-fläche geplant. Die Eineinhalb- bis Vier-Zimmer-Wohnungen werden zwischen 34 und 107 m² groß sein und mit einer Terrasse, einem Balkon odereiner Loggia ausgestattet. Die vier- bis fünfgeschossigen Gebäude schmiegen sich in U-Form um drei begrünte Innenhöfe. Diese bieten mit Spiel- und Erholungsflächen eine hohe Aufenthaltsqualität. Dach- und Fassadenbegrünung verbessern das Mikro-klima. Die Höhenstaffelung der Häuser betont einen stimmigen Übergang zur angrenzenden Wohnbebauung.

Wegen mutmaßlicher Propaganda

Stadtbibliothek will 1.400 chinesische Kinderbücher prüfen

 Mit einer ungewöhnlichen Pressemeldung wartete soeben die Stadt Leverkusen auf: „Chinesische Bücher aus Schenkung an die Stadtbibliothek werden über-prüft.“  - Damit reagierte die Stadtbibliothek sehr schnell auf einen Bericht im „Leverkusener Anzeiger“, in dem es hieß, dass sich unter den Büchern der Stadt-bibliothek mindestens ein chinesisches Kinderbuch befinde, das als Propaganda zu verstehen sei. Daraufhin wurden umgehend alle knapp 1.400 chinesischen Bücher, die der Bibliothek im Jahr 2020 geschenkt worden sind, aus dem Pro-gramm genommen. Sämtliche Bücher dieser umfangreichen Schenkung werden nun intensiv mit Hilfe von Übersetzern geprüft. So soll ausgeschlossen werden, dass weitere Bücher mit propagandistischen Inhalten in den Regalen der Stadt-bibliothek zu finden sind. Bücher, für die das nicht zutrifft, werden dem Angebot nach der Prüfung wieder zugeführt.

Die Stadt verweist darauf, „dass die Bibliothek insbesondere zur Förderung des kulturellen Dialogs selbstverständlich auch fremdsprachige Bücher führt, die anders als bei solchen umfangreichen Schenkungen vor Anschaffung sorgfältig und kritisch durch Lektoren geprüft werden“.


Links: Ein Symbolbild, dass ein chinesisches Kinderbuch zeigt, aber in keinem Zusammenhang mit der Leverkusener Stadtbibliothek steht.

Die TH Köln hat den neuen Campus in Leverkusen bezogen




Die TH Köln hat nach fünfjähriger Bauzeit ihren Campus Leverkusen in der Neuen Bahnstadt Opladen eröffnet. Gemeinsam mit Ina Bran-des, NRW-Ministerin für Kultur und Wissenschaft, und Gästen aus Wirt-schaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft feierte die Hochschule den Einzug in das rund 8.000 qm  große Gebäude. Bis zu 1.000 Stu-dierende können hier lernen, for-schen und arbeiten.

Im Erdgeschoss des Gebäudes finden sich unter anderem vier Hörsäle, Seminar-räume, die LearningLibraryLounge, ein PC-Pool, das MediaLab und die Mensa. In den Stockwerken darüber liegen die Labore, Büros, das ProjectLab sowie weitere Lernorte für die derzeit rund 750 Studierenden aus 50 verschiedenen Ländern der zwei Bachelor- und zwei Masterstudiengänge. Eine große Chance für Studie-rende und Forschende. Der neue Campus soll auch wesentlich zu erfolgreichen Kooperationen mit Unternehmen in der Region beitragen, die von den hier ausgebildeten Fachkräften profitieren werden

Die Idee zum neuen Campus entwickelten die TH Köln, die Stadt Leverkusen und die Industrie- und Handelskammer zu Köln, indem sie 2008 in einem landeseige-nen Wettbewerb zum Ausbau der Fachhochschullandschaft ein gemeinsames Konzept einreichten und den Zuschlag zum Aufbau einer Abteilung in Leverku-sen erhielten. 2010 nahm die Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften zunächst im CHEMPARK Leverkusen den Studienbetrieb auf.


Die TH Köln zählt zu den innovativsten Hochschulen für Angewandte Wissen-schaften. Sie bietet ein Lern-, Arbeits- und Forschungsumfeld in den Sozial-, Kultur-, Gesellschafts-, Ingenieur- und Naturwissenschaften. Zurzeit sind rund 25.000 Studierende in etwa 100 Studiengängen eingeschrieben.

