Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Zwei Schwarzspitzen-Riffhaie kamen per Lkw aus Hamburg nach Düsseldorf 

Von der Waterkant zum Rhein führte die Reise von zwei Schwarzspitzenriffhaien, jetzt ziehen die Haie ihre Bahnen im Becken des Aquazoo Löbbecke Museum, der erst kürzlich nacvh umfangreichen Renovierungsarbeiten wieder eröffnet wurde und schon wieder ein Publikumsmagnet zu werden scheint. - Das Düsseldorfer Institut wurde seit März 2014 aufwändig saniert und vor allem modernisiert. Die Technik wurde auf den neusten Stand gebracht und der Besucherbereich attraktiver gestaltet

Die Haie sind zurück im renovierten Aquazoo in Düsseldorf  -  
Tier-Patenschaften sind der Hit im Löbbecke Museum

Vom Tropenaquarium des Tierpark Hagenbeck nach Düsseldorf wurden die beiden Haie  von der Spezialfirma "De Jong Marinelife B. V." transportiert. Sie Haie waren durch zwei tauchende Tierpfleger des Tropenaquariums gefangen und in ein Quarantänebecken, das rund 200.000 Liter umfasst, gesetzt. Bevor die Tiere in den Transporter konnten, mussten zunächst 11.000 Liter Meerwasser in das Becken im Truck gepumpt werden, in dem die Haie dann den Transport verbrachten.  Das Alter der beiden Schwarzsspitzenriffhaie liegt bei etwa 14 bis 15 Jahren. Sie kamen 2003 als junge Tiere in den Aquazoo. Mittlerweile sind sie 1,40 Meter lang und wiegen rund 12 Kilogramm.


Ein Hai ist inzwischen leider gestorben.


Das Aquazoo Löbbecke Museum präsentiert auf 6.800 Quadratmetern Ausstel-lungsfläche 140 Aquarien, Terrarien und Großanlagen mit rund 560 Tierarten. Zahlreiche Exponate, Schautafeln und Medienangebote liefern die zusätzlichen Informationen aus der Wissenschaft. Im Meerwasserbereich können 37 Becken mit 282 Tierarten entdeckt werden, wie zum Beispiel Seepferdchen, der Angler-fisch oder eben die Schwarzspitzen-Riffhaie. Im angrenzenden Süßwasserbe-reich finden sich 138 Tierarten, wie Knochenhecht, Piranha und Vierauge.

Besonders attraktiv im Aquazoo sind neuerdings Tier-Paten-schaften. Paten zeigen mit der Übernahme einer Patenschaft ihre Verbundenheit mit dem Aquazoo Löbbecke Museum und unterstützen das Institut nachhaltig. Denn die Gelder fließen direkt in die Pflege von Tier, Pflanze und den Unterhalt der umfangreichen Sammlungsbestände.Und so sind  bereits Gundis, Seepferdchen, Rüsselspringer, Stechrochen, Brillen-pinguine und Doktorfische "unter der Haube". Eine Tierarzt-praxis hat sich passenderweise einen Doktorfisch (Bild links) und eine Seenadel als Patentiere ausgesucht. Ein Pinguin-Fan, der schon viele Reisen in Lebensräume der Meeresvögel gemacht hat, bekommt nun "seinen" Patenpinguin geschenkt.

Dem Schauspielhaus sollen auch Spenden helfen

Das Düsseldorfer Schauspielhaus am Gustaf-Gründgens-Platz bleibt bis auf weiteres vorerst geschlossen. Ein Theaterangebot aber gibt es weiter. Auf der Internetseite des Hauses heißt es: "Wir präsentieren  unser Repertoire im Central am Hauptbahnhof und im Jungen Schauspiel in der Münsterstraße 446. Außer-dem bespielen wir das Theaterzelt an den Rheinterrassen am Robert-Lehr-Ufer und das Capitol Theater. "

Das Schauspielhaus feiert 2020 seinen 50. Geburtstag. Dann soll das denkmalge-schützte Gebäude von Bernhard Pfau im städtebaulichen Ensemble mit dem Dreischeibenhaus, dem neu entstehenden »Kö-Bogen II« und einem neu geglie-derten Gustaf-Gründgens-Platz einen homogenen und würdigen Gesamtein-druck vermitteln und einen lebendigen kulturellen Mittelpunkt des städtischen Lebens bilden, heißt es.

