Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Einen besseren Überblick als den von hier aus kann man ja wohl kaum haben 

Der Hedwigsturm  -  direkt am Westerwaldsteig und Wildpark gelegen ist mit 18 m Höhe von Weitem zu erkennen und fast schon ein Wahrzeichen der reizvollen Wander- und Urlaubsregion rund um  Bad Marienberg im Hohen Westerwald. Er bietet einen spektakulären Ausblick über eine der schönsten Landschaften iweit und breit. Das Treppensteigen lohnt sich!

                               Zum Beispiel in BAD MARIENBERG

Von Eberhard Gravenstein


Der Westerwald ist ein traumhaft schönes Mittelgebirge in unserem Land. Das sagen die professionellen Touristik-Experten über ihre Heimat-Region verständlicherweise mit Überzeugung. Und man sollte sie daran auch nicht hindern. Denn – ganz objektiv gesehen – haben sie auch recht.


Das alte Wanderlied, in dem fast schmerz-haft vom „weht der Wind so kalt“ gesungen wird, trifft wirklich nicht den Kern. Ja, dieses attraktive Mittelgebirge, das sich über drei Landkreise (Westerwald, Altenkirchen,  Neu-wied) sowie zehn hessische Gemeinden er-streckt und von Rhein, Sieg, Dill und Lahn eingegrenzt wird, offenbart ein gewisses Reizklima. Aber das ist ja nicht  ungesund. Also: Warum nicht mal Urlaub machen in diesem stark bewaldeten Dreiländereck von Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rhein-land-Pfalz ? Und das zu jeder Jahreszeit. Wir empfehlen als Standort Bad Marienberg.


Wiesen und Felder, Täler und Hügelland-schaften, Basaltvorkommen sowie Seen und Flüsschen prägen das Bild dieser Ferienre-gion. Und  Bad Marienberg hat eine beweg-ten Geschichte, die bis 1258 zurückführt, als eine Urkunde erstmals von „Mons sanctae Mariae“, Berg der Heiligen Maria, spricht.

Schon 1936 erhielt Marienberg die staatliche Anerkennung als Höhenluftkurort. Vor jetzt genau 50 Jahren bekam die Stadt den Titel „Bad“ verliehen, nachdem sie 1961 bereits das Prädikat Kneipp-Kurort erhalten hatte. Kur-Kliniken gibt es heute in Bad Marienberg nicht, aber Kneip-pen kann man sehr gut in dem Städtchen, das gerade mal rund 6.000 Einwohner zählt. Man genießt den Wald, die gute Luft und die gesunde Infrastruktur des Ortes mit gemütlichen Pensionen, Privatquartieren, einigen hochwertigen Hotels und einer attraktiven Umgebung.

Nicht weit zum Beispiel reizt Hachenburg zu einem Tagesausflug von Bad Marienberg aus. Im historischen Stadtkern liegt der un-ter Denkmalschutz stehende „Alte Markt“. Umgeben von kleinen Restaurants und Ge-schäften bietet er mit seinen historischen Bauten eine wundervolle Kulisse zum Fla-nieren und Genießen. Die Lage des beein-druckenden Barockschlosses auf dem Berg-kegel „Hagenberg“ ermöglicht  einen weiten Blick über die Dächer des Westerwaldes, des Siegerlandes bis hin zum Siebengebirge.
Die damalige Burg wurde um das Jahr 1200 von Graf Heinrich III. von Sayn errichtet, wechselte im 20. Jahrhundert mehrmals die Besitzer und gehört seit 1974 der Deutschen Bundesbank, die hier eine Hoch-schule für Nachwuchskräfte des gehobenen Dienstes eingerichtet hat.  -  Und dann ist da noch das Landschaftsmuseum in einer faszinierenden Parklandschaft, in dem das Wohnen, Leben und Wirken der Menschen in früherer Zeit dargestellt wird. In acht historischen Gebäuden erschließt sich ein eindrucksvoller geschichtlicher Hintergrund.

Ein nicht minder attraktives Ausflugsziel bietet die prachtvolle Abtei Marienstatt, eine Zisterzienserkirche mit kunstvoller Ausstat-tung. Dieser Wallfahrtsort gilt heute als eines der geistigen und kulturellen Zentren des Westerwaldes. Die durch die Mönche erbau-te erste rechtsrheinische gotische Kirche Deutschlands ist ein besonderes Kunstwerk. Im Inneren findet man eines der ältesten noch genutzten Chorgestühle Deutschlands, das Gnadenbild der „Schmerzhaften Mutter-gottes“ sowie die große Rieger-Orgel.