Eine Ehrung, die schon vor zwei Jahren stattfinden sollte

Ungwöhnliches geschah jüngst im Casino der Bayerwerke in Leverkusen. Die städtische Wirtschaftsförderung verlieh im Rahmen einer festlichen Veranstal-tung ihren traditionellen Unternehmerpreis, der eigentlich schon vor zwei Jah-ren übergeben werden sollte. Doch Corona hatte das nicht zugelassen. So fand eine Würdigung nun nachträglich statt. Für Karl-Heinz Horst, Geschäftsführer der GIA mbH Prozessautomation und IT-Services. Darüber hinaus gab es erstmals einen Nachwuchspreis. Oberbürgermeister Uwe Richrath übergab ihn an Stefan Lutz, Geschäftsführer der Stefan Lutz Schreinerei und Bauelemente GmbH und honorierte damit dessen herausragende Innovationsfreude.


Der Leverkusener Busbahnhof ein architektonisches Prachtwerk

Im vergangenen Jahr wurde die außergewöhnliche Architektur des Busbahn-hofs Leverkusen-Mitte mit einem internationalen Architekturpreis „The World‘s Foremost International Distinguished Building“ gewürdigt. Jetzt zeugt eine Plakette des „Europäischen Zentrums für Architektur, Kunst, Design und Urbanistik“ vor Ort davon.


Leverkusens Busbahnhof steht mit diesem Preis in einer Reihe mit ausgezeichne-ter Architektur aus 35 Nationen, wie etwa dem Bürogebäude „Hudson Yards“ in New York, dem „House of European History“ in Brüssel, dem Gebäude des „English National Ballet“ in London und dem Bahnhof „Sydney Central Station“.

„Diese Stadteingangssituation in Leverkusen hat durch den Busbahnhof sehr gewonnen. Außerdem korrespondiert die elliptische Form des Daches mit der Rotunde der Rathaus-Galerie und dem Rialto BouLevard im Hintergrund.“sagt Oberbürgermeister Uwe Richrath.


Der Busbahnhof sei überdies ein wichtiges Element des Leverkusener Mobilitäts-konzept, so die Baudezernentin Andrea DeppeDeppe, und verweise auch mit seiner Gestaltung auf eine ressourcenfreundliche „leichtere“ Zukunft.

AGU Planungsgesellschaft holt den Großen Preis des Mittelstandes

Das Leverkusener Unternehmen „AGU Planungsgesellschaft mbH“ ist mit dem  „großen Preis des Mittelstandes“ von der Oskar Patzelt Stiftung im Rahmen einer Gala im Maritim Hotel in Düsseldorf ausgezeichnet worden. Damit ist AGU der erste Preisträger in Leverkusen, der den begehrten Preis erhält.

Die Firma AGU ist ein zertifiziertes Unternehmen für nachhaltiges Handeln. Es wurde 1992 von den vier Gesellschaftern Harry Voges, Dieter Hemsen, Ihsan Sari und Klaus Bruch in Leverkusen gegründet. AGU beschäftigt aktuell 87 Mitarbeiter an den Standorten Leverkusen und Dormagen in den Bereichen ENGINEERING und INDUSTRIAL-IT.

AGU hat sich in den letzten 13 Jahren zu einem globalen Player und Marktführer für die Digitalisierung von industriellen IT-Anwendungen entwickelt. Am Beispiel des IT-Produktes SDC (Smartline Data Cockpit) wird die internationale Bedeu-tung des Unternehmens deutlich. Das Produkt SDC ist eine Digitalisierungslö-sung, die es ermöglicht, die Labordaten in der pharmazeutischen Forschung, vollständig digital zu verarbeiten und zu automatisieren. Die Top 30 Pharmaun-ternehmen der Welt arbeiten mit AGU zusammen .

Das macht die Stadt weit über die Grenzen hinaus attraktiv

Leverkusen, die kleine Großstadt am Rhein, hat für Schlagzeilen gesorgt: Als zweite Stadt in NRW senkt der Standort den Gewerbesteuer-Hebesatz um knapp die Hälfte auf 250  % . Die Steuersenkung  bietet Unternehmen einen zusätzlichen Anreiz, sich mit Bauprojekten in Leverkusen auseinanderzusetzen.  WfL-Geschäftsführer Markus Märtens: „Wir versprechen uns einen deutlichen dynamischen Effekt für das Investitionsklima in der Stadt, der sich mittelfristig bei allen Steuerarten positiv bemerkbar machen wird.Mit neuen Unternehmen kommen auch neue Mitarbeitende, die sich auf eine hervorragende Infrastruktur, einen inhabergeführten Einzelhandel, und z.B. vielfältige Sportangebote freuen können.“