Zur Finanzierung des umfangreichen Vorhabens soll auch eine Spendenaktion unter den Düsseldorfer Bürgern beitragen. Damit sollen vor allem "die öffent-lichen Bereiche schön, würdevoll und freundlich gestaltet werden – im Sinne des Architekten Pfau und eines modernen Theaters," heißt es weiter.

So bunt, so schön - die Wendeltreppe am Burgplatz Düsseldorf
-  Das Kunstwerk "Rivertime" strahlt wieder in neuem Glanz
 

Zahlreiche bunte Keramikstücke zieren seit einiger Zeit wieder die Wände der Freitreppe am Burgplatz in Düsseldorf und lassen das Kunstwerk "Rivertime" im neuen Glanz erstrahlen. 16 Wochen lang dauerten die Vorbereitungs- und Sanierungsarbeiten, nun können die bunten Wände von den Passanten am Rheinufer wieder in Gänze betrachtet und bewundert werden.


"Das Ergebnis der Sanierungsarbeiten ist  überzeugend. Endlich schmückt das Kunstwerk wieder in seiner vollen Pracht die Kulisse der Rheinuferpromenade - zur Freude der  Düsseldorfer sowie vieler Touristen", sagt Hans-Georg Lohe, Kulturdezernent der Landeshauptstadt Düsseldorf. "Die Wandlung des Acrylge-mäldes 'Rivertime' am Unteren Rheinwerft in Bruchkeramik ist ein voller Erfolg", sagt Künstler Prof. Hermann-Josef Kuhna.

1997 wurden die Wände mit dem Kunstwerk "Rivertime" des Künstlers Kuhna versehen.  Durch Verwitterung und Vandalismus ist das Kunstwerk über die Jahre jedoch erheblich beschädigt worden.  Die Kosten für die Sanie-rung lagen bei 260.000 Euro.

Chinesische Investoren führten im vergangenen Jahr 297 Projekte in Europa durch

Rekord: China macht Düsseldorf zu Europas Standort Nummer 1



Deutschland wird bei den Chinesen immer beliebter. Im vergangenen Jahr tätigten 118 Unternehmen Direktinvestitionen in der Bundes-republik, 56 von ihnen kamen nach Düsseldorf. Damit wurde erstmals London überholt. Zum Vergleich: In Deutschland gab es 118 chinesische Direktinvestitionen, Großbritannien 56, Frankreich 21. Zu diesem Ergeb- nis kommt die Prüfungs- und Bera- tungsgesellschaft EY in ihrer Studie.

Für die rasant wachsende chinesische Community hat sich in Düsseldorf eine breites Angebot für alle Bereiche des täglichen Lebens entwickelt: Dazu gehören chinesische Geschäfte, Banken, Restaurants, Friseure, Ärzte, Rechtsanwälte, Makler und viele andere Dienstleister. Viele deutsche Unternehmen in Düsseldorf haben chinesische Mitarbeiter eingestellt, um ihren Service auch chinesischen Kunden anbieten zu können. So gibt es hier inzwischen rund 500 chinesische Unternehmen. Zum Teil sind es Global Player in den Bereichen Telekommunikation, Stahl und Haushaltselektronik. Und dann wird auch einmal im Jahr kräftig feiert. Das Düsseldorfer Chinafest lockt jährlich über 30.000 Besucher auf den Marktplatz vor dem Rathaus und begeistert die Menschen mit Musik, Tanz, Akrobatik und Kunsthandwerk. Ob chinesisches Neujahrsfest, Konzerte, Theateraufführungen, Kunstausstellungen oder Literaturlesungen: Viele Veranstaltungen von Chinesen für Chinesen und alle, die an chinesischer Kultur interessiert sind, finden sich auf der Düsseldorfer Jahresuhr.


Mit allen Sinnen entspannen - "vabalis spa", das neue Wellnessparadies, ist am Düsseldorfer Elbsee eröffnet worden

Wer in der Rheinmetropole Urlaub braucht, muss nicht weit fliegen, denn ein bisschen Bali ist nun zum Greifen nah. Am Düsseldorfer Elbsee eröffnete im Februar nach einjähriger Bauzeit das vabali spa Düsseldorf seine Pforten. 13 Saunen, zwei Pools und zahlreiche Ruheräume versprechen Entspannung auf höchstem Niveau. Und das im Einklang mit der unberührten Natur. Hier finden Körper, Geist und Seele die nötige Erholung vom hektischen Großstadt-Alltag.