Und zurück nach Bad Marienberg.


Hier stehen mit dem umfangreichen Wildpark, dem historischn Basaltpark, einem Barfußweg im Kurpark, dem Kneipp‘schen Apothekergarten und dem Kletterwald bemerkenswerte Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten zur Ver-fügung. Und Wanderer kommen sowieso auf ihre Kosten.


Dazu ist Bad Marienberg auch im Winter, wenn Schnee liegt, ein faszinierender Ferienort. Mit 54 km Loipen ist Bad Marienberg bei einer Seehöhe von 551 Metern das größte Langlaufgebiet in Rheinland-Pfalz. Wer weiß das schon? Als schneereichster Monat im Langlaufgebiet gilt dort der Januar mit einer durchschnittlichen Schneehöhe von 7 cm am Berg und 4 cm im Tal. Es gibt zwei Skilifte und eine Rodelbahn.

Naja, und wenn das Wetter mal nicht so einladend sein sollte, dann ließe sich das mit einem Abstecher ins Städtische MarienBad mit Erlebnis- und Well-nessbad und großem Saunadorf oder einem Besuch im hauseigenen Schwimmbad des Wildpark-Hotels vielleicht ausbügeln. Bad Marienberg in der Region Hoher Westerwald ist ohne Zweifel eine Perle in der rheinischen Urlaubs-Landschaft, die sehr zu Unrecht so nur nicht immer genug wahrgenommen wird.

                                                          

Alle Zeichen auf Erneuerung: Center Parcs Park Eifel erfindet sich neu

Center Parcs Park Eifel erfindet sich neu und geht im Herbst dieses Jah-res mit einer umfassenden Neuge-staltung an den Start. Dazu investiert der Ferienpark rund 64 Millionen Euro – neben zentralen Einrichtun-gen wie dem Market Dome und dem tropischen Badeparadies Aqua Mun-do, erfahren außerdem alle Ferien-häuser eine komplette Erneuerung.  320 der bestehenden 460 Ferienhäu-ser werden komplett renoviert. In der Nähe von Gunderath, im Herzen der Eifel befindet sich der Park inmitten schönster Natur.

Das Lausitzer Seenland: Da entwickelt sich etwas ganz Besonderes

Riesige Seen, feine Sandstrände, flache Radwege und eine faszinierende Indus-triekultur: Das Lausitzer Seenland zwischen Berlin und Dresden steht als Reiseziel bei Familien hoch im Kurs. Surfen auf der Seenplatte. Von der Übernachtung auf dem Floß bis zur Expedition in einen aktiven Tagebau.
Das Lausitzer Seenland ist ein junges Reiseziel. Einstige Tagebaue werden zu Seen mit Sandstränden, Häfen, Radwe-gen, Campingplätzen, Hotels und Restaurants. Durch schiffbare Kanäle verschmelzen die neuen Seen zu Euro-pas größter von Menschenhand ge-schaffener Wasserlandschaft. Es ist ein Jahrhundertprojekt, das bereits weit-gehend abgeschlossen ist. Infos:  www. familienurlaub-lausitzerseen-land.de

Wie wär's denn mal mit der Lüneburger Heide?

Beschilderte Rundtouren führen Radurlauber zu den schönsten Plätzen

Für Naturliebhaber lohnt es sich zu jeder Jahreszeit, die Lüneburger Heide rund um die Heidestädte Uelzen und Bad Bevensen auf dem Fahrrad zu erkunden. Schwarzstorch, Pirol, Fischotter und andere selten gewordene Tiere und Pflan-zen sind in dem dünn besiedelten und verkehrsarmen Landstrich noch anzutref-fen. Wer in den kommenden Wochen reist, wird zusätzlich mit einem besonderen Naturschauspiel belohnt: Früher als sonst hat die Blüte in den weitläufigen Hei-deflächen der Region begonnen.

Zu den schönsten Schauplätzen führen mehrere gut beschilderte Wege, die auf dem 1.000 km großen Radwandernetz der vom ADFC zertifizierten Radreiseregi-on Uelzen verlaufen. Sie alle können von den Übernachtungsorten ohne Betten-wechsel als Sternradtour gefahren werden.