Das eindrucksvolle Areal von 20.000 Quadratmetern versprüht durch seine authentisch balinesische Einrichtung den paradiesischen Charme der indone-sischen Insel. 25 Container aus Übersee, insbesondere aus Bali, wurden dafür verschifft. 500 Liegen und 60 Wasserbetten stehen für die Erholungssuchenden bereit. Die weitläufige Sauna-Anlage, unmittelbar am Elbsee gelegen, bietet zudem ein wundervolles Seepanorama und soll bis zu 500 Gäste gleichzeitig pro Tag in eine fernöstliche Welt entführen. Insgesamt 22 Millionen Euro wurden am Standort investiert.

Das vabali spa Düsseldorf ist eine von insgesamt sieben Großanlagen der Theu- ne Spa Management GmbH, zu der auch das vabali spa Berlin, das Neptunbad (Köln), die Claudius Therme (Köln), das Gut Sternholz (Hamm/Westfalen), die Bali Therme (Bad Oeynhausen) und das Liquidrom (Berlin) gehören.

Fast 90 % der Düsseldorfer möchten nicht woanders leben

Lebensqualität der Stadt wird mit "sehr gut" und "gut" bewertet, nur Mieten sind zu hoch

Die Düsseldorfer leben gerne in ihrer Stadt und sind sehr zufrieden mit der Lebensqualität in der Landeshauptstadt. Dies hat eine repräsentative allge- meine Befragung der Bürger durch das Amt für Statistik und Wahlen ergeben. Erneut wurden rund 16.000 Düsseldorfer schriftlich um ihre Teilnahme gebe- ten. 4.881 Fragebögen konnten ausgewertet werden. Schwerpunkt der Befra- gung lag auf den Themen "Gesundheit" und "Sport im öffentlichen Raum".


Zwei Drittel der Teilnehmer schätzen den eigenen Gesundheitszustand als "gut" oder "sehr gut" ein. 28 Prozent halten ihren Gesundheitszustand für "mittelmäßig" und nur 6 Prozent für "schlecht" oder gar "sehr schlecht". 37 Prozent der Befragten treiben regelmäßig Sport, 40 Prozent ordnen ihre sport-lichen Aktivitäten als "Bewegungsaktive Erholung" (Spazierengehen, Radfah- ren) ein und 23 Prozent sind nicht sportlich aktiv. Auf der Hitliste der betriebe- nen Sportarten in Düsseldorf rangiert der Radsport mit 46 Prozent auf Platz 1, gefolgt von Fitnesstraining (35 Prozent) und Laufen/Joggen (28 % ).


Auf die Frage, ob sie  in Düsseldorf oder lieber woanders wohnen würden, gaben 89 Prozent der Befragten an, dass sie gerne in Düsseldorf leben. Eben- falls 89 Prozent beurteilen die Lebensqualität in der Stadt mit "sehr gut" oder "gut". Zu den am häufigsten genannten größten Problemen in Düsseldorf gehören allerdings "zu hohe Mieten", "zu viel Straßenverkehr", "zu unsichere Radwege", "zu wenige Radwege" und auch ein "unzureichendes Wohnungsan-gebot". Diese Punkte werden jeweils von mehr als 40 Prozent der Befragten als größte Probleme wahrgenommen.

Art-Invest Real Estate hat „Wolkenbügel“ im Medienhafen gekauft


Art-Invest Real Estate hat das aus mehreren Baukörpern bestehende Port Event Center im Düsseldorfer Medienhafen mit einer Mietfläche von rund 7.300 m² für ein von ihr verwaltetes Sondervermögen erworben. Verkäuferin ist eine Toch- tergesellschaft der METROINVEST, welche zum spanischen Family Office Grupo Metropolis gehört. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Mietverhältnis mit dem Betreiber der Event-Flächen ist ausgelaufen.
Das auffallende Gebäude, das als „Wolkenbügel“ bekannt ist, befindet sich in attraktiver Lage direkt am Wasser und zeichnet sich durch seine außergewöhn- liche Architektur aus. Seinen Namen erhielt der Wolkenbügel durch die „schwebende“ Konstruktion eines Büroriegels, der sich über eine Eventhalle und ein historisches, denkmalgeschütztes Bürogebäude erstreckt. Hauptmieter der Büroflächen sind die renommierten internationalen Marketingagenturen GTB (ehemals Blue Hive) und Ogilvy & Mather Advertising, beides Tochtergesell-schaften der WPP plc. - Art-Invest erwartet eine Aufwertung der Lage.

So mißt man heute den baulichen Zustand einer Straßenbrücke

Fortschrittliche Düsseldorfer setzten eine Drohne ein


Die Brücke am Nordfriedhof ist kürzlich einer turnusmäßigen Überwachungs-vermessung unterzogen, was eigentlich nicht ungewöhnlich ist, weil Brücken-bauwerke durch das hohe Verkehrsaufkommen einer immer größer werden- den Abnutzung unterliegen. Aber: Zum Einsatz kam eine Drohne! Dadurch konnte die Sperrung der Brücke auf ein Mindestmaß reduziert werden.


Verwendet wurde ein so genannter Hexacopter, der in der Fachsprache UAV (unmanned aerial vehicle) genannt wird. Das Fluggerät ist ausgestattet mit sechs Rotoren und einer Hochleistungskamera sowie weiteren autonom arbei-tenden Sensoren, die der Flugkontrolle dienen und gleichzeitig Informationen zu den Luftaufnahmen für die anschließende Auswertung sammeln. Ingo Kissling (von Aibotix), Pilot des Hexacopters (unser Bild), der über eine spezifische gewerbli- che Aufstiegsgenehmigung verfügt, hat aus Sicherheitsgründen immer Sicht- kontakt zum Flugobjekt. Er kann jederzeit die manuelle Steuerung des Hexacop- ters per Fernbedienung übernehmen. Während des Fluges macht die mitgeführ- te Hochleistungskamera die Luftaufnahmen automatisch. Anhand der Ergebnis- se können die Prüfingenieure schnell Aussagen über den aktuellen baulichen Zustand der Brücke, beispielsweise deren Oberflächenbeschaffenheit treffen.                                                                                                       

Die Düsseldorfer Verkehrsüberwachung geht bei Konrollfahrten neue Wege

Mit Elektro-Rollern den Verkehrssündern auf den Fersen


Die Motorroller-Staffel der Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes Düs- seldorf setzt bei ihren Kontrollfahrten auch drei Roller mit Elektroantrieb ein. "Gerade in der heutigen Zeit, in der der Umweltgedanke eine sehr große Rolle spielt, ist dies in meinen Augen ein Weg in die richtige Richtung", betont Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller. Die Maschinen verursachen keine Abgase und sind sehr leise. "Mit einer Reichweite von rund 100 Kilometern im Alltags-betrieb werden die E-Roller den Einsatzanforderungen voll genügen", erklärt der Verkehrsdezernent. Die Roller, Marke BMW C Evolution, haben 35 kW (48 PS). Sie erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h und beschleunigen von 0 auf 100 Stundenkilometer in 6,2 Sekunden beschleunigen. Die Motorroller kos- ten je 14.000 Euro. Vorrangige Aufgabe der Motorroller-Staffel ist es, dafür zu sorgen, dass es auf den Hauptverkehrsstraßen in Düsseldorf nicht zu Verkehrs-behinderungen durch Falschparker, insbesondere durch die so genannten Zweite-Reihe-Parker, kommt. Dies gilt vor allem zu den Spitzenzeiten.

Sophie und Maximilian sind in Düsseldorf die beliebtesten Vornamen 

Das Düsseldorfer Standesamt, das 2015 mit 8.136 Geburten mehr Niederkünfte registrierte, als im Vorjahr, nannte die beliebtesten Vornamen. Das sind bei den Mädchen: Sophie, Marie, Maria, Anna und Emilia. Bei den Jungen folgen auf
Maximilian als beliebtestem Vornamen Alexander, Felix, Noah und Paul. Doch es gab auch ungewöhnliche Vornamen, die dennoch zugelassen sind. Hier eine Auswahl aus dem Jahr 2015: Abigail Samantha Blue, Marvelous, Lerine, Tiago Sem, Quintus Phönix, Hippolyt, Sölvi Loreley, Jago Hank, Mimi Magenta und Momme.