Eine der beliebtesten Strecken ist die Suderburger "Heideblütentour", die auf 67 km mehrere Naturschutzgebiete durchquert. Auf der langen Runde lohnt sich ein Zwischenstopp im Museumsdorf Hösseringen, das mit 27 historischen Gebäu-den, Bauernkaten, prächtigen Hallenhäusern und Werkstätten, über das frühere Leben in und mit der Heide informiert. -
Für den kurzen Familienausflug oder das Heidepicknick zu zweit bieten sich die etwa 25 km langen Runden "Heide und mehr", "Ellerndorfer Heide-Tour" oder die "Hügelgräbertour" an.                                                       www.radregion-uelzen.de.

Urlaub machen auf den Spuren von "Inspector Barnaby"


Wenn Reisen und damit Urlaub auch in Großbritannien wieder möglich wird:

 - wie wär's mit einer Reise auf den Spuren von Inspektor Barnaby (Bild links)? Dass die Briten ein Faible für rätselhafte Mordfälle haben, ist kein Geheimnis. Wöchentlich kommen die Fans der TV-Serie „Inspector Barnaby“ aber längst auch in Deutschland auf ihre Kosten mit Krimis, die in den schönsten Ecken Großbritanniens spielen. Von typisch englischen Country Pubs, über grüne Wiesen und Landhäuser, bis hin zu Friedhöfen

Hier haben wir ein paar der schönsten Drehorte der Serie aufgelistet. Da oder ganz in der Nähe kann man bestimmt auch Urlaub machen und den TV-Stars persönlich begegnen. Zum Beispiel in Wallingford, in der Grafschaft Oxford. Das ist die wohl bekannteste Kulisse von „Inspector Barnaby“ (unser Bild). Die Stadt steht Pate für den Ort „Causton“ in der Serie. In der Marktgemeinde an den Ufern der Themse sieht man die Hauptfigur Barnaby oft spazieren gehen. Wer genau hinsieht, entdeckt vielleicht die Getreidebörse oder auch den einen oder ande-ren Statisten. Denn die kommen auch meist selbst aus Wallingford.

Oder Dorchester - übrigens nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Stadt. Das Dorf ist eine viel genutzte Kulisse in der Krimiserie. Zu Recht! Wer genau hinsieht, erkennt die mittelalterliche Klosterkirche wieder, die erst kürzlich das English Music Festival beheimatet hat. Mit etwas Glück trifft man vielleicht auf einen Teil der TV-Crew, die hier gerne in den Hotels und Pubs einkehren.


Oder Warborough. Das  ist ein Dorf mit einem dunklen Geheimnis – und behei-matet insgesamt sieben Drehorte aus der Serie. Derartige Dörfer im Süden der Grafschaft Oxford haben meist eine Dorfwiese. Wer das nächste Mal „Inspector Barnaby“ schaut, sollte auf den Vorspann achten – und erkennt dann vielleicht die Häuser in Warborough, die Wiese oder das hiesige Pub „Six Bells“

Weitere attraktive Drehorte sind u.a. das Herrenhaus Stonor (unser großes Bild oben) etwa fünf Meilen nördlich von Henley, Mapledurham im Süden der Graf-schaft Oxford, die Stadt Henley-on-Thames oder der Bahnhof Chinnor.


Ferien, wo Brandenburg den Schriftsteller Theodor Fontane feierte


In seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" beschreibt der gebürtige Neuruppiner Theodor Fontane die Landschaften, Orte und Menschen, denen er dort begegnete. Vielleicht ein Hinweis für Urlauber, auch aus dem Rheinland, die Mark Brandenburg einmal anders kennenzulernen. Um es klar zu sagen: An Theodor Fontane kommt man zur Zeit in Brandenburg nicht vorbei. Mit rund 450 Veranstaltungen im ganzen Land, nicht nur für Literaturfans, wurde dort jüngst der 200. Geburtstag des Schriftstellers gefeiert. Kaum ein anderer Schriftsteller ist so eng mit Brandenburg verbunden wie Theodor Fontane. Er hat die Identität des Landes geprägt und über dessen Grenzen hinaus vermittelt.

Zum 200.Geburtstag fiel viel Glanz auf Schloss Rheinsberg (Bild oben) und Neuruppin

Das Fontane-Jubiläum des Jahres 2020 lenkte den Blick zwangsläufig auf eine der interessantesten Städte Brandenburgs: Auf Neuruppin. Mit Theodor Fontane (geb.1819) und Karl-Friedrich Schinkel sind dort gleich zwei bedeuten-de Persönlichkeiten in der ehemaligen preußischen Garnisonsstadt geboren. Die klassizistische Architektur im historischen Stadtkern und die reizvolle Lage am Ruppiner See, machen die Stadt besonders sehenswert.


Einblicke in die Geschichte der Stadt bietet das Museum Neuruppin.  Direkt an das Museum grenzt der Tempelgarten mit dem Apollo-Tempel an. Er geht auf den jungen Kronprinzen Friedrich zurück, der mit dem exotischen Park sein erstes Gartenkunstwerk schuf, bevor die Parks in Rheinsberg und Sanssouci entstanden. Im nahen Schloss Rheinsberg verbrachte Friedrich der Große als Kronprinz nach eigenem Bekunden die glücklichsten Tage seines Lebens.


Im Ruppiner Seenland wirkt vielerorts noch alles so, wie es Theodor Fontane auf seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" beschrieb. Noch heute gibt es die kleinen Dörfer, die gepflasterten Straßen, den Klatschmohn am Weges-rand, dichte Wälder und einen einzigartigen Reichtum an Gewässern und Seen. Auch der längste See Brandenburgs ist hier zu finden: der Ruppiner See.

                                                                              Bilder: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Eine Studie behauptet: Zu Hause ist es am schönsten -
Deutsche urlauben besonders gern im eigenen Land

Einfach und praktisch: Urlaub im eigenen Land ist bei den Deutschen beliebt . Wie eine aktuelle Studie zeigt, hat das auch emotionale Gründe. Trotz vielfäl-tiger Angebote im Ausland verreisen Urlauber gerne in Deutschland. Wie eine Studie zeigt, hat das auch emotionale Gründe.


Wohin reisen Deutsche besonders gerne? Die Frage nach dem Reiseziel fällt überraschend aus: Immer mehr verbringen ihren Urlaub vorzugsweise in der Heimat. Gefragt nach dem Wunschziel wird Deutschland an zweiter Stelle hinter den USA genannt. Und auch die Zahlen bestätigen die Beliebtheit von Inlands-reisen: Pro Jahr verreisen insgesamt 84,4 Prozent der Deutschen innerhalb des eigenen Landes. Nahezu jeder zweite Befragte unternimmt Kurzreisen (44,2 Prozent). Doch auch für längere Aufenthalte bleiben viele in Deutschland. Jeder dritte gibt an, auch für Reisen, die länger als drei Nächte andauern, das Heimat-land zu bevorzugen (34,2 Prozent).


Hauptgründe sind Wandern, Familie und Freunde. Die Akzeptanz von Inlands-reisen geht mit einem anhaltenden Trend einher: Wandern, Spazierengehen und das Erkunden der Natur sind der meist genannte Grund für Reisen innerhalb Deutschlands (46 Prozent). An zweiter und dritter Stelle folgen der Besuch bei Familie und Freunden (44,4 Prozent) sowie Baden, Wellness und Entspannung (37,6 Prozent). Und dann haben es viele Reisende vor allem gerne pragmatisch und unkompliziert: An erster Stelle geben 43 Prozent die kurze Anreise als Argu-ment für eine Inlandsreise an. Aber auch das gute Preis-Leistungsverhältnis (32,4 Prozent), die Sprache (31,2 Prozent) und Sicherheit (23,4 Prozent) spielen eine große Rolle. Klassische Faktoren wie Wetter (9,4 Prozent), Essen (22,4 Prozent) und Kultur (11,4 Prozent) werden dagegen nicht so häufig genannt. -

Insgesamt 500 Deutsche ab 18 Jahren nahmen an der Studie teil, die Allianz Global Assistance in Zusammenarbeit mit Marketagent.com durchgeführt hat.

Die Nordseeinsel Spiekeroog hat den Allrad-Rollstuhl für den Strand gefunden 

Weiße Sandstrände, weite Dünen, ein male-risches Inseldorf, die reine Luft der Nordsee und immer ganz ohne Autolärm – das alles und noch viel mehr ist Spiekeroog. Damit wirklich jedermann den Spiekerooger Strand genießen kann, wurde im Rahmen des Förderprojekts Wattenmeer-Achtern der elektrisch betriebene Allradrollstuhl cadWeazle angeschafft. Dank seines Solar-panels lässt sich das geländetaugliche Fahr-zeug umweltschonend aufladen. Den Solar-Rollstuhl können Gäste gegen eine Gebühr von 7,50 Euro pro Stunde mieten.